DE308569C - - Google Patents

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DE308569C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C3/00Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders
    • G01C3/10Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders using a parallactic triangle with variable angles and a base of fixed length in the observation station, e.g. in the instrument
    • G01C3/14Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders using a parallactic triangle with variable angles and a base of fixed length in the observation station, e.g. in the instrument with binocular observation at a single point, e.g. stereoscopic type

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Lenses (AREA)

Description

Bei allen optischen Instrumenten wird· es als ein Übelstand empfunden, wenn dieselben nur einäugige Beobachtung gestatten. Wenn gleichwohl die Mehrzahl der Instrumente nur für einäugige Beobachtung eingerichtet ist, so liegt die
.· Rechtfertigung, dafür darin, daß eine doppelte Optik erspart wird. Bei Koinzidenzentfernungsmesserri mit sich zu Vollbildern ergänzenden Teilbildern kann der Mangel indessen nicht auf
ίο diese Weise gerechtfertigt werden,, weil dabei noch verlorene Strahlen entstehen, welche zur Erzeugung zweiter . Bilder in einem zweiten Okular benutzt werden könnten. Vorliegende Erfindung besteht nun darin, den Koinzidenzentfernungsmesser so auszubilden, daß die seinen. Teilbildern, die in dem üblichen Okular erscheinen, zugeordneten- verlorenen Strahlen durch Herüberleitung über geeignet angeordnete optische Elemente einem zweiten Okular zugeführt werden, in dem sie ein mit dem Hauptbild übereinstimmendes Bild ergeben, welches der Beobachter zugleich mit dem Hauptbild durch das zweite Auge wahrnehmen kann.
Die optische Einrichtung eines Koinzidenzentfernungsmessers dieser Art für doppeläugige Beobachtung ist auf der beiliegenden Zeichnung wesentlich schematisch in einem Grundriß, einem Aufriß und in einer Seitenansicht, veranschaulicht. ' .·■ · ' '
. Die gekreuzten Dachkantenprismen, welchen die von den beiden Enden der Basis des Instruments herkommenden Strahlen in üblicher Weise zugeführt werden, sind mit 1,2 bezeichnet. Diesem Kreuzprisma ist ein Bildvereinigungs-
prisma vorgelagert, welches in bekannter Weise ein Rhomboederprisma 3 mit damit verkittetem, dreiseitig rechtwinkligem Prisma 4 und einer Versilberung 5 in der Kittfläche enthält. Von den dem Prisma 3, 4 durch das Kreuzprisma 1,2 zugeführten Strahlen wird bei üblichen Entfernungsmesserkonstruktionen nur die eine Hälfte ausgenutzt, während die andere Hälfte die sogenannten verlorenen Strahlen bildet. Um auch gemäß .vorliegender Erfindung die verlorenen Strahlen ίμ einem zweiten Okular auszunutzen, ist dem Bildvereinigungsprisma noch ein weiteres Prisma 6 angeschlossen, welches mit seiner reflektierenden Fläche 7 sowohl die von der Rückseite der Silberfläche 5 zurückgeworfenen ' Strahlen als auch die an der Kante der Silberfläche vorbeigegangenen Strahlen zurückwirft und einem zweiteiligen Umkehrlinsensystem 8 zuführt, von 'dem sie zu einem aus zwei dreiseitig rechtwinkligen Prismen 9, 10 gebildeten Prismenkörper gelangen, dem ein Okular 11 vorgelagert ist, während das in üblicher Weise dem Bildvereinigungsprisma 3, 4 vorgelagerte Okular mit 12 bezeichnet ist. .:'
Wenn die von der Rückseite .der Silberfläche 5 reflektierten Strahlen und die an der Kante dieser Eläche vorbeigegangenen verlorenen Strahlen direkt einem Okular zugeführt werden würden, so würde in diesem ein gegenüber'dem im Okular 12 erscheinenden Bild verkehrt stehendes Bild sichtbar werden. Es bedarf daher rioch einer Richtigstellung dieser verlorenen Strahlen,. welche durch die Prismen 6, 9, 10 in Verbindung mit dem Lirisenumkehrsystem 8 bewirkt wird.
Die Einfügung eines zweiteiligen Iinsenumkehrsystems in das System zur optischen Richtung der verlorenen Strahlen hat dabei die be-
sondere Bedeutung, daß die Möglichkeit gegeben ist, die Okulare ii, 12 gegeneinander einzustellen und ihre Entfernung dem jeweiligen Augenabstand anzupassen. Um eine solche Ver-Schiebung zu gestatten, bedarf es einer Linsenanordnung,, welche zwischen zwei Elementen parallelen Strahlengang aufweist. Eine solche Linsenanordnung ist ein ■ zweiteiliges Umkehrsystem.

Claims (2)

  1. Patent-An Spruch: ε :
    i. Koinzidenzentfernungsmesser mit sich zu Vollbildern ergänzenden Teilbildern,. dadurch gekennzeichnet,' daß die jedem der beiden Teilbilder ' zugeordneten verlorenen .Strahlen durch Herüberleitung über entsprechend angeordnete optische Elemente richtiggestellt und einem zweiten Okular des Entfernungsmessers zugeführt werden behufs Ermöglichung zweiäugiger Beobachtung.
  2. 2. Koinzidenzentfernungsmesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zu den die Richtigstellung der verlorenen Strahlen bewirkenden optischen Elementen ein zweiteiliges, Linsenumkehrsystem mit parallelem Strahlengang zwischen seinen beiden Teilen gehört,. zum Zweck der Ermöglichung der Einstellung der Entfernung der beiden Okulare des Instruments auf Augenabstand.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.'
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