DE721950C - Vorrichtung zur Speisung des Fuellschachtes von Brikettpressen, insbesondere Braunkohlenbrikettpressen - Google Patents

Vorrichtung zur Speisung des Fuellschachtes von Brikettpressen, insbesondere Braunkohlenbrikettpressen

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Publication number
DE721950C
DE721950C DEM138208D DEM0138208D DE721950C DE 721950 C DE721950 C DE 721950C DE M138208 D DEM138208 D DE M138208D DE M0138208 D DEM0138208 D DE M0138208D DE 721950 C DE721950 C DE 721950C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor line
briquette
briquette presses
feeding
presses
Prior art date
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Expired
Application number
DEM138208D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr Erich Oppen
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GEA Group AG
Original Assignee
Metallgesellschaft AG
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Publication date
Application filed by Metallgesellschaft AG filed Critical Metallgesellschaft AG
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/30Feeding material to presses
    • B30B15/302Feeding material in particulate or plastic state to moulding presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigging Conveyors (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Speisung des Füllschachtes von Brikettpressen, insbesondere Braunkohlenbrikettpressen Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Speisung des Füllschachtes von Brikettpressen, insbesondere Braunkohlenbrikettpressen, vorzugsweise mit einem mit Feinstaub z. B. Elektrofil.terstaub gemischten Brikettiergut unter Rüttelung des Gutes quer zu seiner Fördervorrichtung. Durch diese Rüttelung soll, wie bekannt, eine Entlüftung des Gutes und damit eine Vergleichmäßigung seines Schüttgewichtes erzielt werden.
  • Die Erfindung wird darin gesehen, daß dem Füllschacht eine außerhalb von ihm liegende schräg absteigende oder waagerecht verlaufende Förderstrecke für das Gut z. B. eine Schrägrutsche oder eine in einem Kanal umlaufende Schnecke vorgebaut ist, die quer zu ,ihrer Längserstreckung hin und her schwingend aufgehängt ist und das dadurch zusammengerüttelte und im Raum- oder Schüttgewicht erhöhte Gut dem Füllschacht zuführt. Durch diese Anordnungsweise der Förderstrecke unterscheidet sich die Vorrichtung nach der Erfindung grundsätzlich von einer bekannten Bauart, bei der die Rüttelvorrichtung im Füllschacht liegt und infolgedessen nur schwer zugänglich und übersehbar ist.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung hat nichts mit einem bekannten Vorschlag zu tun, gemäß dem zwecks Vermeidung des Festsetzens von festem Brennstoff, der in einem Ofen veredelt, z. B. entgast, verkokt oder getrocknet wird, entweder der Ofen oder die den Weg des Gutes durch den Ofen begrenzenden Wandungen oder das Gut selbst ers c 'hüttert oder in Schwingungen t> versetzt werden sollen. Durch diese Behandlung soll das Gut aufgelockert werden, während es sich bei der Vorrichtung nach der Erfindung darum handelt, es durch Hinundherrütteln quer zu seiner Förderrichtung mit Hilfe der außerhalb des Füllschachtes angeordneten Förderstrecke beim Eintritt in die Brikettpresse zu verdichten und im Schüttgewicht zu steigern.
  • Zur Querbewegung der Förderstrecke können vorzugsweise mit Wechselstrom erregte mit einer Gegenfeder zusammenwirkende Elektromagnete vorgesehen und die Querschwingungen der Förderstrecke in ihrer Weite einstellbar gehalten sein. An sich sind solche elektromagnetische Antriebsvorrichtungen bekannt, ebenso hat man schon vorgeschlagen, die Schwingungsweite den jeweiligen Verhältnissen anzupassen. Bei der Erfindung kommt .es nun auf die Anwendung dieser an sich bekannten Maßnahmen bei einer Füllvorrichtung für Brikettpressen mit einer außerhalb des Füllschachtes liegenden quer zu ihrer Längserstreckung hin und her schwingend aufgehängten Förderstrecke für das Gut an.
  • Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i und 2 zeigen in Seitenansicht und im Grundriß eine schräge Rinne t, die z. B. durch einen vorzugsweise mit Wechselstrom erregten Elektromagneten 5 quer zu ihrer Längserstreckung in Schwingungen versetzt wird. Die Aufhängung der Rinne i an Drähten oder Ketten 3 ist unstarr. Die Schwingungszeit der Rinne in der Querrichtung wird durch die Kraft einer Feder 8 bestimmt, die durch .einen Teller o. dgl. 9 einstellbar ist. Das beispielsweise von der Schnecke 2 zugeführte Gut gelangt durch die Öffnung 6 auf die Schüttelrutsche i, wird hier gerüttelt und dann der Presse q. zugeführt, wobei ein Rutschblech 7 unmittelbar am Rinnenauslauf dafür sorgt, daß das Gut nicht von neuem einen freien Fall durchmacht und wieder aufgelockert wird.
  • In Abb. q. ist die Amplitude a in Abhängigkeit von dem gesamten schwingenden Gewicht P gezeigt. Bei C ist der Resonanzpunkt, in welchem die Schwingung den weitesten Ausschlag macht. Man arbeitet erfindungsgemäß in dem Bereich AB. Der Punkt A gilt für die voll belastete Rinne i, und der Punkt B für den Fall, in dem leichteres Gut auf die Rinne i gelangt, das Gesamtgewicht also abnimmt. Die Schwingungen der Rinne i sind dann am stärksten, wenn das Gut besonders lose und daher eine besondere Verdichtung erwünscht ist.
  • Bei dem Beispiel nach Abb.3 ist an Stelle einer Rinne eine Förderschnecke i o benutzt, die in diesem Fall nur an einer Seite an Drähten oder Ketten 18 quer beweglich aufgehängt ist. Man kann aber natürlich die Schnecke io in ihrer ganzen Länge Querschwingungen .ausführen lassen. Der Antrieb der Schnecke erfolgt durch eine biegsame Welle 14. Auch hier dient eine Feder 12 und eine Einstellplatte 13 dazu, daß die Schnecke eine waagerechte Eigenschwingung ausführen kann, die durch den Elektromagneten i i aufrechterhalten wird. Die Schnecke kann gleichmäßig oder mit zu- oder abnehmender Steigung ausgeführt werden. Sie kann auch am Ende durch eine mitumlaufende Abschlußscheibe 15 verschlossen sein. Diese Platte 15 wird durch die mit Ring 17 einstellbare Feder 16 so fest gegen den Schneckenkopf gedrückt, daß das Gut sich aus dem Ringspalt entgegen dem Federdruck herausquetschen muß, so daß eine weitere Verdichtung eintritt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Speisung des Füllschachtes von Brikettpressen, insbesondere Braunkohlenbrikettpresse11, vorzugsweise mit einem mit Feinstaub, z. B. Elektrofilterstaub, gemischten Brikettiergut unter Rüttelung des Gutes quer zu seiner Förderrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß dem Füllschacht eine außerhalb von ihm liegende schräg absteigende oder waagerecht verlaufende Förderstrecke für das Gut, z. B. eine Schrägrutsche (i) oder eine in einem Kanal umlaufende Schnecke (io), vorgebaut ist, die quer zu ihrer Längserstreckung hin und her schwingend aufgehängt ist und das dadurch zusammengerüttelte und im Raum- oder Schüttgewicht .erhöhte Gut dem Füllschacht zuführt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Querbewegung der Förderstrecke vorzugsweise mit Wechselstrom erregte, mit einer Gegenfeder (8, 12) zusammenwirkende Elektromagnete (5, 11) vorgesehen sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Weite der Querschwingungen der Förderstrecke einstellbar ist.
DEM138208D 1937-06-01 1937-06-01 Vorrichtung zur Speisung des Fuellschachtes von Brikettpressen, insbesondere Braunkohlenbrikettpressen Expired DE721950C (de)

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DE (1) DE721950C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1005429B (de) * 1954-04-29 1957-03-28 Buckau R Wolf Ag Grevenbroich Zufuehrungseinrichtung fuer Brikettstrangpressen
DE1037941B (de) * 1956-02-23 1958-08-28 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Walzenbrikettpresse zum Brikettieren von Erzen, Kohle oder aehnlichen Stoffen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1005429B (de) * 1954-04-29 1957-03-28 Buckau R Wolf Ag Grevenbroich Zufuehrungseinrichtung fuer Brikettstrangpressen
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