DE427685C - Spritzvergaser - Google Patents
SpritzvergaserInfo
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- DE427685C DE427685C DEM83221D DEM0083221D DE427685C DE 427685 C DE427685 C DE 427685C DE M83221 D DEM83221 D DE M83221D DE M0083221 D DEM0083221 D DE M0083221D DE 427685 C DE427685 C DE 427685C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M1/00—Carburettors with means for facilitating engine's starting or its idling below operational temperatures
-
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- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M2700/00—Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
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- F02M2700/4319—Arrangements for supplying air, fuel or auxiliary fluids to a combustion space of mixture compressing engines working with liquid fuel whereby air and fuel are sucked into the mixture conduit with mixing chambers disposed in parallel with mixing chambers disposed in parallel
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 15. APRIL 1926
R EIC H S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 427685 KLASSE 46 c2 GRUPPE 33
(M832211146 c1)
Motorenfabrik Deutz Akt-Ges. in Köln-Deutz.
Spritzvergaser. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Dezember 1923 ab.
Bei richtiger Wahl der Temperaturen und zweckmäßiger Aufbereitung des Gemisches gelingt
es, einen Verbrennungsmotor durch einen mit Rohöl gespeisten Vergaser zu betreiben.
Bei geringeren Belastungen ist allerdings ein mehr oder weniger großer Zusatz von Leichtöl
(Benzin, Benzol) nötig.
Es sind nun Vergaser bekannt geworden, bei denen entweder Leichtölbetrieb oder auch
nur Schwerölbetrieb wahlweise eingestellt wer-
den kann. Bei anderen bekannten Vergasern kann außerdem noch ein kontinuierlicher
Übergang vom Schwerölbetrieb in den Leichtölbetrieb erzielt werden, jedoch lassen die getroffenen
Anordnungen lediglich Veränderungen in der Gemischzusammensetzung von Leicht- und Schwerölgasen zu, während das
Gesamtvolumen dauernd dasselbe bleibt. Um beides gleichzeitig, d.h. Gemischmenge und
ίο Verhältnis der Gemischeinzelbestandteile, zueinander wahlweise einstellen zu können, ist
gemäß der Erfindung außer dem Rohölvergaser in an sich bekannter Weise ein besonderer
Leichtölvergaser vorgesehen. Dabei sind die Drosselvorrichtungen in beiden Vergasern
so miteinander verbunden und mit dem die Gesamtmenge der Ladung bestimmenden Steuerorgan so gekuppelt, daß bei fortschreitender
Öffnung des Gesamtquerschnittes erst das Leichtöldrosselorgan geöffnet, dann das Schweröldrosselorgan mitgenommen, dann
das Leichtöldrosselorgan geschlossen wird. Dabei kann das Leichtöldrosselorgan mit
einem zusätzlichen Drosselorgan in der Leichtölvergaserleitung so versehen werden, daß das
Leichtöldrosselorgan im gleichen Sinne wie das Schweröldrosselorgan, das Zusatzdrosselorgan
im entgegengesetzten Sinne wie das Schwerölorgan betätigt wird. Das die Gesamtmenge
der Ladung bestimmende Steuerorgan wird zweckmäßig als Steuerhebel ausgebildet und bewegt sich in einem Steuerbock
mit Steuerkulisse so, daß in der einen Kulissenbahn nur das Leichtöldrosselorgan, in
der anderen das Schweröldrosselorgan und das Leichtölzusatzorgan gleichzeitig betätigt
wird. Dabei kann in der einen Bahn der Gesamtquerschnitt für reinen Leichtölbetrieb von
Leerlauf bis Vollast, in der anderen Bahn der Gesamtquerschnitt unter allmählicher Zunahme
des Schwerölzusatzes im Gemisch bis zum reinen Schwerölbetrieb gesteigert werden.
Für den Fall, daß die Anpassung von Gemischmenge und Gemischzusammensetzung an die Belastung vermittels eines zusätzlichen
Drosselorganes in der Leichtölvergaserleitung vorgenommen wird, kann auch ein Wechselorgan
so vorgesehen sein, daß bei eingeschaltetem Schwerölbetrieb Haupt- und Zusatzdrosselorgan
der Leichtölvergaserleitung hintereinander, bei abgeschaltetem Schwerölbetrieb, d. h. bei reinem Leichtölbetrieb, parallel
geschaltet sind.
Die Abbildungen zeigen verschiedene Ausführungsformen des Gegenstandes der Erfindung.
In Abb. ι ist zunächst das Gesetz, nach
welchem die Zusammensetzung der Ladung sich ändern soll, dargestellt, indem die senkrechte
Strichelung die Leichtölmenge, die wagerechte Strichelung die Schwerölmenge darstellt. Man erkennt, daß vom Leerlauf
bis V1 Last mit steigender Leichtölmenge,
von 1Zi bis 1Z2 mit absteigender Leichtöl- und
ansteigender Schwerölmenge, von da ab mit reinem Schweröl allein in ansteigender Menge
gearbeitet werden soll.
Gemäß Abb. 2 ist ein Leichtölvergaser LV und ein Schwerölvergaser SV in je eine besondere
Leitung L bzw. 5 eingebaut, welche beiden Leitungen sich hinter den Drosselklappen
LD und SD zu einer gemeinsamen Einströmleitung vereinigen. Ein Handhebel H
wirkt durch das Gestänge LG und SG auf die Hebel der beiden Drosselklappen gleichzeitig
ein. Die Art der Einwirkung ist in vergrößertem Maßstabe deutlicher erkennbar
aus Abb. 2a, in welcher, ausgehend von der Leerlaufstellung, die Stellungen der Drosselklappen
bei Viertel-, Halb- und Vollbelastung eingetragen sind. In das Gestänge SC? ist eine Hülse eingeschaltet, welche erst nach
einem gewissen Weg die mit der Drossel verbundene Stoßstange mitnimmt. Eine leichte
Feder sucht die Teile aneinanderzuziehen. Im Gestänge LG ist eine schwer zusammendrückbare
Feder eingeschaltet, deren Widerstand größer als der der Reibung der Drosselklappen
ist. In der Leerlaufstellung ist LD wenig geöffnet, SD ganz geschlossen. Während
des Überganges zu Viertelbelastung wird LD ganz geöffnet, während SD geschlossen
bleibt. Beim Übergang von 1/i bis 1Z2 Belastung
schließt sich LD nach der andern Seite hin, während SD nunmehr auch, und
zwar bis zur angegebenen Stellung (1Z2) Sc~
öffnet wird. Bei Weiterbewegung des Hebels H wird nunmehr LD in der Abschlußstellung
festgehalten und lediglich die eingeschaltete Druckfeder im Gestänge gespannt, während
SD allmählich ganz geöffnet wird.
In dieser Ausführungsform ist es offen gelassen, ob und in welcher Weise die Maschine
auch wahlweise bei allen Belastungen auf Leichtöl umgeschaltet werden kann. Im allgemeinen wird es nötig sein beim Anlassen,
um die Maschine zunächst für den Schwerölbetrieb'stark warm werden zu lassen,
und auch während des Betriebes, wenn besonders hohe Drehmomente entwickelt werden
müssen, die Maschine auf Leichtöl umzuschalten. Die folgenden Abbildungen geben zwei Ausführungsformen, um solchen wahlweisen
Leichtöl- oder Schwerölbetrieb herbeizuführen.
Gemäß Abb. 3 gabelt sich die Lcichtölleitung in eine Hauptleitung LH mit Hauptdrossel
HD und eine Zusatzleitung LZ mit Zusatzdrossel ZD; die Schwerölleitung enthält
wiederum eine Schweröldrossel SD. Der Handhebel H ist in einem Führungsblock verstellbar,
der eine Führung/./7 für den- Leichtöl-
Claims (4)
- betrieb und eine andere, SF, für den Schwerölbetrieb hat. Wird der Hebel in der ersten Führung bewegt, so betätigt er die Leichtölhauptdrossel LH. Wird er in der zweiten Führung bewegt, so betätigt er sowohl die Zusatzdrossel ZD als auch die Schweröldrossel SD. Im ersteren Falle wird dem Zylinder nur Leichtöl, und zwar in steigendem Maße entsprechend der Vorwärtsbewegung des Hebels zugeführt; der Schwerölvergaser ist ganz ausgeschaltet. Im zweiten Falle ist die Leichtölhauptleitung abgeschlossen, und der Betrieb gestaltet sich genau wie in Abb. 2 erläutert.Abb. 4 zeigt eine andere Ausführungsform, bei welcher die Umschaltung von Schwerölauf Leichtölbetrieb und umgekehrt durch i einen Wechselhahn W vorgenommen wird. Es ! ist wiederum eine Leichtöldrossel in der Leichtölhauptleitung IiL und eine Zusatzdrossei in der Leichtölzusatzleitung ZL vorgesehen, welche in diesem Falle von dem "Wechsel- ! hahn W umgeht. In der Schwerölleitung ist wiederum die Schweröldrossel SD angebracht j und mit den beiden anderen Drosseln so- ' wohl wie mit dem Handhebel// in der angedeuteten Weise verbunden.Die Stellung I des Wechselhahnes entspricht dem Schwerölbetrieb. In der Leerlaufstellung läßt LD einen kleinen, zur Betätigung der Leerlaufdüse nötigen Zugang frei, ZD ist ganz offen, SD ganz geschlossen. Bei Fortschreiten des Hebels H in der Pfeilrichtung wird allmählich LD weiter geöffnet, während ZD geöffnet und SD geschlossen bleibt, bis zu etwa 1/i Last. In dieser Stellung ist das Spiel im Gestänge O2 überwunden, und es wird nun bei weiterem Fortschreiten des Hebels H die Schweröldrossel SD geöffnet und die Zusatzdrossel ZD ge- j schlossen, bis bei Halblast ZD ganz geschlossen ist und unter Spannung der Feder im ' Gestänge G1 SD weiter geöffnet wird. Bei Um- | stellung des Wechsclhahnes um go' in der j Pfeilrichtung, d. h. in Stellung II, ist der Schweröl vergaser ganz ausgeschaltet, und es wird nun bei allen Belastungen mit Leichtöl gearbeitet.Diese Anordnung bietet den großen Vorteil, daß der Führer bei jeder Belastung sofort vom Schwerölbetrieb auf den Leichtölbetrieb übergehen kann, ohne vorher durch die Nullstellung zu gehen, so daß auch ein vorübergehendes Aussetzen der Zündung bei solchem Übergang nicht zu befürchten ist.Die beiden Drosseln LD und SD werden, abgesehen von der verspäteten Öffnung von SD gegenüber LD, immer gleichzeitig und parallel bewegt. Das beim Schwerölbetrieb erfolgende allmähliche Öffnen des Leichtölzutrittes bis zur 1Z1 Last und das darauffölgende allmähliche Abschließen des Leichtölzutrittes bis 1 2 Last wird in diesem Falle durch das Zusammenwirken der beiden Drosseln LD und ZD bewirkt.Pate ν τ - A ν s ρ r ü c χι ε :ι. Vorrichtung für den Schwerölvergaserbetrieb von Verbrennungskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der die Gesamtmenge der Ladung bestimmende Stellzeugteil (H) so mit den Leichtöl- und Schweröldrosselorganen verbunden ist, daß bei fortschreitender Öffnung des Gesamtquerschnittes ;erst das Leichtöldrosselorgan (LD) geöffnet, dann das Schweröldrosselorgan (SD) mitgenommen, dann das Leichtöldrosselorgan geschlossen wird.
- 2. Vorrichtung1 nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Haupt- und Zusatzdrosselorgan in der Leichtölvergaserleitung, von denen das erstere (LD) im gleichen Sinne mit dem Schweröldrosselorgan ' (SD), das letztere (ZD) in entgegengesetztem Sinne mit dem Schwerölorgan betätigt wird.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Wechselorgans (W) so, daß bei eingeschaltetem Schwerölbetrieb (Stellung I) Haupt- und Zusatzdrosselorgan in der Leichtölvergaserleitung hintereinander, bei reinem Leichtölbetrieb (Stellung II) jedoch Haupt- und Zusatzdrosselorgan der Leichtölvergaserleitung parallel geschaltet sind.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch die Anwendung eines Führungsblockes, in dessen einer Bahn der Gesamtquerschnitt des Gemisches unter allmählicher Zunahme des Schwerölzusatzes bis zum reinen Schwerölbetrieb, in dessen anderer Bahn der Gesamtquerschnitt für reinen Leichtölbetrieb eesteisrert wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM83221D DE427685C (de) | 1923-12-04 | 1923-12-04 | Spritzvergaser |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM83221D DE427685C (de) | 1923-12-04 | 1923-12-04 | Spritzvergaser |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE427685C true DE427685C (de) | 1926-04-15 |
Family
ID=7319553
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM83221D Expired DE427685C (de) | 1923-12-04 | 1923-12-04 | Spritzvergaser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE427685C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE840478C (de) * | 1948-05-31 | 1952-06-03 | Johann Franz Beier | Vergaseranlage fuer den Betrieb von Vergaserbrennkraftmaschinen mit Schwer- oder Leichtkraftstoffen bzw. einem Gemisch aus diesen |
| DE874529C (de) * | 1950-01-26 | 1953-04-23 | Marcello Costa | Anlage zur Brennstoffversorgung von Explosions- und Verbrennungsmotoren |
| FR2622638A1 (fr) * | 1987-11-03 | 1989-05-05 | Averseng Georges | Dispositif pour moteur a carburation mixte |
-
1923
- 1923-12-04 DE DEM83221D patent/DE427685C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE840478C (de) * | 1948-05-31 | 1952-06-03 | Johann Franz Beier | Vergaseranlage fuer den Betrieb von Vergaserbrennkraftmaschinen mit Schwer- oder Leichtkraftstoffen bzw. einem Gemisch aus diesen |
| DE874529C (de) * | 1950-01-26 | 1953-04-23 | Marcello Costa | Anlage zur Brennstoffversorgung von Explosions- und Verbrennungsmotoren |
| FR2622638A1 (fr) * | 1987-11-03 | 1989-05-05 | Averseng Georges | Dispositif pour moteur a carburation mixte |
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