DE309352C - - Google Patents

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DE309352C
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worm
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rod
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H3/00Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
    • F16H3/02Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion
    • F16H3/06Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion with worm and worm-wheel or gears essentially having helical or herring-bone teeth

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVi 309352 -KLASSE 47h. GRUPPE
Firma L EGG-KNECHT in ZÜRICH, Schweiz. Schneckengetriebe.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Februar 1917 ab.
Bekannt sind Schneckengetriebe mit mehreren, verschiedene Steigung aufweisenden verschiebbaren Schnecken, die mittels Exzenterwirkung in ihre Eingriffsstellung gebracht werden können. Gemäß der Erfindung ist die Umsteuerungseinrichtung wesentlich vereinfacht, indem eine Schubstange auf der die Exzenter tragenden Welle derart längsverschiebbar angeordnet ist, daß sie beim Verschieben' die Schneckenhülse einstellt und beim Drehen die Exzenterwelle mitdreht und dadurch die jeweils eingestellte Schnecke zum Eingriff in das Schneckenrad bringt. Hierbei kann die Anordnung getroffen sein, daß die Schneckenhülse' beim Drehen der Schubstange durch Eingreifen eines Flansches in Rasten einer ortsfesten Schiene verriegelt wird.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung für drei verschiedene Übersetzungen und für Rücklauf dargestellt, und zwar zeigen
Fig, ι einen Längsschnitt des Schneckengetriebes in Eingriffsstellung,
Fig. 2 einen Längsschnitt des Schneckengetriebes in Leerlauf- und Umschaltestellung, Fig. 3 ein Endkugellager mit Schiebevor- y richtung in Seitenansicht,
Fig. 4 einen Schnitt durch die Antriebswelle und ihr Gehäuse mit Ansicht einer Kugellagerhülse, und
Fig. 5 einen Schnitt durch einen Zahn des Schneckenrades in größerem Maßstabe.
Die antreibende genutete Welle 1 ist in bekannter Weise mittels eines Gelenkes mit einer Motorwelle gekuppelt und trägt verschiebbar, jedoch mitdrehbar, eine Hülse i', auf der die Schnecken 2, 3, 4, 5 festsitzen. Die Schnecke 2 _ ist rechtsgängig und für den Rücklauf bestimmt, während die Schnecken 3, 4, 5 linksgängig und mit ein-, zwei- oder dreigängigen Windungen versehen sind. Die Welle 1 ist an beiden Enden in Kugellagern 6 gelagert. In der Zeichnung ist, nur das linke Endlager dargestellt. Jedes Kugellager 6 kann in einer Schlittenführung 6' verschoben werden. Eine auf Kugellagern 7' der Schneckenhülse sitzende und sich mit der Hülse verschiebende Büchse 7 dient zum" Verschieben und Einstellen der Schnecken und zum Verriegeln der Schnecken in ihren einzelnen Eingriffsstellungen, wobei die Büchse 7 in Rasten 9 einer ortsfesten Stellschiene 8 eingreift. Die runden, symmetrischen Zähne 10 des auf der Achse 13 befestigten Schneckenrades sitzen lose drehbar auf Zapfen 11. Walzen 14 füllen den Zwischenraum zwischen den runden hohlen Zähnen 10 und den Zapfen 11 aus. Die Zähne sind auf dem Zapfen durch Stellschrauben 15 gehalten. Die Querdurchbohrungen 16 der Zapfen können Stellstifte zuni ' Festhalten ° der* Zapfen im Radkörper aufnehmen. Die Exzenter 17 sind fest mit der Stange 18 verbunden und dienen zum Verstellen der Welle 1 aus der Lage nach Fig. 2 in die nach Fig. 1. "Um die Stange 18

Claims (2)

  1. greift eine hohle Schubstange 20, an der Flansche 19 sitzen, die als Mitnehmer für die Kugellagerhi'ilse 7 dienen. Ein Stift 21 ist an der Stange 18 befestigt und greift in einen Längsschlitz der hohlen Schubstange 20, nimmt also beim Drehen der Stange 18 die Hohlstange 20 mit. Ein Gehäuse 22 umgibt das ganze Getriebe und dient zur Aufnahme von Schmieröl. Die Arbeitsweise des neuen Schneckengetriebes ist folgende:
    Die' Welle i übermittelt die Drehbewegung, die sie vom Motor erhält, auf die Schnecken. Diejenige Schnecke, welche jeweils in Eingriff mit dem Schneckenrad steht, setzt es entsprechend ihrer Steigung mit kleinerer oder größerer Geschwindigkeit und in der einen oder anderen Drehrichtung in Umdrehung. Die hohle Schubstange 20 kann durch nicht dargestellte, aber allgemein bekannte Vorrichtungen, ζ. B. verschiebbare Hebel, wie sie bei Automobilsteuerungen vorhanden sind, sowohl gedreht als auch verschoben werden. Dreht man sie, so werden die Kugellager 6 mittels der Exzenter 17 aus der Stellung nach Fig. 1 in die Stellung nach Fig. 2 gebracht, so daß die Schnecken außer Eingriff sind. Durch Längsverschieben der Schubstange 20 wird alsdann infolge der Einwirkung der Flanschen 19 auf den Rand 7 der Kugellagerbüchse die ganze Schneckenhülse verschoben, bis die gewählte Schnecke in Eingriffsstellung zu dem Schneckenrad kommt. Dann wird die Welle 1 durch Rückdrehen der Stange 18 wieder in die Stellung nach Fig. 1 gebracht, also die betreffende Schnecke mit dem Schneckenrad in Eingriff gebracht. Hierbei tritt der obere Rand 7" der Kugellagerbüchse 7 in die entsprechende Rast 9 der Schiene 8 und sichert so die Schnekken hülse gegen eine ungewollte Verschiebung. Weil sich die Zähne des Schneckenrades mit geringer Reibung drehen, und zwar auf Walzen 14, so findet auch bei den Schnecken mit kleinerer Steigung eine Selbsthemmung nicht statt. Das Getriebe kann daher sowohl von den Schnecken auf das Schneckenrad wie umgekehrt treibend wirken. An Stelle von Walzen 14 können auch Kugellager angewendet werden. Das Schneckengetriebe eignet sich wegen seiner hohen Nutzwirkung und seines geräuschlosen Ganges besonders für Motorfahrzeuge und kann unmittelbar in die Hinterradachse' eingebaut werden.
    Paten ϊ-Αν Sprüche:
    i. Schneckengetriebe mit mehreren, verschiedene Steigung aufweisenden, verschiebbaren Schnecken, die mittels Exzenterwirkung in ihre Eingriffsstellung gebracht werden, gekennzeichnet durch eine Schubstange (20), die auf der die Exzenter (17) tragenden Welle (18) derart längsverschiebbar angeordnet ist, daß sie beim Verschieben die Schneckenhülse (1') einstellt und beim Drehen die Exzenterwelle (18) mitdreht und dadurch die jeweils eingestellte Schnecke (2, 3, 4 oder 5) zum Eingriff in das Schneckenrad (12) bringt.
  2. 2. Schneckengetriebe nach Anspruch Ί, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnekkenhülse (1') beim Drehen der Schubstange (20) durch Eingreifen eines Flansches (7") in Rasten (9) einer ortsfesten Schiene (8) verriegelt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1053269B (de) * 1956-04-12 1959-03-19 Pfauter Fa Hermann Schneckengetriebe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1053269B (de) * 1956-04-12 1959-03-19 Pfauter Fa Hermann Schneckengetriebe

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