DE303682C - - Google Patents

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DE303682C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L15/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00
    • F01L15/10Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00 with main slide valve and auxiliary valve dragged thereby

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen zweiseitig wirkenden Schüttelrutschenmotor, der in an sich bekannter Weise durch einen Kolbenschieber gesteuert wird.
Neu ist die Anwendung eines im Hauptschieber angeordneten Nebenschiebers, der, abgesehen von der Drehung von Hand zum Zwecke der Einstellung, keine Bewegung ausführt und durch welchen die Einführung und
ίο etwa erforderliche Einregulierung der für den Rutschenrückwärtsgang erforderlichen Treibmittelmenge erfolgt.
Der als Rohrschieber ausgebildete Nebenschieber ist mit radial gegeneinander versetzten, verstellbaren Durchströmschlitzen verschiedener Größe versehen, welche den Durchgang des Treibmittels regeln und erst zulassen, nachdem sie mit der zugehörigen Öffnung m des Hauptschiebers bei dessen ' Hin- und Herbewegung in Deckung gebracht sind.
Der Hauptschieber läßt nach Freilegung des jeweiligen Durchgangsschlitzes das Treibmittel, dessen Menge und Spannung von der Einstellung des Nebenschiebers abhängig ist, in den Zylinder, wodurch die Kraftabgabe beim Rückgang und die Hubzahl des Motors geregelt wird.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch den Motor.
Fig. 2 stellt einen wagerechten Schnitt durch das Steuergehäuse 'und den Steuerschieber nach Linie A-B in Fig. 1 dar.
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch den Schieber nach Linie C-D in Fig. 2.
Der Arbeitskolben α wird durch die Kolbenstange b und den Gabelkopf c mit der Schüttelrutsche, welche nicht gezeichnet ist, bzw. deren Antriebsgestänge in Verbindung gebracht. Der Zylinderraum d dient für die Aufwärtsbewegung der Schüttelrutsche, der Zylinderraum e für die Rückbewegung derselben.
Bei der Aufwärtsbewegung gelangt das Treibmittel vom Eintritt f durch den Kanal g in den Zylinderraum d, während der Zylinderraum β durch den Kanal h mit der Atmosphäre in Verbindung steht. Gegen Ende der Aufwärtsbewegung erfolgt die Umsteuerung. Alsdann tritt das Treibmittel durch den im Hauptschieber i untergebrachten Nebenschieber k und wird durch dessen Durchgangsschlitze /, I1, .I2 oder I3 dem jeweiligen Bedarf entsprechend einreguliert und gelangt dann durch die Öffnung m des Hauptschiebers i und den Kanal h hinter den Arbeitskolben α und bewegt diesen mit der Rutsche zurück. Im Ausführungsbeispiel sind vier verschiedene Durchgangsschlitze im Nebenschieber k angeordnet. Die Zahl der Schlitze kann den Umständen entsprechend gewählt werden. Die Einstellung des Neben-Schiebers erfolgt durch Hand vermittels des Handgriffes n, die Feststellung durch den unter Federdruck stehenden Sperrstift 0.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kolbenschiebersteuerung eines zweiseitig wirkenden Schüttelrutschenmotors, gekenn-
    zeichnet durch einen Hauptschieber mit innenliegendem Drosselschieber, der, abgesehen von der Drehung von Hand zum Zwecke der Einstellung, keine Bewegung ausführt und der mit verstellbaren, radial gegeneinander versetzten Durchströmschlitzen (I, I1, I2, I3) versehen ist, welche die Einströmung des Treibmittels in den Zylinder für die Rückbewegung des Kolbens regeln und erst dann zulassen, nachdem sie mit der zugehörigen Öffnung (m) im Hauptschieber in Deckung gebracht sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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