DE307960C - - Google Patents

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DE307960C
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Germany
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/20Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using rotary pressing members, other than worms or screws, e.g. rollers, rings, discs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
307960 KLASSE 58 b. GRUPPE
RICHARD CLAUS in LEIPZIG.
Preßvorrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Mai 1916 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung an solchen Preßvorrichtungen, bei denen das Preßgut einem von durchlässigen, umlaufenden Flächen begrenzten Preßraum durch eine Zuführpresse unter Druck zugeführt wird und das Austragen der Preßrückstände durch die umlaufenden, durchbrochenen Flächen in der Weise erfolgt, daß sie diese Rückstände in einen Durchgangs- oder Austrittskanal befördern.
Bei den in Vorschlag gebrachten Pressen dieser Art besitzt der Durchgangskanal für die Preßrückstände die volle Höhe der umlaufenden, durchbrochenen Flächen.
Diese Anordnung des Austrittsspaltes ist nicht in allen Fällen zu empfehlen, insbesondere bei der Verarbeitung von Ton und ähnlichen Massen vollziehen sich die Vorgänge innerhalb des Preßraumes in solcher Weise, daß durch die in gleicher Richtung umlaufenden, durchbrochenen Flächen, die im folgenden kurz »Siebzylinder« genannt werden sollen, auch das durch die Zuführpresse eingedrückte Gut an der Umlaufbewegung mit teilnimmt.
Die Rückstände, die selbstverständlich diese Umlaufbewegung mit ausführen, bewegen sich hierbei unter dem Druck des nachdrängenden Gutes in Schraubenlinie abwärts.
Besitzt der Austrittsspalt die gleiche Höhe wie die Siebzylinder, so kommen die Rückstände schon bei einmaligem Umlauf innerhalb des Preßraumes an den Austrittsspalt an und es läßt sich nicht verhüten, daß mit ihnen auch Ton, in dem sie eingebettet liegen, aus dem Preßspalt austritt.
Dieses Mitaustreten von Preßgut läßt sich nahezu gänzlich vermeiden, wenn den Vorgängen innerhalb des Preßraumes Rechnung getragen und die Austrittsöffnting für die Preßrückstände an tiefliegender Stelle vorgesehen wird.
Am zweckmäßigsten wird es sein, wenn die Bodenplatte, welche den Preßraum nach unten abschließt, eine angemessene Aussparung bzw. Öffnung erhält, an die sich der Austrittskanal anschließt:
' Es ist aber auch angängig, diesen tiefliegenden Austrittsspalt dadurch zu schaffen, daß der eine Zylinder um das Maß der Austrittsöffnung gekürzt wird. _
In der Zeichnung ist die erstere Ausfüh- _ rungsform beispielsweise' dargestellt.
Es zeigt Fig. 1 den Aufriß, und Fig. 2 einen ,teilweisen Grundrißschnitt der Preßvorrichtung.
Das in den Schüttrichter / aufgegebene Preßgut wird durch die auf der Welle α sitzende Zuführungspresse s in den Preßraum ä eingedrückt, der beispielsweise durch die umlaufenden Siebzylinder δ umschlossen ist. Es &V empfiehlt sich, die Zuführpresse s nicht in den Preßraum ä hineinragen zu lassen, wie das aus Fig. ι zu entnehmen ist.
Die Siebzylinder δ werden durch Vermittlung der Wellen g. von der Schneckenwelle a 6S aus, sämtlich im gleichen Sinne, in Umlauf gesetzt. Währenddem das Preßgut von oben her in den Preßraum eingedrückt wird, erhält es durch die umlaufenden Siebe gleichfalls eine Umlaufbewegung, so daß nun, währenddem das genügend feine Gut durch die Maschen der Siebzylinder δ den Preßraum d
verläßt, die Steine sich während ihrer Umlaufbewegung nach abwärts verschieben, bis sie schließlich im Bereiche der Bodenplatte t ankommen.
Hier senken sie sich schließlich in die öffnung f und gelangen so in den Durchgangskanal h, der durch eine belastete Klappe verschlossen werden kann.
Die ganz gleichen Vorgänge vollziehen sich
ίο auch dann, wenn einer der Zylinder i etwas kürzer bemessen wird als die übrigen Zylinder, nur daß alsdann die Rückstände durch den in der Austrittsrichtung umlaufenden nächstliegenden Zylinder in den seitlich sich anschließenden Durchgangskanal abgeschoben werden.
Damit sich das abgepreßte Gut nicht auf den Durchgangskanal aufsetzen kann, werden der oder die senkrecht über ihm befindlichen Zylinder b geschlossen gestaltet, die in diesem 2c Falle hauptsächlich nur dazu dienen, den Preßraum einzuschließen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Preßvorrichtung, bestehend aus einer Zuführpresse und einem durch umlaufende, durchbrochene Flächen gebildeten Preßraum, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Durchgangskanäle (h) für die Preßrückstände an einer Stelle angeschlossen sind, die sich entgegengesetzt zur Preßguteintrittsstelle befindet.
2. Preßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußspalt für den Durchgangskanal durch kürzere Bemessung eines oder mehrerer der umlaufenden Siebzylinder (b) gebildet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT307960D Active DE307960C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE307960C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3248045A (en) * 1964-01-24 1966-04-26 Prins Klaas Centrifugal separator of the continuous process type

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3248045A (en) * 1964-01-24 1966-04-26 Prins Klaas Centrifugal separator of the continuous process type

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