DE308706C - - Google Patents
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- DE308706C DE308706C DENDAT308706D DE308706DA DE308706C DE 308706 C DE308706 C DE 308706C DE NDAT308706 D DENDAT308706 D DE NDAT308706D DE 308706D A DE308706D A DE 308706DA DE 308706 C DE308706 C DE 308706C
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- Germany
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- carburetor
- linkage
- lever
- bowden cable
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
- B60K26/00—Arrangement or mounting of propulsion-unit control devices in vehicles
- B60K26/04—Arrangement or mounting of propulsion-unit control devices in vehicles of means connecting initiating means or elements to propulsion unit
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Verbrennungskraftmaschinen werden häufig, sobald der Vergaserhebel aus irgendwelchen
Gründen nicht mehr unmittelbar von Hand erreicht werden kann, zur Regelung
der Gaszufuhr, d. h. zum Betätigen des Vergasers, Bowdenzüge benutzt. Da diese jedoch
nicht immer genügende Sicherheit .gegen Bruch
bieten; ist bereits vorgeschlagen worden, neben den Bowdenzügen noch irgendeine starre Verbindung,
ζ. B. ein Hilfsgestänge, zu verwenden. Diese doppelte Anordnung hat indessen
den Nachteil im Gefolge, daß beim Bewegen des Bowdenzuges auch das Hilfsgestänge mitbewegt werden muß, wodurch nicht allein eine
Belastung und erschwerte Handhabung des Bowdenzuges hervorgerufen wird, sondern noch
leichter ein Bruch des Bowdenzuges eintreten kann. Der Vorteil der doppelten Regelmöglichkeit
wird also mit einem bedenkliehen Nachteil erkauft.
Gemäß der Erfindung ist deshalb das Hilfsgestänge mit dem Vergaserhebel mittels eines
Leerlaufes mit Falle und Rast in Verbindung, so daß beim Bewegen des Bowdenzuges das
Gestänge nicht mit bewegt wird, beim Reißen desselben jedoch das Gestänge unter.Vermittlung
der Falle mit dem Vergaser gekuppelt werden kann, so daß die weitere Steuerung nur vom Hilfsgestänge aus erfolgt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Der Bowdenzug Z greift in der gezeichneten oder in ähnlicher Weise an irgendeinem Punkt
des Vergaserhebels A an. Dieser selbst ist mit der Drosselklappe oder, wenn es sich wie
beim gewählten Ausführungsbeispiel um einen Doppelvergaser handelt, mit beiden Drosselklappen
des Vergasers einerseits in Verbindung und andererseits an das Ende einer Stange B
angeschlossen, deren anderes Ende in dem Schlitz oder der Gabel einer Zugstange E frei
beweglich verschiebbar ist. Der Vergaserhebel A kann jedoch auch so ausgeführt sein,
daß er unmittelbar mit einem Zapfen in den Schlitz der Zugstange E eingreift. Das Ende
des Schlitzes, das für gewöhnlich bei der Steuerung des Vergasers nicht mehr von dem
Zapfen der Stange B erreicht wird, ist als Rast H ausgebildet, vor der eine Falle G mit
Feder D liegt. Die Zugstange E ruht ver- 5"
schiebbar in Lagern I und ist mit einem Handgriff K versehen.
Wenn der Bowdenzug betätigt wird, gleitet der Zapfen der Stange B bzw. des Vergaserhebels
A frei in dem Schlitz der Zugstange E, eine Bewegung, die für den Bowdenzug keinerlei
Belastung darstellt. . Reißt jedoch der Bowdenzug oder entsteht aus irgendwelchen
Gründen ein Klemmen, Festsetzen o. dgl. im Vergaserzug, dann ist es nur notwendig, die
Zugstange E mittels des Handgriffes K nach vorn zu stoßen. Infolge dieser Bewegung
schnappt der gefederte Riegel G über den Zapfen der Stange B, und zwar tut er das
sofort, wenn die Stange B bzw. die Drosselklappe einen gewissen Bewegungswiderstand
leistet, andernfalls erst nachdem er unter Mitnahme der Stange B nach links die Drossel-
klappe bis zum Anschlag der Vollgasstellung gedreht 'hat. Durch dieses Überspringen des
Riegels G wird der Zapfen der Stange B in der
Rast gelenkig beweglich festgelegt. Nun ist der Vergaserhebel mittel- oder unmittelbar
mit dem Gestänge E gekuppelt, so daß die weitere, Steuerung des Vergasers der Verbrennungskraftmaschine
von dem Handgriff K aus erfolgen kann.
ίο Statt der zur Darstellung gebrachten Vorrichtung
mit einem von einem Schlitz oder einer Gabel gebildeten Leerlauf könnten auch andere Konstruktionen zur Verwendung gelangen,
z. B. könnte ein besonderer, für gewohnlich schlaff hängender Drahtzug vorgesehen
sein, der durch einen Hebel, Daumen, Exzenter ο. dgl. bei Bruch des Bowdenzuges
in Arbeitsstellung gebracht wird. Selbstverständlich kann die beschriebene Vorrichtung
ebensogut bei Motorschlitten, Flugzeugen, Motorbooten u. dgl. Verwendung finden.
Claims (2)
1. Gestänge zur Umstellung der Drosselklappe
bei Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere für Motorfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Hilfsgashebel
und dem mit dem Bowdenzug in Verbindung stehenden Vergaserhebel ein
Leerlauf eingeschaltet ist.
2. Gestänge nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch «ine im Hilfsgestänge vorgesehene
Rast und Falle zum Abfangen und Kuppeln des Vergaserhebels.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE308706C true DE308706C (de) |
Family
ID=561933
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT308706D Active DE308706C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE308706C (de) |
-
0
- DE DENDAT308706D patent/DE308706C/de active Active
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