DE2508316C2 - Steckhülsenhalteeinrichtung zum lösbaren axialen Befestigen einer Steckhülse auf einer Abtriebswelle - Google Patents
Steckhülsenhalteeinrichtung zum lösbaren axialen Befestigen einer Steckhülse auf einer AbtriebswelleInfo
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Description
dadurch gekennzeichnet, daß
1.5 die Längsachse (38) der radialen Bohrung (20) mit der Abtriebswellenachse (39) zum werk- *o
stückseitigen Ende der Abtriebswelle hin einen spitzen Winkel einschließt,
1.6 sich diese radiale Bohrung (20) im Kolben (24) als
eine Ausnehmung (32) fortsetzt, die sich zunächst stufenartig erweitert, dann kegelförmig ·>5
verjüngt und schließlich in Form einer kugelförmigen, ein Schwenklager (34) für den Verriegelungsstift
(28) bildenden Ausnehmung endet, wobei der Mittelpunkt des Schwenklagers etwa im Bereich der Drehachse der Abtriebswelle (10)
liegt,
1.7 der Verriegelungsstift als Sperrkegel (28) ausgebildet ist, dessen Schaft sich zunächst kolbenseitig
kegelförmig verjüngt und abschließend ein kugelförmiges Ende (26) bildet, das den angren■·
zenden Kegeldurchmesser des Schaftes überragi: und in das Schwenklager einrastbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (24) aus einer Urethan·
Verbindung besteht.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächenhärte des Kolbens (24)
innerhalb des Shore-A-Härtemeßbereichs von etwa bis 98 liegt.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungsstift (28) am Kolben
(24) gelagert ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungsstift (28) operativ
anspricht auf die Verschiebung des Kolbens (24) aus dessen erster Stellung (Fig.2, Fig.4) in dessen
zweite Stellung (F i g. 3, F i g. 5), wobei der Verriegelungsstift (28) mit den Wänden der Radialbohrung
(20) derart zusammenwirkt, daß seine Rotationsachse gegenüber einer Radialebene der Abtriebswelle
(10) einen vergrößerten Winkel (Jj) (F i g. 5) bildet
Die Erfindung betrifft eine Steckhülsen-Halteeinrichtung zum lösbaren axialen Befestigen einer Steckhülse
•>uf einer Abtriebswelle, insbesondere für Schrauber
od-dgL mit den Merkmalen des Gattungsbegriffs des Anspruchs 1. Eine Halteeinrichtung dieser Art zur
Befestigung einer Steckhülse auf einer Welle ist in der US-PS 29 54 994 beschrieben, hierbei ist ein radial
verschiebbarer Verriegelungsstift zur Befestigung vorgesehen. Bei rotierenden Werkzeugen, etwa bei einer
Schlagschraubvorrichtung, werden im allgemeinen abnehmbar angetriebene Steckhülsen verwendet, um
alle Größen aufnehmen zu können, wie sie bei Service-Arbeiten vorkommen. Zur Verbindung, Halterung
bzw. Lösung der Steckhülsen an bzw. von der Abtriebsweile bedient man sich gewöhnlich einer
Haltevorrichtung, die im Schaft der Welle untergebracht ist Wie allgemein bekannt ist, sollen derartige
Einrichtungen jedoch nicht nur die ihnen zugedachten Funktionen ausführen können, sondern sie sollen
gleichzeitig aus praktischen Gründen auch widerstandsfähig sein gegenüber Abnutzung auf Grund der vom
Schlagwerkzeug hervorgerufenen starken Oszillationsund Vibrationskräfte.
Es ist bei derartigen Schlagwerkzeugen nicht ungewöhnlich, daß der Haitemechanismus einem
Drehrichtungswechsel mit einer Frequenz von 20 Wechseln pro Sekunde und mehr ausgesetzt ist, was
natürlich auf die einzelnen Komponenten der Haltevorrichtung extrem hohe Kräfte ausübt In einer typischen
Haltevorrichtungskonstruktion, wie sie in der US-PS 31 80 435 beschrieben ist, ist ein verschiebbarer
Verriegelungsstift zur Befestigung einer Hülse an der Welle vorgesehen, wobei ein querschnittlich sechseckiger
Kolben, in Längsrichtung angeordnet, vorgesehen ist der innerhalb der Bohrung für die Abtriebswelle
komplementär angeordnet ist, um einerseits die Wirkfläche zu vergrößern und dabei andererseits die
Abnutzung zu vermindern, die durch die Vibration und Oszillation des Werkzeugs verursacht wird.
Während derartige Haltemechanismen für Werkzeuge weitgehend kommerzialisiert sind, zeichnen sie sich
im allgemeinen durch großen Konstruktionsaufwand aus, um sowohl die Anforderungen hinsichtlich ihrer
Funktionen, für die sie geschaffen sind, zu erfüllen, als auch die Gefahr aflzu großer Abnutzung abzuwenden,
der sie andererseits ausgesetzt währen. Infolge des großen Konstruktionsaufwandes entstehen bei der
Herstellung derartiger Einrichtungen hohe Herstellungskosten. Öbwohi es diesen Haltemechanismus seit
vielen Jahren gibt, ist bisher keine Lösung bekanntgeworden, wie unter Beibehaltung der Wirkungsweise und
der bisher bekannten Ausführungs-Standardgrößen gleichzeitig der Herstellungkosten reduziert und die
Konstruktion vereinfacht werden könnte.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde,
25
eine Steckhülsenhalteeinricbtung der eingangs beschriebenen
Art zu schaffen, die Vibrations- und Oszillationskräfte leicht aushalten kann und die keiner
großen Abnutzung unterliegt, wobei die Herstellungskosten und der Konsrruktionsaufwand gegenüber
vergleichbaren bekannten Einrichtungen vermindert ■werden soll.
Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß die Längsachse der radialen Bohrung mit der Ablriebswellenachse
zum werkstückseitigen Ende der Abtriebswelle hin einen spitzen Winkel einschließt, sich diese radiale
Bohrung im Kolben als eine Ausnehmung fortsetzt, die
sieh zunächst stufenartig erweitert, dann kegelförmig
verjüngt und schließlich in Form einer kugelförmigen, ein Schwenklager für den Verriegelungsstift bildenden >5
Ausnehmung endet, wobei der Mittelpunkt des Schwenklagers etwa im Bereich der Drehachse der
Abtriebswelle liegt, der Verriegelungsstift als Sperrkegel ausgebildet ist, dessen Schaft sich zunächst
kolbenseitig kegelförmig verjüngt und abschließend ein kugelförmiges Ende bildet, das den angrenzenden
Kegeldurchmesser des Schaftes überragt und in das Schwenklager einrastbar ist.
Vorzugsweise Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Da der Kolben aus einer harten, elastomeren Verbindung durch einen Formvorgang oder durch
maschinelle Herstellung gebildet wird, werden die vom Schlagwerkzeug herrührenden Vibrations- und Oszillationskräfte
leicht absorbiert. Die Abnützung wird dabei wesentlich vermindert, während gleichzeitig die Anordnung
von Verriegelungseinrichtungen oder anderen, besonders hergestellten Konstruktionen entfällt, um
diese Kräfte in bekannter Weise aufzufangen. Hierbei ist nicht nur die Anzahl der Komponenten verringert, J3
sondern es wird auch die Montagezeit verkürzt, indem der Sperrkegel und das Kolbenlager durch eine
Schnappeinrichtung miteinander verbunden werden. Dies hat auch eine Verringerung der Herstellungskosten
zur Folge. Infolge der einfachen konstruktiven Ausbildung sind sowohl die Material- und Arbeitskosten
im Vergleich zu bekannten ähnlichen Vorrichtungen wesentlich geringer.
Die Erfindung soll anhand der Zeichnungsfiguren erläutert werden. Hierbei zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht einer St°ckhülse die der
Abtriebswelle einer Werkzeugmaschine angebracht und mit dieser verkoppelt ist;
Fig. 2 eine teilweise gescnnittene Seitenansicht der
erfindungsgemäßen Einrichtung, wobei die Steckhülse >n
mit der Abtriebswelle gekoppelt ist;
F i g. 3 eine gegenüber F i f. 2 geänderte Ansicht, die
den entkuppelten Zustand zwischen Steckhülse und Abtriebswelle zeigt;
Fig.4 einen Teilichnitt durch den Sperrkegel und "
den Kolben in vergrößerter Darstellung, welche die in F i g. 2 gezeigte Verriegelungsstellung einnehmen;
Fig.5 einen Teilschnitt durch den Sperrkegel und den Kolben, welche die in Fig. 3 gezeigte entkoppelte
Stellung einnehmen; und
F i g. 6 einen Querschnitt durch die erfindungsgemäßa
Einrichtung nach Linie 6-6 in F i g. 4.
Gemäß den Fig. 2 und 3 der Zeichnung weist die
drehbare Abtriebswelle (10) eines Schlag-Schraubenschlüssels oder dergleichen einen Spindelschaft auf. Das
Ende des Schaftes ist '/orzugsweise mit einer Keilverzahnung
12 versehen, die eine gleichfalls keilverzahnte, abnehmbar angeordnete ateckhülse 14 antreibt. Die
60 Hülse 14 kann eine (in den F i g. 1 und 2 gestrichelt dargestellte) Sechskantmutter oder Schraube 15 in
Drehung vei setzen. Zur Kopplung und zur Halterung der Steckhülse 14 an der Abtriebswelle 10 ist ein hierzu
passender Haltemechanismus 16 vorgesehen. Zur Aufnahme des Haltemechanismus 16 ist eine blind
endende zylindrische Sackbohrung 18, die im werkstückseitigen Ende der Antriebswelle angeordnet ist
und die sich in Längsrichtung derselben und zentrisch in dieser von deren werkseitigen Ende 19 aus nach innen
erstreckt und mit einer seitlich angeordneten, schräglaufenden Radialbohrung 20 in Verbindung steht, deren
Längsachse zum werkstückseitigen Ende 19 der Abtriebswelle hin einen spitzen Winkel einschließt.
Der Haltemechanismus 16 weist eine hinter einem gleitbar angeordneten, zylindrisch ausgebildeten elastomeren
Kolben 24 angeordnete, zusammengedrückte Verriegelungsfeder 22 auf. Im Kolben 24 ist wiederum
das kugelförmig ausgebildete Ende 26 eines langgestreckten Sperrkegels 28 schwenkbar gelagert. Der
Sperrkegel 28 ist aus legiertem Stahl i.der dergleichen
gefertigt und innerhalb der Radialbohrung 20 angeordnet. Die Längenausdehnung des Sperrkegels 28 ist
derart bemessen, daß das Ende 30, wenn der Sperrkegel 28 seine größtmöglich aufgerichtete Stellung einnimmt,
radial übsr den Umfang des Schaftes der Abtriebswelle
10 hinaussteht, was ein Ankoppeln und Haltern der Steckhülse 14 ermöglicht, was noch zu beschreiben sein
wird.
Zur Aufnahme und zur Lagerung des Sperrkegel 28 weist der Kolben 24 eine radial nach innen verlaufende,
Ausnehmung 32 auf, die sich zunächst stufenartig erweitert, dann kegelförmig verjüngt und schließlich in
Form einer kugelförmigen ein Schwenklager 34 für den Sperrkegel 28 bildenden Ausnehmung endet.
Die Montage des Sperrkegels 28 am Kolben 24 ist relativ einfach, wobei nur erforderlich ist, daß der
Kolben 24 entgegen der Wirkung der Feder 22 derart angeordnet wird, daß die Ausnehmung 32 gegenüber
der Bohrung 20 zu liegen kommt. Befindet sich der Kolben 24 in dieser Stellung, wird das kugelförmige
Ende 26 des Sperrkegels 28 durch die Bohrung 20 radial nach innen geführt, bis es in eine innerhalb des
Schwenklagers 34 ausgebildete Gelenkpfanne federnd einrastet. Ist der Sperrkegel 28 auf diese Weise
angeordnet und gelagert, dient er dazu, ein versehentliches Freigeben des Kolbens 24 aus dem offenen Ende
der Sackbohrung 18 heraus zu verhindern. Ein mit kleinerem Durchmesser versehene, längs des Kolbens
24 verlaufende Bohrung 36 steht mit dem Lager 34 in Verbindung, um eine Ahle oder ein anderes geeignetes
Werkzeug zum Herausdrücken des Sperrkegels 28 einführen zu können, wenn dies erforderlich sein sollte.
Die Verriegelungsstellung des Sperrkegels 28, d. h. die Stellung, bei der die Hülse 14 vom Sperrkegel 28
gehalten wird, ist am besten aus den Fig. 2 und 4 zu
ersehen. Für die Verriegelung ist erforderlich, daß der
radiale Überstand des Endes 30 des Sperrkegels 28 über den Schaftumfang der Abtriebswclle hinaus in radialer
Richtung eine Größe »X« aufweist, die dazu ausreicht, mit einer Ringnut 37 der Steckhülse 14 zusammenzuwir=
ken. Wenn das Ende 30 des Sperrkegels 28 in üieser
Weise über den Schaftumfang der AbtriebsweUe hinausragt, um jede Herausziehbewegung der Hülse 14
zu unterbinden, kann d'e Hülse 14 nicht entfernt werden. Für diese Zwecke weist der radiale Überstand »X«
gewöhnlich eine Größe von etwa 3,175 bis 6,35 mm ('/»
bis '■/* inch) auf. Zur Verriegelung (oder zur Entkuppe-
lung) der Hülse 14 wird der radiale Überstand des Endes 30 des Sperrkegels 28 auf eine Größe »Y« von etwa
1,587 mm ('Λ* inch) oder wenigstens soweit reduziert,
daß der Innendurchmesser der Hülsenteilverzahnung freigegeben wird. Wenn das F.nde 30 des Sperrkegels 28 =>
derart angeordnet ist, wie am besten aus den F i g. 3 und 5 zu ersehen ist. kann die Hülse 14 durch Zurückziehen
am Sperrkegel 28 vorbei vom Schaft der Abtriebswelle 10 entfernt werden.
Die Wirkung des Haltemechanismus 16 zur Herbei- ι ο führung der Hülsen-Verriegelungsstellung gemäß den
F i g. 2 und 4 wird erzielt, wenn der Kolben 24 von der Feder 22 in seine vorderste werkstückseitige Stellung
gedrückt wird, die von dem in der Bohrung 20 angeordneten Sperrkegel 28 gesetzten Limit bestimmt r>
ist. In dieser Stellung wirkt die vordere Ecke 31 der Bohrung 20 als Stütz- oder Drehpunkt am Schaft der
Abtriebswelle des Sperrkegels 28 und dreht den Sperrkegel 28, wie dargestellt, im Uhrzeigersinn in eine
relativ sehr aufgerichtete Stellung innerhalb des 2»
Schwenklagers 34. Damit sich der Sperrkegel 28 zur Entfernung der Steckhülse 14 radial zurückzieht, wird
der Kolben 24 gemäß Fig. 3 mit Hilfe eines durch die
Hülse 14 eingeführten geeigneten Werkzeugs 38 nach hinten gedrückt, bis die hintere Fläche des Sperrkegels r>
28 schrittweise zunächst eine gegenüberliegend angeordnete obere Ecke 33 und dann eine untere Ecke 35
berührt, die gleichfalls als Stütz- bzw. Drehpunkt dienen, um den Sperrkegel 28. wie dargestellt, im entgegengesetzten
Uhrzeigersinn zu drehen. Indem der Kolben 24 in in dieser Weise nach hinten gedrückt wird, vermindert
sich die radiale Ausdehnungskomponente des Sperrkegels 28, bis die Größe »X« auf die Größe » Y« reduziert
ist. was zur Freigabe der Hülse 14 und zu deren Entfernung vom Schaft der Abtriebswelle 10 ausreicht. J'
Um dies zu erreichen, weist die Bohrung 20 einen Winkel und einen Durchmesser auf. die dazu ausreichen,
daß der Sperrkegel 28 sich innerhalb eines Bereichs bewegen kann, der von den positiven Winkel λ und β
(siehe Fig. 4 und 5) begrenzt ist. so daß eine Radialverschiebung des Sperrkegels 28 herbeigeführt
werden kann. Ein negativer Winkel bei diesen Stellungen sollte vorzugsweise vermieden werden.
Wesentlich bei der Absorbierung und/oder Dämpfung der heftigen Schlag- und Vibrationskräfte, die mit
der hohen Frequenz der Richtungsänderungen bei einer Schlag-Schraubeinrichtung zusammenhängen, sind die
Zusammensetzung und/oder physikalischen Eigenschaften des Kolbens 24. Zu diesem Zweck ist der Kolben 24
vorzugsweise aus einer zähen, harten Elastomer-Verbindung
geformt oder besitzt eine solche Größe, daß er mit geringem Spiel gleitbar in der Sackbohrung 18
angeordnet werden kann. Der hierbei verwendete Härtebereich beträgt etwa 60 bis etwa 98 Shore-Α-Härtegrade.
Gleichzeitig erweist sich ein Elastizitätsmodul von etwa 0,7 bis 1406 kg/mm- als geeignet, wobei jedoch
7 bis 140.6 kg/mm2 bevorzugt werden. Diese Werte können natürlich größer oder kleiner sein, je nach den
Betriebsbedingungen, denen die Verriegelung bei Gebrauch ausgesetzt ist. Die für diese Zwecke
geeigneten Zusammensetzungen bzw. Verbindungen sind im Handel erhältliche Materialien, wie etwa
glasfaserverstärkter Nitrid-Gummi oder Urethan-Gummi mit geringer Dichte oder andere natürliche oder
synthetische Materialien, die miteinander vermischt sein können, um die notwendigen elastomeren Eigenschaften
zu erzielen. Allgemein sollte der Kolben sich durch hohe Festigkeit und angemessene Flexibilität auszeichnen,
um das kugelförmige Ende 26 des Sperrkegels durch Einschnappen bzw. Einrasten aufnehmen zu
können. Dennoch sollte der Kolben ausreichend elastisch ausgebildet sein, um nicht von den bei Betrieb
auftretenden Schlagkräften nachteilig beeinflußt zu werden. Als für diese Zwecke geeignete Kolben-Zusammensetzung
erweist sich ein zu 30% glasgefülltes im Handel zu beziehendes Urethan.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Stückhülsenhalteeinrichtung zum lösbaren axialen Befestigen einer Steckhölse auf einer Abtriebswelle, insb. für Schrauber od. dgl, bestehend aus
1.1 einer zylindrischen Sackbohrung, die gleichachsig im werkstückseitigen Ende der Abtriebswelle
angeordnet ist,
\2 einem in der Sackbohrung geführten Kolben, der
1.2.1 mittels einer Verriegelungsfeder — die zwischen der Bodenfläche der Sackbohrung
und der ihr zugewandten Stirnfläche des Kolbens angeordnet ist — in eine
Verriegelungsstellung für die Steckhülse bringbar ist,
\22 mit einer etwa radialen Verriegelungsstiftausnehmung
zum Abstützen und axialen Festlegen eines Verriegelungsstiftes verse- hm ist,
• 3 einer e»wa radialen Bohrung in der Abtriebswelle,
die in die Sackbohrung mündet, in eine fluchtende Stellung mit der Verriegelungsstiftausnehmung
des Kolbens bringbar ist und dem Verriegelungsstift führt,
1.4 einer Ringnut in der Steckhülse mit einer an der Abtriebswelle angrenzenden Anschlagschulter
zum Abstützen des Verriegelungsstiftes, der in seiner die Steckhülse verriegelnden Stellung aus
der Abtriebswelle radial herausragt — zum Anschlagen an diese Anschlagschulter durch
Eintauchen in die radiale Bohrung der Abtriebswelle -und in di« Riegcistiftausnehmung des
Kolbens freigibt,
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