DE3042829C2 - Betätigungsgetriebe für Treibstangenbeschläge o.dgl. - Google Patents
Betätigungsgetriebe für Treibstangenbeschläge o.dgl.Info
- Publication number
- DE3042829C2 DE3042829C2 DE19803042829 DE3042829A DE3042829C2 DE 3042829 C2 DE3042829 C2 DE 3042829C2 DE 19803042829 DE19803042829 DE 19803042829 DE 3042829 A DE3042829 A DE 3042829A DE 3042829 C2 DE3042829 C2 DE 3042829C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- crank
- slide
- cam
- arm
- axis
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000001154 acute effect Effects 0.000 claims description 3
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 3
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 description 9
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 6
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 2
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
- 230000007306 turnover Effects 0.000 description 1
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C9/00—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
- E05C9/02—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with one sliding bar for fastening when moved in one direction and unfastening when moved in opposite direction; with two sliding bars moved in the same direction when fastening or unfastening
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
- Flexible Shafts (AREA)
- Mechanical Control Devices (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Betätigungsgetriebe für Treibstangenbeschläge od. dgl. mit einem um 180° in
zwei Schaltstellungen, nämlich eine Verriegelungsstellung und eine Entriegelungsstellung, schwenkbaren
Kurbelzapfen, einem Schieber und einem den Schieber mit dem Kurbelzapfen verbindenden Lenker, bei dem
die Anlenkstelle am Schieber in einer Längsführung in einem Getriebegehäuse schiebbar geführt ist und mit
einer Vorrichtung zum Sichern des Kurbelzapfens zumindest in der Verriegelungsstellung gegen unerwünschtes Verstellen durch über den Schieber und den
Lenker in das Getriebe eingeleitete Kräfte.
Turch das DE-GM 79 03 021 gehört bereits ein Betätigungsgetriebe dieser Art zum Stand der Technik,
bei dem in der einen Schaltstellung der Kurbelzapfen relativ zur Kurbelachse und zur Anlenkstelle des
Lenkers am Schieber sich in einer Obertotpunktlage befindet Die Sicherungsvorrichtung gegen unerwünschtes Verstellen des Kurbelzapfens in der anderen
Schaltstellung aus der Untertotpunktlage ist hierbei als ein- und nachstellbare Reibungsbremse ausgeführt,
welche über den gesamten Bewegungsbereich des Geradschub-Kurbeitriebes wirksam ist Die eingestellte
Bremskraft sichert dabei den Kurbelzapfen aber nicht nur in seinen beiden möglichen End-Schaltstellungen,
sondern sie ist auch während der Betätigung des Geradschub-Kurbeltriebes voll wirksam, so daß sie
beim Betätigen des Beschlags durch Aufbringen entsprechend höherer Schaltkräfte überwunden werden
muß. Es liegt auch der Nachteil vor, daß die Reibungsbremse einem Verschleiß unterliegt Sie ist
daher öfters nachzustellen, wenn sie im angestrebten Sinne sicher wirken soll. Schließlich ist nachteilig, daß
die Reibungsbremse der Kurbel im Umgebungsbereich der Kurbelachse zugeordnet werden muß, also an einer
Stelle, an der sich, bedingt durch die Kurbellager, in der Regel Einbauprobleme ergeben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Betätigungsgetriebe für Treibstangenbeschläge <xi. dgl.
der eingangs erwähnten Gattung zu schaffen, bei welchem die Vorrichtung zum Sichern des Kurbelzapfens in seiner Untertotpunktlage in einem Bereich des
Getriebegehäuses vorgesehen werden kann, wo genügend Einbauraum zur Verfugung steht und die
Betätigungskraft nicht höher sein muß, als an sich erforderlich.
Die Lösung dieser Aufgabe wird nach dem Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1 dadurch erreicht, daß
der Lenker als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, dessen zweiter Arm über die Anlenkstelle am Schieber
hinausragt, daß die Schieber-Anlenkstelle zwischen seinen beiden Armen angeordnet ist, und daß der freie
Arm zumindest in der zu sichernden Schaltstellung an eine durch die Kurbelachse und die beiden Schaltstellungen des Kurbelzapfens gehende Ebene heranreicht,
sowie eine gekrümmte Anlagefläche aufweist, mit der er in dieser Schaltstellung des Getriebes an einem in der
genannten Ebene zwischen dem Armende und der Kurbelachse angeordneten Stützanschlag am Gehäuse
anliegt.
Durch diese Maßnahmen wird auf einfache Weise der Vorteil erzielt, daß das Betätigungsgetriebe nur in der
gegen unerwünschtes Verstellen besonders empfindlichen Schaltstellung, nämlich bei Untertotpunktlage des
Kurbelzapfens relativ zur Kurbelachse und zur Anlenkstelle des Lenkers am Schieber, gesichert ist und dabei
die Sicherungsvorrichtung praktisch verschleißfrei arbeitet. Erhöhte Reibungskräfte sind vermieden. Ein
Nachstellen erübrigt sich. Die Sicherungsvorrichtung
läßt sich an einer Steiii im Getriebegehäuse unterbringen,
die ausreichend Raum hierfür bietet.
Ein Weiterbildungsmerkmal der Erfindung besteht nach Anspruch 2 darin, daß der Stützanschlag aus einem
Nocken besteht, an dessen von der Kurbelachse abgewendeten Umfangsteil der freie Arm des Lenkers
in der zu sichernden Schaltstellung mit der gekrümmten Anlagefläche anliegt Aufgrund dieser Maßnahmen
kann die Sicherungsvorrichtung rein formschlüssig arbeiten.
In manchen Fällen kann es sich aber Luch als zweckmäßig erweisen, die formschlüssige Wirkung der
Vorrichtung zum Sichern des Kurbelzapfens zu unterstützen. Hierzu ist nach Anspruch 3 vorgesehen,
daß der Nocken begrenzt drehbar gelagert und in Richtung auf die gekrümmte Anlagefläche des freien
Arms hin unter Federspannung gehalten ist Hierbei erweist es sich ferner als vorteilhaft, gemäß Anspruch 4
die Drehachse des Nockens auf der durch die Kurbelachse gehenden Ebene liegend und sich parallel
zur Kurbelachse erstreckend vorzusehen.
Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 5 wirkt der
Nocken als Widerlager, welches ein Verschweißen des freien Arms und damit des gesamten Lenkers bei
Einwirkung äußerer Kräfte zuverlässiger verhindert. Andererseits kann der als Widerlager wirkende Nocken
durch an der Kurbel zur Wirkung gebrachte innere Kräfte seitwärts gegen die Rückstellkraft der Feder
geringfügig ausweichen, wenn sich der freie Arm des Lenkers zu Beginn der Stellbewegung des Betätigungsgetriebes seitwärts verschwenkt.
Begünstigt wird die zuletzt erwähnte Wirkungsweise noch, wenn gemäß Anspruch 6 der Schwenkkreis des
freien Endes des Armes in der Grundstellung des Lenkers den Drehkreis des Nockens spitzwinklig
schneidet
Schließlich ist es auch noch voi teilhaft, wenn nach
Anspruch 7 die Bahn der Längsführung für die Anlenkstelle des Lenkers am Schieber in einem Abstand
von der Kurbelachse angeordnet ist, um einen geschränkten ''urbeltrieb zu bilden.
Das erfindungsgemäße Betätigungsgetriebe wird anschließend anhand einer Zeichnung von zwei
Ausführungsbeispielen ausführlich beschrieben. Hierbei zeigen die
Fig. 1.1. bis 1.5. in fünf verschiedenen Bewegungsphasen
eine bevorzugte Ausführungsiorm eines als schwingende Kurbelschleife wirkenden Betätigungsgetriebes
mit zugehöriger Sicherungsvorrichtung, während die
Fig.2.1. bis 2.5. ebcnijlls in fünf verschiedenen
Bewegungsphasen ein als schwingende Kurbelschleife wirkendes Cetätigungsgetricbe mit weitergebildeter
Sicherungsvorrichtung wiedergeben.
Das in der Zeichnung dargestellte Betätigungsgetriebe für Treibstangenbeschläge ist als schwingende
Kurbelschleife, und zwar als Geradschub-Kurbeltrieb 1 ausgebildet. Es weist eine Antriebskurbel 2 auf, welche
um die Kurbelachse 3 in einem Gehäuse 4 drehbar gelagert ist, wobei ihr Drehwinkel durch zwei
Anschläge 5' und 5" auf 180° begrenzt ist. Am Kurbelzapfen 6 der Kurbel 2 greift das eine Ende eines
Lenkers 7 an, dessen anderes Ende über einen Gleitzapfen 8 in einer Längsführung 9 des Gehäuses 4
gehalten ist. Die Längsführung 9 ist dabei im Gehäuse 4 so vorgesehen, daß ihre Führungsebene in einem
seitlichen Abstand 10 an der Kurbelachse 3 vorbeigeht
und sich dabei parallel 7U einer durch die beiden
Endlagen des Kurbelzapfens 6 durch die Kurbelachse 3 gehende Ebene 11 erstreckt Es handelt sich also um
einen geschränkten Geradschub-Kurbeltrieb 1, der anschwingende
Kurbelschleife arbeitet
Ober den Gleitzapfen 8 ist der Lenker 7 an einem Schieber 12 angelenkt, welcher ebenfalls im Gehäuse 4
untergebracht und parallel zur Längsführung 9 beweglich gehalten ist
Der Lenker 7 ist als zweiarmiger Hebel ausgebildet Er hat also einen über seinen Gleitzapfen 8 hinausragenden
Arm 13, dessen Innenseite eine gekrümmte Anlagefläche 14 aufweist, die wenigstens am Armende
14' einen kreisbogenförmigen und seitwärts gerichteten Endbereich hat, dessen Krümmungsradius etwa einem
Drittel der Länge des Armes 13 entspricht Der Krümmungsmittelpunkt des Endbereichs liegt dabei im
Abstand von einer Geraden, welche durch die Achse des Gleitzapfens 8 und den äußersten Punkt des Armendes
14' gelegt ist
Über die Anlagefläche 14 wirkt der Arm 13 mit einem im Gehäuse 4 befindlichen StützansrK'ag zusammen,
der aus einem Nocken 15 besteht, an «iessen von der Kurbelachse 3 abgewendeten Umfangsteü der Arm 13
in der Schaltstellung des Betätigungsgetriebes 1 nach Fig. 1.1. mit dem seitwärts gerichteten Armende 14'
anliegt
Die Schaltstellung des Betätigungsgetriebes 1 nach Fig. 1.1. entspricht dessen Untertotpunktlage und es ist
ersichtlich, daß in dieser Schaltstellung das freie Ende der Anlagefläche 14 an die durch die Kurbelachse 3
gehenden Ebene 11 heranreicht, auf welcher auch der Nocken 15 im Gehäuse 4 angeordnet ist.
Wird durch Betätigung des Beschlages die Kurbel 2 um die Kurbelachse 3 gedreht, dann durchläuft das
Betätigungsgetriebe nacheinander die aus den F i g. 1.1. bis IJj. ersichtlichen Bewegungsphasen. Bedingt durch
den seitlichen Abstand 10 zwischen der durch die Achse 3 der Kurbel 2 gehenden Ebene 11 und der Mittelebene
der Längsführung 9 für den Gleitzapfen 8 wirkt die Stellkraft in Richtung der Geraden 18. Sie drückt also
den Gleitzapfen 8 unter Ausnutzung des vorhandenen Bewerungsspiels zur linken Flanke der Längsführung 9
hin, womit sich auch das Armende 14' des Armes 13 von
der zugeordneten Stützfläche des Nockens 15 entsprechend abhebt Die in den Fig. 1.1. bis 1.5. darges'ellten
Bewegungsphasen des Betätigungsgetriebes können daher ungehindert durchlaufen werden.
Wenn eine äußere — vom Schieber 12 ausgehende — Kraft auf den Gleitzapfen 8 in Pfeiirichtung 16 einwirkt,
ergibt sich eine andere Wirkungsweise. Bedingt durch den seitlichen Abstand 10 zwischen der durch die Achse
3 der Kurbel 2 gehenden Ebene U und der Mittelebene der Längsführung 9 für den Gleitzapfen 8 sucht sich der
Lenker 7 aufgrund der Neigungslage der Geraden 18 um Jen Kurbelzapfen 6 von links nach rechts gegen die
Ebene 11 hin zu verschwenken, wodurch sich d^r
Gleitzapfen 8 unter Ausnutzung des vorhandenen Bewegungsspiels gegen die rechte Flanke der Längsführung
9 anlegt. Eine entsprechende Verlagerungsbewegung von links nach rechts führt dann aber auch der
Arm 13 aus, so daß sein Armende 14' stärker auf den Nocken 15 aufläuft. Hieraus resultiert dann eine
Reaktionskraft in Richtung von rechts nach links auf den
Arm 13 und damit wirkt um den Gleitzapfen 8 eine Schwenkkraftkomponente von links nach rechts auf den
Lenker 7. Dieser ü'">t dann wiederum über den
Kurbelzapfen 6 eine Kraft auf die Kurbel 2 aus, die der Pfeilrichtung 17 entgegengesetzt ist. Folglich wird die
Kurbel 2 von links nach rechts gegen den Anschlag 5'
iles Gehäuses 4 gedrückt und dadurch das lictätigungsgetriebe
zwangsläufig in de; betreffenden Schaltstcllung
gesichert.
Praktische Versuche haben ergeben, daß selbst rüttelnde Krafteiiiwii kungen von außen auf den
Gleitzapfen 8 nicht in der Lage sind, diese Sperrwirkung der Sicherungsvorrichtung zu überwinden.
Das in den ('ig. 2.1. bis 2.5. gezeigte. Betätigungsgetriebe
1 hat grundsätzlich den gleichen Aufbau wie dasjenige nach den Fig. 1.1. bis 1.5. Es unterscheidet
sich lediglich dadurch, daß der vom Nocken 15 gebildete
Stüt/anschlag begrenzt drehbar gelagert ist. Der Nocken 15 ist dabei durch eine Feder 19 in Richtung auf
die Anlagefläche I4des Arms 1.3 hin belastet,die sich am Gehäuse 4 abstützt. Die Drehachse 20 des Nockens 15
erstreckt sich parallel zur Kurbelachse 3 und liegt auf der durch die Kurbelachse 3 und die Endstellungen des
Kurbelzapfens 6 gehenden Ebene 11 Die Anordnung des Nockens !5 hl se geireffer:. daß in der
.Schaltstellung des Betätigungsgetriebes 1 gemäß F i g. 2.1. die am Arm 13 befindliche Anlagefläche (4 mit
ihrem Mittelbereich an der Drehachse 20 des Nockens 15 anliegt
Da die Drehachse 20 des Nockens 15 in dieser Schaltstellung des Betätigungsgetriebes 1 einen relativ
großen Abstand 10 von der Achse des Gleitzapfens 8 für den Lenker 7 hat, verläuft der Schwenkkreis des freien
Endes 14' des Armes 13 spitzwinklig zum Drehkreis des Nockens 15, d.h. er schneidet ihn etwa unter einem
Wirke! von 20° bis 25°. Unter der Wirkung der Feder 19 übt damit der Nocken 15 eine Rückstellkraft auf den
Arm 13 in Richtung von rechts nach links aus, die sich auf den Lenker 7 in Richtung von links nach rechts
auswirkt und sich über den Kurbelzapfen 6 auf die Kurbel 2 überträgt. Die Kurbel 2 wird dadurch in ihrer
Untertotpunktlage(F i g. 2.1.) gegen den Anschlag 5'des
Gehäuses 4 gedrückt.
Die Einwirkung riner äußeren Kraft auf den Schieber 12 in Pfeilrichtung 16 kann damit das Betätigiingsgetriebe
1 nichi aus seiner Untcrtotpunktlage bringen. Andererseils wirkt aber eine auf die Kurbel 2 ausgeübte
Stellkraft über den Lenker 7 und den Arm U auf den
ι« Nocken 15 auf die Feder 19 entgegen ihrer Wirkung ein,
so daß der Nocken 15 hier elastisch ausweichen kann. wenn d:is Betätigungsgetriebe I aus seiner Untertotpunktslellurig
gemäß Fig. 2.1. in die Überiotpunktstellung
gemäß F i g. 1.5. bewegt werden soll. Die einzelnen *· Relativstelliingcn des Armes 13 und des Nockens 15 in
den verschiedenen Bewegungsphasen des Bctätigungs betriebes 1 sind deutlich aus den Fig. 2.1. bis 2.5.
ersichtlich.
Es empfiehlt sich, den Bewegungsbereich des
schränken. Zu diesem Zweck ist der Nocken 15 mit einem Zapfen 21 versehen, der in einen Bogenschlitz 22
eingreift, welcher sich in den .Seitenwänden des Gehäuses 4 befindet.
- > Abschließend sei noch erwähnt, daß das Betätigungsgetriebe 1 der in der Zeichnung dargestellten und
vorstehend beschriebenen Ausführung sich besonders für Tieibstangenbeschläge eignet, wie sir für Fenster
und T>en zum Einsatz gelangen, die mit einem
)<i Hebe-Schiebe- oder einem Senk-Schiebe-Flügel ausgestattet
sind, bei welchem die Hebe- bzw. Absenkvorrichtung mit Laufwagen zusammenarbeitet, denen als
Stellglieder Schwenklaschen <xier Keilflächengetriebe zugeordnet sind.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Betätigungsgetriebe für Treibstangenbeschläge oddgL mit einem um 180° in zwei Schaltstellungen,
nämlich eine Verriegelungsstellung und eine Entriegelungsstellung, schwenkbaren Kurbelzapfen, einem
Schieber und einem den Schieber mit dem Kurbezapfen verbindenden Lenker, bei dem die
Anlenkstelle am Schieber in einer Längsführung in einem Getriebegehäuse schiebbar geführt ist, und
mit einer Vorrichtung zum Sichern des Kurbelzapfens zumindest in der Verriegelungsstellung gegen
unerwünschtes Verstellen durch über den Schieber und den Lenker in das Getriebe eingeleitete Kräfte,
dadurch gekennzeichnet, daß bei zur is Kurbelachse seitlich versetztem Schieber (12) der
Lenker (7) als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, dessen zweiter Arm (13) über die Anlenkstelle (8) am
Schieber (12) hinausragt, daß die Schieber-Anlenkstelle (8) zwischen seinen beiden Armen (7 und 13) »
angeordnet ist, und daß der freie Arm (13) zumindest
in der zu sichernden Schäiisieiiung an eine durch die
Kurbelachse (3) und die beiden Schaltstellungen des Kurbelzapfens (6) gehende Ebene (11) heranreicht,
sowie eine gekrümmte Anlagefläche (14) aufweist, mit der er in dieser Schaltstellung des Getriebes an
einem in der genannten E^ene zwischen dem Armende (14') und der Kurbelachse (3) angeordneten Stützanschlag am Gehäuse (4) anliegt
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützanschlag aus einem Nocken
(15) besteh», an dessen von der Kurbelachse (3) abgewendeten Umfan«teil de>· freie Arm (13) in der
zu sichernden Schaltstellung (Fig. 1.1. und 2.1.) mit
der gekrümmten Anlagefläche ('4) anliegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Nocken (15) begrenzt
drehbar gelagert und in Richtung auf die gekrümmte Anlagefläche (14) des freien Armes (13) hin unter
Federspannung (19) gehalten ist «>
4. Beschlag nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (20) des Nockens (15)
auf der durch die Kurbelachse (3) gehenden Eber..? (11) liegt und sich parallel zur Kurbelachse (3)
erstreckt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Endabschnitt (14')
der gekrümmten Anlagefläche (14) einen kreisbogenförmigen Verlauf hat und in der zu sichernden
Schaltstellung (Fig. 1.1. und 2.1.) des Lenkers (7) zentrisch zur Drehachse (20) des Nockens (15)
verläuft.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkkreis des
freien Endes des Armes (13) in der zu sichernden Schaltstellung (F i g. 1.1. und 2.1.) des Lenkers (7) den
Drehkreis des Nockens (15) spitzwinklig schneidet.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahn der Längsführung (9) für die Anlenkstelle (8) des Lenkers (7)
am Schieber (12) in einem Abstand (10) von der Kurbelachse (3) angeordnet ist, um einen geschränkten Kurbeltrieb zu bilden.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803042829 DE3042829C2 (de) | 1980-11-13 | 1980-11-13 | Betätigungsgetriebe für Treibstangenbeschläge o.dgl. |
| AT476681A AT373024B (de) | 1980-11-13 | 1981-11-05 | Betaetigungsgetriebe fuer treibstangenbeschlaege od.dgl. |
| CH716381A CH653401A5 (en) | 1980-11-13 | 1981-11-09 | Actuating gear for espagnolette fittings of windows and doors |
| FR8121037A FR2493898B1 (fr) | 1980-11-13 | 1981-11-10 | Dispositif pour un mecanisme bielle - manivelle decale dans la position de base, determinee par celle du point mort interne de la manivelle |
| ES507140A ES8300168A1 (es) | 1980-11-13 | 1981-11-13 | Perfeccionamientos introducidos en los sistemas de acciona- miento para fallebas de varillas, con dispositivo de auto- seguro o proteccion de sus posiciones de punto muerto. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803042829 DE3042829C2 (de) | 1980-11-13 | 1980-11-13 | Betätigungsgetriebe für Treibstangenbeschläge o.dgl. |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3042829A1 DE3042829A1 (de) | 1982-05-27 |
| DE3042829C2 true DE3042829C2 (de) | 1983-02-24 |
Family
ID=6116688
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803042829 Expired DE3042829C2 (de) | 1980-11-13 | 1980-11-13 | Betätigungsgetriebe für Treibstangenbeschläge o.dgl. |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT373024B (de) |
| CH (1) | CH653401A5 (de) |
| DE (1) | DE3042829C2 (de) |
| ES (1) | ES8300168A1 (de) |
| FR (1) | FR2493898B1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202010000634U1 (de) | 2010-01-06 | 2011-05-12 | Siegenia-Aubi Kg | Aussperrsicherung |
| DE10147782B4 (de) * | 2001-09-27 | 2016-09-22 | Gretsch-Unitas GmbH Baubeschläge | Betätigungsgetriebe, insbesondere Schloss für einen Treibstangenbeschlag sowie Treibstangenbeschlag mit einem solchen Betätigungsgetriebe |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9112079U1 (de) * | 1991-09-27 | 1993-01-28 | Siegenia-Frank Kg, 5900 Siegen | Betätigungsgetriebe für längsverschiebbare Treibstangen an Beschlägen von Fenstern und Türen o.dgl. |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE165023C (de) * | ||||
| DE7903021U1 (de) * | 1979-02-05 | 1979-05-03 | Fa. Carl Fuhr, 5628 Heiligenhaus | Treibstangenverschluss |
-
1980
- 1980-11-13 DE DE19803042829 patent/DE3042829C2/de not_active Expired
-
1981
- 1981-11-05 AT AT476681A patent/AT373024B/de not_active IP Right Cessation
- 1981-11-09 CH CH716381A patent/CH653401A5/de not_active IP Right Cessation
- 1981-11-10 FR FR8121037A patent/FR2493898B1/fr not_active Expired
- 1981-11-13 ES ES507140A patent/ES8300168A1/es not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10147782B4 (de) * | 2001-09-27 | 2016-09-22 | Gretsch-Unitas GmbH Baubeschläge | Betätigungsgetriebe, insbesondere Schloss für einen Treibstangenbeschlag sowie Treibstangenbeschlag mit einem solchen Betätigungsgetriebe |
| DE202010000634U1 (de) | 2010-01-06 | 2011-05-12 | Siegenia-Aubi Kg | Aussperrsicherung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH653401A5 (en) | 1985-12-31 |
| ATA476681A (de) | 1983-04-15 |
| DE3042829A1 (de) | 1982-05-27 |
| FR2493898B1 (fr) | 1985-06-28 |
| AT373024B (de) | 1983-12-12 |
| ES507140A0 (es) | 1982-10-01 |
| FR2493898A1 (fr) | 1982-05-14 |
| ES8300168A1 (es) | 1982-10-01 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE60309875T2 (de) | Abnehmbares griffelement zum anbringen an behälter von verschiedenen dicken | |
| DE3924915A1 (de) | Langlaufskibindung der scharnierbauart | |
| DE2058858A1 (de) | Hebezeug-Zange | |
| DE2800828A1 (de) | Vorrichtung zum wenden von werkstuecken | |
| DE2359490C3 (de) | Vorderer Bindungsteil einer Sicherheitsbindung fur Ski | |
| AT399489B (de) | Kippvorrichtung zum entleeren von müllbehältern | |
| DE3042829C2 (de) | Betätigungsgetriebe für Treibstangenbeschläge o.dgl. | |
| DE1963309A1 (de) | Vorrichtung an Schiebetueren | |
| DE2618110A1 (de) | Antriebsvorrichtung fuer einen kippbaren torfluegel | |
| DE3634003A1 (de) | Vorrichtung zur betaetigung von kupplungen oder bremsen | |
| DE2456326C3 (de) | Sicherheitsskibindung | |
| DE2546752B2 (de) | Betaetigungseinrichtung fuer zwei abwechselnd zwischen einer ersten und einer zweiten stellung bewegbare spurreisser | |
| DE2731163C3 (de) | Doppelfenster mit zwei an einem Stockrahmen gelagerten, wahlweise drehbaren oder kippbaren Flügelrahmen | |
| DE2613779C3 (de) | Schaltvorrichtung für Wechselgetriebe von Lastkraftwagen mit schwenkbarem Fahrerhaus | |
| DE2037247B2 (de) | Schiebetür mit einer im Bedarfsfall ein sofortiges Wiederöffnen bewirkenden Einrichtung | |
| EP0218795B1 (de) | Verstelleinrichtung für Skibindungen | |
| DE10122098B4 (de) | Schließvorrichtung für aufklappbare Wände von Fahrzeugladeräumen | |
| DE19741996B4 (de) | Kraftfahrzeugsitz mit einem Sitzträger und einer Rückenlehne | |
| DE102004057055A1 (de) | Scheren-Hubtisch | |
| DE19857669C2 (de) | Mechanische Anordnung zur Begrenzung der Bewegung von Arbeitsbühnen | |
| DE2352100A1 (de) | Maehdrescher mit verschwenkbarem abfuellrohr und mit beim abfuellvorgang einschaltbarer foerderschnecke | |
| DE3711210A1 (de) | Stangenfuehrungsanordnung fuer eine ausruestung fuer langlochbohrung | |
| DE2630375C2 (de) | Türanordnung, insbesondere für Behälter, Behälterwagen o.dgl. | |
| EP0137103B1 (de) | Handbetätigungsmechanismus für einen Giesspfannenschieberverschluss | |
| DE2320924B2 (de) | Verstelleinrichtung für den Objektiv-oder Projektionskopf eines Vergrößerungsgerätes |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |