DE222633C - - Google Patents

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DE222633C
DE222633C DENDAT222633D DE222633DA DE222633C DE 222633 C DE222633 C DE 222633C DE NDAT222633 D DENDAT222633 D DE NDAT222633D DE 222633D A DE222633D A DE 222633DA DE 222633 C DE222633 C DE 222633C
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Germany
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tunnel
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excavation
clamp
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D29/00Independent underground or underwater structures; Retaining walls
    • E02D29/045Underground structures, e.g. tunnels or galleries, built in the open air or by methods involving disturbance of the ground surface all along the location line; Methods of making them
    • E02D29/05Underground structures, e.g. tunnels or galleries, built in the open air or by methods involving disturbance of the ground surface all along the location line; Methods of making them at least part of the cross-section being constructed in an open excavation or from the ground surface, e.g. assembled in a trench

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 222633 KLASSE 19/. GRUPPE
SIEMENS & HALSKE AKT-GES. in BERLIN. Verfahren zur Herstellung von Tunneln mit Mittelstützen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. März 1909 ab.
Werden breitere Tunnel, deren Decken unter Zuhilfenahme von Mittelstützen getragen werden, unter dem Schütze einer vorläufigen Abdeckung oder der endgültigen Tunneldecke hergestellt, so würde es eine unwirtschaftliche Verteuerung des Baues bedeuten, wenn man die Decken so stark bemessen wollte, daß sie sich während des Baues frei tragen. Man wird daher zweckmäßig bereits von Beginn
ίο der Ausschachtung an Stützen zum Tragen der Decken verwenden.
Am vorteilhaftesten hierfür ist das folgende Verfahren.
Zu Beginn des Baues werden an denjenigen Stellen, an denen im fertigen Tunnel Mittelstützen stehen sollen, mit Aussparungen versehene oder in bekannter Weise abgesetzte Stützen in den Boden eingetrieben oder im Boden hergestellt. Nachdem alsdann in beliebiger Weise zeitweilige oder endgültige Seitenstützen hergestellt sind, wird die Decke und der Fahrdamm auf die Seiten- und Mittelstützen aufgelegt. Dann wird die Baugrube ausgeschachtet, die Tunnelsohle hergestellt und schließlich die auf den Stützen ruhende Last unter Verwendung unter- oder zwischengeschobener Träger oder durch Unterbetonierung auf die Tunnelsohle übertragen.
Durch Anwendung dieses Verfahrens werden dieselben Stützen zum Tragen der Decke während des Ausschachtens sowie im fertigen Tunnel verwendet. Andererseits hat die Anordnung besonderer Hilfsstützen während des Ausschachtens den Nachteil, daß bei der Auswechselung der Hilfsträger gegen die endgültig im Tunnel verbleibenden Träger durch die hierzu nötigen Rüstungen und Absteifungen der Verkehr im Tunnel stark behindert und hierdurch in vielen Fällen die Bauzeit verlängert werden wird.
Die Zeichnung stellt in den Fig. 1 bis 4 mehrere Stützen oder Einrichtungen zur Herstellung von Stützen dar, die vorteilhaft bei dem Verfahren benutzt werden. Ferner zeigt Fig. 5 einen Schnitt durch die Baugrube eines Tunnels, bei dessen Ausführung das neue Verfahren angewendet ist.
Bei Verwendung der in Fig. 1 und 2 dargestellten Einrichtung zur Herstellung von Stützen wird in folgender Weise verfahren: Auf dem Bauplatz wird an der Stelle, wo die Mittelstütze im Tunnel stehen soll, zuerst das Rohr α mit der lose eingesteckten Spitze b bis zur Erreichung genügender Tragfähigkeit eingerammt. Hierauf wird das mit einer eingesetzten zweiteiligen konischen Schelle c auf dem Rohr α geführte Rohr d gleichfalls eingerammt, bis die Oberkante der Schelle sich etwa in Höhe der Sohle des fertigen Tunnels befindet. Alsdann wird unter Heraufziehen des Rohres α dessen Hohlraum und, nachdem die Arbeit bis in Höhe der Schelle c fortgeschritten ist, auch der Hohlraum des Rohres d mit Beton gefüllt, so daß ein im Boden steckender Betonpfahl entsteht. Selbstverständlich steht nichts im Wege, hierbei einen oder mehrere Eisenstäbe zur Erzielung einer größeren Festigkeit der Stütze mit einzubetonieren. Rohr d verbleibt während des Ausbetonierens im Boden, da dieser Teil der

Claims (1)

  1. Stütze im fertigen Tunnel frei steht und da- ! her ein sauberes Aussehen haben muß. Um j trotzdem das Rohr d wieder zu gewinnen, wird dasselbe, wie aus dem Grundriß Fig. I zu ersehen ist, zweckmäßig aus zwei Teilen zusammengeschraubt.
    Nunmehr findet die Herstellung der vorläufigen oder endgültigen Abdeckung sowie das Ausschachten der Baugrube und die Herstellung der Seitenwände und der Sohle des j Tunnels in beliebiger Weise nach einem der bekannten Verfahren statt.
    Bei dem Ausschachten wird der von dem Rohr d umschlossene Teil des Betonpfahles e (Fig. 5) vollständig freigelegt, und sowohl das zweiteilige Rohr d wie auch die geteilte Schelle c können abgenommen und zur Herstellung einer anderen Stütze wieder verwendet werden.
    Ist die Herstellung der Tunnelsohle in genügender Weise fortgeschritten, so können j auf dem fertiggestellten Teile derselben die i Träger f, g gelagert werden, auf die sich ein [ zweiteiliger, unter dem abgesetzten Teile der j
    Stütze e anliegender Schuh h stützt. Nun- ; mehr können die auf die Stütze kommenden Lasten von der Tunnelsohle aufgenommen werden.
    Liegt der Tunnel im Grundwasser, so muß die zur Dichtung vorgesehene Schicht i rings um die Stütze in die Höhe geführt werden.
    Anstatt in der beschriebenen Weise die Stütze im Erdreich herzustellen, kann auch eine fertige Stütze eingerammt werden, die zur Erleichterung des Einrammens unter dem verdickten Teile mit einer zweiteiligen konischen Schelle k versehen wird. Die Schelle k kann ebenso wie die Schelle c nach dem Ausschachten der Baugrube abgenommen werden. Liegt der Tunnel oberhalb des Grundwassers, so daß eine Abdichtung unnötig ist, so kann die in Fig. 4 dargestellte Stütze m verwendet werden, ^welche in Höhe der Tunnelsohle mit Löchern η versehen ist. Beim Herstellen der Tunnelsohle werden durch diese Löcher Querstäbe gesteckt und in die Sohle einbetoniert.
    Pate ν T-A ν SPRU c η :
    Verfahren zur Herstellung von Tunneln mit Mittelstützen, dadurch gekennzeichnet, daß mit Aussparungen versehene oder in bekannter Weise abgesetzte Stützen in den Boden eingetrieben oder im Boden hergestellt werden, alsdann die Decke und der Fahrdamm auf diese Stützen aufgelegt werden und nach Ausschachtung der Baugrube und Herstellung der Tunnelsohle in die Absätze oder die Aussparungen der Stützenträger geschoben werden oder durch Unterbetonierung der Absätze die auf den Stützen ruhende Last auf die Tunnelsohle übertragen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6306631B1 (en) 1997-06-20 2001-10-23 Novozymes A/S PPGPP synthetase and expression systems for improved production of protein of interest

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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