DE307348C - - Google Patents

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DE307348C
DE307348C DENDAT307348D DE307348DA DE307348C DE 307348 C DE307348 C DE 307348C DE NDAT307348 D DENDAT307348 D DE NDAT307348D DE 307348D A DE307348D A DE 307348DA DE 307348 C DE307348 C DE 307348C
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piston
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DENDAT307348D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F7/00Pumps displacing fluids by using inertia thereof, e.g. by generating vibrations therein
    • F04F7/02Hydraulic rams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Details Of Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES A
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Heben von Wasser aus tiefer gelegenen Stellen nach höher gelegenen Punkten wie der Standort des Apparates und stellt eine widderartig betriebene Pumpe dar, die zu der Art der hydraulischen Widder gehört, deren Triebwasser unabhängig von dem zu fördernden Wasser ist. ' ,
Die Neuerung der vorliegenden hydraulischen
ίο Pumpe besteht in einem Stoßventil, das zur sicheren Öffnung gegen den auf den Ventilkegel wirkenden vollen Wasserdruck des Treibwassers eine Differentialkraft erzeugt, indem es an seiner Ausflußöffnung mit einem ' beweglichen Deckel von mehrfachem Querschnitt des Ventilkegels versehen ist, womit jeweils das auf die große Deckelfläche wirkende Ausflußwasser die Kraft erhält, die auf dem Ventile ruhende und dem ganzen Drucke der Treib Wassersäule auf den Kegel entgegenwirkende Belastung abzuheben, wodurch erst dann das Ventil von dem durchströmenden Treibwasser geschlossen und nach der Ausflußunterbrechung von der wieder wirkenden Belastung geöffnet wird; ferner darin, daß der vom hervorgerufenen Wasserstoß aufwärts bewegte mit dem Treibkolben verbundene Pumpenkolben mit der ganzen Stoßkraft gleichzeitig das Wasser ansaugt und fortdrückt, so, daß jede, bei Pumpen angängige Saughöhe möglich ist und bei der Bewegung stets das:
Saugvolumen dem Fördervolumen entspricht, ohne daß der Kolben einer Belastung bedarf ^ und bei seinem Abwärtsgange eine Arbeit zu leisten hat.
Die - Anordnung eines Stoßventils vorbeschriebener Wirkungsweise vermeidet, daß bei Störungen in der regelmäßigen Bewegung der Treibwassersäule das Stoßventil von dem Wasserdruck auf dem Kegel festgehalten werden kann, wie dies bei Stoßventüen anderer Art, deren selbsttätige Öffnung von der sich rückwärts bewegenden Treibwassersäule abhängig ist, vorkommt. Während-bei solchen Stoß Ventilen zur Inbetriebsetzung dieselben erst so lange mit der Hand jeweils niedergedrückt werden müssen, bis eine gewisse Spannung in der Treibwassersäule die !Rückwärtsbewegung und Entlastung des Stoßventils gestattet, arbeitet der Gegenstand vorliegender ;,Er.fin- '5° dung sofort ohne jedes Hilfsmittel einfach durch Zulassen des Wassers. . .:..■'.:.
Indem durch *das gekennzeichnete Stoßventil der selbsttätige Betrieb ν gesichert ist, ist ,auch dadurch ein sicheres Arbeiten der Pumpe gewährleistet. : ..'...■·
Durch die Anordnung der Verlegung des Ansaugens mit der vollen ,Stößkraft in die, Förderperiode bei dieser Pumpe kann jede Belastung des Kolbens vermieden werden, welche keine genügende Gewähr iür ein anstandsloses Arbeiten bietet, ^häufigen, Reparaturen unterworfen ist und Kräfte vergeudet, die außer der Belastung noch als ; Reibungen hinzukommen. Der in Patentschrift 122891 gezeigte Heber, dessen Sperrventil als Treibkolben benutzt wird- und mit dein Pumpenkolben verbunden ist, kann nur mit beschränktem Hube arbeiten und hur mit der Kraft, die das durchströmende Auslauf wasser auf
den Treibkolben ausübt, wozu noch ein Verlust ah der Hubkraft durch die noch mitzuhebende Belastung zur Abwärtsbewegung des Kolbens hinzukommt, während die vielfach höhere Stoßkraft nicht ausgenutzt werden kann.
Anderseits haben Kolben bekannter Einrichtungen, die nicht belastet sind und ihre Saugwirkung durch die von der sich rückwärts bewegenden Treibwassersäule unter dem Kolben- entstehenden Luftleeren erhalten, nicht die Zuverlässigkeit einer genügenden und dem Förderhube gleich großen Saugbewegung, da Hemmungen mancherlei Art, wie Reibungen der Kolben, die Bewegung hindern können.
Um die Austrittswassermenge am Stoßventil regeln zu können, ist in der Austrittsöffnung eine mit durchbrochenen Öffnungen sich achsial drehbare Platte angeordnet, die sich mit den
öffnungen des festen Ausflußunterteils decken und zum Zwecke der* Veränderung des Austrittsquerschnittes derartig verschoben werden kann, daß die öffnungen von den Zwischenwänden der Durchgänge teilweise zugedeckt werden können. Mit Hilfe eines am äußeren Rande der drehbaren Platte angebrachten Zeigers und am Rande des festen Unterteils angebrachten Skala soll die Auslauf men ge bestimmt und abgelesen werden können.
Wirkungsweise.
Von der Triebleitung 1 durchströmt das Wasser, das offene Stoßventil 2, das von einer Belastungsfeder 3 dem Wasserdruck der Treibsäule entgegen niedergehalten wird, und hebt den Deckel 4. Während hierdurch der Wasseraustritt bei 5 freigemacht ist, drückt der Deckel 4 gegen die Federbelastung 3 und hebt diese ·' mit dem auf den Deckel wirkenden Druck der Treibwassersäule an, worauf das Ventil 2 entlastet und von dem den Ventilkegel beströmenderi Treibwasser geschlossen , wird,
Infolge dieser Unterbrechung der in Bewegung befindlichen Treibwassersäule übt diese einen Stoß auf den Treibkolben 6 aus, der mit dem Pumpenkolben 7 durch eine Stange 8 verbunden ist, und hebt diesen in die Höhe, wobei die Federn 15 den Kolben 6 gegen Anschlag schützen. Das Wasser wird hierbei im Räume 9 unter öffnung des Ventils 10 aus der Saugleitung 11 angesaugt und in dem Räume 12 unter öffnung des Steigventils 13 in derselben Menge nach dem Druckwindkessel 14 fortgedrückt. Nach dem Stoß der Treibwassersäule auf den Kolben 6 schwankt diese zurück und gibt dadurch dem Kolben 6 und dem mit ihm verbundenen Pumpenkolben 7 Gelegenheit, wieder zurückzufallen, da er auf diesem Wege keine Arbeit zu leisten hat. Hierbei schließt sich das Ventil 10, während sich Ventil 16 öffnet, und das angesaugte Wasser ■ gelangt zur erneuten Förderung nach dem Raum 12. Unterdessen hört infolge des Abschlusses des Ventils 2 der Druck auf den Deckel 4 auf, die Federbelastung 3 erhält wieder die Oberhand und drückt das Ventil 2 wieder offen. Das Wasser tritt wieder aus und mit dem erneuten Abschluß des Stoßventils 2 setzt sich das Spiel fort.
Die Austrittsöffnung 17 erhält eine mit durchbrochenen öffnungen 18 achsial drehbare Platte 19, die sich mit den öffnungen 20 des festen Unterteiles 21 decken und zum Zwecke der Veränderung des Austrittsquerschnittes derartig verschoben werden kann, daß die Öffnungen 18 von den Zwischenwänden 22 (Fig. 2) der Durchgänge teilweise zugedeckt werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: '
1. Widderartig mit dem Wasserstoß be-
• triebene Pumpe, bei der am Stoßventil eine Differentialkraft erzeugt wird, mit der die Belastung des Ventils, welche so schwer ist, daß sie dem auf den Ventilkegel wirkenden Druck der Treibwassersäule mehr als das Gleichgewicht hält, jeweils vor dem Abschluß freigemacht wird und das Ansaugen des Wassers ,mit der ganzen Stoßkraft erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß das Stoßventil (2) an seiner Ausflußöffnung (17) mit einem beweglichen Deckel (4) von mehrfachem Querschnitt des Ventilkegels (2) versehen ist, womit jeweils das auf die große Deckelfläche (4) wirkende Ausflußwasser die Kraft erhält, die auf dem Ventil (2) ruhende und dem Drucke der Treibwassersäule auf den Kegel (2) entgegenwirkende Federbelastung (3), . die auch ein Gewicht sein kann, abzuheben, wodurch erst dann das Ventil (2) von dem den Kegel beströmenden Treibwasser geschlossen und nach der Ausflußunterbrechung von der wieder wirkenden Federbelastung (3) geöffnet wird, wobei der von dem hervorgerufenen Wasserstoß aufwärts bewegte, mit dem Treibkolben (6) verbundene Pumpenkolben (7) mit der ganzen Stoßkraft gleichzeitig das Wasser ansaugt und fortdrückt, so daß jede bei Pumpen angängige Saughöhe möglich ist und bei der Bewegung stets das Saugvolumen dem Fördervolumen entspricht, ohne daß der Kolben (6 und 7) einer Belastung bedarf und bei seiner Abwärtsbewegung eine Arbeit zu leisten hat.
2. Nach Anspruch 1 Vorrichtung am Stoßventil (2) zum Regeln der Auslaufmenge, dadurch gekennzeichnet, daß die
Austrittsöffnung (17) mit einer mit durchbrochenen öffnungen (18) versehenen Platte (ig) ausgestattet ist, die sich mit den öffnungen (20) des festen Unterteiles (21) decken und zum Zwecke der Veränderung des Austrittsquerschnittes derartig verschoben werden kann, daß die öffnungen
(20) von den Zwischenwänden (22) der Durchgänge des Unterteiles. (21) teilweise zugedeckt werden können und mit Hilfe eines am äußeren Rande der Platte (19) angebrachten Zeigers (23) und am Rande des Unterteiles (21) auch die ,Litermenge abgelesen und bestimmt werden kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE307348C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6234764B1 (en) * 1996-04-19 2001-05-22 Karl Obermoser Hydraulic ram pump

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6234764B1 (en) * 1996-04-19 2001-05-22 Karl Obermoser Hydraulic ram pump

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