DE69467C - Verfahren und Vorrichtung zur Ingangsetzung von Gas- und Petroleummaschinen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Ingangsetzung von Gas- und Petroleummaschinen

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DE69467C
DE69467C DENDAT69467D DE69467DA DE69467C DE 69467 C DE69467 C DE 69467C DE NDAT69467 D DENDAT69467 D DE NDAT69467D DE 69467D A DE69467D A DE 69467DA DE 69467 C DE69467 C DE 69467C
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DENDAT69467D
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F. W. CROSSLEY in Openshaw, Manchester, England
Publication of DE69467C publication Critical patent/DE69467C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N99/00Subject matter not provided for in the other groups of this subclass
    • F02N99/002Starting combustion engines by ignition means
    • F02N99/008Providing a combustible mixture outside the cylinder

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

TaTSt^lTüFTe s
PATENTAM
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und Vorrichtungen, um einen Gas-, Petroleum-· oder Benzinmotor in Gang zu setzen, derart, dafs man dem Kolben einer solchen Maschine einen Impuls giebt, durch welchen das Schwungrad genügend in Um-: drehung versetzt wird, um die Maschine in Gang zu bringen.
Die beiliegende Zeichnung zeigt die zur Ausübung des Verfahrens dienenden Vorrichtungen im Längenschnitt.
O ist das hintere Ende des Arbeitscylinders, P der Kolben in demselben, L das Auslafsventil, M das Einlafsventil, N das erhitzte Rohr und das Ventil zum Entzünden der Gasmischung. Alle diese Theile sind von bekannter Construction und Anordnung, wie solche sich bei Gas-, Petroleum- und Benzinmotoren vorfinden.
Bei der vorliegenden Erfindung ist an einer geeigneten Stelle am hinteren Ende des Arbeitscylinders eine Einlafsöffnung angebracht, welche mit einem Absperrventil / versehen ist, das durch eine Kurbel. K oder auf andere Weise dicht abgeschlossen werden kann, nachdem die Maschine in Gang gesetzt worden ist, Aufserdem erfolgt der Schlufs des Ventils J auf Grund des Explosionsdruckes im Arbeitscylinder bereits selbstthä'tig, weil das Ventil / mit seiner Stange in einer Führung sich bewegen kann. Diese Einlafsöffnung in dem Arbeitscylinder O steht durch ein Rohr Q mit einem Behälter H in Verbindung, welcher, wie in der Zeichnung, röhrenförmig gestaltet sein kann. Der Rauminhalt dieses Behälters H ist am zwerkmäfsigsten gleich demjenigen des Arbeitscylinders. Eine Mischung von . Luft und Gas wird durch eine mit Hand bethätigte Pumpe unter mäfsigem Druck in den Behälter H gebracht.
Die erwähnte Pumpe kann zweckmäfsig eine doppelt wirkende Pumpe sein, .wie solche in der Zeichnung dargestellt ist. ■ In dieser Pumpe gleitet ein langer Kolben F bei jedem Hub über eine in der Mitte angeordnete Oeffnung G, durch welche das Gas eintritt. An jedem Ende der Pumpe ist ein Auslafsventil und Saugventil A bezw. B vorgesehen.
Wenn der Kolben F nach einer beliebigen Richtung hin einen Theil seines Hubes vollzieht, so wird durch das Saugventil B Luft eingesaugt, und zwar so lange, bis der Kolben über die Oeffnung G hinweggegangen ist, in wel- - chem Augenblick das verhältnifsmäfsig schwere Saugventil B sich schliefst und das leichte Ventil E sich öffnet, so dafs Gas allein in die Pumpe tritt und sich mit der in derselben befindlichen Luft in einem Verhältnifs mischt, . welches durch die Höhe des Kolbens und die Länge des Hubes bestimmt wird. Während des Rückwärtshubes des Kolbens wird die Mischung durch das Austrittsventil A herausgedrückt, und zwar in den Behälter H. In Verbindung mit dem in den Behälter H führenden Rohr steht eine Oeffnung /, welche durch ein von einer Feder bethätigtes Ventil C geschlossen ist. Letzteres wird durch einen auf die Spindel D ausgeübten Druck geöffnet.

Claims (3)

  1. Um nun die Maschine mittelst des zuletzt beschriebenen Apparates in Gang zu setzen, verfährt man wie folgt: . . .
    Nachdem der Kolben P im Arbeitscylinder etwas nach vorn bewegt und das Ventil / geöffnet worden ist, während eins der Ventile L und M oder irgend eine andere Auslafsöffnung vom Cylinder offen ist bezw. zwangsweise offen gehalten wird, wird eine Mischung von Luft mit Gas durch den Behälter H hindurch in den Cylinder 0 gepumpt, so dafs beide Behälter angefüllt sind.
    Ist die Füllung von Behälter H und Arbeitscylinder bewirkt, so wird die mit der Aufsenluft in Verbindung stehende, oben erwähnte Auslafsöffnung wieder geschlossen. Durch Niederdrücken der Spindel D wird dann das Ventil C geöffnet, und es wird nun der Oeff-. nung / eine Flamme genähert, wodurch ein Theil des .Inhalts des Behälters H angezündet wird.
    Durch die Expansion, welche auf Grund dieser Entzündung erfolgt, wird ein beträchtlicher Theil des Inhalts von H in den Cylinder O getrieben, bevor er entzündet wird, wodurch die im Cylinder enthaltene Mischung comprimirt wird, so dafs, wenn die Flamme aus H dieselbe erreicht oder wenn die Entzündung von der erhitzten Röhre N aus erfolgt, der Kolben P mit beträchtlicher Kraft vorwärts getrieben wird, was alsdann ein Drehen des Schwungrades zur Folge hat. Hierauf wird das durch den Explosionsdruck im Arbeitscylinder bereits geschlossene Ventil J, z. B. durch Drehen der Kurbel K, vollständig geschlossen, und da der Kolben P infolge Drehung des Schwungrades mehrere Hübe macht, so bleibt die Maschine in Gang.
    Pate ν τ-An Sprüche:
    ι . Verfahren zur Ingangsetzung von Gas- oder Petroleummaschinen , dadurch gekennzeichnet , dafs zunächst bei etwas vorgerücktem Kolben P des Arbeitscylinders und bei zwangsweise geöffnetem und in dieser Stellung mit der Aufsenluft in Verbindung stehendem Ventil des Arbeitscylinders mittelst einer Pumpe ein explosionsfähiges Gemisch von Gas und Luft in einen Vorraum (H) und einen mit diesem durch ein geöffnetes Ventil (I) in Verbindung stehenden Arbeitscylinder gefüllt wird, dafs ferner nach beendigter Füllung und Schlufs des zwangsweise geöffneten Auslafsventils durch Entzündung und Explosion des im Vorraum befindlichen Explosionsgemisches die im Arbeitscylinder . befindliche Ladung verdichtet, in die Zündvorrichtung des Arbeitscylinders gedrängt Und hier entzündet wird, wobei auch bei genügend reichem Gasgemisch eine Zündung der Cylinderladung mittelst Durchbrennens erzielbar ist, und dafs schliefslich das Ventil I nach erfolgter Explosion ' im Arbeitscylinder geschlossen wird.
  2. 2. Zur Ausführung des im Anspruch i. gekennzeichneten Verfahrens die Anordnung eines Behälters (H), welcher einerseits von einer Pumpe aus mit einem explosiblen Gasgemisch gefüllt und dessen Inhalt nach Füllung und Niederdrücken des Ventils (C) entzündet werden kann und welches andererseits durch die Rohrleitung Q und Ventil (I) mit dem Arbeitscylinder in Verbindung steht.
  3. 3. Zur Ausführung des in Anspruch 1. gekennzeichneten Verfahrens die Anordnung eines Ventils zwischen Vorraum (H) und Arbeitscylinder, welches durch den Druck der ersten Explosion im' Arbeitscylinder selbstthätig geschlossen wird und in der geschlossenen Lage durch eine besondere, von Hand zu bethätigende ' Vorrichtung, z. B. eine Kurbel (K), gehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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