DE306149C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE306149C DE306149C DENDAT306149D DE306149DA DE306149C DE 306149 C DE306149 C DE 306149C DE NDAT306149 D DENDAT306149 D DE NDAT306149D DE 306149D A DE306149D A DE 306149DA DE 306149 C DE306149 C DE 306149C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- floor
- well
- sink
- lowered
- sink well
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 6
- 239000004570 mortar (masonry) Substances 0.000 claims description 3
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 2
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 3
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 239000004568 cement Substances 0.000 description 2
- 239000011083 cement mortar Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D31/00—Protective arrangements for foundations or foundation structures; Ground foundation measures for protecting the soil or the subsoil water, e.g. preventing or counteracting oil pollution
- E02D31/10—Protective arrangements for foundations or foundation structures; Ground foundation measures for protecting the soil or the subsoil water, e.g. preventing or counteracting oil pollution against soil pressure or hydraulic pressure
- E02D31/12—Protective arrangements for foundations or foundation structures; Ground foundation measures for protecting the soil or the subsoil water, e.g. preventing or counteracting oil pollution against soil pressure or hydraulic pressure against upward hydraulic pressure
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Hydrology & Water Resources (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Paleontology (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Piles And Underground Anchors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 306149 -KLASSE 84c.-GRUPPE
ADOLF WOLFSHOLZ in ELBERFELD.
Verfahren zum Absenken von Senkbrunnen..
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Mai 1914 ab.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum
! Absenken von Senkbrunnen mit Auflagerflächen
für einen Boden. Das Neue besteht darin, daß nach dem Absenken des Brunnens
der aus einer Platte bestehende Boden zunächst durch ein Zugmittel und darauf durch
Mörtel, der in keilförmige Aussparungen zwischen Brunnen und Boden eingeführt wird,
.. sowie durch eine riegelartig eingreifende, den ίο Boden überdeckende Betonschicht auf den Auflagerflächen
dichtend gegen den Auftrieb gehalten wird. Man ist infolgedessen in der
Lage, sofort nach dem Absenken des Bodens ' mit der Entfernung des über ihm befindlichen
15; Wassers zu beginnen und die ferneren Bauarbeiten
auf dem freigelegten Boden vorzunehmen.
In der Zeichnung sind zwei Senkbrunnen zur Ausübung des neuen Verfahrens, dargestellt,
und zwar zeigen *
Fig. ι und 2 im Langschnitt und Grundriß
einen Senkbrunnen mit einer Kegelauflagerfiäche' für den Boden, dessen Verbindung
·■ mit dem Senkbrunnen die Fig. 3 in größerem Maßstabe zeigt. '
In' der Fig.. 4 ist ein Senkbrunnen mit einer
anderen Auflagerung des Bodens und einer anderen Sicherung seiner Lage veranschaulicht.
Die Wandungen des Senkbrunnens a, der ebenso wie der Boden b auf der Erdoberfläche
fertig hergestellt ist, haben an ihrem unteren Ende, d. h. dort, wo der Boden
später endgültig zu liegen kommt, bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3 Kegelauflagerflächen
c, bei der Ausführungsform nach ' der Fig. 4 .dagegen einen -Ansatz d..
Nach dem Absenken des Senkbrunnens a wird der mit. einer unteren Dichtungsleiste β
versehene Boden mit einer geeigneten. Hebevorrichtung über den Senkbrunnen a gebrächt
und alsdann Unter Wasser hinabgelassen Tdis auf die Auflagerflächen. Gegen den
Auftrieb infolge der nachfolgenden Entleerung des Senkbrunnens α wird der Boden b zunächst
durch ein nach der Erdoberfläche führendes Zugseil f gesichert. Die Bodenlage
wird endgültig gesichert, indem man, wie in Fig. 3 erläutert, Keile g in die Fugen
zwischen Senkbrunnen α und Boden b eintreibt, oder wie in Fig. 4 angedeutet, eine
Betonschicht h, welche in eine Aussparung i des Senkbrunnens α eingreift, einbringt oder
auch flüssigen Zementmörtel in die,'Fugen zwischen dem Senkbrunnen α und dem Boden b einpreßt. In dem Senkbrunnen a
und dem Boden b können auch einander entsprechende Aussparungen k vorgesehen
werden, in denen der eingeführte, flüssige Zement spreizkörperartig erhärtet. Ist der Boden
δ endgültig befestigt, so kann die vorläufige Sicherung entfernt werden, indem man
die über dem Boden b befindlichen Seilschlaufen löst und unter gleichzeitigem Einbringen
eines Verschlußstopfens in die Durchführungsöffnungen I des Bodens α das Seil f
nach der Erdoberfläche abzieht.
■r Um die Sicherheit zu haben, daß unter der Bodenplatte b sich keine schädlichen Hohlräume mehr befinden, kann durch das mit einem Abschlußventil m versehene Rohr η Ze- 7 ο ment eingespritzt werden, welcher den etwa vorhandenen Hohlraum ausfüllt.
■r Um die Sicherheit zu haben, daß unter der Bodenplatte b sich keine schädlichen Hohlräume mehr befinden, kann durch das mit einem Abschlußventil m versehene Rohr η Ze- 7 ο ment eingespritzt werden, welcher den etwa vorhandenen Hohlraum ausfüllt.
Das vorstehend erläuterte Verfahren läßt sich auch bei bereits in das Erdreich abgesenkten
Senkbrunnen mit glatten Wandungen anwenden. Man läßt in den abgesenkten
Senkbrunnen einen mit einer Auflagerfläche für den Boden versehenen Hilfsmantel
hinab, der entweder mit verlorener Spitze in den Boden hinabgeführt oder, durch
Seilumschlingung o. dgl. gegen den äußeren
ίο Mantel abgedichtet und an den Fugen mit
flüssigem Mörtel ausgepreßt wird. Man ist infolgedessen in der Lage, bei tbereits angefangenen
Gründungsbauten noch nachträglich das erläuterte Verfahren anzuwenden und die
durch starken Wasserandrang verursachten erheblichen Bauschwierigkeiten in einfachster
Weise zu beheben. Der Senkbrunnen kann selbstverständlich beliebigen Querschnitt haben
und bei sehr großer Bodenfläche, wie z. B.
bei größeren Brückenpfeilern, auch mit unterteiltem Boden hergestellt werden, indem man
durch Querrippen im Senkbrunnen die für die Teilböden benötigten Auflagerflächen schafft.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: .Verfahren zum Absenken von Senk·^ ■ brunnen mit Auflagerflächen für einen Boden, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Absenken des Brunnens (α) der aus einer Platte bestehende und mit einer unteren Dichtungsleiste (e) versehene Boden (δ) auf die Auflagerflächen (c, d) des Brunnens (a) hinabgelassen und zunächst durch ein Zugseil (f) und darauf durch Mörtel, der in keilförmige Aussparungen (k) zwischen Brunnen («) und Boden (δ) eingeführt wird, sowie durch eine in einer Aussparung (i) des Brunnens (α) riegelärtig eingreifende, den Boden (δ) überdeckende Betonschicht gegen den Auftrieb dichtend gehalten wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE306149C true DE306149C (de) |
Family
ID=559600
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT306149D Active DE306149C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE306149C (de) |
-
0
- DE DENDAT306149D patent/DE306149C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2550626A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum verbinden von pfahlabschnitten | |
| DE2142894B2 (de) | Schaltungsanordnung mit Zerhacker zur Überbrückung eines Potentialunterschiedes | |
| DE306149C (de) | ||
| DE2000784B2 (de) | Verfahren zur Instandsetzung beschädigter Betonfahrbahnen und Füllkörper zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE3644793C2 (de) | ||
| DE683407C (de) | Verfahren zur Gruendung von Betonpfaehlen | |
| DE2240935C3 (de) | Verfahren zur Herstellung einer gegen Auftrieb gesicherten Unterwasserbetonsohle und Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens | |
| DE3404074C2 (de) | ||
| DE2616970C3 (de) | Verfahren und Abschalelement zur Herstellung einer Schlitzwand in Fertigteilverbundkonstruktion | |
| DE2354706C2 (de) | Verfahren zum Verschieben des Überbaus von Brücken in deren Längsrichtung und Gleitkipplager zum Durchführen des Verfahrens | |
| DE102020202011A1 (de) | Fugenelement sowie Verfahren | |
| DE237526C (de) | ||
| DE2601597A1 (de) | Verfahren zum anschliessen von unterwasserrohren | |
| DE2161500B2 (de) | Verfahren und vorrichtung zur montage eines vorgespannten tragwerks aus betonfertigteilen | |
| DE3637853C1 (en) | Process for grouting cracks in a double-leaf masonry structure, and apparatus for carrying out the process | |
| DE2053519C2 (de) | Verfahren zum Aufmauern von Wänden aus einzelnen Formsteinen und zum gleichzeitigen Aufbringen einer ein- oder beidseitigen Putzschicht mittels einer Gleitschalung | |
| DE1634431A1 (de) | Verfahren zum Wiederherstellen der Tragfaehigkeit baufaellig gewordener Gruendungskoerper | |
| DE2131501C3 (de) | Verfahren zum Gründen eines Baukörpers unter Wasser | |
| DE222633C (de) | ||
| DE2928173C2 (de) | Verfahren zum Errichten eines Brückentragwerks | |
| DE3626462C2 (de) | ||
| DE1634236C (de) | Verfahren zum Gründen vorgefertigter Bauteile auf Pfählen, insbesondere unter Wasser | |
| AT70928B (de) | Verfahren zum Einbringen eines Trägers zum Absteifen von Baugruben, insbesondere zum Bau von Untergrundbahnen. | |
| DE2302412A1 (de) | Erdanker fuer baukonstruktionen | |
| DE721062C (de) | Verfahren und Vorrichtungen zur UEberwindung der Widerstaende beim Herausziehen von Bauteilen, insbesondere von Vortreibrohren, Pfaehlen u. dgl. |