DE310540C - - Google Patents

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DE310540C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M3/00Feeding power to supply lines in contact with collector on vehicles; Arrangements for consuming regenerative power

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rectifiers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
- M 310540 ■-■ KLASSE 20 &. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Oktober 1917 ab.
Metalldampf-Gleichrichter für höhere Spannungen, namentlich solche für Straßenbahnbetrieb, sind zuweilen längeren Betriebspausen ausgesetzt. Die Erfahrung hat gezeigt, daß es zur Erhaltung der Betriebssicherheit des Gleichrichters zweckmäßig ist, wenn nach einer bestimmten Dauer der Betriebspause, etwa nach fünf Minuten, der Gleichrichter selbsttätig von der Spannung abgeschaltet wird.
ίο Gleichzeitig muß auch dafür gesorgt werden, daß bei eintretendem Strombedarf der Gleichrichter auch sofort zur Stromlieferung bereit ist. Wie eine derartige selbsttätige Ein- und Ausschaltvorrichtung erfindungsgemäß beschaffen sein kann, zeigt die Figur.
In dieser bedeutet g den Gleichrichter, ft den vorgeschalteten Hauptstromtransformator und« den primären Ausschalter. Gleichrichter und Transformator sind in der bekannten Schaltung miteinander und mit den Stromverbraucherleitungen I1 und I2 verbunden. Außer diesen bekannten Einrichtungen sind noch drei Relais r, s und ζ vorgesehen, sowie Umschaltkontakte nx und M2 am Hauptschalter a und eine Hilfsstromquelle t2.
Zunächst sei vom normalen Betriebszustand ausgegangen, wobei in der Verbindungsleitung zwischen Gleichrichter g und Stromverbrau- ■ eher I1, I2 Strom fließt. Dies hat zur Folge, daß die Kontakte M4 des Relais r unüberbrückt sind und infolgedessen auch das Zeitrelais-z die Kontakte ns offen läßt. Bei eintretender Betriebspause schließt zunächst Relais r die Kontakte M4, wodurch das Zeitrelais ζ von t2 aus in Tätigkeit gesetzt wird. Nach Ablauf einer'bestimmten Zeit werden die Kontakte M3 überbrückt, und das Solenoid m, das von einer beliebigen Stromquelle, beispielsweise der Hilfs- ' Stromquelle t2, aus erregt werden, kann, bewirkt ein öffnen des Schalters a. Dies hat 40-zur Folge, daß der Gleichrichter spannungsfrei wird und an Stelle der Kontakte W1 die Kontakte n.2 geschlossen werden.
Dieser Zustand bleibt so lange bestehen, bis wieder Strombedarf eintritt. Um den Gleichrichter dann selbsttätig wieder in Betrieb zu setzen, ist die Hilfsstromquelle t2 vorgesehen. Aus dem Schaltungsschema ist zu erkennen, daß nach erfolgter Auslösung des Hauptschalters α die Hilfsstromquelle i2 sekundär über Kontakte M2 und Relaisspule s an die Gleichstromleitungen I1 und I2 angeschlossen ist. Wird beispielsweise der Motor eines Straßenbahnwagens eingeschaltet, so fließt ein Strom von t2 über M2 und s durch die Motorwicklung. Dieser Strom magnetisiert das Relais s, das die Kontakte n5 überbrückt und dadurch mittels Fernsteuerung in bekannter Weise den Hauptschalter α wieder schließt.
Die dargestellte Einrichtung läßt im Rahmen der Erfindung verschiedene Abweichungen zu. So kann beispielsweise die als Wechselstromtransformator dargestellte Hilfsstromquelle t2 durch eine beständig angetriebene Gleichstromdynamo oder durch eine Akkumulatorenbatterie ersetzt werden. Ferner kann die selbsttätige
■Ein- und Ausschaltung auch auf den Zünd- und Erregerstromkreis des Gleichrichters ausgedehnt werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Schutzschaltung für Metalldampf-Gleichrichter, insbesondere für elektrische Bahnen, dadurch gekennzeichnet, daß während der Betriebspausen der Gleichrichter (g) selbsttätig (mittels r, z) ausgeschaltet und für die Dauer der Spannungslosigkeit eine Hilfsstromquelle (t2) an den Verbrauchskreis (I1,I2) angeschlossen wird, die bei einsetzendem Strombedarf den Gleichrichter selbsttätig (mittels s) wieder einschaltet.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unter Anwendung eines Zeitrelais (z) 'der Ausschaltvorgang erst nach einer bestimmten Zeit einsetzt. so
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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