DE309697C - - Google Patents
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- DE309697C DE309697C DENDAT309697D DE309697DA DE309697C DE 309697 C DE309697 C DE 309697C DE NDAT309697 D DENDAT309697 D DE NDAT309697D DE 309697D A DE309697D A DE 309697DA DE 309697 C DE309697 C DE 309697C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01J—MANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
- A01J25/00—Cheese-making
- A01J25/12—Forming the cheese
- A01J25/13—Moulds therefor
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Food-Manufacturing Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 g. GRUPPE
Quarkpresse. Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. April 1918 ab.
Die Quarkpresse vorliegender Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen
des Pressetroges aus einzelnen Leisten bestehen, die dicht aneinander sitzen, jedoch mit
Rillen versehen sind, so daß die Molke durch die Rillen ablaufen kann. Aus solchen Leisten
sind die Seitenwände des Troges und der Boden zusammengesetzt. Um das Ablaufen der
Molke noch zu erleichtern, sind die Leisten
ίο an den Seitenwänden nach der Außenseite hin
verschwächt, also keilförmig gestaltet. Solche Leisten sind von Rahmen gehalten, die entsprechend
der Leistenstärke gezahnt sind. In diese Rahmen werden die Leisten eingeschoben.
Der äußere Kasten der Presse hält die Leisten derart zusammen, daß Spielraum zum
Ablaufenlassen der Molke bleibt. Der Boden des Rahmens ist mit Ablauf rillen versehen.
Eine solche Quarkpresse macht die Verwen-
ao dung von Quarkbeuteln aus Sackleinen überflüssig,
was zur gegenwärtigen Zeit außerordentlich wertvoll ist, da geeignete Quarkbeutel
schwer erhältlich und s.ehr teuer sind. Eine derartige Quarkpresse ist aber in ihren
Wänden und Boden leicht auseinandernehmbar, indem die die Leisten haltenden Seitenrahmen
mit Schwalbenschwanz ineinander greifen und deshalb leicht ι zerlegt werden können
und die Außenwandungen der Presse durch Niederlegen einer Wand leicht zu öffnen
sind, so daß die einzelnen Leisten leicht auseinander genommen und dann mittels einer
Bürste und Wasser sehr leicht und sorgfältig gereinigt werden können. Dadurch ist das
Verderben der Molke verhindert.
Eine Ausführungsform einer solchen Quarkpresse ist in Fig. ι im Längsschnitt nach: A-B,
Fig. 2, in
Fig. 2 im Wagerechtschnitt mit Ansicht auf den Boden dargestellt; in
Fig. 3 ist die Zusammensetzung der Siebwände durch die einzelnen Leisten und die
Befestigung der Leisten in den Rahmen dargestellt. "
Die Quarkpresse hat die üblichen Seitenwände ι und den. Boden 2. Eine Vorderwand
3 ist mittels Hakenverschlusses 4 leicht abhebbar gemacht. Der Boden 2 hat die Ablaufrillen
5, die nach einer gemeinschaftlichen Rinne 6 hinführen, und ist mit der Ablaufschnautze
7 versehen. Dieser Kasten schließt nun das aus einzelnen Leisten 9 gebildete Siebwerk ein. Die Leisten 9 tragen an einer
ihrer Seitenflächen die Rillen 10 und sind nach außen hin verschwächt, so daß sie Keilgestalt
haben (siehe 11) und die Molke Platz zum-Ablaufen
findet. Um das Ablaufen der Molke noch weiter zu erleichtern, sind die Rillen 10
in den stehenden Seitenleisten der Seitenwände nach außen abfallend angeordnet. Diese
Leisten 9 werden mit ihren gezahnten Enden 12 von Rahmenleisten 13 gehalten, die mit
Zähnen 14 versehen sind. Diese gezahnten Rahmenleisten 13 sind mit Schwalbenschwanz-15
in den Seitenleisten 16 eingefügt. Die Verbindung ■ 15 ist eine leicht lösbare. Ebenso besteht
auch der Siebboden aus Leisten 9, die mit den Rillen 10 versehen sind, nur brauchen
diese Rillen 10 keine Schräge zu haben. Auch die Leisten 9 des Bodens werden von gezahnten
Leisten 13 gehalten, die wiederum mittels Schwalbenschwanz 15 mit den Seitenleisten 16
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lösbar verzapft .sind. Es ist so durch diese
mit Rillen io versehenen Leisten 9 ein Siebgefäß geschaffen worden, durch dessen Rillen
10 die Molke ablaufen kann. Der Ablauf ist dadurch begünstigt, daß die Leisten selbst
nach der Außenseite hin schwächer werden. Handelt es sich darum, die Quarkpresse z,u
reinigen, so braucht nur die Vorderwand 3 des Kastens .1, 2, 3 durch Lösen der Hakenver-Schlüsse
4 abgenommen zu werden, dann können die aus den Rahmenleisten 13, 16 und den
Leisten 9 gebildeten Siebwände einzeln herausgenommen, durch Abschieben der Seitenwände
16 von den Schwalbenschwänzen 15 der Zahnleisten 13 die einzelnen Rahmen gelöst
werden, so daß die Leisten 9 freigegeben sind
und einzeln gereinigt werden können, was sehr sauber ausgeführt werden kann. Ebenso wird
auch der Boden auseinandergenommen. In umgekehrter Weise findet das Zusammensetzen
statt.
Claims (3)
1. Quarkpresse, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung des bisher
üblichen Quarkbeutels ein Siebeinsatz für Seitenwände und Boden verwendet ist, der
aus einzelnen Leisten (9) bestellt, die einseitig mit Rillen (10) zum Ablaufenlassen
der Molken versehen sind, nach der Außenseite keilförmig oder verschwächt sind und
von gezahnten Rahmenleisten (13) dicht aneinander gehalten werden.
2. Quarkpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnleisten
(13) durch Schwalbenschwanz (15) leicht lösbar mit den Seitenleisten (16) verbunden
sind.'
3. Quarkpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rillen (10)
der Leisten an den Seitenwänden Abfall nach außen hin haben, um das Ablaufen
der Molken zu erleichtern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen'.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE309697C true DE309697C (de) |
Family
ID=562836
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT309697D Active DE309697C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE309697C (de) |
-
0
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