DE3102C - - Google Patents

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J1/00Production of fuel gases by carburetting air or other gases without pyrolysis

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

1878.
Klasse 26. /- -
L. F. A. LASCOLS in PARIS. Verbesserter Apparat zur Herstellung von Leuchtgas aus Mineralölen oder Mineralöl-Essenzen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. März 1878 ab.
In beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι ein verticaler Längenschnitt des Apparates;
Fig. 2 eine Vorder-Ansicht;
Fig. 3 ein verticaler Durchschnitt durch die Organe der Speisung;
Fig. 4 ein Horizontalschnitt;
Fig. 5 Details der Vorrichtung zur Regulirung der Speisung in gröfserem Maafsstabe;
Fig. 6 ein Schnitt des Speisesystems der verschiedenen Etagen des Carburators.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, besteht der neue Carburator aus einem stehenden Recipienten, der sich aus drei übereinander liegenden Abtheilungen zusammensetzt.
Die obere Abtheilung b ist das Reservoir für die zur Vergasung bestimmte Flüssigkeit. Der Mittelkörper α enthält einzelne Etagen, bestimmt, die Luft in eigenthümlicher Weise durch die zu vergasende Flüssigkeit zu führen. Die untere Abtheilung e, am Fufse des Apparates, ist mit einer Quantität Wasser gefüllt, aus dem der zur Erwärmung verwendete Dampf entwickelt wird und steht zu dem Zweck durch das Rohr d mit dem kleinen Kessel e in Verbindung.
Der Kessel ist oben convex, unten concav geformt und brennen unter demselben einige kleine, vom Apparat selbst oder auf andere Weise gespeiste Gasflämmchen, deren Leitungsarm bei g drehbar ist, damit nach Bedürfnifs die Flamme entfernt werden kann. Der kleine Kessel ist mit einem cylindrischen Eisenmantel h umgeben und mit einem Dunstrohr i versehen.
Vermittelst der Gasflammen entwickelt sich in dem kleinen Kessel Dampf in genügender Menge, um die in dem Apparat befindliche Flüssigkeit oder Essenz auf die gewünschte Temperatur zu bringen. Zu dem Zweck bringt ein kleines Rohr j diesen Dämpf unter den Boden der untersten Etage von a, wie Fig. 1 zeigt. Eine Zwischenmauer R trennt noch den kleinen Feuerherd vom eigentlichen Apparat, um jede Feuersgefahr vollständig auszuschliefsen.
Die Mittelabtheilung α besteht aus fünf oder mehr Unterabtheilungen / /. Auf dem Boden m dieser Etagen sitzt in der Mitte ein Rohr η zum Durchlassen der Luft, welche von einem entsprechend gebogenen Rohr ο in die unterste Etage eingeführt wird. An der Bodenplatte dieser Abtheilung befindet sich auch ein Röhrchen mit Hahn r, um nöthigenfalls einen Theil von den etwa zu viel eingedrungenen flüchtigen Oelen ablassen zu können.
Das Rohr η ist in jeder Etage mit einem Hut p überdeckt, dessen unterer Rand q ganz fein durchlocht ist, um die Luft, wenn sie die einzelnen Etagen passirt, möglichst fein vertheilt durch die verschiedenen Flüssigkeitsschichten zu treiben.
Man sieht also, dafs die vermittelst eines Gasometers oder auf irgend eine andere Art comprimirte Luft, welche durch das Rohr 0 in den Carburator gelangt, successive jede der Etagen passirt und nach und nach durch die übereinander liegenden Schichten der Flüssigkeit in feinster Vertheilung hindurchdringt und auf diese Weise vollständig carburirt ist, wenn sie durch das Rohr t den Apparat verläfst, um wie gewöhnliches Gas verbrannt zu werden.
Der Apparat wird auf folgende Art und Weise gespeist:
An der Wand des oberen Reservoirs b befinden sich die Speiseröhren u und ν sowie das Luftrohr x, Fig. 2.
An den Röhren u und ν befindet sich oben je ein Heberarm y und z, um die Flüssigkeit vom Boden des Reservoirs zu entnehmen.
Der Arm Z wird nur durch eine sehr kleine Oeffnung gespeist, weil er nur eine einzige Etage mit Flüssigkeit zu versorgen hat, während der Arm y die vier oberen Etagen zu speisen hat.
Die in Gas zu verwandelnde Flüssigkeit dringt durch das Rohr ν in die unterste Etage und zwar durch die am Ende des schnabelförmig auslaufenden Rohrs befindliche Oeffnung A, Fig. 5. Hier steigt sie bis zum Niveau der Oeffnung B, an der Stelle, wo das Luftrohr χ einmündet. Wenn die Flüssigkeit bis zu dieser Höhe gestiegen ist, schliefst sie diese Oeffnung und verhindert so jede weitere Speisung, indem sie die Luft hindert, in das Reservoir b zu steigen, wodurch dort der Druck genügend nachläfst, um den Ausflufs der Flüssigkeit aufzuheben.
Während dieser Zeit ging auch die Speisung der obersten Etage vor sich und zwar durch das Rohr u, welches bis zur Basis des Carburators herab und wieder bis zu dem Niveau hinaufgeht, das die Flüssigkeit in der obersten

Claims (1)

  1. Etage haben soll. Hat die Flüssigkeit dieses Niveau erreicht, so fliefst die etwa noch hinzutretende Flüssigkeit durch die Bogenröhre C, Fig. 6, in die zunächst unterhalb befindliche Etage und so weiter bis zur untersten Etage.
    Wenn der Apparat im Betrieb ist, so werden die leichteren Gase schon in der obersten Etage der Flüssigkeit entzogen, wo sie die Luft vollständig sättigen, während die Flüssigkeit je mehr nach unten kommend je schwerer wird und schliefslich in der untersten Etage durch die geringe Erhitzung mittelst Dampf in Gas verwandelt wird. Da ferner die Flüssigkeit nur in der untersten Etage erhitzt wird und kalt in den oberen Etagen ankommt, so setzen sich die von der Luft etwa mitgerissenen feuchten Theilchen in den oberen Abtheilungen des Apparates ab, wodurch das lästige Sprudeln der Flammen vermieden wird und auch die durch Condensation in den Gasleitungsröhren bei gewöhnlichem Gas so oft entstehenden Störungen wegfallen.
    Pat enτ-Α νspruch:
    Der durch Zeichnung und Beschreibung erläuterte Apparat zur Herstellung von Leuchtgas aus Mineral-Oelen oder Mineralöl-Essenzen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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