DE309490C - - Google Patents

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DE309490C
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ball
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sleeve
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F2/00Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
    • A61F2/50Prostheses not implantable in the body
    • A61F2/54Artificial arms or hands or parts thereof
    • A61F2/58Elbows; Wrists ; Other joints; Hands

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
  • Transplantation (AREA)
  • Cardiology (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Prostheses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.-M 309490 KLASSE 30 tf. GRUPPE
GUSTAV GABRIEL in OFFENBACH a. M.
Gelenk, insbesondere für Kunstarme. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Januar 1917 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein kombiniertes Kugelscharniergelenk, insbesondere für Kunstarme, welches so ausgebildet ist, daß die verschiedenen Bewegungen (Sichel-und Beugebewegung) unabhängig voneinander erfolgen und festgestellt werden können. Von bekannten ähnlichen Gelenken unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand durch die neue einfache Konstruktion. Das neue Gelenk ist sowohl
ίο als Ellbogen- und Handgelenk, wie auch als Schultergelenk verwendbar.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch den Arm mit dem neuen Gelenk, wobei die Beugung des Unterarmes bis zum rechten Winkel dargestellt ist, und ' *
Eig. 2 ist ein weiterer Längsschnitt, 90 ° gedreht zu ersterem.
Nach der, durch die Zeichnung veranschaulichten Ausführungsform der Erfindung ist angenommen, daß die Sichelbewegung S des Unterarmes U um eine mit dem Oberarm O verbundene Kugel K erfolgt, während die Beugebewegung B des Unterarmes U um ein innerhalb der Kugel K angeordnetes Scharniergelenk erfolgt. Bei j> ist auf der Oberarmhülse O ein die Kugel K frei umfassender Bremsring R aufgeschoben, gegen den ein innerhalb der Rohrhülse H des Unterarmes geführter Bremsbacken η angedrückt werden kann. Der Bremsbacken η sitzt auf einem besonderen ■ Rohre m und wird mit Hilfe der Stellhülse I verstellt.
Die Kugel K ist in bekannter Weise in der
, 35 Hülse H gelagert, die in ihrer Verlängerung den Unterarm U bildet. Durch eine genaue Schlitzführung g derselben ist der Bremsring R hindurchgeführt.
Im Gegensatz zu bekannten Ausführungen ist hier die Kugel K bei c geschlitzt oder geteilt. Durch diesen Schlitz c wird der Oberarm O mit seinem Scharnierlappen d in die Kugel K eingeführt und auf die durchgesteckte Achse e derselben aufgeschoben. Zweckmäßig wird der Scharnierlappen ä nicht direkt auf die Achse e aufgeschoben, sondern auf eine besondere, darüber geschobene Büchse/^, um Klemmungen im Scharnier beim Druck auf die Kugel zu vermeiden.
Diese Büchse f ist zwischen den beiden seitlichen Kugelnaben (Fig. 2) ^gehalten. Die Beeinflussung der Kugel K erfolgt mit Hilfe des in der Hülse H geführten Rohres i durch die Stellhülse h, in an sich bekannter Weise. Das Rohr * ist natürlich zum Hindurchlassen des Bremsringes R ebenfalls geschlitzt. Die Kappe Z schließt das Ellenbogengelenk zum eigenen Schutz sowie zur Schonung der Kleidungsstücke ab. Auch die Einstellung des Ansatzstückes für die künstliche Hand oder die Arbeitsansätze kann in getrennten Bewegungen erfolgen.
Die Drehvorrichtung D des Handgelenkes ist in der Unterarmhülse H geführt und gleichzeitig mit einer Scharnierlagerung L' für die Hand bzw. deren Ansatzstück sowie einer Feststellvorrichtung für die Hand-Beugebewegung b versehen.
Die Stellhülse q mit den Rohren τ und s dient dazu, die Drehvorrichtung D des Handgelenkes in der Unterarmhülse festzustellen oder zu lösen. Mit Hilfe der Stellhülse t und
des Rohres u erfolgt die Feststellung oder Lösung des Scharniergelenkes.
Das Stellrohr u endigt vorn in einen Bremsbacken v, der durch die Drehvorrichtung D hindurchgeht und gegen den Mantel des Scharnierlappens des in ihr gelagerten Handansatzstückes α gepreßt werden kann. Durch Andrücken oder Abziehen dieses Bremsbackens ν wird die Beugebewegung δ geregelt. An dem
ίο beschriebenen Ellenbogengelenk sind vier verschiedene Einstellungen möglich, wie sie von der Reichsprüfstelle gefordert werden, nämlich:
1. Sichel- und Beugebewegung festgestellt,
2. Sichelbewegung lose und Beugebewegung festgestellt,
3. Beugebewegung lose und Sichelbewegung festgestellt, und
4. Sichel- und Beugebewegung lose.
Die Einstellung 1 wird erreicht, indem durch die Stellhülse h das Bremsrohr i an die Kugel K und durch die Stellhülse I und Rohr m der Bremsbacken η gegen den Ring R gepreßt wird. Der Scharnierlappen d des Oberarmes 0 steckt in dem Schlitz c der Kugel K geführt, so daß eine Drehung um seine Längsachse nicht erfolgen kann.
Einstellung 2 wird erreicht, wenn man durch Stellhülse I und Rohr m den Bremsbacken η gegen den Ring R drückt. Der Druck wird durch den Schlitz g in der Hülse H aufgefangen, so daß die Kugel K in ihrer Hülsenlagerung H nicht gebremst wird und die Sichelbewegung durch Drehen des ganzen Unterarmes einschließlich des Ringes R um die Kugel K stattfinden kann.
Die Einstellung 3 ist möglich durch die Scharnierlagerung des Oberarmes 0 in . der Kugel K. Das Rohr i wird durch die Stellhülse h gegen die Kugel K gepreßt (Fig. 2), wodurch ein Drehen des Unterarmes um die Kugel K sowie der Kugel K und des Scharnierlappens d um die Achse des Oberarmes im Sinne der Sichelbewegung unmöglich gemacht ist. Die Drehbewegung des Unterarmes U um die Achse β der Kugel K, also auch im Scharnierlappen d des Oberarmes kann erfolgen, da derL Bremsbacken η vom Ring R gelöst bzw. abgezogen ist.
Die Einstellung 4 erreicht man ohne weiteres, wenn Bremsrohr i und Bremsbacken η mit Hilfe der Stellhülsen h bzw.. I gelöst bzw. abgezogen sind.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Gelenk, insbesondere für Kunstarme, mit einem innerhalb der Gelenkkugel für die Sichelbewegungen angeordneten und die Kugel durchbrechenden Scharniergelenk für die Beugebewegungen, welche beide (Kugel- und Scharniergelenk) getrennt und unabhängig voneinander brems- und feststellbar sind, wobei als Drehzapfen für den Lappen des Scharniergelenkes eine die Kugel durchquerende Achse dient, dadurch gekennzeichnet, daß der an den Lappen sich anschließende freie Arm (O) des Scharniergelenks Träger eines, die Kugel (K) frei umfassenden Bremsringes (R) ist, gegen den ein innerhalb einer Rohrhülse (H) geführter Bremsbacken (n) angepreßt werden kann.
2. Gelenk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Achse (β) eine besondere, bei Druck auf die Kugel (K) unbeeinflußt bleibende Büchse (/") aufgeschoben ist, auf welcher sich der Scharnierlappen (d) dreht.
3. Gelenk nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine in der Unterarmhülse (H) geführte Drehvorrich- 8> tung (D) als Scharnierlager (L) für die Hand , bzw. das Ansatzstück derselben dient und der Scharnierlappen der letzteren als Bremsscheibe ausgebildet ist, gegen welche ein innerhalb der Hülse (H) angeordneter Bremsbacken (υ) zwecks Έίη- und Feststellung der Beugebewegung der Hand angepreßt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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