DE304530C - - Google Patents

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DE304530C
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Germany
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lamp
switch
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movable
firedamp
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DENDAT304530D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V25/00Safety devices structurally associated with lighting devices
    • F21V25/02Safety devices structurally associated with lighting devices coming into action when lighting device is disturbed, dismounted, or broken
    • F21V25/04Safety devices structurally associated with lighting devices coming into action when lighting device is disturbed, dismounted, or broken breaking the electric circuit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 304530 KLASSE 21/. GRUPPE
. ERWIN DIPPEL in FRANKFURT a. M. Schlagwettersichere elektrische Grubenlampe. Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Mai 1917 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine schlagwettersichere elektrische Grubenlampe mit einem festen und einem beweglichen Armaturteil und eingebautem, zum Ein- und Ausschalten der Lampe dienendem Drehschalter, bei welcher das Öffnen des beweglichen Armaturteiles nur möglich ist, wenn die Lampe ausgeschaltet ist. Die Erfindung besteht in der besonderen Ausbildung einer solchen
ίο Lampe. Nach dieser Ausbildung ist der zum Ein- und Ausschalten der Lampe dienende Drehschalter im Innern des beweglichen Armaturteiles und radial zu dessen Achsenrichtung angeordnet. Durch diese Anordnung des Drehschalters ist einmal eine wesentlich einfachere Ausbildung der gesamten Armatur möglich. Ferner kann der außerhalb des beweglichen Armaturteiles liegende Griff des Drehschalters gleichzeitig als sich selbst ver-
ao riegelnder Armaturverschluß verwendet werden, der den aufklappbaren Teil der Armatur mit dem feststehenden Teil dieser im eingeschalteten Zustand der Lampe verriegelt. Ferner ist gemäß der Ausbildung die Lampe mit ihren Sicherungen und dem Drehschalter an einem gemeinsamen Einsatzstück angeordnet, das leicht auswechselbar in dem aufklappbaren Teil der Armatur sitzt. Hierdurch ist der Schalter nach Öffnung der Armatur jederzeit leicht zugänglich.
In der Zeichnung ist die Lampe nach der Erfindung beispielsweise in einer Ausführungsform und mehr schematisch dargestellt.
Fig. ι zeigt die montierte Lampe in senkrechtem Schnitt.
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf den abnehmbaren Teil der Armatur nach erfolgter Abnahme.
Fig. 3 zeigt den Schaltergriff in seiner Stellung bei ausgeschalteter, und
Fig. 4 in seiner Stellung bei eingeschalteter Lampe.
An dem fest angeordneten Teil 1 der Armatur ist der aus dem ringförmigen Gehäuse 2, dem an diesem abnehmbar befestigten Schutzkorb 3 mit Schutzglocke 4 bestehende bewegliche Teil der Armatur vermittels des Scharniers 5 aufklappbar bzw. ganz abnehmbar angebracht. In dem Teil 1 der Armatur sind zwei Kontaktfedern 6, von denen in Fig. ι nur die eine sichtbar ist, befestigt, die die Stromzu- und -ableitung zu dem Schalter bzw. der Lampe vermitteln. In dem ringförmigen Gehäuse 2 ruht lose das Einsatzstück 7, das die Lampe 8, die beiden Sicherungen 9, die beiden Kontaktstifte 10, von denen in Fig. 1 ebenfalls nur einer zu sehen ist, Und den Drehschalter 11 trägt. Die Schalterachse 12 ist mit dem Schalter 11 nicht fest verbunden, sondern von diesem unabhängig. Sie ist in dem an dem ringförmigen Gehäuse 2 vorgesehenen Ansatz 13 gelagert und trägt auf ihrem aus diesem nach außen tretenden Ende den kappenartig ausgebildeten Griff 14. Die Verbindung zwischen Schalterachse 12 und Schalter 11 erfolgt durch eine auf dem einen Ende der Achse 12 angeordnete Nase 15, die in eine Rast 16 am Schalter 11 greift. Um das Einsatzstück 7 in dem Gehäuse 1 in seiner Lage zu halten, ist an ersterem der U-förmige Bügel 17 vorgesehen, der über die am Gehäuse 2 angeordnete Nase 18 greift, und ferner die Klemmfeder 19, die sich mit ihren beiden hakenförmigen Enden 20 gegen die Innenwand des
Gehäuses 2 stützt. Die Feder 19 sichert gleichzeitig den Eingriff der Nase 15 der Schalterachse 12 und der Rast 16 am Schalter 11.
Die Verbindung der aufklappbaren bzw. abnehmbaren Teile 2, 3, 4, 5 der Armatur mit dem fest angeordneten Teil 1 dieser er-
s folgt durch den Drehschaltergriff 14, der mit seinem nach innen vorspringenden Rand über eine am Teil 1 vorgesehene Nase 21 greift (Fig. ι und 4). Um nun die Verbindung zwischen dem Armaturteil 1 und dem Armaturteil 2, 3, 4, 5 lösen zu können, ist der nach innen gerichtete Rand des kappenartigen Schaltergriffes 14 mit einer Aussparung 22 versehen (Fig. 3, 4), die sich nur in der Stellung des Schaltergriffes 14 bei ausgeschalteter Lampe über der Nase 21 am Teil 1 befindet. In dieser Stellung kann der bewegliche Armaturteil ungehindert nach unten um das
ao Scharnier 5 gedreht und so von dem festen Armaturteil 1 entfernt werden. Der Schaltergriff 14 dient also nicht nur zur Verbindung der beiden Armaturteile 1 und 2, 3, 4, 5 miteinander, sondern bildet auch noch eine Sicherung gegen das öffnen der Armatur bei eingeschalteter Lampe, wodurch eine vollkommene Sicherheit gegen solche Schlagwetterexplosionen erreicht wird, die bislang darauf . zurückzuführen waren, daß . Grubengase mit der Lampe in Berührung kamen und so zur Entzündung gelangten.
In geöffnetem Zustande der Armatur läßt sich das Einsatzstück 5 mit den daran angeordneten Teilen 8, 9, 10 und 11 ohne weiteres aus dem Gehäuse 2 herausnehmen und gegen ein anderes auswechseln.

Claims (4)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Schlagwettersichere elektrische Grubenlampe mit einem festen und einem beweglichen Armaturteil und eingebautem, zum Ein- und Ausschalten der Lampe dienendem Drehschalter, bei welcher das öffnen des beweglichen Armaturteiles nur bei ausgeschalteter Lampe möglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehschalter im Innern des beweglichen Armaturteiles und radial zu dessen Achsenrichtung angeordnet ist und dessen außerhalb des beweglichen Armaturteiles liegender Griff gleichzeitig als Armaturenverschluß dient.
  2. 2. Schlagwettersichere elektrische Grubenlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der äußerhalb der Arihatur angebrachte Schaltergriff als Kappe mit nach innen vorspringendem Rand ausgebildet ist, mit dem sie über, eine an dem einen Armaturteil angebrachte Nase greift und der an einer Stelle mit einer Aussparung versehen ist, die zwecks Lösung der Verbindung zwischen festem und beweglichem Armaturteil über die an ersterem vorgesehene Nase gedreht werden kann, wobei gleichzeitig die Ausschaltung der Lampe erfolgt.
  3. 3. Schlagwettersichere elektrische Grubenlampe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lampe mit ihren Sicherungen und . der Drehschalter an einem gemeinschaftlichen Einsatzstück angeordnet sind, das auswechselbar in dem beweglichen Armaturteil sitzt.
  4. 4. Schlagwettersichere elektrische Grubenlampe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzstück einerseits durch einen U-förmigen, über eine feste Nase greifenden Bügel und . ferner durch eine Klemmfeder in seiner Lage gehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE304530C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972599C (de) * 1950-11-23 1959-08-20 Adolf Schuch K G Explosionsgeschuetzte Leuchte in druckfester Gehaeusekapselung
DE9412638U1 (de) * 1994-08-05 1994-09-29 Abb Patent Gmbh, 68309 Mannheim Explosions- oder schlagwettergeschütztes Leuchtengehäuse

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972599C (de) * 1950-11-23 1959-08-20 Adolf Schuch K G Explosionsgeschuetzte Leuchte in druckfester Gehaeusekapselung
DE9412638U1 (de) * 1994-08-05 1994-09-29 Abb Patent Gmbh, 68309 Mannheim Explosions- oder schlagwettergeschütztes Leuchtengehäuse

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