DE70525C - Eine Ausführungsform des durch Patent Nr. 68852 geschützten Steuerruders - Google Patents

Eine Ausführungsform des durch Patent Nr. 68852 geschützten Steuerruders

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Publication number
DE70525C
DE70525C DENDAT70525D DE70525DA DE70525C DE 70525 C DE70525 C DE 70525C DE NDAT70525 D DENDAT70525 D DE NDAT70525D DE 70525D A DE70525D A DE 70525DA DE 70525 C DE70525 C DE 70525C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rudder
cylinder
axis
protected
piston
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT70525D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J, CHRISTENSEN in San Francisco, California, V. St. A
Publication of DE70525C publication Critical patent/DE70525C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H25/00Steering; Slowing-down otherwise than by use of propulsive elements; Dynamic anchoring, i.e. positioning vessels by means of main or auxiliary propulsive elements
    • B63H25/06Steering by rudders
    • B63H25/08Steering gear
    • B63H25/14Steering gear power assisted; power driven, i.e. using steering engine
    • B63H25/34Transmitting of movement of engine to rudder, e.g. using quadrants, brakes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H25/00Steering; Slowing-down otherwise than by use of propulsive elements; Dynamic anchoring, i.e. positioning vessels by means of main or auxiliary propulsive elements
    • B63H25/06Steering by rudders
    • B63H25/08Steering gear
    • B63H25/14Steering gear power assisted; power driven, i.e. using steering engine
    • B63H25/26Steering engines
    • B63H25/28Steering engines of fluid type
    • B63H25/30Steering engines of fluid type hydraulic

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Mit vorliegender Einrichtung wird bezweckt, einerseits das Steuerruder und dessen Antriebstheile gegen Stöfse und Schläge, welche durch plötzliche Bewegungen des Ruders durch den Wellenschlag hervorgerufen werden, zu schützen, andererseits die Arbeit des Steuermanns zu erleichtern und möglichst Unglücksfälle zu vermeiden, die bei hohem Seegang in Folge unrichtiger Steuerung des Schiffes leicht vorkommen können.
Die Einrichtung besteht im wesentlichen aus einem hydraulischen Cylinder, dessen Kolben mittels einer Triebstange in Antriebsverbindung mit der Ruderachse des Schiffes steht.
In dem mit Flüssigkeit, beispielsweise Wasser oder OeI, gefüllten hydraulischen Cylinder ist ein Kolben verschiebbar, dessen Kolbenstange sich durch den einen Cylinderdeckel erstreckt, und mit der Rudertriebstange und der Ruderachse derart in Verbindung steht, dafs der Kolben im Cylinder durch die Triebstange bewegt wird und dafs der Kolben bei seinem Hub die Bewegung der Triebstange oder der Ruderachse regelt. An den Cylinderenden sind Kanäle angebracht, die durch ein Rohr mit einander in Verbindung stehen, das mit einem Ventil oder dergleichen versehen ist, so dafs man die Durchflufsmenge von einem Cylinderende nach dem anderen vergröfsern oder vermindern oder auch ganz absperren kann.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine Ausführungsform für ein Ruder gewöhnlicher Gröfse dargestellt, bei welchem die aufzunehmenden Stöfse nicht übermäfsig stark sind und für welches ein genügend breiter Deckraum vor der Ruderachse vorhanden ist. Aufserdem ist noch eine Ausführungsform für gröfsere Schiffe dargestellt, bei welchen vor der Ruderachse auf Deck kein so breiter Raum vorhanden ist, dafs man die erste Ausführungsform anbringen kann.
Fig. ι zeigt den Grundrifs der Vorrichtung nach Wegnahme des Steuerarmes von der Ruderachse, Fig. 2 eine Ansicht der linken Seite von Fig. 1 mit dem Steuerarm auf der Ruderachse, Fig. 3 einen Längsschnitt durch den Cylinder und Fig. 4 im Schnitt um die Ruderachse gelegte Ringe, zwischen welchen der die Bewegung übertragende Zahnbogen auf der Ruderachse eingestellt werden kann.
Der hydraulische Cylinder A ist mit dem Kolben B und der Kolbenstange B1 versehen, an deren Enden die bügelartige Triebstange C, welche in .der Mitte mit Verzahnung C1 versehen ist, mit ihren abgebogenen Enden C"2 angreift. In die Verzahnung C1 greift der auf der Ruderachse W sitzende Zahnbogen D ein. Nahe an den Cylinderdeckeln sind an beiden Enden des Cylinders Kanäle a1 angeordnet, welche durch das Rohr ä2 mit einander in Verbindung stehen. In der Mitte dieses Rohres sitzt ein Ventil oder ein Hahn A3, der mit einem Hahnkegel und absperrbaren Kanälen versehen ist; im oberen Theil des Hahngehäuses befindet sich eine Oeffnung, an die sich ein kurzes Rohr A^ anschliefst, das sich fast bis auf die Höhe des Cylindermantels erstreckt (Fig. 2). Der eine Kanal des Hahnkegels dient dazu, den Durchgang von Flüssigkeit durch Rohr A- von der einen Hahnseite nach der anderen zu regeln, während der andere Kanal des Kegels bei entsprechender
Einstellung dazu dient, das Rohr A* mit Rohr A2 in Verbindung zu bringen, so dafs der Cylinder gefüllt und auch von Zeit zu Zeit Flüssigkeit durch das Rohr A* eingeführt und so die durch Auslaufen verloren gegangene Flüssigkeit ersetzt werden kann. Das Rohr Ai wird durch . eine Kappe verschlossen. Der Hahnkegel ist zwecks Einstellung mit einem Handrad oder einem Hebel versehen. Der Zahnbogen D sitzt an einem Ringe Z)1, welcher auf der Ruderachse zwischen zwei mit der Achse verschraubten Ringen E liegt, so dafs der Zahnbogen zwischen den Ringen E um die Achse W drehbar ist. Durch Einstecken von Bolzen F in Löcher der Ringe E, und des Zahnbogens kann letzterer festgehalten werden. Zieht man die Bolzen heraus, so kann die Ruderachse sich im Ring D1 des Zahnbogens frei drehen, wodurch die ganze Vorrichtung aufser Wirkung gesetzt wird. Hierin liegt ein einfaches Mittel, die Vorrichtung in und aufser Betrieb zu setzen, ohne zugehörige Theile wegnehmen zu müssen. Am Kopf der Ruderachse ist die Steuerstange T angebracht, welche über dem Cylinder, wo genügender Raum hierfür vorhanden ist, schwingen kann; doch kann man die Steuerstange und andere Theile je nach den räumlichen Verhältnissen auch anders anbringen.
Die Länge des Zahnbogens D, die Gröfse des Kolbens und die Länge des Hubes sind von der Gröfse des Ruders und der auf dieses wirkenden Kraft abhängig. Ist der Kolben richtig ausgeführt, so regelt er plötzlich auftretende Bewegungen des Ruders und mildert Stöfse, die auf das Steuergetriebe sonst übertragen werden, in hohem Grade, da sich der Kolben im Cylinder in jeder Richtung nur,so schnell bewegen kann, als die Flüssigkeit von dem einen Ende des Cylinders nach dem anderen strömen kann.
Ein mehr oder weniger grofser Widerstand gegen die Bewegungen des Ruders wird durch Drehen des Kegels des Hahnes A3 nach passender Richtung hervorgerufen, wobei die Durchflufsmenge vermehrt oder vermindert wird. Durch Schliefsen der Ueberströmungskanäle mittels des Hahnkegels kann das Ruder an einer beliebigen Stelle festgehalten werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Eine Ausführungsform des durch das Deutsche Reichs-Patent Nr. 68852 geschützten Steuerruders, bei welcher der Bremscylinder (A) mit einem die beiden Cylinderseiten verbindenden Kanal (A2) mit Drosselventil (A5) versehen ist, wohingegen die durch beide Cylinderdeckel gehende Kolbenstange mit einer Zahnstange (C1) verbunden ist, die in einen auf der Steuerachse sitzenden Zahnsector eingreift.
    Bei dem unter 1. gekennzeichneten Steuerruder die Anordnung eines auf der Steuerruderachse drehbaren Zahnsectors, welcher durch Einsteckstifte (F) in beliebiger Stellung zur Zahnstange an der Steuerruderachse festgestellt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT70525D Eine Ausführungsform des durch Patent Nr. 68852 geschützten Steuerruders Expired - Lifetime DE70525C (de)

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