DE307303C - - Google Patents

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DE307303C
DE307303C DENDAT307303D DE307303DA DE307303C DE 307303 C DE307303 C DE 307303C DE NDAT307303 D DENDAT307303 D DE NDAT307303D DE 307303D A DE307303D A DE 307303DA DE 307303 C DE307303 C DE 307303C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C7/00Non-inflatable or solid tyres
    • B60C7/10Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency
    • B60C7/14Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency using springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSGHRIFT
";■'■ ■·;-■ M 307303 KLASSE 63 e. GRUPPE
'$■
Bekannt ist ein aus federnden Elementen zusammengesetzter Radreifen, bestehend aus einer Mehrzahl von ineinandergeschachtelten, federnden Ringen, von denen jeder einzelne aus einem Satz von nebeneinander liegenden, gebogenen Blattfedern besteht, die mit ihren Enden in dem entsprechend profilierten Felgenreifen festgeklemmt sind derart, daß in jedem Querschnitt ejne große Anzahl dünner,
ίο hufeisenförmig gebogener Federblätter mit verhältnismäßig langen Schenkeln und versetzten Stoßstellen vorgesehen sind. Die Erfindung besteht in erster Linie darin, daß dje Enden der, inneren Federblätterlagen abgestützt sind, während die Enden der äußeren Federblätter freistehen, um ein dichtes Aufeinanderpressen der Lagen zu erzielen, ferner in der besonderen Ausführungsform der Verankerung der Federbügel in der Felge und in de*r Art des Zusammenbauens der federnden Felge, welches in einem teilbaren Formring mit einer dem- federnden Profil entsprechenden Auskehlung des Innenumfanges erfolgt, in welche die entsprechend sich biegenden Blattfedern eingesetzt werden, so daß in einfacher Weise deren schichtenweise Anordnung sowie die nachfolgende Fassung der vorstehenden Federenden zwischen den Felgenreifen ermöglicht ist. In der Zeichnung sind beispielsweise Ausfüh'rungsformen der Erfindung dargestellt. Fig. ι zeigt die federnde Felge in Vorderansicht sowie mit entfernter Schutzdecke und '■■ im Längsschnitt. Fig. 2 ist ein Querschnitt in vergrößertem Maßstabe. Fig. 3 und 4 zei- | gen gleichfalls im Querschnitt andere Befestigungen der Federschichten ijn Felgerireifen, Fig. 5 ist ein Längsschnitt bzw. Vorderansicht des zum Zusammenstellen der Federschiehten dienenden Fassungsringes mit eingelegten Federblättern. Fig. 6 ist ein Querschnitt bzw. die Oberansicht des Formringes\ Fig. 7 und 8 zeigen in Draufsicht und Längsansicht ein einzelnes Federblatt. > ;
Die elastische Felge ist in geeigneter Art abnehmbar auf der starren Radfelge befestigt und besteht aus einem wulstartigen, federnden Ring ι und einem zum Fassen der federnden Elemente dienenden profilierten Felgenreifen 2. Der federnde Teil bildet einen nach außen geschlossenen Ring von hufeisen- oder tunnelartigem Querprofil, der aus einer Mehrzahl von aufeinander liegenden Ringschichten besteht, deren jede von Blattfedern 3 gebildet ist, die bügel- oder hufeisenförmig gebogen im Ring nebeneinandergereiht sind. Die Blattfedern sind aus dünnem Federstähl geschnitten, also sehr elastisch, ermöglichen das Ineinanderschichten einer größeren Zahl von Lagen (z. B. zehn bis zwanzig) und sichern eine gleichmäßige vollkommene Elastizität und Dauerhaftigkeit längs des ganzen. Umfanges, da die große Schichtenzahl, der so gebildeten zwiebelschalenartig ineinander liegenden Federringe selbst bei Berücksichtigung der Ungleichförmigkeit im Material der einzelnen Blattfedern im Durchschnitt an jeder Stelle der Felge ziemliche Gleichmäßigkeit gewährleistet. Die; Federblätter sind mit Rücksicht auf ihre Stellung von der Mitte gegen die Enden zu sich verjüngend zugeschnitten, um sie im Ring unterbringen zu 'können, und werden iii den untereinander liegenden Schichten mit gegeneinander versetzten Stoßfugen gelegt, also beispielsweise um die Hälfte der Federbreite am Rücken gegeneinander verschoben, und die Enden der Federn sind zwischen den
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Wangen des im Wesen U-förmigen Felgenreifenprofiles und dem im Innern des Federringes eingesetzten keilförmigen Verankerungsorgan 4 festgeklemmt. Dabei kann man an den geraden Federblattenden der. äußeren Federn querlaufende Rippen oder vorspringende Nasen 3' auspressen (Fig. 7 und 8), die . in entsprechende Auskehlungen der Seitenwand des Felgenreifens eingreifen, um den Halt in der Felge zu sichern. Die einzelnen Federblätter können im Querschnitt geradlinig sein, oder sie sind im Mittelteil gebogen, um eine annähernd dem Felgenringdurchmesser entsprechende Krümmung aufzuweisen.
Der von den Blattfedern gebildete Feder-
• bogen biegt sich bei Belastung bzw. während der Fahrt und bei Stößen meistens nur in dem halbkreisförmigen Teile durch, die meiste Beanspruchung erfolgt also in günstiger Weise im freien Teil der Federn. Dabei wird, zufolge der gegeneinander versetzten Federblätter jeder Stoß auf einen größeren Umfangteil und eine Mehrzahl der Federschichten übertragen.
Der abnehmbare profilierte Felgenreifen 2 ist im wesentlichen U-förmig ausgebildet, also mit einem Bodenteil 5 und den zwei Seitenwangen 6. Die inneren Begrenzungsflächen der letzteren laufen schräg einwärts und legen sich beim Anziehen der Schrauben 7 gegen die Enden der Federbügel 3 an; das gleiche bewirken von innen die zweckmäßig als Kreisbogenstücke ausgeführten Verankerungskeile 4. Diese sind nach der Ausführungsform Fig. 2 der Länge nach zweigeteilt, um sie in den Hohlraum des Federringes bequemer einführen zu können und um auch einen gewissen Einstellungsspielraum den beiden Keilteilen zu gewähren und derart kleinen Ungleichheiten 'der beiden Federbügelschenkel Rechnung zu tragen. Dabei könnte der Verankerungsteil 4 gleich als Felgenboden ausgebildet sein.
In die Seitenwangen der. Keilsegmente greifen die Felgenwangen 6 ein und haben hierzu unterhalb der an den Federbügelschenkeln anliegenden Preßflächen vorspringende Ringleisten, welche die unteren Enden der Federbügel untergreifen und sich mit Schrägflächen 8 gegen die Verankerungsteile 4 legen, um die Innenkeile abwärts zu ziehen und sie gegen die Federblätter von innen anzupressen, was gemeinsam' mit dem Anpressen der Seitenwangen 6 von außen durch die Schraubenbolzen 7 erfolgt.
- Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist ' der im Hohlraum des Blattfederringes untergebrachte Verankerungskeil 4a von ungeteiltem Querschnitt. Der Felgenreifen hat wiederum einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt
mit B^ odenteil 5a und Seitenwangen 6a. Dieser Reifen ist mit einem Futter 9 ausgekleidet, beispielsweise aus Holz, das aus zwei im Querschnitt winkelförmigen Reifen gebildet ist, welche sich mit ihren inneren Seiten-' Wangen an die Blattfederbögen anlegen, wenn die quer durchlaufenden Schraubenbolzen 7 angezogen werden. Die Ausfütterung hat den Zweck, die erforderliche Felgenbreite zu erhalten bei Gewichtsersparnis im Eisenmaterial. Zum Festziehen der Keilsegmente 4a dienen die Schraubenbolzen 10, die sich mit dem 'Kopf gegen den Felgenboden 5a stützen und in einer Nut desselben sitzen, während der Gewindeteil des Bolzens in eine am Keilrücken befestigte Mutterplatte 11 oder in den Keil (Fig. 4) eingeschraubt ist.
Die Anordnung des Felgenreifens nach Querschnittsfigur 4 entspricht im Wesen der vorbeschriebenen, bloß daß das Futter 9 entfällt, der Felgenreifen mithin dreiteilig ist. Man kann den Felgenreifen aber auch aus dünnem bzw. entsprechend der Schenkelneigung der Blattfederbügel profiliertem Stahlblech herstellen.
Die beschriebenen Einspannvorrichtungen sind nicht nur geeignet für Anordnungen von Federblättern, bei welchen die untereinander liegenden Federn in der Umfangsrichtung des Rades gegeneinander verschoben sind, sondern auch für solche Ausbildungen, wo die übereinandergeschichteten Federblätter als bügeiförmige Pakete nebeneinander am Radumfang angebracht sind. .
Das Eindringen von Fremdkörpern und von Feuchtigkeit wird schon einerseits infolge der gegeneinander versetzten Blattfedern hintangehalten, anderseits aber wird vorteilhaft eine Hülle 12 aus Leder, Filz, Asbestgurt oder sonstigem Textilmaterial u. dgl. um den Blattfederreifen angeordnet, welche zweckmäßig gleich von den Felgenreifenwangen festgeklemmt sein kann und dabei auch ein Herauszerren ' der Federn bei seitlichen Stößen hindert. Gegebenenfalls können an den Rändern der' Hülle Wülste 13 vorgesehen sein, welche in entsprechenden Rillen der Felgenwangen sitzen, um die Hülle sicherer zu verankern (Fig. 4).
Zur 'Verminderung der Reibung kann zwischen die Federblätter Schmiermaterial eingebracht werden. Man kann auch Lagen von nachgiebigem Material Zwischenschalten, sei es Textilmaterial, Gummi oder auch beides, wobei einzelne Federblätter oder Federblattringe eingehüllt sein können. Auch kann man aus dem Ringhohlraum ins Freie führende Entlüftungslöcher , in der Felge zu Kühlungszwecken vorsehen.
Die Reifen sind abnehmbar auf der Felge untergebracht und können in bekannter Art durch seitlich angebrachte und zweckent-. sprechend verschraubte, flache Ringe 14 auf dem mit der Nabe in fester Verbindung stehenden Felgenteil 15 gehalten sein. Als
Außenverkleidung erhält der Radreifen einen Gleitschutzmantel 16.
Zwecks Herstellung des Reifens werden die
' einzelnen Blattfedern gebogen und in einen Hilfsring 17 eingesetzt, der zum Halten der in Ringform nebeneinander und schichtenweise ineinander gelegten Federbügel dient. Dieser Ring ist im Querschnitt geteilt und besitzt am Innenumfang eine umlaufende Auskehlung 18, welche der Querschnittsform des· Federbügelreifens entspricht., Die Teilfuge des Ringes läuft durch diese Auskehlung so, daß nach erfolgter Fassung der Federenden in dem mehrteiligen Felgenreifen und Öffnung des Formringes die federnde Felge herausgehoben werden kann. Der Ring wird beispielsweise durch Schraubenbolzen 19 .zusammengehalten und ist in radialer Richtung so bemessen, daß die Federenden aus der Auskehlung frei hervorragen, damit man den zum Fassen der Federenden bestimmten Felgenreifen anlegen kann. Es kann schließlich auch noch ein
. Spannband 20 bei dem Formring angebracht sein, beispielsweise in Form eines Stahlbandes oder Drahtseiles. Dieses ist dann in der Auskehlung des Formringes versenkt und legt sich beim Anspannen gegen den Rücken des äußersten Federringes, um die Federn einwärts und fest aufeinander zu pressen. Das Anspannen dieses Spahnbandes kann in der Art wie bei Bandbremsen durch Hebel erfolgen oder, wie gezeichnet, durch eine Spannstarige 21 mit Links- und Rechtsgewinde und Schraubenmuttern 22, an welche die Enden des Spannseiles angeschlossen sind. Die Spannstange ist am Ring in Lagern gehalten und wird durch ein Handrad gedreht. Das Spannen findet natürlich erst statt, wenn die Federn eingesetzt sind. Damit die äußeren Federn dicht auf die inneren Federn aufgepreßt werden können, sind sie .zweckmäßig so zugeschnitten, daß zwischen ihren Enden und der Felge ein Spielraum verbleibt (Fig. 3,4). Damit auch die Schutzhülle 12 gleich gefaßt werden kann, wird diese schon vor dem Einlegen der Federn in den Formring eingesetzt und wird dann, sobald die Federringe geformt sind, gleich durch die mehrteilige Felge mitgefaßt und zwischen Felgenwangen und Feder enden festgeklemmt. Die Einführung der Innenkeile. 4 erfolgt vor dem Anlegen der Felgenwangen 6.' Letztere sind im Querschnitt an der Innenseite oben abgerundet, um jeder Beschädigung des Federmateriales vorzubeugen.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Federnder Reidreifen mit einer in jedem Querschnitt angeordneten großen Anzahl dünner, hufeisenartig gebogener. Federblätter mit verhältnismäßig langen geraden Schenkeln und versetzten Stoßstellen, bei welchem die Federblätter von innen durch segmentförmige Verankerungskeile gegen die Felgeriwangen gedrückt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der inneren Federblätterlagen abgestützt sind, während die Enden der äußeren. Federblätter freistehen, um ein dichtes Aufpressen der Lagen aufeinander zu gewährleisten, die mit einer im oberen Teile der Felgen wangen verankerten Außenhülle umgeben sind.
  2. 2. Federnder Radreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Verankerungskeile Abschrägungen haben, gegen welche sich Schrägflächen der Seitenwangen des Felgenreifens anlegen, um durch Gegeneinanderziehen der letzteren gleichzeitig die Verankerungskeile radial einwärts und gegen die Federbügel zu pressen, -oder daß die Federbügelschenkel zwischen den zweiteiligen Seitenwangen und den inneren Verankerungskeilen sowohl von außen als auch von innen mittels zwei Schraubenbolzensätzen zusammengepreßt sind. /
  3. 3. Verfahren zur Herstellung von federnden Radreifen mit Felgen aus mehrschichtig angeordneten Blattfederbügeln nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Blattfederstreifen entsprechend gebogen, in einer ringförmigen Auskehlung im Kreise nebeneinander mit einwärts gerichteten Enden angeordnet und schichtenweise übereinandergelegt werden, worauf die freien Enden des so gebildeten Hohlringes von bügelartigem Querprpfil zwischen seitlichen Felgenteilen und in das Querprofil eingeführten Verankerungskeilen gefaßt und festgeklemmt werden, wobei man in die ringförmige Auskehlung vor Einführung der Federblätter den als Hülle für letztere dienenden Außenmantel einlegen kann.
  4. 4. Hilfsvorrichtung zur Herstellung von federnden Radreifen nach Anspruch 1 und 3, gekennzeichnet durch- einen teilbaren Ring ^ mit einer dem Querprofil des Felgenkran- ' zes entsprechenden Auskehlung am Innenumfang; welche die Enden der Felgenfedern frei läßt, wobei in der Ringwarid gegebenenfalls ein umlaufendes Spannorgan (Spannband oder Spannseil) eingebaut sein kann, um durch Festziehen desselben die äußeren Blattfederschichten gegen die inneren anzupressen. '
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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