DE306149C - - Google Patents

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DE306149C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D31/00Protective arrangements for foundations or foundation structures; Ground foundation measures for protecting the soil or the subsoil water, e.g. preventing or counteracting oil pollution
    • E02D31/10Protective arrangements for foundations or foundation structures; Ground foundation measures for protecting the soil or the subsoil water, e.g. preventing or counteracting oil pollution against soil pressure or hydraulic pressure
    • E02D31/12Protective arrangements for foundations or foundation structures; Ground foundation measures for protecting the soil or the subsoil water, e.g. preventing or counteracting oil pollution against soil pressure or hydraulic pressure against upward hydraulic pressure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Piles And Underground Anchors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 306149 -KLASSE 84c.-GRUPPE
ADOLF WOLFSHOLZ in ELBERFELD.
Verfahren zum Absenken von Senkbrunnen..
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Mai 1914 ab.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum ! Absenken von Senkbrunnen mit Auflagerflächen für einen Boden. Das Neue besteht darin, daß nach dem Absenken des Brunnens der aus einer Platte bestehende Boden zunächst durch ein Zugmittel und darauf durch Mörtel, der in keilförmige Aussparungen zwischen Brunnen und Boden eingeführt wird, .. sowie durch eine riegelartig eingreifende, den ίο Boden überdeckende Betonschicht auf den Auflagerflächen dichtend gegen den Auftrieb gehalten wird. Man ist infolgedessen in der Lage, sofort nach dem Absenken des Bodens ' mit der Entfernung des über ihm befindlichen 15; Wassers zu beginnen und die ferneren Bauarbeiten auf dem freigelegten Boden vorzunehmen.
In der Zeichnung sind zwei Senkbrunnen zur Ausübung des neuen Verfahrens, dargestellt, und zwar zeigen *
Fig. ι und 2 im Langschnitt und Grundriß einen Senkbrunnen mit einer Kegelauflagerfiäche' für den Boden, dessen Verbindung ·■ mit dem Senkbrunnen die Fig. 3 in größerem Maßstabe zeigt. '
In' der Fig.. 4 ist ein Senkbrunnen mit einer anderen Auflagerung des Bodens und einer anderen Sicherung seiner Lage veranschaulicht. Die Wandungen des Senkbrunnens a, der ebenso wie der Boden b auf der Erdoberfläche fertig hergestellt ist, haben an ihrem unteren Ende, d. h. dort, wo der Boden später endgültig zu liegen kommt, bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3 Kegelauflagerflächen c, bei der Ausführungsform nach ' der Fig. 4 .dagegen einen -Ansatz d..
Nach dem Absenken des Senkbrunnens a wird der mit. einer unteren Dichtungsleiste β versehene Boden mit einer geeigneten. Hebevorrichtung über den Senkbrunnen a gebrächt und alsdann Unter Wasser hinabgelassen Tdis auf die Auflagerflächen. Gegen den Auftrieb infolge der nachfolgenden Entleerung des Senkbrunnens α wird der Boden b zunächst durch ein nach der Erdoberfläche führendes Zugseil f gesichert. Die Bodenlage wird endgültig gesichert, indem man, wie in Fig. 3 erläutert, Keile g in die Fugen zwischen Senkbrunnen α und Boden b eintreibt, oder wie in Fig. 4 angedeutet, eine Betonschicht h, welche in eine Aussparung i des Senkbrunnens α eingreift, einbringt oder auch flüssigen Zementmörtel in die,'Fugen zwischen dem Senkbrunnen α und dem Boden b einpreßt. In dem Senkbrunnen a und dem Boden b können auch einander entsprechende Aussparungen k vorgesehen werden, in denen der eingeführte, flüssige Zement spreizkörperartig erhärtet. Ist der Boden δ endgültig befestigt, so kann die vorläufige Sicherung entfernt werden, indem man die über dem Boden b befindlichen Seilschlaufen löst und unter gleichzeitigem Einbringen eines Verschlußstopfens in die Durchführungsöffnungen I des Bodens α das Seil f nach der Erdoberfläche abzieht.
r Um die Sicherheit zu haben, daß unter der Bodenplatte b sich keine schädlichen Hohlräume mehr befinden, kann durch das mit einem Abschlußventil m versehene Rohr η Ze- 7 ο ment eingespritzt werden, welcher den etwa vorhandenen Hohlraum ausfüllt.
Das vorstehend erläuterte Verfahren läßt sich auch bei bereits in das Erdreich abgesenkten Senkbrunnen mit glatten Wandungen anwenden. Man läßt in den abgesenkten Senkbrunnen einen mit einer Auflagerfläche für den Boden versehenen Hilfsmantel hinab, der entweder mit verlorener Spitze in den Boden hinabgeführt oder, durch Seilumschlingung o. dgl. gegen den äußeren
ίο Mantel abgedichtet und an den Fugen mit flüssigem Mörtel ausgepreßt wird. Man ist infolgedessen in der Lage, bei tbereits angefangenen Gründungsbauten noch nachträglich das erläuterte Verfahren anzuwenden und die durch starken Wasserandrang verursachten erheblichen Bauschwierigkeiten in einfachster Weise zu beheben. Der Senkbrunnen kann selbstverständlich beliebigen Querschnitt haben und bei sehr großer Bodenfläche, wie z. B.
bei größeren Brückenpfeilern, auch mit unterteiltem Boden hergestellt werden, indem man durch Querrippen im Senkbrunnen die für die Teilböden benötigten Auflagerflächen schafft.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: .
    Verfahren zum Absenken von Senk·^ ■ brunnen mit Auflagerflächen für einen Boden, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Absenken des Brunnens (α) der aus einer Platte bestehende und mit einer unteren Dichtungsleiste (e) versehene Boden (δ) auf die Auflagerflächen (c, d) des Brunnens (a) hinabgelassen und zunächst durch ein Zugseil (f) und darauf durch Mörtel, der in keilförmige Aussparungen (k) zwischen Brunnen («) und Boden (δ) eingeführt wird, sowie durch eine in einer Aussparung (i) des Brunnens (α) riegelärtig eingreifende, den Boden (δ) überdeckende Betonschicht gegen den Auftrieb dichtend gehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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