DE30893C - Umsteuerungsvorrichtung für Dampfwinden - Google Patents

Umsteuerungsvorrichtung für Dampfwinden

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Publication number
DE30893C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steam
slide
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winches
standstill
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT30893D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. CLARKE in Victoria Works, Gateshead on Tyne Durham, England
Publication of DE30893C publication Critical patent/DE30893C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/02Driving gear
    • B66D1/08Driving gear incorporating fluid motors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/01Winches, capstans or pivots
    • B66D2700/0125Motor operated winches
    • B66D2700/0133Fluid actuated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35: Hebezeuge.
(Gateshead on Tyne, Durham, England).
Patentirt im Deutschen Reiche vom l8. Mai 1884 ab.
Mittelst dieser Steuervorrichtung für Dampfwinden kann sowohl die Dampfvertheilung, als auch die Umsteuerung und das Anlassen der Winde bewirkt werden. Zu diesem Zwecke sind zwischen den Dampfcylindern der Winde zwei Umsteuerungscylinder mit Kolbenschiebern angeordnet, deren Spindeln an der Kopfseite der Cylinder durch ein Glied mit dem Stellhebel verbunden sind, um die gleichzeitige Umsteuerung in beiden Cylindern der Winde zu ermöglichen.
Fig. ι und 2 zeigen in zwei zu einander rechtwinklig liegenden Ansichten die Dampfwinde mit der Steuervorrichtung für die beiden Cylinder; Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch die Cylinder, Schieber und Dampfgehäuse nach der Linie W-X der Fig. 4, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie Y- Z der Fig. 4, welche einen Schnitt nach der Linie S-T der Fig. 3 darstellt. Fig. 6 zeigt die Endansicht der Cylinder mit der Stellvorrichtung für die Schieber. In Fig. 3 und 4 ist behufs Sichtbarmachung der Dampfkanäle im Schieberkasten nur der eine Schieber gezeichnet, während der andere weggelassen ist.
In den cylindrischen Schieberkasten A bewegt sich je ein cylindrischer oder nahezu cylindrischer Schieber B mittelst der Excenterstange O hin und her. Im Dampfgehäüse A führen Kanäle D D1 und C C1 nach beiden Cylinderenden; E ist Austrittskanal. In den Schiebern B befinden sich die Dampfkanäle F und F1; G ist deren Austrittskanal. In. den Schieberkasten A sind ferner die Dampfzulässe H und die Austrittskanäle J angebracht. Durch die mit vierkantigen Köpfen versehenen Spindeln K, welche je in einem Ende der Schieber B sitzen und durch Stopfbüchsen gegen das Dampfgehäuse abgedichtet sind, kann jeder der Schieber um seine Achse sowohl im Ruhezustande, als während seines Hin- und Herganges gedreht werden.
Fig. 3 zeigt den Schieber B geschlossen behufs Anhaltens der Maschine. Zum Anlassen derselben werden die Schieber B um ihre Achse so weit gedreht, dafs die Dampf- kanäle FF1 der Schieber über die Kanäle DD1 oder C C1 der Dampf kastenwände, die Austrittskanäle G dagegen auf die Austrittskanäle E zu stehen kommen. Die Maschine beginnt dann entweder vor- oder rückwärts zu laufen, je nachdem die Schieber B nach rechts oder links gedreht sind und deren Kanäle F vor die Kanäle D D1 und E oder C C1 und E zu stehen kommt. Das Anhalten der Maschine wird durch Drehen der Schieber B in die in Fig. 3 ersichtliche Mittellage bewirkt.
Bei Anordnung zweier Cylinder werden die Spindeln K durch ein Glied L verbunden, welches an die auf den Spindeln K sitzenden Kurbeln MM angeschlossen ist, Fig. 1 und 6. Durch Verstellung des Hebels N werden beide Spindeln gleichzeitig verstellt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Dampfwinden die Anordnung der cylindrisch gestalteten Schieber B für die beiden Dampfcylinder, welche Schieber in der Längsbewegung durch die Schieberstangen O die Dampfvertheilung und in ihrer Drehbewegung durch die mit Vierkant versehenen Stangen K die Umsteuerung, das Stillstehen oder Anlassen vollziehen, indem entweder die im Schiebergehäuse vorhandenen Kanäle D D1 und E oder C C1 und E mit den im Schieber vorhandenen Kanälen FF1 und G, entsprechend der Dampfvertheilung für Hin- und Hergang, in Beziehung treten, oder indem bei mittlerer Drehlage des Schiebers die Kanäle desselben am Spiegel des Gehäuses für Stillstand der Maschine abgeschlossen werden, bei welchen Drehbewegungen beide Schieber mittelst der durch das Glied L verbundenen Krummzapfen MM und des Steuerhebels N gleichseitig umgestellt werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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