DE307019C - - Google Patents

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DE307019C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C1/00Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact
    • F42C1/02Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact with firing-pin structurally combined with fuze
    • F42C1/04Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact with firing-pin structurally combined with fuze operating by inertia of members on impact
    • F42C1/06Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact with firing-pin structurally combined with fuze operating by inertia of members on impact for any direction of impact

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automotive Seat Belt Assembly (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 11. MÄRZ 1920
in Siegen i. W.
. Bei,Aufschlagzündern wird die Massenträgheit eines beweglich gelagerten Körpers dazu benutzt, die Bewegung der Zündnadel hervorzurufen. Wenn man damit rechnen kann, daß das Geschoß immer mit einer bestimmten Stelle seiner Oberfläche aufschlägt, ist die Bauart eines entsprechenden Zünders einfach/ Sie wird jedoch schwierig, wenn das Geschoß mit irgendeinem beliebigen Teil seiner Oberfläche aufschlägt. Bei den bekannten Anordnungen dieser Art sind mehrere genau gegeneinander abgestimmte Federn notwendig sowie zahlreiche aneinander gleitende Flächen vorhanden, so daß die Zuverlässigkeit der Zündung oft in Frage gestellt ist.
Man hat auch bereits vorgeschlagen, den Körper, der durch seine Massenträgheit die Zündbewegung hervorrufen soll, an einem oder mehreren gespannten Fäden frei schwebend derart zu befestigen, daß er beim Aufschlagen die Fäden zerreißt und dadurch eine Kraftquelle, z. B. eine gespannte Feder, auslöst, welche die Zündnadel vortreibt.
Anordnungen dieser Art haben den Nachteil, daß sie sehr genau abgestimmt sein müssen und daher auch gegen unbeabsichtigte Erschütterungen beim Transport empfindlich sind. ' ■
Nach der Erfindung ist der Körper, dessen Massenträgheit zum Hervorrufen der Zündbewegung dient, ebenfalls an Fäden frei schwebend aufgehängt, so daß er immer einen wirksamen Ausschlag macht, gleichgültig, in welcher Richtung das Geschoß aufschlägt. Der Faden reißt aber dabei nicht, sondern die Bewegung des Körpers erzeugt ohne Einschaltung einer neuen Kraftquelle die Zündbewegung. Die Erfindung bezieht sich ferner auf die besondere Ausbildung der Fadenaufhängung. Auf der Zeichnung ist der Zünder nach der Erfindung im Schnitt dargestellt. In einem Gehäuse ist der Körper 1 mittels der Fäden 2 und 3 frei schwebend aufgehängt. Der Faden 2 ist unmittelbar, der Faden 3 nach Umlenkung um eine Rolle 6 und Durchführung durch eine Bohrung 5 des Körpers 1 an dem einen Arm des zweiarmigen Hebels 8 befestigt; der andere Arm dieses Hebels trägt die Zündnadel 7, welche auf die Zündpille 4 wirkt. Eine Feder 9 hält den Hebel für gewöhnlich in der gezeichneten Stellung. Sobald der Körper 1 ausschwingt, wird die Feder auseinandergezogen und die Zündnadel 7 tritt in Tätigkeit. Im Gehäuse sind ferner die Hebel 10 und 11 drehbar gelagert, welche mittels Schlitzführungen mit dem Ring 14 in Verbindung stehen. Die Hebel 10und 11 tragen Bremsschuhe 12 bzw. 13. Wenn sich der Ring in der gezeichneten Stellung befindet, liegen die Bremsschuhe festan dem Körper 1 und verhindern ihn am Ausschwingen; sobald der Ring 14 aber nach unten gezogen wird, wird der Körper 1 freigegeben. Das Herabziehen des Ringes erfolgt zweckmäßig erst, wenn das Geschoß und damit auch der Körper 1 seine volle Beschleunigung erhalten hat.
Wenn man keine Nadelzünduttg, sondern Reißzündung verwendet, sind die Teile 7, 8, 9 entbehrlich; die Fäden 2 und 3 werden dann unmittelbar am Reiber befestigt.

Claims (3)

  1. P ATENT-Ansprüche:
    i. Aufschlagzünder, bei dem der Körper, dessen' Massenträgheit beim Aufschlagen die zur Betätigung des Zündorganes nötige Bewegung hervorruft, frei schwebend an einem oder mehreren Fäden befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Körpers (1) beim Ausschwingen ohne Zuhilfenahme einer weiteren Kraftquelle das Zündorgan (7) in Bewegung setzt.
  2. 2. Aufschlagzünder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (i) an zwei Fäden (2, 3) befestigt ist, von denen der eine (2) unmittelbar, der andere (3) nach Ablenkung um eine Rolle (6) 0. dgl. auf das gleiche Zündorgan (7) wirkt.
  3. 3. Aufschlagzünder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Faden oder die Fäden (2, 3) an einer oder mehreren Federn (9) befestigt sind, deren Elastizität so bemessen ist, daß sie beim Ausschwingen des Körpers (1) auseiriandergezogen werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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