DE30549C - Jagdgewehrschlofs mit Sicherheitsvorrichtung - Google Patents

Jagdgewehrschlofs mit Sicherheitsvorrichtung

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DE30549C
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Germany
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safety
bolt
safety device
lock
hunting rifle
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Expired - Lifetime
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DENDAT30549D
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English (en)
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J. F. TIMPE, Königl. Hofbüchsenmacher in Berlin, Unter den Linden 13
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A17/00Safety arrangements, e.g. safeties
    • F41A17/20Grip or stock safeties, i.e. safeties disengaged by clasping the grip or stock

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72: Schusswaffen und Geschosse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ag. Juni 1884 ab.
In beiliegender Zeichnung zeigt:
Fig. ι die Seitenansicht eines Gewehrschlosses, bei dem' über die Abzüge α und die Stangen b der Kopf c des Sicherheitsschlittens d getreten ist und dadurch das Losdrücken des gespannten Schlosses verhindert, ferner den Riegel g vor- und zurückschiebbar, in dem Schlitz des Abzugsbügelendes e gehend; seine Stellung wird durch das Eintreten der Feder 0 in die beiden Nuthen \ fixirt;
Fig. 2 den zwischen Bügel e und dem Entsicherungshebel f geschobenen Riegel g, wodurch die Bewegung des .Entsicherungshebels/ und damit gleichzeitig die Aufhebung der Sicherung durch Druck gegen den Entsicherungshebel f verhindert wird;
Fig. 3 das entsicherte Schlofs, welches der unter den. Entsicherungshebel f geschobene Riegel g in dieser Stellung festhält.
Der Riegel g, beweglich in einem Schlitz des Bügelendes e und vor- und zurückschieb bar, hat einen Ansatz ρ, der nach oben durch das Abzugsbügelende e greift und hier mittelst eines quer durchgehenden, sich auf die innere Fläche des Abzugsbügelendes e auflegenden Stiftes s befestigt ist. Auf der inneren Fläche des Bügelendes e liegt ferner eine Feder ο, welche · in die beiden Nuthen % und ^1 des Riegels g bei der Vor- oder Rückwärtsbewegung desselben eingreift und damit die Stellung des Riegels fixirt. Ist also, wie bei Fig. 1, der Riegel g zurückgezogen, so greift die Feder 0 in die vordere Nuth ^1 ein, während bei vorgeschobener Stellung des Riegels g die Feder ο in die hintere Nuth \ einfafst und somit in beiden Positionen die freiwillige Bewegung des Riegels g verhindert.
Der Druck der Feder m gegen die Nase χ der Zunge / bewirkt das Vorgehen des durch die Leitschraube k geführten Sicherheitsschlittens d, bis dessen Kopf c über die Abzüge α und die Stangen b getreten ist und damit die Sicherheitsstellung des Schlosses hervorgerufen hat.
Gleichzeitig drückt die Zunge / auf den An-. satz h des Entsicherungshebels f derart, dafs· letzterer, welcher scharnierartig am Bügel e bei ,6 befestigt ist, an dem entgegengesetzten Ende vom Abzugsbügel e absteht und hierdurch die Sicherheitsstellung anzeigt.
Zum Losdrücken des Schlosses ist somit stets eine Entsicherung nöthig und diese kann nur durch Andrücken des Entsicherungshebels/ gegen den Abzugsbügel e stattfinden, wobei der Ansatz h des Entsicherungshebels f die Zunge / hebt, und da diese durch Stift y im Abzugsblech t befestigt und durch Stift r mit dem Sicherheitsschlitten d verbunden ist, wird die Rückwärtsbewegung des Sicherheitsschlittens d bis zum Freiwerden des Abzuges α und der Stange b hervorgerufen; es mufs also bis nach stattgefundenem Losdrücken des betreffenden Schlosses stets das Festhalten des Entsicherungshebels/ in der angegebenen Stellung bewirkt werden.
Soll dagegen eine fortdauernde Abstellung der Sicherheitsvorrichtung bezweckt werden, so schiebt man bei fest angedrücktem Entsicherungshebel f den Riegel g unter den Entsicherungshebel f, Fig. 3, wobei letzterer, in der oben bezeichneten Stellung festgehalten,
die Sicherheit so lange aufser Function setzt, bis der Riegel g·, zurückgezogen, den Entsicherungshebel f freiwerden und damit die Sicherung von selbst wieder eintreten läfst.
Soll dagegen die Sicherheitsstellung gänzlich fixirt werden, so ist der Riegel g nach vorn zwischen Abzugsbügel e und Entsicherungshebel f, Fig. 2, zu schieben, wodurch die Bewegung des Sicherheitshebels f und damit die Aufhebung der Sicherheit unmöglich ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Jagdgewehrschlössern die Anordnung eines hinter dem Abzugsbügel liegenden Riegels g, welcher in vorgeschobener Stellung entweder unter den\Sicherheitshebel f tritt und dadurch die Sicherung aufser Function setzt, während Riegel g, über den Sicherheitshebel bezw. zwischen diesen und den Abzugsbügel geschoben, die Lösung der Sicherung verhindert.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT30549D Jagdgewehrschlofs mit Sicherheitsvorrichtung Expired - Lifetime DE30549C (de)

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