DE30309C - Dampfregulirungs-Vorrichtung für Schraubendampfer - Google Patents

Dampfregulirungs-Vorrichtung für Schraubendampfer

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DE30309C
DE30309C DENDAT30309D DE30309DA DE30309C DE 30309 C DE30309 C DE 30309C DE NDAT30309 D DENDAT30309 D DE NDAT30309D DE 30309D A DE30309D A DE 30309DA DE 30309 C DE30309 C DE 30309C
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DE
Germany
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throttle valve
screw
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steamers
regulating device
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Expired
Application number
DENDAT30309D
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English (en)
Original Assignee
J. c. krause in Stralsund
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE30309C publication Critical patent/DE30309C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H21/00Use of propulsion power plant or units on vessels
    • B63H21/21Control means for engine or transmission, specially adapted for use on marine vessels

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Placing Or Removing Of Piles Or Sheet Piles, Or Accessories Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6S: Schiffbad und Schiffsbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. März 1884 ab.
Diese Erfindung bezieht sich auf einen Apparat, um bei hoher See bezw. bei Freilegung der Schiffsschraube infolge allzu starken Stampfens des Schiffes das Schliefsen und Oeffhen der Drosselklappe in der Dampfzuführung selbstthätig je nach der · Gröfse des Stampfwinkels zu bewerkstelligen.
Auf beiliegender Zeichnung ist Fig. 1 eine Seitenansicht bezw. Schnitt des ganzen Apparates; Fig. 2 eine Ansicht von oben; Fig. 3 eine Seitenansicht der Zugstange, mittelst welcher die Drosselklappe geöffnet oder geschlossen wird; Fig. 4 ein Schnitt in der Richtung a-b, Fig. 3; Fig. 5 ein Schnitt nach c-d, Fig. 3; Fig. 6 ein Schnitt nach e-f durch die Balancierstange und die Schraubenspindelhülse mit der an ihr befestigten Führangsstange Af; Fig. 7 ein Schiff mit schematischer Darstellung der Wirkungsweise des Apparates; Fig. 8 eine Variante des vorgenannten Apparates, bei welchem die stets im Niveau bleibende Wasserfläche, gegen welche der Kolben drückt, durch eine mittelst eines in der Mitte an ihr unbeweglich sitzenden Gewichts stets in horizontaler Lage verbleibende Balancierstange ersetzt ist. Fig. 9 ein Verticalschnitt in der Richtung g-h'von Fig. 8.
A ist ein cylinderförmiger, hohler Körper, welcher an seinen beiden Enden knieförmig umgebogen ist; diese Kniee C und D sind mit Flantschen E versehen, auf welchen die Flantschen C" und D' der kupfernen Cylinder C" und D" aufgesetzt und mittelst Schraubenbolzen befestigt werden. Je zwei dieser Schraubenbolzen befestigen die ganzen vorbeschriebenen Theile auf den Lagerböcken C" und D'".
Auf der Mitte des Rohres A ist der Lagerbock F angegossen, welcher in seiner oben befindlichen Scheere F' die Balancierstange G aufnimmt, welche durch einen Bolzen festgelegt wird. An den Enden der Balancierstange G sind die Kolbenstangen üf und J der Kolben H' und /' scharnierförmig eingelegt und durch Bolzen befestigt.
Die Verbindung zwischen Kolbenstange und Kolben ist scharnierförmig hergestellt. Die Kolben sind aus Kupfer oder Messing hohl hergestellt (Schwimmer), schliefsen jedoch luftdicht an den Wandungen ihrer bezw. Cylinder C " und D".
Auf dem einen Ende der Balancierstange G, auf der Zeichnung zunächst dem Cylinder D", ist ein Rohr K mittelst der Bänder K' und K" befestigt. Dieses Rohr nimmt in seinem Innern die mit dem Handrad L' verbundene Schraubenspindel L auf, an deren anderem Ende, in irgend einer Weise verbunden, sich die Führungsstange M befindet. Ein Theil des Rohres K ist an dieser Stelle geschlitzt, K"', so dafs Führungsstange M bei Vor- und Rückwärtsschrauben der Spindel L derselben folgen kann. Führungsstange M hat ihren Drehpunkt in M' und geht von hier bis an ihr oberes Ende M" in einer schwalbenschwanzförmigen Führung oder Nuth M"\ Fig. 4; das obere Ende der Führungsstange ist gezahnt und greift in ein kleines Zahnrad N ein, welches auf der Achse der Drosselklappe N' fest sitzt.
Dieser Apparat wirkt selbsttätig in der Weise, -dafs bei starkem Stampfen des Schiffe's bezw. bei hoher See und falls, wie dies in Fig. 7 gezeigt ist, die Schraube ganz aufserhalb des Wasserspiegels zu stehen kommt, der Dampf successive mit dem Hervortreten der Schraube abgesperrt, wird.
Der Apparat wird an beliebiger Stelle, ziemlich Schiffsmitte, aufgestellt bezw. auf den an irgend einem Schiffstheile befestigten Unterlagshölzern oder Lagerböcken C" und D'" aufgeschraubt.
Das Rohr A inclusive des unter den luftdicht schliefsenden Kolben befindlichenCylinderraumes C" und D" wird durch den Stutzend' mit Wasser oder irgend einer anderen Flüssigkeit, schwerer wie Wasser, eventuell Quecksilber angefüllt. Es bleibt nun nur noch die Höhe der Zahnstange bezw. die Lage der Drosselklappe bei normaler Lage des beladenen oder unbeladenen Dampfers zu reguliren, und der Apparat ist fertig zum Functioniren.
Durch Vorwärts- und Rückwärtsschrauben der Spindel mittelst des Handrades L' wird Führungsstange M verlängert oder verkürzt, und dadurch, falls der Balancier, welcher von vornherein beim Aufstellen des Apparates, parallel zum Wasserspiegel gestellt war, schräg stehen sollte (was bei ungleich vertheilter Ladung vorkommen kann), die Stellung der Drosselklappe ein für allemal für die zu machende Reise regulirt. Beim Aufstellen des Apparates und ehe Wasser hineingelassen wird, mufs die Balancierstange im Gleichgewicht sein, sei es, dafs man auf der Seite von C die Balancierstange stärker macht oder Gewichte im Verhältnifs zur Schwere des Rohres K darauf befestigt.
Die Wirkung des Apparates ist in Fig. 7 dargestellt, m η ist der natürliche Wasserspiegel der See; m' n' die Wasserlinie des Schiffes; in" n" die stets horizontale Lage der Balancierstange, hervorgerufen durch das Schwimmen der beiden hohlen Kolben auf dem im Rohr A enthaltenen Wasser, welches, dem Wasserspiegel folgend, den Kolben H' scheinbar niedergehen macht und den Kolben Γ scheinbar steigen läfst. Beim Steigen des Kolbens /' aber wird die Führungsstange M in der Pfeilrichtung, Fig. 1, mit hoch gehen, und wir finden, wenn wir diese Bewegung' in Fig. 3 weiter verfolgen, dafs die Zahnstange das Zahnrad weiter gedreht und mit ihm die Drosselklappe geschlossen, d. h. den Dampf abgesperrt hat.
Die horizontal bleibende Wasserfläche im Cylinder D' ist gewissermafsen der Stützpunkt, gegen welchen die Zahnstange und Führung M sich anlehnt.
Damit bei allzu kräftigem Stampfen in kurz aufeinander folgender Reihe, die Stöfse gegen den Drosselklappensitz nicht zu stark werden, ist oberhalb der Führungsstange, d. h. über dem gezahnten Ende irgend eine Vorrichtung (s. p, Fig. 3) angebracht, um die Zahnstange zu verhindern, weiter zu gehen.
In Fig. 8 ist eine Abänderung der vorstehend beschriebenen Einrichtung dargestellt. An Stelle der stets horizontal bleibenden Wasserfläche, gegen welche sich die Kolben gewissermafsen stofsen, ist hier eine durch ein mehr oder minder schweres Gewicht P stets in horizontaler Lage gehaltene Balancierstange Q. verwendet, mit welcher das Gewicht fest verbunden ist. Gewicht und Balancierstange drehen sich in ihrem Zapfen q, welcher in einem gufseisernen Gestell R gelagert ist. Beim Stampfen des Schiffes drückt Führungsstange M, welche .gelenkartig mit dem einen Ende der Balancierstange verbunden ist, wider letztere, welche ihr mit der Kraft des ganzen in der Mitte pendelnden Gewichts entgegentritt und das Drehen des an der Drosselklappe sitzenden Zahnrades, wie vorbeschrieben, bewerkstelligt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein selbstthätiger Regulirungsapparat für Schraubendampfer zwecks Abstellens des Dampfes bezw. Schliefsens der Drosselklappe bei so starkem Stampfen des Schiffes, dafs die Schraube sich bis aufserhalb des Wassers begiebt, bestehend hauptsächlich aus einem U-förmig gebogenen Rohre, in dessen beiden Schenkeln sich hohle Kolben (Schwimmer) befinden, welche mittelst Stangen an einer Balancierstange sitzen, deren einer Schenkel mit einer regulirbaren Führungsstange in Verbindung steht, die beim Hochgehen des Schiffshintertheils einem Zahnrad behufs Schliefsens der Drosselklappe zur D amp fab sperrung erlaubt, in eine an ihrem oberen Ende befindliche fixe Zahnstange einzugreifen und durch die erfolgende Drehung dieses Zahnrades, die Drosselklappe zu schliefsen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT30309D Dampfregulirungs-Vorrichtung für Schraubendampfer Expired DE30309C (de)

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DE30309C true DE30309C (de) 1900-01-01

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DENDAT30309D Expired DE30309C (de) Dampfregulirungs-Vorrichtung für Schraubendampfer

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