DE310288C - - Google Patents

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DE310288C
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lever
cam ring
coupling
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roller
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D11/00Clutches in which the members have interengaging parts
    • F16D11/02Clutches in which the members have interengaging parts disengaged by a contact of a part mounted on the clutch with a stationarily-mounted member
    • F16D11/04Clutches in which the members have interengaging parts disengaged by a contact of a part mounted on the clutch with a stationarily-mounted member with clutching members movable only axially
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D11/00Clutches in which the members have interengaging parts
    • F16D2011/008Clutches in which the members have interengaging parts characterised by the form of the teeth forming the inter-engaging parts; Details of shape or structure of these teeth

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M310288-KLASSE 47c. GRUPPE
Klauenkupplung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Januar 1918 ab.
Bei den bekannten Klauenkupplungen, z, B. denen von Scheren, stoßen beim Kuppeln im durchlaufenden Betriebe oft die Kupplungszähne aufeinander, so daß sie gestaucht und unbrauchbar werden. Außerdem kommen die Zahne leicht nur unvollkommen in Eingriff. Ihre Beanspruchung ist dann zu groß, und es ergibt sich daher ein schneller und unregelmäßiger Verschleiß, der zu Betriebs- störungen führt.
Nach der Erfindung wird dieser Übelstand dadurch beseitigt, daß die beiden Kupplungshälften nach Einleitung des Kupplungsvorganges durch den antreibenden Teil derart gesteuert ineinander geschoben werden, daß die Zahne des einen Teils genau in die Lükken des anderen Teiles gelangen. Zu dem Zweck wird an der einen Kupplungshälfte ein Kurvenring angeordnet, der mit Hilfe eines ausschaltbaren Übertragungsmittels die Verschiebung der anderen Kupplungshälfte bewirkt.
Die verschiebbare Kupplungshülse wird z. B. von dem gabelförmigen Ende eines zweiarmigen Hebels umfaßt, an dessen anderes Ende ein Hebel angelenkt ist, der in den Bereich des Kurvenringes eingeführt werden kann, so daß er durch dessen Vorsprünge zurückgedrückt wird und dabei, mittels des zweiarmigen Hebels die Kupplungshülse verschiebt. Der Kürvenring wird so angeordnet, daß im Augenblick des Einschiagens des Hebelendes in ihn die Zähne der beiden Kupplungshälften so gegeneinander versetzt sind, daß die Zähne völlig ineinander geschoben werden, bevor sie aneinanderstoßen.
Zum bequemen Ein- und Ausschalten des in den Kurvenring eingreifenden Hebels bildet man diesen zweckmäßig auch als zweiarmigen Hebel aus und läßt das dem Kuryenring abgewandte Ende in einen Schieber eingreifen, der senkrecht zur Welle gerichtet ist und dessen Ende vor einen schraubenförmigen Bund der Kupplungshülse geführt werden kann. Der schraubenförmige Bund bewirkt dann das Ausrücken'der Kupplung, und das Einrücken kann erst erfolgen, wenn der Schieber den Bund freigibt. Dabei wird darin gleichzeitig der mit ihm in Verbindung stehende Hebel so ausgeschwenkt, daß das andere Ende in den Bereich des Kurvenringes gelangt.
In der Zeichnung ist in Fig. 1 eine Ausführungsform der Kupplung im Schnitt dargestellt. Fig. 2 zeigt in Abwicklung schema- tisch die Lage der Kupplungszähne und des Kurvenringes zueinander.
Das antreibende Rad α sitzt lose auf der Welle b und trägt die Kupplungszähne c sowie den Kurvenring k. Die Kupplungshülse d mit den Zähnen η ist verschiebbar auf der Welle h angeordnet und wird von dem gabelförmigen Ende des um den festen Drehpunkt m schwingbaren Hebels. I umfaßt, an dessen anderem Ende auf den Bolzen h der Hebel g..,gelagert ist. Das eine Ende dieses
Hebels trägt die Rolle i, während das andere in eine Aussparung des verschiebbaren Bolzens e eingreift, der die Rolle / trägt. Die Rolle / kann vor den schraubenförmigen Bund der Hülse rf geführt werden. Der Kurvenring kann auch anders gestaltet sein, beispielsweise so, daß die Rolle i von oben anstatt von der Seite in ihn eingeführt wird. Wenn der Bolzene gehoben wird, gibt die
ίο Rolle f den Bund der Hülse d frei, und es wird gleichzeitig der Hebel g so ausgeschwenkt, daß die Rolle i in den Kurvenring eintritt. Es drückt dann ein Vorsprung des Kurvenringes gegen die Rolle i und damit gegen den Hebel g, so daß der Hebel I um die feste Drehachse m schwingt und dabei die Hülse d verschiebt. Bei richtiger Anordnung des Kurvenringes stehen sich im Augenblick der Verschiebung die Kupplungshälften so einander gegenüber, daß die Zähne c und η nicht aufeinanderstoßen, sondern unbehindert in die Zahnlücken eintreten.
Zum Entkuppeln wird der Bolzen e gesenkt. Die Rolle i tritt dann aus dem Bereich des Kurvenzuges und die Rolle i gelangt vor den schraubenförmigen Bund der Hülse d, so daß er an ddesem vorbeigleitet und dadurch die Kuppelhülse zurückschiebt. Ein unbeabsichtigtes Einrücken der Kupplung ist nicht möglich, weil bei ausgerückter Kupplung keine Kraft auf die Hülse d wirkt und die Rolle / auch deren Verschiebung verhindert. · .

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Klauenkupplung, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen Kupplungsteil (α) ein Kurvenring (k) angeordnet ist, durch welchen der andere.Teil (d) in dem Augenblick verschoben wird, in dem die Zähne des einen Teiles die richtige Lage zu den Lücken des anderen Teiles haben.
  2. 2. Klauenkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen Ende eines zweiarmigen Hebels (I), dessen anderes Ende den verschiebbaren Kuppelteil umfaßt, ein Hebel (g) angelenkt ist, dessen Ende (i) in den Kurvenring (k) eingeführt werden kann.
  3. 3. Klauenkupplung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der in den Kurvenring eingreifende Hebel (§■) als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist und das dem Kurvenring (k) abgewandte Ende mit einem senkrecht zur Welle gerichteten Schieber (e), in Verbindung steht, der vor einen schraubenförmig verlaufenden Bund des verschiebbaren Kuppelteils (d) geschoben werden kann. ,
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE310288C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE763479C (de) * 1934-03-24 1952-01-31 Norton Legge Synchronisierungs- und Freilaufkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE1140031B (de) * 1956-02-25 1962-11-22 Zahnradfabrik Friedrichshafen Formschlusskupplung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE763479C (de) * 1934-03-24 1952-01-31 Norton Legge Synchronisierungs- und Freilaufkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE1140031B (de) * 1956-02-25 1962-11-22 Zahnradfabrik Friedrichshafen Formschlusskupplung

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