DE3077C - Neuerungen an Hinterladegewehren - Google Patents
Neuerungen an HinterladegewehrenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
- F41A9/61—Magazines
- F41A9/64—Magazines for unbelted ammunition
- F41A9/65—Box magazines having a cartridge follower
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
- F41A9/01—Feeding of unbelted ammunition
- F41A9/06—Feeding of unbelted ammunition using cyclically moving conveyors, i.e. conveyors having ammunition pusher or carrier elements which are emptied or disengaged from the ammunition during the return stroke
- F41A9/09—Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines
- F41A9/20—Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines sliding, e.g. reciprocating
- F41A9/23—Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines sliding, e.g. reciprocating mounted within a smallarm
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Description
1878.
Klasse 72.
FR. W. BÖHNER in VELBERT. Neuerungen an Hinterladegewehren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. März 1878 ab.
Dieses Gewehr nimmt mehrere Patronen gleichzeitig auf und besteht gleich anderen Gewehren
aus Schlofs, Lauf und Schaft und hat das Kaliber des deutschen Reichsgewehres; ebenso das Visir und Korn desselben.
Wesentlich für die Erläuterung der vorliegenden Construction ist nur das Schlofs, hier
aus drei Hauptorganen bestehend, und zwar:
ι. einer in den Lauf mündenden Hülse A A,
innerhalb welcher sich
2. eine nach hinten ausziehbare Kammer C1C befindet und
3. einer auf dem Hülsendeckel eingefügten Patronenkapsel BB.
Die Hülse A A, Fig. 1, besteht aus einem, beim Kolbenholz beginnenden, geräumigen Rohr
mit einer inneren, auf die Ausziehkammer C1 C1 rückwirkenden Spiralfeder a. Unmittelbar vor
dem Ausgange dieser Hülse bildet letztere einen breiten offenen Raum, das Patronenlager
c c, Fig. ι, 3 und 4. Der mit der Feder d versehene Patronentransporteur e bewegt sich
spielend auf seiner eingeschraubten Axe, Fig. 6 und 8. Am Ende ist das Hülsenstück durch
feste, übergreifende Ineinanderfügung mit dem Gewehrlauf DD verbunden.
Unmittelbar über dem Patronenlager c ist etwas seitlich die Patronenkapsel B B auf dem
Hülsendeckel A' Ax angebracht. Dieselbe vermag
fünf Patronen zu fassen, Fig. 1, 3, 4, 5, 7, führt nach unten bis in den breiten Lagerraum, und
zwar direct auf den Patronentransporteur e, Fig. 3 und 4, um die Patronen durch ihre
eigene Schwere in einzelnen Abschnitten nach einander in den Bereich des letzteren fallen
zu lassen, von wo sie vom Transporteur zunächst in das Patronenlager c befördert werden
sollen, Fig. 6 und 8.
Die normale Bewegung des Patronentransporteurs e zum Patronenlager wird durch Feder d,
hervorgebracht. Die eigentliche Bewegung des Transporteurs wird jedoch hervorgebracht durch
die Auszieh- und Einstofsbewegungen der Kammer C1C und zwar speciell durch die
beiden, auf dem Rohr der Kammer hakenförmigangebrachten Einschnitte χ und y, Fig. 2, von
denen Einschnitt χ bestimmt ist, beim Einführen der Kammer den Transporteurschenkel e'
vorzustofsen und so den Transporteur seitwärts zu bewegen, Fig. 6. Der Einschnitt y hingegen
ist bestimmt, beim Ausziehen der Kammer den Transporteurschenkel e' zurückzuziehen und
dadurch den Transporteur selbst wieder gegen das Patronenlager vorzubewegen. Es ist ersichtlich,
das der Transporteur dadurch die in Fig. 3 und 6 eben vor ihm liegende Patrone bis auf das Patronenlager c c mitnimmt, Fig. 8.
Die so auf das Lager beförderte Patrone wird bei dem nächsten Vorführen der Kammer durch
den Kammerschlufskopf h schnell vorwärts bis in den Gewehrlauf D gestofsen, wo sie dann
zum Abfeuern bereit liegt, Fig. 5. In demselben Augenblick, wo dies geschieht, ist zugleich
die nächste Patrone aus der Kapsel neben den zurückgewichenen Transporteur niedergefallen und liegt dort zum Vorschieben
bereit, Fig. 3 und 6.
Die wie die Hülse röhrenförmig gehöhlte Kammer C1C1, Fig. 2, welche die Hülse AA
auszufüllen bestimmt ist, besteht zur Hauptsache aus einem dicken und einem dünnen Rundtheile.
Der dicke Theil mit Führungseinschnitt f für die Führungsschraube g versehen, füllt
genau die ganze Bohrung der Hülse; es mufs demnach der dicke Rundtheil beim Vorführen
der Kammer die ihm entgegenstrebende Spiralfeder α zusammenpressen; die Kammer selbst
verbleibt in dieser Stellung durch Einschnappen des Abzugstollens Ia in die Oefifnung Ib, und
zwar so lange, bis der Abzug / zurückgezogen wird.
Der dünnere und längere Rundtheil der Kammer enthält im Innern ebenfalls eine, aber
nach vorwärts wirkende Spiralfeder b, welche den mit der Percussionsnadel i1 versehenen
Schlagbolzen i nach vorwärts treibt. Auf die Länge des Schlagbolzens hat die Kammer unten
einen Einschnitt für den Stollen Ha. Der Schlagbolzen i besitzt in seiner Mitte eine
Verdickung k, welche beim Vordringen der Kammer durch diesen Einschnitt auf den
Abzugstollen Ha trifft und von demselben festgehalten wird; er hält mithin auch den Schlagbolzen
mit der Nadel zurück und prefst die Spiralfeder b zusammen, Fig. 5. Aus dieser
Stellung wird der Schlagbolzen erst dann wieder befreit, wenn Abzug II zum Abfeuern angezogen
wird. Die Nadel il schnellt dann bis in die im Gewehrlauf bereitliegende Patrone.
Gebrauch des Gewehres.
1. Man legt fünf Patronen in die Kapsel; die unterste Patrone fallt bis auf den Hülsenboden
und zwar neben den Transporteur, Fig. 3 und 6.
2. Der Abzug / wird angezogen; gleichzeitig tritt der Abzugstollen Ia aus dem Kammereinschnitt
Ib zurück und die Feder α schnellt die Kammer nach rückwärts, Fig. 7 und 8.
Der Transporteur e bringt gleichzeitig die erste Patrone auf das Lager, Fig. 4 und 8.
3. Die Kammer wird vorgestofsen; gleichzeitig schnappt der Abzugstollen Ia, die
Kammer festhaltend, in den Einschnitt Ib, Fig. 5 und 6. Der Kammerverschlufskopf h
stöfst die Patrone vom Lager in den Lauf, Fig. 5. Durch den Abzugstollen Ha wird die
Percussionsfeder gespannt, Fig. 5. Die nächste Patrone fällt neben den Transporteur, Fig. 6.
4. Der Abzug // wird zurückgedrückt; gleichzeitig geht der Abzugstollen Ha vom Schlagbolzenknopf
k zurück, die Spiralfeder b schnellt den Schlagbolzen vor, die Nadel i' dringt in
den Lauf und entzündet das Zündhütchen
5. Der Abzug / wird zurückgedrückt; gleichzeitig geht der Abzugstollen Ia zurück, die
Feder schnellt die Kammer heraus, der Auszieher / bringt die leere Patronenhülse aus dem
Lauf zurück, von wo sie über die schräge Seitenfläche m aus dem Gewehr fällt, Fig. 4.
Der Transporteur bringt gleichzeitig die zweite Patrone auf das Lager, Fig. 4 (Patrone 3
liegt bereits auf dem Transporteur).
- Nach dem darauf folgenden Vorrücken der Kammer vollzieht sich alles wieder in der oben geschilderten Weise.
- Nach dem darauf folgenden Vorrücken der Kammer vollzieht sich alles wieder in der oben geschilderten Weise.
Die Patronen müssen mit Metallhülsen versehen sein.
Beim Ausziehen der Kammer mufs der Daumen auf den Kammerkopf gelegt werden, um
ein zu starkes Zurückschnellen der Kammer zu verhindern. Beim Gewehr in Ruh setzen wird
der am Abzugbügelblech befindliche Sicherheitshaken vor den Abzug gelegt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die vorstehend beschriebenen Neuerungen an Hinterladungsgewehren.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3077C true DE3077C (de) |
Family
ID=282183
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT3077D Active DE3077C (de) | Neuerungen an Hinterladegewehren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3077C (de) |
-
0
- DE DENDAT3077D patent/DE3077C/de active Active
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