DE308945C - - Google Patents

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DE308945C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/16Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
    • B66B5/18Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 308945 -KLASSE 35 a. GRUPPE
an Fangvorrichtungen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Oktober 1917 ab.
Es sind Fangvorrichtungen für Förderkörbe, Aufzüge u. dgl. bekannt, bei denen eine durch eine Feder entlastete Masse im Augenblick des Eintritts einer größeren Abwärtsbeschleunigung mit einer der Kraft der Feder entsprechenden Beschleunigung entgegen der Fallbewegung ein Steuerorgan öffnet, durch das ein Druckmittel in die den abstürzenden Fangkorb abbremsenden Organe eintritt. l _ ■
ίο Die Empfindlichkeit der Vorrichtung ist so groß, daß die Masse das Steuerorgan auch dann aufstößt, wenn bei der Aufwärtsfahrt der Korb; sei es durch Bremsung oder plötzliches Abstoppen, zu stark verzögert wird. Auch wenn die eben geschilderte, unbeabsichtigte Bremswirkung ausbleibt, kann das Steuerorgan doch noch ungewollt ansprechen, wenn der Korb nach Beendigung der Aufwärtsbewegung ins Seil fällt, d. h. wenn er die kleine Abwärtsbewegung macht, die dem Auslauf infolge der lebendigen Kraft- des Fahrstuhls entspricht.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung soll dieses unerwünschte Ansprechen während des Aufwärtshubes und unmittelbar danach während des' Zurückfallens ins Seil durch eine zusätzliche Belastung des Auslöseorgans unmöglich machen, wodurch dieses während der Aufwärtsfahrt und während eines kurzen, daran anschließenden Abwärtshubes unwirksam wird.
Die Vorrichtung ist in zwei Ausführungsbeispielen in Fig. ι und 2 der Zeichnung im Querschnitt dargestellt. Fig. 3. zeigt eine Einzelheit.
In Fig. ι bedeutet s eine Führung in der feststehenden Schachtwand. Alle übrigen Teile sind im Fahrkorb befestigt. Um den Drehpunkt α schwingt ein aus zwei teleskopartig ineinander verschiebbaren Teilen bestehender Hebel b, an dessen freiem Ende ein Bremsschuh c drehbar befestigt ist. Die beiden Teile des Hebels b werden durch eine Feder d auseinandergepreßt. Der Bremsschuh c liegt also mit stets sich gleichbleibender Kraft an der Schachtführung s an. , Zwei feste Anschläge e und g verhindern den Hebel b an einem Ausschlag über eine gewollte Grenze nach oben und unten hinaus. Durch ein Druckstück h wirkt der Hebel δ unmittelbar oder (wie gezeichnet) unter Zwischenschaltung einer Feder i auf das Absperrorgan υ. Während der Aufwärtsfahrt bleibt der Bremsschuh c infolge der Reibung an der Führung s zurück, bis er sich an den Anschlag g anlegt. Erst dann wird er entgegen der Reibungskraft zwangläufig mitgenommen. Die Verhältnisse sind so gewählt, daß dabei das Ventil ν mit einer Kraft auf seinem Sitz gehalten wird, die der Wirkung der durch die Feder f entlasteten Masse M bei einem etwaigen Aufwärtsstoß das Gleichgewicht hält. Wenn nach beendeter Aufwärtsbewegung der Förderkorb wieder nach unten geht, so bedarf es eines durch die senkrechte Entfernung zwischen den Anschlägen e und g bestimmten Hubes, um das Organ υ freizugeben. Die Entfernung zwischen e und g ist so gewählt, daß das Ventil ν nach dem kleinen, dem Rückfall ins Seil entsprechenden
Abwärtshub noch nicht entlastet ist. Es wird also erst freigegeben, nachdem der Korb einen größeren Abwärtshub ausgeführt hat.
Ist das Absperrorgan ν als Schieber ausgebildet, so kann das Druckstück h auch unmittelbar, also ohne Zwischenschaltung einer Feder angreifen. Wie Fig. 3 zeigt, kann an Stelle des Druckstückes h, das das Ventil ν belastet, auch eine Sperrvorrichtung hv h2, ha treten, die bei der Aufwärtsfahrt des Korbes die Bewegung des Absperrorgans ν sperrt und das letztere dadurch unwirksam macht. An der Wirkung der beschriebenen Vorrichtung wird hierbei nichts geändert.
Wenn der Korb, wie es in manchen Betrieben der Fall ist, bei der Aufwärtsfahrt stark abgebremst wird, so kann die Vorrichtung auch nach Fig. 2 ausgeführt werden. Hier greift an das Druckstück h ein um den Drehpunkt α schwingender Doppelhebel b an, dessen freies Ende ein schweres, auf einer Unterlage ruhendes Gewicht m trägt. Bei starker Bremsung des Fahrkorbes schwingt das Gewicht nach oben aus und belastet das Absperrorgan v, indem der das Druckstück h tragende Hebel die Belastungsfeder i zusammendrückt. Das Druckstück mit der Belastungsfeder kann natürlich wie im vorhergehenden Beispiel durch Sperrvorrichtungen aller Art ersetzt werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche: . .
1. Vorrichtung an durch ein Druckmittel betriebenen Fangvorrichtungen zur Verhinderung des ungewollten Eingreifens der Fangorgane, bei welcher dieses Eingreifen durch eine unter Federwirkung stehende, in der Fahrtrichtung frei bewegliche Masse erfolgt, die auf ein Auslöseorgan für das Druckmittel wirkt, gekennzeichnet durch eine zusätzliche Belastung des Auslöseorgans, wodurch dieses während der Aufwärtsfahrt und während eines kurzen, daran anschließenden Abwärtshubes unwirksam gemacht wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Belastung des Auslöseorgans durch eine Reibungsverbindung zwischen Korb und Schachtführung bewirkt wird.
3. Sperrung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Gewicht, welches bei starker Bremsung des Korbes während der Aufwärtsfahrt das Auslöseorgan zusätzlich belastet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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