DE30856C - Mechanischer Webstuhl für Stroh- und Bast-Teppiche - Google Patents
Mechanischer Webstuhl für Stroh- und Bast-TeppicheInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D41/00—Looms not otherwise provided for, e.g. for weaving chenille yarn; Details peculiar to these looms
- D03D41/002—Looms for weaving reed, straw or wood
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 86: Weberei.
F. ANTON HUBBUCH in FURTWANGEN und L. BIERINGER in TRIBERG.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. April 1884 ab.
Mittelst des mechanischen Webstuhles sollen Stroh- und Bastteppiche von beliebiger Länge
in Lä'uferbreite und darüber hinaus hergestellt werden. Es ist W, Fig. 1 und 3, der Vorderbaum,
auf welchen sich das fertige Gewebe aufwickelt, m eine Düse, die in Verbindung mit
der Rolle F den Schützen darstellt, G und G1 sind die Schäfte oder Flügel, welche als Oesen
Rollen R2, letztere in Stahllamellen b2 b2b2 . ..,
Fig. 7, gelagert, enthalten, durch welche die Kette läuft und so abwechselnd das Oberfach
HR2O und das UnterfachHR2 O1 bilden;
R und R1 sind Kettenbäume, auf welchen die
Kettenfäden, hier Geflechtstreifen, aufgewickelt sind. -
Durch die Riemscheibe O und die Welle ρ
findet der Antrieb des Webstuhles statt, und zwar ist hier zunächstliegend der Schaltmechanismus
für den Vorderbaum W. Auf der Antriebwelle ρ sitzt zu dem Zweck die
Excenterscheibe ex, die den zweiarmigen Hebel η
in eine schwingende Bewegung versetzt, η, trägt
einen Schaltkegel, der in das Rad ρ eingreift,
und es ist zu erkennen, dafs nach jeder Umdrehung von ρ das Rad ρ je nach Erfordernifs
um einen oder zwei Zähne vorwärts geschoben wird. Durch das auf der Welle von W sitzende
Zahnrädchen pY wird diese Drehbewegung auf
den Vorderbaum übertragen. D ist eine Holzwalze, die das Gewebe fest auf den Vorderbaum
preist. Diese Walze sitzt in festen Lagern, während sich W nach Mafsgabe des zur Auf-.
Wickelung kommenden Gewebes senken kann. Damit das Gewebe bei H zum. Eintragen des
Schufsstreifens in einer und derselben Lage erhalten bleibt, wird durch Gewicht σ W an D
gedrückt. Die beiden Schäfte G und G1 hängen an Riemen, die über feste Rollen laufen, so
dafs eine Hebung des einen Schaftes die Senkung des anderen bedingt, und umgekehrt. Die
Kettenbäume R R1 ruhen in Hebeln ß, die mit
dem Gewichte i in Verbindung stehen, damit während der Bildung des Faches die Ketten B
und B1 gespannt bleiben. Die Bewegung der Schäfte geschieht von Hand.
Die Schwierigkeit bei Herstellung mehrgenannter Teppiche besteht in der Einlegung
des Schusses. Die Streifen, welche hierzu verwendet werden, haben eine Länge von 30 und
mehr Metern und reicht der Schützen eines gewöhnlichen. Webstuhles nicht aus, um den
Schufs einzulegen. Bei der vorliegenden Construction·
ist der Schufsstreifen auf das Rad F7
das um den Bolzen P drehbar ist, gewickelt
und das eine Ende durch die Mündung m,
Fig. 8 und 9 gezogen. m ist drehbar auf einem Träger h, der mit P fest verschraubt
ist; diese Drehbarkeit gestattet der Mündung m, bei der Bewegung: des Schützens im Sinne
des Pfeils-, d. h. von links nach rechts-, die in Fi'g-. 9 gezeichnete Lage, dagegen bei der
Bewegung von rechts nach links die in Fig. 9 a gezeichnete Stellung einzunehmen und so den.
Schufsstreifen c auslaufen zu. lassen. Behufs geeigneter Führung des- Schützens sitzt P in
einem Schlitze S der Stange T, und zwar so, dafs bei Anwendung grö'fserer Kraft P in diesem
Schlitze, verschoben werden oder auch T sich
Claims (2)
1. Ein mechanischer Webstuhl, bei welchem der prismatisch gestaltete Schufsspulentra'ger
(T) mit der Antriebwelle in geschlossener mechanischer Verbindung steht und
die Schufsspule durch Reibung mitnimmt.
2. Ein mechanischer Webstuhl der unter 1. definirten
Art, bei welchem das in Streifenform vorausgesetzte Schufsmaterial mit Hülfe eines Zuleitungswendetrichters (m) so in das
Fach eingetragen wird, dafs auf eine gewisse Seite des Gewebes immer eine und dieselbe
Seite des Eintrags fällt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE30856C true DE30856C (de) |
Family
ID=306963
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT30856D Expired - Lifetime DE30856C (de) | Mechanischer Webstuhl für Stroh- und Bast-Teppiche |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE30856C (de) |
-
0
- DE DENDAT30856D patent/DE30856C/de not_active Expired - Lifetime
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