DE304404C - - Google Patents
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- DE304404C DE304404C DENDAT304404D DE304404DA DE304404C DE 304404 C DE304404 C DE 304404C DE NDAT304404 D DENDAT304404 D DE NDAT304404D DE 304404D A DE304404D A DE 304404DA DE 304404 C DE304404 C DE 304404C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J33/00—Apparatus or arrangements for feeding ink ribbons or like character-size impression-transfer material
- B41J33/14—Ribbon-feed devices or mechanisms
- B41J33/40—Ribbon-feed devices or mechanisms with arrangements for reversing the feed direction
Landscapes
- Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-■ M 304404 KLASSE 15 g·. GRUPPE
37.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Juli 1915 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrich- j tung zur selbsttätigen Umkehr der Längsbewegungsrichtung
des Farbbandes von Schreiboder ähnlichen mit Farbband arbeitenden Maschinen, bei der in an sich bekannter Weise
an den Enden des Farbbandes angebrachte Anschläge Umschaltgabeln bewegen.
Von den bekannten Vorrichtungen dieser Art ist der Gegenstand der Erfindung dadurch
unterschieden, daß die in an sich bekannter Weise mit Gewichten beschwerten Umschaltgabeln an Gelenkgradführungen angeordnet
sind, welche ein Klemmen des Farbbandes in den Umschaltgabeln verhindern, und daß die Umschaltgabeln in der unwirksamen
Stellung, wenn sie also vom Farbband nicht mitgenommen werden, durch ihr Gewicht
die die Umschaltung des Spulenantriebes bewirkenden Stifte in gehobener Stellung
halten, so daß ein elastisches Arbeiten und sanftes Umschalten des Farbbandantriebes erzielt
wird.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι eine Seitenansicht der Umschaltvorrichtung
für den Spulenantrieb auf der linken Maschinenseite mit der Farbbandspule im Schnitt nach Linie A-B gemäß Fig. 2,
Fig. 2 eine Gesamtansicht der linken Umschaltvorrichtung für den Farbbandantrieb,
Fig. 3 eine Gesamtansicht der rechten Umschaltvorrichtung für den Farbbandantrieb,
Fig. 4 eine Seitenansicht der Umschaltvorrichtung für den Spulenantrieb auf der rechten
Maschinenseite mit der Farbbandspule im Schnitt nach Linie C-D gemäß Fig. 3;
Fig. 5 und 6 zeigen die Farbbandumschaltgabeln in Ansicht von der Seite und in Draufsicht.
In den Seitenwänden 1 des Schreibmaschinengestelles sind die Farbbandspulen 2 mit
den Drehachsen 3 durch je einen Mitnehmerstift 5, der in eine Scheibe 6 eingenietet ist,
fest verbunden. Die Spulenachsen 3 sind in den Lagern 7 nach der einen Seite hin gegen
die Lagerböcke 4, welche an den Seitenwänden ι sitzen, in ihrer Bewegung begrenzt.
Die Begrenzung an den Innenseiten erfolgt durch die Kupplungsstücke 8, welche auf den
Spulenachsen 3 befestigt sind und eine Reihe Löcher 9 zur Aufnahme der Kupplungsstifte
10 aufweisen.
Äußere Fortsetzungen 11 der Lagerböcke 4
nehmen die Spulenantriebwelle 12 auf, an deren Enden die Kupplungsstücke 13 mit den
Kurvenblechen 14 der Feststellscheibe 15 sowie der Mitnehmerstift 16 fest angeordnet
sind.
Der Antrieb der Spulenantriebwelle 12 erfolgt
durch Mitnehmerstifte 16, die in Löcher 17 des dauernd angetriebenen Schaltrades 18
eingreifen. Über den beiden Kurvenblechen 14 ist in den Lagerböcken 4 je ein in lotrechter
Richtung verschiebbar gelagerter Stift 19 angeordnet, welcher am oberen Ende durch
ein Gewicht 20 beschwert ist. Quer zu den Stiften 19 sind bei den Punkten 21 in den
Böcken 4 schwenkbar Hebel 22 gelagert, welche mit ihren nach innen gerichteten Enden
in die zugehörigen Schlitze 23 der Gewichte 20 eingreifen. Werden die nach außen
gerichteten Enden 24 der Hebel 22 bewegt,
so erfahren die Stifte 19 eine lotrechte Verschiebung,
so daß je nach dem Bewegungssinn der eine oder andere der Stifte 19 mit
den Kurvenblechen 14 in Eingriff kommt; hierdurch erfährt die Spulenantriebwelle 12
eine Längsverschiebung nach der einen oder anderen Richtung, d. h. die linke oder rechte
Kupplung gerät durch den zugehörigen Kupp-lungsstift 10 mit dem Loch 9 eines'der Kupplungsstücke
8 in Eingriff, so daß die Spulenachse 3 mit der gekuppelten Spule 2 umläuft. Die wechselweise Bewegung der Hebel 24 wird
durch je eine Umschaltgabel 25, welche bei 26 in den Seitenwänden 1 der Maschine verschiebbar
gelagert sind, unter Vermittlung eines zugehörigen Lenkers 27 ' bewirkt, der gleichfalls in den Seitenwänden i, und zwar
bei 28 drehbar gelagert ist.
Ist zum Beispiel die linke Farbbandspule 2 (Fig. 2) abgespult, so wird eine öse 29, welche
sich am Ende des Färbbandes 30 befindet, gegen die Umschaltgabel 25 gezogen. Das
dünne Farbband 30 geht leicht durch den Gabelschlitz 31 (Fig. 5 und 6), die Öse 29 kann
jedoch durch den Gabelschlitz nicht hindurchtreten und nimmt allmählich die Umschaltgabel
25 mit ihrem Gewicht 32 mit, so daß sich der Gabelansatz 33 von dem Ende 24 des Hebels 22 entfernt. Der Lenker 27 erlaubt
hierbei eine geradlinige Bewegung der Umschaltgabel 25 entsprechend der Bewegung
• des Farbbandes 30.
Der Hebel 22 folgt der Bewegung sofort,
und zwar infolge der Gewichtsbelastung 20, so daß der Stift 19 mit dem Kurvenblech 14
in Eingriff kommt. Da sich die Kupplungsstücke 13 mit den Kurvenblechen 14 unter
dem Einfluß des Schaltrades 18 dauernd in Richtung des Pfeiles drehen, so wird die Spulenantriebachse
12 nach links verschoben, wobei der Kupplungsstift 10 in eines der Löcher
9 (Fig. 1) eingreift. Das Farbband wird nunmehr in entgegengesetzter Richtung bewegt,
die Umschaltgabel 25 geht durch die Wirkung des Gewichtes 32 zurück, die Wirkung
des Gewichtes 20 überwindend, der Stift 19 kommt außer Eingriff -mit dem Kurvenblech
14.
Eine Arretiernase 34 hält durch Feder 35 die jeweilige Stellung der Spulenantriebachse
12 durch die Einstellscheibe 15 fest. Ein Umschalthebel 36, welcher bei 37 am Lagerbock
4 schwenkbar gelagert ist, übergreift mit einer schlitzförmigen öffnung 38 die Einstellscheibe
15. Der Handhebel 39, welcher an dem Umschalthebel 36 verschiebbar in
Schlitzen 40 angeordnet ist, ermöglicht durch Auf- und Abwärtsbewegung der Kugel 41 die
Umschaltung des Spulenantriebes auch von Hand in jeder Stellung und zu jeder Zeit.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:Vorrichtung zur selbsttätigen Umkehr der Längsbewegungsrichtung des Farbbandes, insbesondere für Schreibmaschinen, bei der die Umschaltgabeln von am Farbband angebrachten Anschlägen bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltgabeln (25) mit je einer Gelenkgradführung versehen sind und in ihrer unwirksamen Stellung durch ihr Gewicht die die Umschaltung des Farbbandantriebes bewirkenden Stifte (19) in gehobener Stellung halten.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE304404C true DE304404C (de) |
Family
ID=558006
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT304404D Active DE304404C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE304404C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2709510A (en) * | 1952-09-05 | 1955-05-31 | Lloyt E Tapp | Typewriter |
| US6255422B1 (en) | 1996-05-31 | 2001-07-03 | Atofina | Polymerization in the presence of a stable free radical and of an iniferter |
-
0
- DE DENDAT304404D patent/DE304404C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2709510A (en) * | 1952-09-05 | 1955-05-31 | Lloyt E Tapp | Typewriter |
| US6255422B1 (en) | 1996-05-31 | 2001-07-03 | Atofina | Polymerization in the presence of a stable free radical and of an iniferter |
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