DE273668C - - Google Patents
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- Publication number
- DE273668C DE273668C DENDAT273668D DE273668DA DE273668C DE 273668 C DE273668 C DE 273668C DE NDAT273668 D DENDAT273668 D DE NDAT273668D DE 273668D A DE273668D A DE 273668DA DE 273668 C DE273668 C DE 273668C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- chisel
- counterweight
- shaft
- end wall
- housing
- Prior art date
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- Active
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F28—HEAT EXCHANGE IN GENERAL
- F28G—CLEANING OF INTERNAL OR EXTERNAL SURFACES OF HEAT-EXCHANGE OR HEAT-TRANSFER CONDUITS, e.g. WATER TUBES OR BOILERS
- F28G3/00—Rotary appliances
- F28G3/10—Rotary appliances having scrapers, hammers, or cutters, e.g. rigidly mounted
- F28G3/14—Rotary appliances having scrapers, hammers, or cutters, e.g. rigidly mounted thrown into working position by centrifugal force
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Percussive Tools And Related Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 273668 KLASSE 13 e, GRUPPE
EMIL BÜHLER in NÜRNBERG.
Bei Rohrreinigern, deren Meißel unter der Wirkung der Zentrifugalkraft gegen die Rohrwandung
gedrückt wird, ist der Anpressungsdruck ein verhältnismäßig geringer und infolgedessen
die Wirkung des Meißels unzulänglich, wenn es sich um dünne Rohre handelt und der
Meißel demgemäß klein ist und geringes Gewicht besitzt. Um den Anpressungsdruck und
damit die Wirkung des Meißels zu erhöhen,
ίο hat man bereits ein ebenfalls kreisendes Gegengewicht
derart angebracht, daß die von diesem Gewicht ausgeübte Fliehkraft auf den Meißel
wirkt und den Druck desselben vermehrt. Bei einer solchen bekannten Einrichtung sind der
Meißelschaft und der Gewichtsarm, deren Gelenkenden zahnartig ineinandergreifen, nebeneinander
angeordnet. Bei dieser Anordnung kann der erstrebte Zweck nicht völlig erzielt
werden. Denn der durch den Gewichtsarm eingenommene Raum geht für den Meißel selbst
verloren, so daß dieser notwendigerweise verhältnismäßig klein gehalten werden muß, wenn
auch die Weite des Rohres an sich die Verwendung eines stärkeren Meißels zuläßt.
Nach der Erfindung wird ein größtmöglicher Anpressungsdruck dadurch erreicht, daß das
Gegengewicht auf dem über seinen Drehpunkt nach rückwärts verlängerten Meißelschaft angeordnet
ist; denn in diesem Falle kann nicht nur der Meißel, sondern auch das Gegengewicht
größer ausgeführt werden.
Auf der Zeichnung ist der neue Rohrreiniger
in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Das Ende der die Drehung des Meißels ver-
mittelnden Übertragungswelle α trägt ein Gehäuse,
das aus der mit der Welle ein Stück bildenden, hinteren Stirnwand b, der vorderen
Stirnwand c und der zylindrischen Wandung d besteht. Die vordere Stirnwand c besitzt einen
runden Ausschnitt e. In diesem liegt der ringförmige Körper f3 welcher drehbar auf den in
die Stirnwand c seitlich eingeschraubten Zapfen g, h gelagert ist. Mit dem Ringkörper f ist
der Schaft s mit Hilfe von Zapfen k verbunden, welche rechtwinklig zur Achse der Zapfen g, h
liegen. Am vorderen .Ende des Schaftes ist das meißelartige Werkzeug I angebracht. Nach
rückwärts ist der Schaft über die Lagerzapfen k hinaus verlängert. Auf dieser Verlängerung S1
sitzt das Gegengewicht m. Die Schwere des Gegengewichtes m und seine Entfernung von
dem Drehpunkt des Schaftes sind so bemessen, daß das Werkzeug I ein geringes Übergewicht
über das Gegengewicht m hat.
Das Gehäuse b, c, d ist von einem zweiten
Gehäuse umgeben, das aus der hinteren Stirnwand 0, der vorderen Stirnwand p und dem
zylindrischen Mantel q zusammengesetzt ist..
Die hintere Wand 0 wird von der Übertragungswelle α und die vordere Stirnwand
von dem Schaft s durchsetzt, so daß die Übertragungswelle sich frei drehen und der Schaft
ungehindert nach allen Seiten ausschwingen kann. Zwischen den hinteren Stirnwänden b
und 0 und zwischen den vorderen Stirnwänden c und p sind Kugellager t und u angeordnet,
welche eine leichte Drehbarkeit des inneren Gehäuses in dem äußeren Gehäuse bewirken,
das in das zu reinigende Rohr r eingeführt wird.
Wenn die Antriebswelle α und zugleich mit dieser das innere Gehäuse b, c, d und das Werk-
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zeug in Drehung versetzt werden, kommt nicht nur die Fliehkraft des Meißels I, sondern auch
diejenige des Gegengewichtes m zur Wirkung, und zwar in der Weise, daß der Druck des
Meißels gegen die Wandung des Rohres ν verstärkt oder, da das Moment des Gegengewichtes
ungefähr gleich demjenigen des Meißels ist, nahezu verdoppelt wird. Da ferner das Gewicht
des Meißels durch das Gegengewicht beinahe
ίο ausgeglichen ist, so treten auch nicht wie bei
den bekannten Rohrreinigern der bezeichneten Art Stöße auf, welche insbesondere auf die
Verbindungsstellen der Rohre nachteilig wirken.
Die Anbringung des Gegengewichtes bewirkt auch, daß das Werkzeug beim Inbetriebsetzen
sofort in kreisende Bewegung versetzt wird, weil einerseits die volle 'Schwere des Meißels
diesen nicht mehr in seiner unteren Stellung festzuhalten bestrebt ist, und weil die sofort
einsetzende kreisende Bewegung des Gegengewichtes das Abrollen der Meißelscheibe unmittelbar
herbeiführt.
Statt des allseitig geschlossenen inneren und äußeren Gehäuses können natürlich auch
offene Körper verwendet werden, die jedoch den Nachteil mit sich bringen würden, daß
der Staub des Kesselsteins die Lager beschädigen würde.
Claims (2)
1. Rohrreiniger mit einem nach allen Seiten ausschwingbaren Meißel und Gegengewicht,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gegengewicht fm) auf dem über seinen Drehpunkt nach rückwärts verlängerten
Meißelschaft fs) angeordnet ist.
2. Rohrreiniger nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das vordere Ende der zur Vermittlung der Drehung des Meißels dienenden Welle fa) ein Gehäuse
(b, c, d) trägt, welches das Gegengewicht fm) umgibt und in dessen vorderer
Stirnwand (c) der Schaft fs, S1) gelagert
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE273668C true DE273668C (de) |
Family
ID=530099
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT273668D Active DE273668C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE273668C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20030057740A1 (en) * | 2001-08-24 | 2003-03-27 | Parat Automotive Schonenbach Gmbh + Co. Kg | Convertible top |
-
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- DE DENDAT273668D patent/DE273668C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20030057740A1 (en) * | 2001-08-24 | 2003-03-27 | Parat Automotive Schonenbach Gmbh + Co. Kg | Convertible top |
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