DE310346C - - Google Patents
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- DE310346C DE310346C DENDAT310346D DE310346DA DE310346C DE 310346 C DE310346 C DE 310346C DE NDAT310346 D DENDAT310346 D DE NDAT310346D DE 310346D A DE310346D A DE 310346DA DE 310346 C DE310346 C DE 310346C
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- hollow slide
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L7/00—Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements
- F01L7/02—Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements with cylindrical, sleeve, or part-annularly shaped valves
- F01L7/028—Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements with cylindrical, sleeve, or part-annularly shaped valves having the rotational axis coaxial with the cylinder axis and the valve surface not surrounding piston or cylinder
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)
- Valve Device For Special Equipments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 310346 KLASSE 46 b. GRUPPE
OSKAR KIESEL & CO. in MÜNCHEN.
zylindrischen Hohlschieber.
. Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Januar 1914 ab.
Die Erfindung betrifft eine Drehschiebersteuerung mit hin und her schwingendem
Hohlschieber für Explosions- und andere Kraftmaschinen, bei der der Schieber und die
Schieberführung durch die eintretenden Frischgase gleichmäßig gekühlt werden und
infolgedessen eine. gute Schmierung ermöglicht wird.
Außerdem können die Ein- und Auslaßquerschnitte bei den bisher üblichen Raumverhältnissen
'erheblich vergrößert werden, wodurch die Leistungsfähigkeit der Maschinen wesentlich erhöht wird. Der Schieberweg
ist dabei trotzdem nur sehr klein, das Schiebergestänge einfach und die Abnutzung
nur gering. _ ' ' . , ■
Dabei sind die Gußteile äußerordentlich einfach und leicht herzustellen und die Herstellung
solcher Maschinen wird demgemäß billig.
In der Zeichnung zeigt Fig. ι einen Längsschnitt
durch den Zylinder und die Steuervorrichtung ' und Fig. 2 einen wagerechten
Schnitt nach A-B der Fig. i.
α ist der am Umfang mit einer gleichzeitig
den Ein- und Auslaß vermittelnden Anzahl, z.B. 8 Schlitzen b, versehene nach unten
offene Schieber. Dieser Schieber α ist am oberen Ende mit einem Hebel m versehen, der
von einer Nockenwelle aus gesteuert wird. In dem diesen Schie'ber umgehenden Mantel
sind ferner 8 Schlitze h und außerdem zwischen diesen 8 Hohlräume c vorgesehen, von
denen letztere nach der Gaszuleitung I hin offen sind und um diesen Mantel ist ein Ringraum
d angeordnet, in dem die Auslaßschlitze h münden und der mit einer oder mehreren
Auspuffleitungen i (vgl. Fig. 1 und 2) versehen ist. f ist der Wasserkühlraum des
Motors, g die äußere Wandung des Wasserkühlraumes und η der Kolben des Motors.
Fig. ι zeigt die Stellung des Schiebers a
während des Ansaughubes. In dieser Stellung stehen die 8 Schlitze des Schiebers durch
die Hohlräume c mit der Gaszuleitung I in Verbindung, während die Schlitze h für den
Auspuff geschlossen sind.
In Fig. 2 ist der Schieber dagegen in der Auspuffstellung dargestellt. In diesem Fall
sind die Hohlräume c geschlossen, dagegen liegen die Schlitze des Schiebers vor den
Schlitzen h, so daß die Verbrennungsgase durch die Schlitze h in den Hohlraum· d und
von dort in die Auspuffleitungen i gelangen und nach außen entweichen können. Bei Maschinen
mit doppelt wirkender Kraftleistung müssen die Zylinder mit zwei solchen Ein- und Auslaßorganen versehen werden. Der
Antrieb oder besser die Steuerung dieser Ab- ■ sperrorgane kann entweder durch Nockenwellen
oder durch Schwinghebel mittels Scheibenkurbel o. dgl. erfolgen.
Bei dem dargestellten Beispiel einer Viertaktexplosionsmaschine
erfolgt die Steuerung ' z. B. vom Nocken p aus unter Vermittlung
eines federbelasteten Stößels q, an den der Hebel m durch eine Feder angepreßt wird. In
der gezeichneten Stellung liegt die Rolle des
Stößels gerade in der Aussparung p1 des
Nockens p (Ansaugstellung), be,j der nächsten
halben ■ Drehung des Nockens stehen die Schlitze des Schiebers.» in der Mittelstellung
zwischen Schlitzen c und h (Kompressionsund Explosionshub) und sobald der Stößel
auf die Nocken p2 aufläuft, nimmt der Drehschieber α die in Fig. 2 dargestellte Stellung
(Auspuffhub) ein. '
ίο Der innere be\vegliche Rundschieber α ist
zweckmäßig zwischen zwei Schlitzen bis zum Kolbenring ο aufgeschnitten, so daß er sich,
wenn er bei der Bearbeitung mit einer gewissen Spannung rundgearbeitet wird, andauernd
durch eigene Materialspannung auf seine zur absoluten Abdichtung dienende Gegenfläche
anlegt. Dieses Dichtungsmoment wird noch erheblich erhöht durch den in der Maschine
jeweils herrschenden Überdruck nach außen.
ao Eine einfache und verlässige Schmierung \vird ermöglicht, wenn zwischen j.eden einzelnen
Ein- und Auslaßkanal von innen nach außen Ölkanäle vorgesehen werden, in die
mittels einer Hochdruckölpumpe in gewissen Pausen ein Schmiermittel eingepreßt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Steuerung für Explosions- und andere Kraftmaschinen mit hin und her schwingendem zylindrischen Hohlschieber, dadurch gekennzeichnet, daß die Frischgase den seitlichen Einlaßschlitzen im Führung-sgehäuse des Hohlschiebers aus einem oberhalb der Decke des Hohlschiebers befindlichen Räume durch Kanäle (c) zugeführt werden, während die Abführung der Verbrennungsgase nach ' den . Auspuffrohren durch zwischen den Einlaßschlitzen angeordnete Auslaßschlitze (h) und einen Ringkanal (d) erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE310346C true DE310346C (de) |
Family
ID=563420
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT310346D Active DE310346C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE310346C (de) |
-
0
- DE DENDAT310346D patent/DE310346C/de active Active
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