DE304740C - - Google Patents

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DE304740C
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DE
Germany
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control lever
lever
friction surfaces
locking device
brake
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DENDAT304740D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C13/00Control systems or transmitting systems for actuating flying-control surfaces, lift-increasing flaps, air brakes, or spoilers
    • B64C13/24Transmitting means
    • B64C13/26Transmitting means without power amplification or where power amplification is irrelevant
    • B64C13/28Transmitting means without power amplification or where power amplification is irrelevant mechanical
    • B64C13/30Transmitting means without power amplification or where power amplification is irrelevant mechanical using cable, chain, or rod mechanisms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
■ PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft qine Vorrichtung, mit Hilfe deren der Flugzeugführer den
, Steuerhebel seines Flugzeuges derart feststellen kann, daß er seine Hände ζ. Β zum Bedienen eines Maschinengewehres frei hat. Der Steuerhebel ist in an sich bekannter Weise universalgelenkartig gelagert. -Durch das Vor- und Rückwärtsschwingen wird z. B. das Höhensteuer und, durch, das Seitwärtsschwingen z. B.
ίο die Seitensteuerung, bewirkt. In der Regel wird der Steuerhebel dadurch festgestellt, daß man unter dem bügeiförmigen unteren Steuerhebelende, das eine Kugeloberfläche beschreibt, einen diesen Bewegungen entsprechend ge-'formten Körper anordnet. Sobald man diesen Körper an den Bügel des Steuerhebels, heranzieht, wird der Steuerhebel in seiner Bewegung gehemmt. Die Hemmung ist jedoch meistens zu gering, um insbesondere bei starkern \ Winde den Steuerhebel sicher festzuhalten. ' ■ .
Es ist zwar bereits bekannt, auf der Steuerhebelachse eine Bremstrommel anzubringen, auf welche um dieselbe herumgewundene Bremsbänder einwirken. Eine solche Bremstrommel hat jedoch den Nachteil, daß sie wegen ihrer Höhe viel Raum gebraucht und nur in einer Richtung die Steuerhebelbewegung abbremst. .
Gemäß der Erfindung werden die Nachteile dadurch vermieden, daß mit der Bewegung des Steuerhebels auch besondere Reibflächen bewegt werden, die am Boden des Flugzeuges angebracht sind und von einem gemeinschaftliehen Druckstück belastet werden, so daß nur ein Bremshebel bewegt zu werden braucht.
Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes, und zwar in
Fig. ι einen Steuerhebel mit der Feststell-Vorrichtung in Seitenansicht, in
Fig. 2 den Steuerhebel in Vorderansicht, in Fig. 3 den Steuerhebel in Draufsicht, und in Fig. 4 den Steuerhebel mit einer anderen
Druckvorrichtung für die Bremsflächen.
Der Steuerhebel 1 ist auf der Achse 2 derart gelagert, daß er vor- und rückwärts ausgeschwungen werden kann. Die Achse 2 ist auf der Schwingschiene 3 befestigt, die in den Drehzapfen 4 der Bodenlager ruht. Infolgedessen kann der Steuerhebel zugleich seitwärts, d. h. überhaupt universalgelenkartig ausschwingen. Auf der Schiene 3 ist das Stehlager 5 angebracht, auf dessen Drehzapfen 6 die Schwingstücke 7 lagern. Die Schwingstücke sind mit dem Arm 8 fest verbunden, der mit seinem freien oberen Ende durch den Stift 9 mit dem Steuerhebel 1 gelenkig verbunden ist. Der untere Teil des Steuerhebels ist mit dem Zahnbogen 10 versehen, der in jeder Steuerstellung des Steuerhebels zwischen die Zähne des Zahnstückes 11 eingreift, das auf dem Bremsschieber 12 befestigt ist. Mit dem Seilzug 13, der mittels der Seilrolle 14 möglichst tief geführt werden kann, ist durch einen Mitnehmer 15 o. dgl. der Bremsschieber 16 verbunden, und mit dem Seilzug 17, der gegebenenfalls mittels der Seilrolle 18 tief geführt sein kann, durch einen Mitnehmer 19 o. dgl. der Bremsschieber 20. Der in dem Lager 21 ausschwingbar doppelarmige Hebel 22 trägt einerseits die Druckschiene 23 und ist
andererseits durch ein den Bewegungen des Steuerhebels folgendes, in einem Metallschlauch untergebrachtes Zugmittel 24 derart mit dem Handhebel 25 verbunden, daß durch Umlegen des Handhebels 25 der Hebel 22 gedreht und die Druckplatte 23 niedergepreßt wird. Die Druckplatte legt sich auf die Bremsschieber 12, 16 und 20, so daß der Steuerhebel 1 bzw. alle Steuerungsmittel die gerade eingenommene Einstellung nicht mehr verändern können. Durch Regelung der Größe der Bremsschieber ^ und des Zugarmes des Hebels 22 kann die Bremswirkung beliebig stark gewählt werden. Auch lassen sich die Reibungsflächen der Bremsschieber durqh Rauhen wirkungsvoller einrichten.
Wie Fig. 4 zeigt, kann die auf die Bremsschieber wirkende Druckvorrichtung auch aus einer im Stehlager 26 geführten Stange 27 bestehen, welche unten die Druckplatte 28 trägt und durch die oben den Bund drückende Feder 29 ständig emporgedrückt wird. Durch Umlegen des Exzenterhebels 30 wird die Druckplatte 28 auf die Bremsflächen aufgepreßt, und zwar kann man je nach der Einstellung des Hebels 30 den Bremsdruck regeln. ,

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Feststellvorrichtung für Flugzeug-Steuerungen mit einem universalgelenkartig gelagerten Steuerhebel, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Bewegung des Steuerhebels Reibflächen bewegt werden', die durch Anpressen mittels eines Bremsschuhes auf ihre Gleitfläche gebremst werden können.
2. Feststellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zu den Steuern führenden Seilzüge"'mit den Reibflächen verbunden sind. 5
3.. Feststellvorrichtung ■ nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibflächen sowohl für die Höhenais auch für die Kurvensteuerung von demselben Bremsschuh belastet werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen;
DENDAT304740D Expired DE304740C (de)

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DE304740C true DE304740C (de) 1900-01-01

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