DE309902C - - Google Patents

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DE309902C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02FCYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
    • F02F1/00Cylinders; Cylinder heads 
    • F02F1/02Cylinders; Cylinder heads  having cooling means
    • F02F1/10Cylinders; Cylinder heads  having cooling means for liquid cooling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Beim Verschweißen »der Kühlmäntel von Flugzeug-Motorzylindern kommt es darauf an, um größte Leichtigkeit zu erzielen, sowohl mit den, Innenwandungen der Zylinder so nahe aneinander zu rücken, als auch mit dem Mantel selbst an die Zylinderwandung so nahe heranzurücken, daß nur der für ausreichenden Wasserumlauf unbedingt nötige Zwischenraum verbleibt. Daraus ergibt sich bekanntlich,
ίο daß der Flansch am Zylinder, der den Wassermantel nach unten abschließt, und der den Abstand des Mantels vorn Zylinder bestimmt, an der Stelle (a, a, Fig. ι und 2) zwischen den beiden Zylindern abgeflacht (beschnitten, behobelt oder befeilt) sein muß, weil sonst der Abstand der Zylinder doppelt so groß sein würde als die Weite des Wassermantels.
Der Gedanke, die Schweißstelle so auszuführen, daß die gefährlichen Zugspannungen in den Flanschen durch Biegungsspannungen ersetzt werden, ist an sich nicht neu. Zum Beispiel ist vorgeschlagen worden, die ebenen Flanschen an der engsten Stelle zwischen dem Zylinder so weit abzuflachen, daß zwischen den- Stümpfen noch ein Zwischenraum von mehr als der doppelten Flanschenstärke verbleibt, und in diesen Zwischenraum zwei einander berührende L-förmige Blechstücke einzusetzen, die an ihren unteren Kanten mit den beiden Flanschenstümpfen, an ihren oberen Kanten und an den Seitenflächen mit einander verschweißt sind. Die vorliegende Erfindung erzielt dieser Anordnung gegenüber die Vorteile,daß die Bearbeitung der L-förmigen Blechstücke gespart wird und daß die Verbindung nachgiebiger ist, weil das Verschweißen von seitlichen Flächen fortfällt.
Die Zeichnung stellt zwei Ausführungsformen der Erfindung dar.
In der ersten Ausführungsform (Fig. 3 bis 3d) ist der Zylinder c mit einem Flansch d versehen, der in unverletztem Zustande, wie er sich in Fig. 3d darstellt, aus einem Teil mit U-förmigem Querschnitt und einem scheibenförmigen Ansatz e besteht. An diesen schein benartigen Ansatz ist das Mantelblech f verschweißt. An der Stelle zwischen den Zylindern ist dieser scheibenförmige Ansatz fortgehobelt, so daß eine gerade Kante an beiden Flanschen entsteht, die verschweißt werden kann. Fig. 3b zeigt einen Schnitt an einer Stelle E F, wo nur noch ein Teil des scheibenartigen Ansatzes stehen geblieben ist, Fig. 3a einen Schnitt an der engsten Stelle zwischen den Zylindern, wo der Ansatz ganz fortgehobelt ist. Es wird nun die oberhalb e (Fig. 3b) verbliebene Mulde verschweißt, an der Stelle C D nur der obere Teil der zusammenstoßenden Flanschen d d, bei x, so daß in beiden Fällen der untere Teil des Hohlkehlflansches unverbunden bleibt und federn kann. Da es praktisch schwer ausführbar wäre, den Blechmantel bis zu der Stelle zwischen den Zylindern einzuziehen, wo die geraden Teile der scheibenförmigen Ansätze e aneinanderstoßen, sind Blechzwickel gg mit dem Blechmantel einerseits und den scheibenförmigen Ansätzen andererseits verschweißt.
Eine andere Ausführungsform ist in'Fig. 4 bis 4c und 5, 5a wiedergegeben. Die Ursprung-
liehe Form des Flansches (wie sie in Fig. 4c in ausgezogenem Zustande erkennbar ist) hat
. hier V-förmigen Querschnitt. Diese Form wird an der Stelle zwischen den Zylindern auf eine gewisse Strecke (längs der punktierten Linie der Fig. 4c) eingedrückt, so daß eine gerade Berührungskante und ebene Berührungsfläche entsteht (vgl. Fig. 4 und 4a). Die Zwickelbleche werden gemäß Fig. 5 und 5a vorteilhaft zunächst in größerer Breite angeschweißt, und nach dem Anschweißen gemäß der (strichpunktierten) Schnittlinie J-K weggehobelt. Fig. 4b zeigt in einem nach der Linie A-B geführten Schnitt die zusammenstoßenden Bleche, die hier an der Schnittfuge verschweißt werden, während an der engsten Stelle (Fig. 4a) die Bleche ganz fortgeschnitten sind und hier die Schweißung wie im ersten Beispiel nur an der äußeren Fuge der beiden zusammenstoßenden Flanschen (bei x) vorgenommen wird, so daß sie auf dem übrigen Teil der Berührungsfläche federn kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kühlmantel von Flugzeugmotoren, bei dem die beiden Flanschen einesteils mit dem gemeinsamen Blechmantel, anderenteils untereinander durch Schweißnaht verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Flanschen hohlkehlartig gestaltet und ,30 zwischen den Zylindern nur an den oberen Rändern, und zwar ohne eingesetzte Zwischenstücke unmittelbar miteinander verschweißt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE309902C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE916008C (de) * 1948-10-02 1954-08-02 E H Friedrich Nallinger Dipl I Mehrzylindrige, ventilgesteuerte Ein- und Auslasskanaele aufweisende Brennkraftmaschine mit in Reihe angeordneten Zylindern
US6103015A (en) * 1998-01-19 2000-08-15 Libbey-Owens-Ford Co. Symmetrical CVD coater with lower upstream exhaust toe

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE916008C (de) * 1948-10-02 1954-08-02 E H Friedrich Nallinger Dipl I Mehrzylindrige, ventilgesteuerte Ein- und Auslasskanaele aufweisende Brennkraftmaschine mit in Reihe angeordneten Zylindern
US6103015A (en) * 1998-01-19 2000-08-15 Libbey-Owens-Ford Co. Symmetrical CVD coater with lower upstream exhaust toe

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