DE308232C - - Google Patents

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DE308232C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M19/00Current supply arrangements for telephone systems
    • H04M19/02Current supply arrangements for telephone systems providing ringing current or supervisory tones, e.g. dialling tone or busy tone
    • H04M19/04Current supply arrangements for telephone systems providing ringing current or supervisory tones, e.g. dialling tone or busy tone the ringing-current being generated at the substations

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 308232 -·. KLASSE 21 a. GRUPPE
GEORG FEDER in BRESLAU.
Es sind bereits Einrichtungen für Fernsprechapparate bekannt, bei denen durch einen elektrischen Wecker o. dgl. an das Wiederaufhängen des Hörers erinnert wird. Die Abgabe des Signales ist dabei aber vom Gewicht des herunterhängenden Hörers abhängig, erfolgt also nicht, wenn etwa der Hörer, wie es meistens der Fall ist, auf dem Tisch, dem Telephonpult o. dgl. liegen bleibt.
ίο Um nun in jedem Falle an das Wiederaufhängen des Hörers zu erinnern, wird gemäß der Erfindung mit dem Fernsprechapparat ein elektromagnetisch auslösbarer Zeitschalter ι verbunden, der beim Hinlegen oder Liegenlassen des' Hörers in Tätigkeit gesetzt wird und nach seinem Ablauf den Alarmstromkreis schließt.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
Dei Zeitschalter ist zweckmäßig in einem Holzkästchen α untergebracht und besteht im wesentlichen aus zwei Hebeln b und c, einem Elektromagneten d und einem mit üblicher Hemmung e versehenen Räderwerk f. In das Rad g greift eine Sperrklinke h ein, die unter Federwirkung steht und den Anker des Elektromagneten d trägt. Der gleichfalls unter Federzug stehende und mit der Alarmglocke i elektrisch verbundene Hebel b weist am Ende einen Kontakt k und ferner eine Klinke I auf, mit der er sich auf ein entsprechendes Klinki rad des Räderwerks stützt. So lange der Hörer angehängt ist, wird das Niedergehen
, des Hebels b und damit der Antrieb des Räderwerkes durch den Hebel c verhindert, der sich z. B. unter dem Einfluß des vom Hörer belasteten Hakens von unten gegen den Hebel δ
legt. . ;.■■ . ;;.
Der Stromkreis des Elektromagneten d ist für gewöhnlich zwischen den beiden Kontaktfedern m unterbrochen'. Er wird es ein zweites Mal zwischen den -beiden Kontakten n, sobald man den Hörer abnimmt, indem man dabei unwillkürlich auf eine federnde Taste 0 drückt, die man sich als am Hörer angebracht vorstellen muß. t bezeichnet das Mikrophon.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende: ·■
,Hängt man den Hörer ab; so wird zunächst die erwähnte Unterbrechung des Elektromagnet-Stromkreises bei η herbeigeführt. Gleichzeitig bewegt sich der Hebel c unter dem Einfluß seiner Zugfeder mit dem linken Ende nach oben, so daß ein an ihm sitzendes Kontaktstück ψ zwischen die Kontaktfedern m tritt. Das Räderwerk kann vorläufig aber trotzdem nicht in Tätigkeit treten, da es durch die Klinke h gesperrt ist.
Legt man jetzt den Hörer aus der Hand, so wird der Stromkreis des Elektromagneten d, der ja bereits bei m überbrückt ist, nun auch bei η geschlossen. , Der Elektromagnet zieht seinen Anker an und hebt damit die Sperrklinke h aus, so daß das Räderwerk freigegeben ist. Dieses wird nun durch den auf das Rad r vermittels' der Klinke I drückenden Hebel b in Tätigkeit gesetzt, wobei der Kontakt k sich immer mehr dem Kontakt s nähert. Nach einer gewissen Zeit, z. B. 5 Minuten, wird Kontakt s vom Kontaktstücke A berührt, und der Stromkreis des elektrischen Weckers i , ist geschlossen, so daß dieser ertönt.
Wird der Hörer vor Ablauf dieser Zeit wieder in die Hand genommen und somit durch Fingerdruck auf die Taste ο der Stromkreis des Elektomagneten bei η unterbrochen, so wird das Räderwerk wieder durch die Klinke h gesperrt. Infolgedessen wird der Hebel b in seiner Bewegung aufgehalten und es kommt also nicht zur Schließung des Kontaktes k, s. Wird durch mehrmaliges Unterbrechen des
ίο Gespräches eine Gesamtunterbrechungsdauer von 5 Minuten erreicht, so genügt beim Ertönen des Weckers ein einmaliges Herunterdrücken des Hörerhakens c, um den Kontakt k, s zu unterbrechen und das Räderwerk von neuem arbeitsbereit zu machen.
Beim Einhängen des Hörers nach Beendigung des Gespräches wird das aus dem Kästchen α herausragende Ende des Hebels c wieder nach unten gedrückt, der Hebel δ angehoben und der Kontakt m, p unterbrochen.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Einrichtung an Fernsprechapparaten, die durch Abgabe eines Signales an das Wiederaufhängen des Hörers erinnert, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Fernsprechapparat ein elektromagnetisch auslösbarer Zeitschalter verbunden ist, der beim Hinlegen oder Liegenlassen des Hörers in Tätigkeit gesetzt wird und nach seinem Ablauf den Signalstromkreis schließt.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis des zur Auslösung des Zeitschalters dienenden Elektromagneten (d) durch zwei elektrische Schalter (m, n) beherrscht wird, von denen der eine (m) in an sich bekannter Weise mittels eines vom aufwärts gehenden Aufhängehebel (c) des Hörers bewegten Organs (p) geschlossen wird, während der andere (n) die Gestalt einer am Hörer angebrachten Drucktaste (0) besitzt und beim Halten des Hörers durch unwillkürlichen Fingerdruck offen gehalten, beim Loslassen des Hörers aber geschlossen wird.
  3. 3. Ausführungsform nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der in bekannter Weise das Hemmwerk des Zeitschalters antreibende belastete Hebel (b) beim Anhängen des Hörers durch den Aufhängehebel (c) in die Anfangsstellung zurückgeführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen..
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