DE134196C - - Google Patents

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DE134196C
DE134196C DENDAT134196D DE134196DA DE134196C DE 134196 C DE134196 C DE 134196C DE NDAT134196 D DENDAT134196 D DE NDAT134196D DE 134196D A DE134196D A DE 134196DA DE 134196 C DE134196 C DE 134196C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/04Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams
    • B30B9/06Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams co-operating with permeable casings or strainers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
— JVt 134196 KLASSE \2d.
. Bei den jetzt üblichen Filterpressen ist es erwünscht, jeden Filterrahmen in der Presse unmittelbar mit dem dort gebildeten Filterkuchen zu vereinigen.
Hierzu hat man bisher complicirte Hülfsmittel anwenden müssen und hat namentlich als Unterlage für die Pressung des Filterkuchens feinmaschige Drahtgewebe benutzt, welche den Prefsdruck auf entsprechend gröberen Unterlagen gelagert aushalten konnten, ohne dafs der Filterstoff durch die Sieböffnungen durchgeprefst wurde. Diese Siebe waren wesentlich nur für diese Prefsarbeit nothwendig, während sie für die Filtration an sich bei der Verwendung derartiger festgeprefster Filterkuchen nicht nöthig sind. Es wurden dadurch aber die zu reinigenden und verschleifsenden und die Zusammensetzung erschwerenden Theile einer Filterpresse erheblich erhöht.
Der Erfolg der vorliegenden Erfindung ist der Wegfall dieser Siebe, und das Erzeugnifs der neuen Filterpresse besteht in einem Filterrahmen, der auf der einen Seite mit einem Gitter abgeschlossen ist, auf welchem der in den Rahmen dicht eingebettete und fest geprefste Filterkuchen ruht, ohne in die Spalten zwischen den einzelnen Gitterstäben einzudringen.
Dieser Erfolg wird durch eine Unterlagsplatte erzielt, welche das negative Abbild des gitterförmigen Bogens des Filterelements insofern ist, als an ihr Stäbe oder Leisten angeordnet sind, welche die Zwischenräume der Gitterstäbe füllen. Wird dementsprechend das Filterelement auf eine solche Unterlagsplatte in die Kuchenpresse eingesetzt, so bildet das Gitter des Filterelements zusammen mit dieser Unterlagsplatte einen durchlaufenden Boden, der nun nur noch so kleine Spalten zeigt, dafs von einem erheblichen Eindringen der Filtermasse unter dem Druck der Prefsplatte keine Rede mehr sein kann.
Aus der Zeichnung geht die neue Pressenconstruction hervor. α ist die in üblicher Weise an dem Pressengestell b angeordnete und anzutreibende Prefsplatte; c ist ein aufgesetzter Rahmen zur Aufnahme der lockeren Filtermasse, der sich auf das Filterelement e aufsetzt. Dieses hat die bekannte rundlaufende konische Leiste f und den bekannten Gitterboden g.
Während nun früher die Oeffnungen zwischen den Gitterstäben durch aufgelegte Siebe so bedeckt wurden, dafs bei dem Niederpressen der Platte α keine Filtermasse zwischen die Gitterstäbe g geprefst wurde, ist jetzt die Bodenplatte, h mit Leisten k versehen, welche in diese Zwischenräume eindringen und sich mit ihren Oberkanten so dicht an die Kanten der Stäbe g anlegen, dafs nur Raum zum Abfliefsen' des abgepreßten Wassers durch die Kanäle m in den Abzugskanal η verbleibt.
Auf diese Weise wird ein den Rahmen e füllender Kuchen eingeprefst, der nach dem Abheben des Rahmens e von der Grundplatte h frei auf den Gitterstäben aufliegt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprache:
    Eine Unterlagsplatte für Filterkuchenpressen und dergl., gekennzeichnet durch die Anordnung von Erhöhungen, welche in die Durchbrechung des Bodens eines aufgesetzten Filterelements derart eintreten, dafs unter dem Druck der Prefsplatte keine Filtermasse in die genannten Durchbrechungen des Elements eingeprefst werden kann.
    Eine Ausführungsform der Platte nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung von Abflufskanälen zwischen den Erhöhungen der Unterlagsplatte.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2822349A1 (fr) * 2001-03-26 2002-09-27 Pressoirs Coquard Dispositif de pressoir

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2822349A1 (fr) * 2001-03-26 2002-09-27 Pressoirs Coquard Dispositif de pressoir

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