DE308730C - - Google Patents
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- Publication number
- DE308730C DE308730C DENDAT308730D DE308730DA DE308730C DE 308730 C DE308730 C DE 308730C DE NDAT308730 D DENDAT308730 D DE NDAT308730D DE 308730D A DE308730D A DE 308730DA DE 308730 C DE308730 C DE 308730C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- switch
- double guide
- axis
- rotation
- guides
- Prior art date
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- Active
Links
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 description 3
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 2
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B7/00—Switches; Crossings
- E01B7/02—Tongues; Associated constructions
- E01B7/08—Other constructions of tongues, e.g. tilting about an axis parallel to the rail, movable tongue blocks or rails
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B2202/00—Characteristics of moving parts of rail systems, e.g. switches, special frogs, tongues
- E01B2202/02—Nature of the movement
- E01B2202/025—Pure translation
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Mechanisms For Operating Contacts (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVl 308730-KLASSE 2Of. GRUPPE
Styling. BRUNO ROSENBAUM in BERLIN.
Weiche mit Doppelführung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. März 1917 ab.
Die Erfindung betrifft eine Weiche mit Doppelführung, deren kennzeichnendes Merkmal
darin besteht, daß eine gerade und eine schräge Doppelführung auf einem zylindrischen, einstellbaren
Drehkörper angebracht sind, der entgegen der Ablenkungsrichtung des Zuges verstellt
und durch einen in entsprechendem Sinne angeordneten Anschlag in der jeweiligen Stellung
gesichert wird. Auf diese Weise wird eine selbsttätige Verstellung der Weiche durch
die Zentrifugalkraft in der Kurve verhindert. Der Anschlag kann unterhalb der Weiche so
angeordnet sein, daß er Betriebsstörungen nicht ausgesetzt ist. Das Umstellen der Weiche
kann ähnlich wie bei den bisher bekannten Weichen durch einen mechanischen Antrieb
erfolgen. Durch die Anordnung der geraden und schrägen Doppelführung auf einem zylindrischen
Drehkörper wird weiterhin der Vorteil erreicht, daß Betriebsstörungen der Weiche
durch Eindringen von Fremdkörpern nicht eintreten können, wie dies bei den üblichen
Weichen mit gelenkig befestigten Zungen der Fall ist.
Die Zeichnung zeigt in Fig. ι die bisherige Ausführungsform von Weichen mit Doppelführung,
während Fig. 2 und 3 die Anordnung nach der Erfindung in der einen bzw. anderen Weichenstellung wiedergeben.
Gemäß Fig. 1 sind an den Schienen 1 Zungen 3
mittels der Gelenke 2 verstellbar befestigt und lenken einen in der Pfeilrichtung fahrenden
Zug seitwärts ab, während sie für die Geradefahrt in die gestrichelt gezeichnete Lage umgelegt
werden. Wie die Fig. 2 und 3 erkennen lassen, werden die Zungen der Weiche nach Fig. ι gemäß der Erfindung durch einen Rotationskörper
4 ersetzt, der mittels der Achse 5 drehbar gelagert ist und die geradlinigen
Führungsschienen 6 sowie die schräggestellten Verlängerungsschienen 7 trägt. Bei Geradeausfahrt
wird der Rotationskörper 4 so eingestellt, daß die Führungsschienen 6 den Schienenstrang 1
mit seiner gleichlaufenden Verlängerung verbinden, für Kurvenfahrt dagegen soweit gedreht,
daß die Führungsschienen 7 den Schienenstrang ι an die Verlängerungsschienen 8
anschließen. Die Umstellung der Weiche erfolgt in umgekehrtem Drehsinne, als der Richtung,
nach welcher der Zug abgelenkt werden soll, entspricht, wie ein Vergleich der Fig. 2
und 3 zeigt. Zweckmäßig unterhalb der Weiche ist ein Anschlag angebracht, der die selbsttätige
Änderung der Weiche durch Zentrifugalkraft hindert.
Infolge der gewölbten Oberfläche des Weichenkörpers werden nicht alle Punkte der
Schrägführungen 7 in einer Ebene liegen. Sie würden vielmehr bei gleichmäßiger Durchführung
des Profils eine Raumkurve bilden. Einerseits ist es aber ohne Schaden möglich, das Profil nicht gleichmäßig durchzuführen,
sondern an den höchsten Stellen stärker herauszuarbeiten als an den tiefer liegenden. Zweitens
aber kann man die Drehachse 5 nicht parallel mit der Zylinderachse, richten, sondern
parallel zur mittleren Richtung zwischen den Schienenführungen 6 und 7. Hierdurch wird
die Krümmung der entstehenden Raumkurven um die Hälfte vermindert und auf. beide
Führungen verteilt. Das Profil der Schienen selbst ist für die vorliegende Erfindung natürlich
gleichgültig.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Weiche mit Doppelführung, dadurch gekennzeichnet, daß eine gerade und eine schräge Doppelführung auf einem zylindrischen, einstellbaren Drehkörper angebracht sind, der entgegen der Ablenkungsrichtung des Zuges verstellt und durch einen, in entsprechendem Sinne angeordneten Anschlag in der jeweiligen Stellung gesichert wird.
- 2. Weiche nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse des Weichenkörpers von der Rotationsachse um den halben Winkel zwischen den Schienenführungen abweicht, so daß die raumkurvenartige Krümmung der Schienenführungen auf beide Führungen verteilt ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE308730C true DE308730C (de) |
Family
ID=561954
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT308730D Active DE308730C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE308730C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1223861B (de) * | 1962-10-04 | 1966-09-01 | Heinrich Steinhage | Weiche fuer Schienenbahnen |
-
0
- DE DENDAT308730D patent/DE308730C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1223861B (de) * | 1962-10-04 | 1966-09-01 | Heinrich Steinhage | Weiche fuer Schienenbahnen |
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