DE3030604C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Entfeuchten eines
wässrigen Breis, bei dem der Brei auf der Oberseite eines
dampfbeheizten Förderbandes bewegt und die aus dem Brei
austretenden Dämpfe durch eine die Breioberfläche
bestreichende Trockenluftströmung abgeführt werden, sowie
eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 und 7.
Ein derartiges Verfahren und eine Vorrichtung sind aus der
FR-14 08 722 bekannt. Bei dieser Vorrichtung wird ein
Heizmittel, beispielsweise Dampf, unter einem endlosen
Transportband für einen wässrigen Brei ausgestoßen, um so
Wasser aus dem Brei verdampfen zu lassen. Eine Luftströmung
wird quer über dem Brei erzeugt, die das aus dem Brei
verdampfende Wasser mitreißt und es aus der Vorrichtung
entfernt. Diese bisherige Vorrichtung benötigt komplizierte
und sperrige Hauben und Leitungen, die die Überwachung der
gleichmäßigen Trocknung des Breis erschweren.
Es ist weiterhin aus der US 34 17 484 bekannt, abwechselnd quer zur
Förderrichtung eines Films verlaufende Trockenströme zur
Trocknung des Films auszubilden. Bei dieser bekannten
Vorrichtung sind jedoch Abdeckungen der einzelnen
Strömungskammern notwendig, um ein Entweichen der Luftströme
zur Atmosphäre hin zu verhindern.
Demgegenüber ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein
einfaches und zuverlässiges Verfahren sowie eine Vorrichtung
zur Durchführung des Verfahrens zum Trocknen eines Breis zu
schaffen, wobei die Vorrichtung eine einfachere und
kostensparendere Konstruktion aufweist und ein Minimum an
Leitungen, Wartung und Besteuerung erfordert.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 und 7
gekennzeichnete Erfindung gelöst.
Mit der Erfindung wird ein Verfahren und eine Vorrichtung
geschaffen, bei denen zur Atmosphäre hin offene, quer zur
Bewegungsrichtung des Trockenguts abwechselnde Trockenströme
ausgebildet werden, die aufgrund des Coanda-Effekts von einer
Seite des Förderbandes austreten und auf der anderen Seite des
Förderbandes wieder in einen Luftkanal eintreten, ohne daß
aufwendige Abdeckungen erforderlich sind.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine allgemeine schematische perspektivische Ansicht
einer Vorrichtung;
Fig. 2 eine Aufsicht eines in der
Vorrichtung verwendeten Dampfkastens;
Fig. 3 eine Seitenansicht des Dampfkastens der Fig. 2;
Fig. 4 eine Schnittansicht nach der Linie 4-4 in Fig. 2 in
dazu vergrößertem Maßstab;
Fig. 5 eine fragmentarische Ansicht des in Fig. 3 mit einem
Kreis umschriebenen Bereichs in vergrößertem Maßstab;
Fig. 6a bis 6c Seitenansichten der Vorrichtung;
Fig. 7 eine Schnittansicht nach der Linie 7-7 in Fig. 6a in
vergrößertem Maßstab;
Fig. 8a bis 8c Aufsichten der Vorrichtung der Fig. 6a bis 6c;
Fig. 9 eine Vorderansicht einer Luftzuführkammer, die in der
Vorrichtung verwendet ist,;
Fig. 10 eine Aufsicht der Luftzuführkammer;
Fig. 11 eine Schnittansicht nach der Linie 11-11 in Fig. 9;
Fig. 12 eine Vorderansicht einer Luftrückführkammer, die in
der Vorrichtung verwendet ist;
Fig. 13 eine Aufsicht der Luftrückführkammer;
Fig. 14 eine Schnittansicht nach der Linie 14-14 in Fig. 12;
Fig. 15 eine schematische Darstellung der Vorrichtung der
Fig. 1;
Fig. 16 eine schematische perspektivische Ansicht einer
weiteren Ausführungsform der Vorrichtung;
Fig. 17 eine schematische Schnittansicht einer weiteren
Ausführungsform der Vorrichtung;
Fig. 18 eine Aufsicht auf die Vorrichtung der Fig. 17 in
dazu verkleinertem Maßstab;
Fig. 19 eine schematische perspektivische Ansicht noch einer
anderen Ausführungsform der
Vorrichtung;
Fig. 20 eine schematische quergeschnittene Ansicht einer
weiteren Ausführungsform der
Vorrichtung; und
Fig. 21 eine Aufsicht der Vorrichtung der Fig. 20 in dazu
verkleinertem Maßstab.
Wie aus den Figuren und insbesondere Fig. 1 ersichtlich, weist
die Breitrocknungsvorrichtung 10 ein
undurchlässiges, endloses, bewegbares Förderband 12 aus
rostfreiem Stahl auf, dessen ebener oberer horizontaler Trumm
einen Brei in der Form einer dünnen Schicht trägt. Der Brei
kann beispielsweise als eine Tabakschicht oder -film aus
pulverisiertem Tabak dargestellt sein, wie dies in der
schwebenden US-Patentanmeldung 18 814, eingereicht am
8.3.1979, beschrieben ist, auf die hiermit verwiesen wird. Der
obere Trumm des Förderbandes 12 bewegt sich mit einer
vorgegebenen Geschwindigkeit in der durch den Pfeil S
angegebenen Förderrichtung.
Unter dem oberen Trumm des Förderbandes 12 ist wenigstens ein
Dampfkasten 14 vorgesehen, der in Verbindung mit den Fig. 2,
3, 4 und 5 noch genauer beschrieben wird. Der Dampfkasten ist
so konstruiert, daß er Dampf gegen die Unterseite des oberen
Trumms des endlosen Förderbandes 12 ausstößt, um so in dem
Raum zwischen dem Dampfkasten 14 und der Unterseite des oberen
Trumms des Förderbandes 12 eine Dampfatmosphäre zu schaffen
und als Folge davon über dem endlosen Förderband 12 einen
kontinuierlichen Film aus kondensiertem Dampf zu erzeugen, der
aus dem auf dem Förderband 12 liegenden Brei stammt.
Entlang den Längsrändern des endlosen Förderbandes 12 und
in Achsrichtung, d. i. in Längsrichtung des Förderbandes 12,
gleichweit reichend wie der Dampfkasten 14 ist wenigstens eine
Lufttrockenvorrichtung 16 angebracht. Die
Lufttrockenvorrichtung 16 besteht aus Beströmungsdüsen (18,
20), umfassend wenigstens eine Luftzuführkammer 76, die so
konstruiert ist, daß sie einen Strom von Trocknungsluft quer
über die Oberfläche des endlosen Förderbandes 12 und parallel
zu diesem in kleinem Abstand in Richtung zum Einlaß einer
Luftrückführkammer 112 erzeugt, die auf der gegenüberliegenden
Seite des Förderbandes 12 etwa in der gleichen Ebene angeordnet
ist. Wie aus der nachfolgenden genauen Beschreibung der
Breitrocknungsvorrichtung 10 noch deutlich wird, sind längs
der Fortbewegungsbahn des endlosen Förderbandes 12 mehrere
Lufttrockenvorrichtungen 16 vorgesehen, um so eine
langgestreckte Trockenzone zu bilden, wobei unter jeder
Lufttrockenvorrichtung 16 ein Dampfkasten 14 angebracht ist.
Wie insbesondere aus den Fig. 2 bis 5 ersichtlich, weist jeder
Dampfkasten 14 zwei parallele, beabstandete, langgestreckte
Dampfsammelkammern 22 und 24 auf, die sich in Längsrichtung
der Fortbewegungsbahn des endlosen Förderbandes 12 unter dessen
gegenüberliegenden Rändern erstrecken. Jeder Dampfkasten 14
kann durch Einlässe 26, die von einer nichtgezeigten
Dampfquelle zu der Dampfsammelkammer 24 führen, mit einer
geeigneten Dampfmenge gespeist werden. Die Dampfsammelkammern
22 und 24 sind mittels passender Querstangen 28 zu einem festen
Gebilde verbunden, so daß sie eine kastenartige Konstruktion
bilden. Die beiden Dampfsammelkammern 22 und 24 sind durch
eine Reihe querverlaufender, paralleler, beabstandeter
Dampfrohre 30 miteinander verbunden, und jedes Rohr ist mit
einer großen Anzahl nach oben gerichteter Dampfauslaßdüsen 32
versehen, die verhältnismäßig klein sind und auf der Länge der
Rohre in Abständen angeordnet sind. Wie noch deutlicher aus
Fig. 4 hervorgeht, sind die Dampfsammelkammern 22 und 24 auch
noch mit Hilfe von Befestigungsstangen 34 miteinander
verbunden, die sich durch jedes Dampfrohr 30 erstrecken und
koaxial in dem Rohr angeordnet sind.
Was die Konstruktion und Verbindung der Dampfrohre 30 und der
Dampfsammelkammern 22 und 24 anlangt, so sind die vielen
Dampfrohre 30, die in Abständen auf der Länge jedes
Dampfkastens 14 angebracht sind, abwechselnd am einen Ende mit
der Dampfsammelkammer 22 oder der Dampfsammelkammer 24 in
Verbindung, wie dies in der Konstruktion der Fig. 4 zu sehen
ist, so daß der Dampf beim Durchströmen des Dampfrohres 30 vom
einen Ende zum anderen aus der Dampfsammelkammer 22 in ein
Dampfrohr 30 strömt, wogegen das nächste Dampfrohr 30 Dampf
führt, der aus der Dampfsammelkammer 24 eingetreten ist.
Um eine Abdichtung zwischen dem Dampfkasten 14 und der
Unterseite des oberen Trumms des endlosen Förderbandes 12 zu
schaffen und dadurch zu verhindern, daß Dampf in die Umgebung
entweicht, erstreckt sich entlang jeder Dampfsammelkammer 22
und 24 eine Abdichtleiste 36, die vorzugsweise aus Gummi oder
einem synthetischen Dichtungsmaterial besteht. Ihre Oberseite
38 befindet sich in abdichtendem Gleitkontakt mit der
Bodenfläche des oberen Trumms des endlosen Förderbandes 12
nächst dessen Rändern. Die sich in Längsrichtung
gegenüberstehenden Enden des Dampfkastens 14, die sich quer
zum Förderband 12 erstrecken, sind jeweils mit einem ähnlichen
querverlaufenden Dichtungselement 40 in der Form eines
Gummiwischblattes versehen, um etwaige Feuchtigkeit, die an
der Unterseite des endlosen Förderbandes 12 kondensiert und
in den Dampfkasten 14 herabläuft, abzuwischen.
Auf Wellen 44, die sich zwischen den Dampfsammelkammern 22 und
24 erstrecken, sind mehrere frei drehbare Rollen 42 gelagert,
deren oberer Teil ihrer Umfangsflächen etwa in der gleichen
Ebene liegt wie die Oberflächen 38 der Abdichtleisten 36, um
auf diese Weise eine annähernd horizontale Auflage für den
oberen Trumm des endlosen Förderbandes 12 vorzusehen, wenn das
Band mit dem darauf befindlichen Brei über jeden Dampfkasten
14 geführt wird. Die Unterenden der beiden Dampfsammelkammern
22 und 24 sind durch einen Kondensatsammeltrog 46 verbunden,
der sich über den gesamten Zwischenraum zwischen den Kammern
erstreckt, der durch die Länge der Dampfrohre 30 festgelegt
ist. Der Sammeltrog bildet zusammen mit den Kammern einen
geschlossenen Kasten und fällt nach der Mitte zu schräg ab und
steht an seinem tiefsten Punkt mit einem Auslaß 48 für das
Kondensat in Verbindung, so daß das aus dem kondensierten
Dampf im Dampfkasten 14 gebildete Wasser austreten kann.
An jedem Ende oder jeder Ecke des Dampfkastens 14, siehe
hierzu Fig. 5, ist eine Halterung 50 angebracht, die einen
konsolenartigen Ausleger 52 aufweist, an dem eine senkrecht
stehende Ringschraube 54 befestigt ist. Mit Hilfe dieser
Konstruktion kann der Dampfkasten an einer Aufhängung 56
aufgehängt werden, wie dies in Fig. 7 dargestellt ist. Die
Aufhängung 56 besteht aus vertikalen Stützen 58, die an ihren
oberen Enden mit einem horizontalen Galgen 60 verbunden sind
und an ihren unteren Enden an horizontalen Trägern 62 für die
Trockenvorrichtung 10 befestigt sind, so daß ein starres
Rahmengestell entsteht. Von dem Galgen 60 ragen Ringschrauben
64 nach unten, die ihrerseits Aufhängeseile 66 halten, an
denen die gesamte Dampfkastenanordnung unter dem oberen Trumm
des Förderbandes 12 mit Hilfe der Ringschrauben 54 aufgehängt
ist, in die die unteren Enden der Seile eingehängt sind.
Demzufolge werden seitliche Bewegungen oder Verschiebungen des
endlosen Förderbandes 12, das auf den den oberen Bandtrumm
tragenden Rollen 42 läuft und dessen unterer Trumm auf Rollen
68 aufliegt, die auf Wellen 70 gelagert sind, welche ihrerseits
an den unteren Trägern 62 abgestützt sind, nicht auf die
Dampfkastenanordnung übertragen.
Die Lufttrocknungsvorrichtung 16, wie sie in den Fig. 6a bis
6c und 8a bis 8c dargestellt ist, besteht aus mehreren
Trockenluftabschnitten, die entlang dem oberen Trumm des
endlosen Förderbandes 12 hintereinander angeordnet sind, so
daß sie eine lange Trockenzone für den Brei bilden. Jeder
Trockenluftabschnitt umfaßt eine Luftzuführkammer 76, die sich
entlang einer Seite des Förderbandes 12 erstreckt, und eine
Luftrückführkammer 112, die auf der anderen Seite des Bandes
der Luftzuführkammer 76 gegenüberliegt und sich in
Längsrichtung gleichweit erstreckt. Daran schließen weitere
Abschnitte an, wobei auf jede Luftzuführkammer 76
(Beströmungsdüse 18) eines Abschnittes auf der gleichen Seite
des Förderbandes 12 eine Luftrückführkammer 112
(Beströmungsdüse 20) des nächsten Abschnittes folgt.
Jeder Luftzuführkammer 76 ist ein Gebläse 72 zugeordnet, das
von einem Motor 74 angetrieben wird, um die Kammer
vorzugsweise mit erhitzter, entfeuchteter Luft zu speisen.
Wie ohne weiteres aus den Fig. 9 bis 11 ersichtlich, besteht
jede Luftzuführkammer 76 im wesentlichen aus Metallblech und
weist eine längliche, vertikale Plenumkammer auf, die
seitliche Abschlußwände 78 und 80 hat, von denen die letztere
nach oben zu so gekrümmt ist, daß sie in eine horizontale
Deckplatte 82 übergeht, wogegen die Abschlußwand 78 in eine
horizontale Wand 84 mündet. Endwände 86 und 88 bilden zusammen
mit den anderen Wänden einen im wesentlichen geschlossenen
Raum, dessen Konfiguration ein horizontales Ansatzrohr
vorsieht, das eine im wesentlichen seichte, langgestreckte und
rechteckige Luftauslaßdüse 89 bildet. Ein im wesentlichen
kreisförmiger Lufteinlaßanschluß 90 ist am Boden der
Plenumkammer vorgesehen, um mit einem geeigneten Lufteinlaßkanal
92 verbunden zu werden, wie in den Fig. 6a bis 6c und 8a bis 8c
gezeigt, der zu dem Gebläse 72 führt.
Die im wesentlichen horizontal gerichtete Luftauslaßdüse 89
erstreckt sich etwas oberhalb und parallel zu der Oberfläche
des endlosen Förderbandes 12, das den wässrigen Brei durch die
Trockenzone der Breitrocknungsvorrichtung 10 in Richtung des
Pfeils S transportiert. Um sicherzustellen, daß die aus der
Auslaßdüse 89 austretende Luft darin gleichmäßig verteilt ist
und annähernd senkrecht zur Ebene der Auslaßdüse 89 strömt,
lenken schräge Leitbleche 94 und 96 die Luft so, daß sie über
die Länge der Plenumkammer sich ausbreitet, während Leitbleche
98, 100 und 102 dafür sorgen, daß die aus der Düse 89
austretende Luftströmung senkrecht zur Austrittsebene verläuft
und in Querrichtung über die Oberseite des endlosen
Förderbandes 12 in geringem Abstand und parallel zu diesem
geschickt wird.
Die Luftrückführkammer 112 hat, wie aus den Fig. 12 bis 14
ersichtlich, eine ähnliche Konstruktion wie die
Luftzuführkammer 76. In der Hauptsache ist die gesamte Breite
der Luftrückführkammer 112 praktisch gleich derjenigen der
Luftzuführkammer 76. Ferner ist die Luftrückführkammer 112 mit
einer Seitenwand 104 versehen, die glatt in eine horizontale
Wand 106 übergeht, und mit einer Seitenwand 108, die
stromlinienförmig in eine schräg nach oben laufende Seitenwand
110 übergeht, so daß ein Sammelraum gebildet ist und eine etwa
konvergierende Lufteinlaßdüse 114, deren obere Wand 110 schräg
nach unten zu dem Sammelraum verläuft. Wie aus den Figuren
ersichtlich, ragt die obere Wand 110 über die untere Wand 106
hinaus und ist so gestaltet, daß sie eine viel höhere Düse
vorsieht, als die Luftauslaßdüse 89, der sie zugeordnet ist
und der gegenüber sie über dem oberen Trumm des endlosen
Förderbandes 12 angebracht ist. Endwände 116 und 118 bilden
eine geschlossene Kammer, aus der die Luft durch einen
Leitungsanschluß 120 am Boden abfließen kann. In der
Rückführdüse 114 sind mehrere Leitbleche oder Strömungsteiler
122, 124 und 126 derart angeordnet, daß sie die Luft ohne
übermäßige Turbulenz und Wirbelbildung in den Sammelraum
leiten.
Die durch den Leitungsanschluß 120 austretende Rückluft wird
durch ein Knie 128 in eine Leitung 130 geleitet, die zu dem
Gebläse 72 einer benachbarten Luftzuführkammer 76 führt.
Die sich gegenüberstehenden gefluchteten Endwände 86, 118 und
88, 116 der betreffenden Kammern 76 und 112 sind, wie in
Fig. 7 gezeigt, durch Prallplatten 132 miteinander verbunden,
die sich quer über das Förderband 12 erstrecken und dazu
dienen, Verluste in der aus den Auslaßdüsen 89 austretenden
schnellströmenden Luft, die zu den Rückführdüsen 114 auf der
gegenüberliegenden Seite des endlosen Förderbandes 12 strömt,
zu reduzieren.
Die in Laufrichtung des Förderbandes 12 letzte
Luftrückführkammer 112 kann, wie in den Fig. 6c und 8c gezeigt,
mit einem Abflußrohr 134 und einem geeigneten motorgetriebenen
Sauggebläse versehen sein, um die mit Feuchtigkeit beladene
Trockenluft aus der Breitrocknungsvorrichtung 10 abzublasen.
Nach Wunsch kann diese Luft auch entfeuchtet, erneut erhitzt
und zu der in Laufrichtung des Bandes ersten Luftzuführkammer
76 zurückgeleitet werden, um erneut verwendet zu werden.
Das bevorzugte Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Vorrichtung funktioniert folgendermaßen:
Ein wässriger Brei von beispielsweise wiederaufbereitetem Tabak
wird stromaufwärts von der Breitrocknungsvorrichtung 10 auf
das endlose Förderband 12 gegossen, das sich in Richtung des
Pfeils S bewegt, um auf dem oberen Trumm des Förderbandes eine
Breischicht von annähernd 0,4 mm Dicke zu bilden. Der
wiederaufbereitete Tabakbrei kann einen Wassergehalt von etwa
75 bis 90 Gew.-% oder eine Zusammensetzung haben, wie sie in
der obenerwähnten US-Patentanmeldung 18 814 beschrieben
ist.
Der Tabakbrei kann auf das endlose Förderband 12 unter
Zuhilfenahme einer geeigneten Gießvorrichtung (nicht
dargestellt), wie sie in der Technik bekannt ist, oder mittels
einer Tabakbrei-Bereitungsvorrichtung, wie sie in der
US-Patentanmeldung 1 248, eingereicht am 5.1.1979, beschrieben
ist, auf die hiermit verwiesen wird, aufgegossen werden.
Die Lufttrocknungsvorrichtung 16 kann aus mehreren
Trocknungsabschnitten zusammengesetzt sein, die hintereinander
längs der Fortbewegungsbahn des Förderbandes 12 angeordnet
sind, wie in Fig. 1 dargestellt. Jeder Lufttrocknungsabschnitt
umfaßt ein aus einer Luftzuführkammer 76 (Beströmungsdüse 18)
und einer Luftrückführkammer 112 (Beströmungsdüse 20)
gebildetes Paar, dessen beide Kammern einander gegenüber zu
beiden Seiten des Förderbandes 12 angebracht sind. In einer
bevorzugten Anordnung der Breitrocknungsvorrichtung 10, wie sie
schematisch in Fig. 15 gezeigt ist, sind fünf
Trocknungsabschnitte hintereinander vorgesehen, so daß sie eine
lange Breitrocknungszone bilden. Wie dargestellt, wechseln sich
die Beströmungsdüsen 18 (Luftzüführung) und die
Beströmungsdüsen 20 (Luftrückführung) entlang der gleichen
Seite des Förderbandes 12 ab.
Wenn der obere Trumm des endlosen Förderbandes 12, das den Brei
transportiert, den ersten Trocknungsabschnitt am
stromaufwärtigen Einlaßende der Breitrocknungsvorrichtung 10
betritt, wird die Unterseite des Bandes einer Dampfatmosphäre
ausgesetzt, die von einem ersten Dampfkasten 14 erzeugt wird,
der unter dem oberen Trumm des Bandes aufgehängt ist. Der
Dampfkasten wird von einer geeigneten, nichtgezeigten Quelle
mit Dampf unter dem Druck von 0,2 bar und mit einer
Dampftemperatur zwischen etwa 102 bis 103°C beliefert. Der
unter dem Förderband 12 austretende Dampf erhitzt das Band
auf eine Temperatur von etwa 93°C am Eingang der Vorrichtung
und bewirkt durch die verfügbare Übertragungswärme eine
Verdampfung von Feuchtigkeit aus dem Brei, so daß sich über
dem Brei ein kontinuierlicher Film aus kondensierendem Dampf
bildet.
Ein Strom von Trockenluft wird über die Oberfläche des Breis
quer zur Fortbewegungsrichtung des Förderbandes 12 aus der
ersten Beströmungsdüse 18 in Richtung zu der unmittelbar
gegenüberliegenden Beströmungsdüse 20 auf der anderen Seite
des Bandes geblasen. Die Luft ist vorzugsweise entfeuchtet und
mit Hilfe eines Luftvorerhitzers oder einer Heizspule (nicht
dargestellt) auf eine Temperatur von etwa 110°C vorerhitzt. Die
Trockenluft kann der Breitrocknungsvorrichtung 10 mit einem
anfänglichen Volumen von etwa 184 m3/min zugeführt werden,
wobei die Luft aus der Beströmungsdüse 18 mit einer
Geschwindigkeit zwischen etwa 300 bis 3000 m/min austritt und
wobei die bevorzugte Geschwindigkeit für einen Tabakbrei bei
etwa 1037 m/min liegt.
Die Schräglage der Einlaßdüse zur Beströmungsdüse 20 und die
Prallplatten 132, die sich quer über das Förderband 12 und den
Brei erstrecken und die Enden der Beströmungsdüse 18 und 20 zu
beiden Seiten des Bandes miteinander verbinden, halten die
Verluste an Trockenluft auf einem Minimum.
Obgleich die Oberfläche des Förderbandes 12 infolge thermischer
und funktioneller Störungen nicht vollständig eben sein kann
und der Brei selbst in seiner Oberfläche Unregelmäßigkeiten
oder Hindernisse haben kann, haftet die Trockenluftströmung
doch eng an der Oberfläche aufgrund des Coanda-Effekts rasch
strömender Luft. Der Coanda-Effekt ist die Erscheinung, daß
Fluidstrahlen, beispielsweise rasch fließende Luftströme, sich
wieder an glatten Grenzflächen anschmiegen, wobei die
Luftströmung sich um ein Hindernis windet und versucht, daran
zu haften.
Wenn die Trockenluft die Breite des Förderbandes überstreicht,
wird der über dem Brei befindliche Dampffilm in der Luft
mitgerissen und in die Luftrückführkammer 112 geleitet. Die
Rückluft kann dann aus der Luftrückführkammer 112 zum Einlaß
einer benachbarten, in Laufrichtung des Förderbandes 12 weiter
oben liegenden Luftzuführkammer 76 auf der gleichen Seite des
Förderbandes 12 transportiert werden, von wo sie dann über die
Breioberfläche quer über das Band in der zur Luftströmung in
dem vorangehenden Trocknungsabschnitt entgegengesetzten
Richtung geblasen wird. Auf diese Weise überstreicht Luft das
Förderband 12 und den Brei in entgegengesetzten Richtungen, so
daß gewährleistet ist, daß auf den Brei, während dieser durch
die Breitrocknungsvorrichtung 10 transportiert wird, eine
gleichmäßige Trocknungssequenz einwirkt.
Wie in den Figuren dargestellt, wird durch die Rückführung von
Luft aus den Beströmungsdüsen 20 zu den Beströmungsdüsen 18 ein
vollständiger Trockenluft-Umwälzzyklus erzeugt. Außerdem ist
unter jedem Trocknungsabschnitt ein eigener Dampfkasten 14
angeordnet, um so in jedem Abschnitt der Vorrichtung die
erforderliche Verdampfung zu gewährleisten.
Die hierin dargestellte und beschriebene
Breitrocknungsvorrichtung 10 enthält fünf
Lufttrocknungsabschnitte, die jeder vorzugsweise 365 cm lang
sind, so daß eine Lufttrocknungsvorrichtung 16 von etwa 18 m
Länge zustande kommt. Im Rahmen der Erfindung können jedoch
auch mehr oder weniger Trocknungsabschnitte vorgesehen werden,
je nach dem Typ der in dem Brei verwendeten Materialien oder
nach dem gewünschten Trocknungsgrad. Hierbei ist es möglich,
die funktionelle Länge der Grundvorrichtung ohne strukturelle
Abänderungen zu variieren, indem man zwischen den einzelnen
Trocknungsabschnitten der Breitrocknungsvorrichtung
Rücklaufrohre und Ventile einbaut, wodurch man funktionelle
Trocknungsabschnitte entweder weglassen oder zufügen kann.
Nachstehend werden verschiedene Modifikationen der
Breitrocknungsvorrichtung beschrieben, die sich dem Fachmann
ohne weiteres anbieten; hierzu wird auf die Fig. 16 bis 21
Bezug genommen, in denen gleiche oder ähnliche Bestandteile
mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind.
In dem Ausführungsbeispiel der Fig. 16 erstrecken sich mehrere
Beströmungsdüsen 140 in Abständen quer über das Förderband 12,
um Luftströme auszustoßen, die entlang der Fortbewegungsbahn
des Bandes fließen. Neben den Beströmungsdüsen 140 sind
Beströmungsdüsen 142 angebracht, die Rückluft und aus dem Brei
verdampfte und in der Luft mitgeführte Feuchtigkeit aufnehmen.
Das Ausführungsbeispiel der Fig. 17 und 18 zeigt
Beströmungsdüsen 150, die Ströme von Trocknungsluft von den
Seiten des Förderbandes 12 zu dessen longitudinaler Mittellinie
senkrecht zur Fortbewegungsrichtung des Bandes formen. Die
Rückluft mit der aus dem Brei stammenden, darin mitgerissenen
Feuchtigkeit wird von Beströmungsdüsen 152 aufgenommen, unter
denen eine Ablenkplatte 154 die Luft in diese Düse lenkt. Eine
passende Haube 156 über der Beströmungsdüse 152 verteilt die
Luft in die Umgebung.
Die Konstruktion der Fig. 19 zeigt eine Anordnung von
Beströmungsdüsen 160 und 162, die sich quer über das Förderband
12 erstrecken und so konstruiert sind, daß die Trocknungsluft
über den Brei in Richtungen entlang der Fortbewegungsbahn des
Förderbandes und dazu entgegengesetzt fließen lassen. Geeignete
Abzugshauben 164 sind über dem Band zwischen den
Beströmungsdüsen 160 und 162 angebracht, um die mit
Feuchtigkeit beladene rückgeführte Trocknungsluft umzuleiten.
Wie in den Fig. 20 und 21 gezeigt, richten vertikal nach unten
ragende Beströmungsdüsen 170 Luft nach unten auf den Brei und
radial nach außen, und die mit Feuchtigkeit beladene Rückluft
wird zu Beströmungsdüsen 172 gelenkt, die sich entlang beiden
Seiten des Förderbandes 12 erstrecken.
Außer den beschriebenen verschiedenen Ausführungsbeispielen
der Breitrocknungsvorrichtung sind noch
andere Modifikationen im Rahmen der Erfindung möglich.
Claims (22)
1. Verfahren zum Entfeuchten eines wässrigen Breis, bei dem
der Brei auf der Oberseite eines dampfbeheizten Förderbandes
bewegt und die aus dem Brei austretenden Dämpfe durch eine
die Breioberfläche bestreichende Trockenluftströmung
abgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß man der
Trockenluftströmung eine Geschwindigkeit erteilt, die zum
Anlegen der Trockenluftströmung an die Breioberfläche
entsprechend dem Coanda-Effekt führt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der das Förderband (12) beheizende Dampf einen Druck von etwa
0,21 bar und eine Temperatur von etwa 102° bis 104°C aufweist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Trockenluftströmung eine Geschwindigkeit von etwa
300 m/min bis 3000 m/min aufweist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Trockenluft eine Anfangstemperatur
von etwa 110°C aufweist.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Trockenluft mit einem Volumen von
etwa 184 m3/min zugeführt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Brei ein wiederaufbereiteter
Tabakbrei mit einem Wassergehalt von etwa 75 bis 90 Gew.-%
ist.
7. Vorrichtung zur Entfeuchtung eines wässrigen Breis,
umfassend ein Förderband zur Aufnahme des wässrigen Breis an
seiner Oberseite und einer Beheizung an seiner Unterseite und
Beströmungsdüsen zur Beströmung der Breioberfläche mit einem
Trockenluftstrom, dadurch gekennzeichnet, daß die
Beströmungsdüsen (18, 20) zur Erzeugung einer Coanda-Strömung
über der Breioberfläche abschnittsweise abwechselnd quer zur
Förderrichtung (S) des Förderbandes (12) angeordnet und
ausgebildet sind (Fig. 15).
8. Vorrichtung zur Entfeuchtung eines wässrigen Breis,
umfassend ein Förderband zur Aufnahme des wässrigen Breis an
seiner Oberseite und einer Beheizung an seiner Unterseite und
Beströmungsdüsen zur Beströmung der Breioberfläche mit einem
Trockenluftstrom, dadurch gekennzeichnet, daß die
Beströmungsdüsen (140, 142) zur Erzeugung einer Coanda-Strömung
über der Breioberfläche im wesentlichen parallel zur und in
Förderrichtung (S) des Förderbandes (12) angeordnet und
ausgebildet sind (Fig. 16).
9. Vorrichtung zur Entfeuchtung eines wässrigen Breis,
umfassend ein Förderband zur Aufnahme des wässrigen Breis an
seiner Oberseite und einer Beheizung an seiner Unterseite und
Beströmungsdüsen zur Beströmung der Breioberfläche mit einem
Trockenluftstrom, dadurch gekennzeichnet, daß die
Beströmungsdüsen (150, 152) zur Erzeugung einer Coanda-Strömung
über der Breioberfläche im wesentlichen von beiden Rändern des
Förderbandes (12), entgegengesetzt bis zur Mitte des
Förderbandes (12), quer zur Förderrichtung (S) des
Förderbandes (12) angeordnet und ausgebildet sind (Fig. 17, 18).
10. Vorrichtung zur Entfeuchtung eines wässrigen Breis,
umfassend ein Förderband zur Aufnahme des wässrigen Breis an
seiner Oberseite und einer Beheizung an seiner Unterseite und
Beströmungsdüsen zur Beströmung der Breioberfläche mit einem
Trockenluftstrom, dadurch gekennzeichnet, daß die
Beströmungsdüsen (160, 162) zur Erzeugung einer Coanda-Strömung
über der Breioberfläche im wesentlichen parallel zur und
abschnittsweise abwechselnd in und gegen Förderrichtung (S)
des Förderbandes (12) angeordnet und ausgebildet sind
(Fig. 19).
11. Vorrichtung zur Entfeuchtung eines wässrigen Breis,
umfassend ein Förderband zur Aufnahme des wässrigen Breis an
seiner Oberseite und einer Beheizung an seiner Unterseite und
Beströmungsdüsen zur Beströmung der Breioberfläche mit einem
Trockenluftstrom, dadurch gekennzeichnet, daß die
Beströmungsdüsen (170, 172) zur Erzeugung einer Coanda-Strömung
über der Breioberfläche abschnittsweise abwechselnd sowohl quer
als auch in und gegen Förderrichtung (S) des Förderbandes (12),
d.h. radial zur Breioberfläche, angeordnet und ausgebildet
sind (Fig. 20, 21).
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Dampfheizung wenigstens einen
Dampfkasten (14) aufweist, der zwei parallele beabstandete
Dampfsammelkammern (22, 24) umfaßt, die sich unter den
Unterrändern des Förderbandes (12) erstrecken, sowie mehrere
beabstandete Dampfrohre (30), die sich zwischen den beiden
Dampfsammelkammern (22, 24) erstrecken und abwechselnd mit der
einen Dampfsammelkammer (22) und der anderen Dampfsammelkammer
(24) in Verbindung stehen und in denen jeweils mehrere
Dampfauslaßdüsen (32) ausgebildet sind, die nach oben zur
Unterseite des Förderbandes (12) für den Brei gerichtet sind,
so daß unter dem Förderband (12) eine Dampfatmosphäre
ausgebildet wird, die ihre spezifische Wärme auf das
Förderband (12) übertragen kann und damit bewirkt, daß sich
aus dem Brei ein Film kondensierbaren Dampfes bildet.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß das Förderband (12) für den Brei ein
endloses Förderband ist, das einen ebenen oberen Trumm hat,
auf dem der Brei liegt, daß sich die beiden Dampfsammelkammern
(22, 24) unter den gegenüberliegenden Rändern des oberen
Trumms des Förderbandes (12) in dessen Laufrichtung erstrecken,
und daß die Dampfrohre (30) sich quer zum Förderband (12)
erstrecken.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Aufhängung (56) für den Dampfkasten
(14) unter dem oberen Trumm des endlosen Förderbandes (12)
vorgesehen ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß
die Aufhängung (56) für den Dampfkasten (14) Ringschrauben
(54) aufweist, die an dem Dampfkasten (14) befestigt sind und
an denen Aufhängeseile oder -ketten (66) einhängbar sind, mit
denen der Dampfkasten (14) an einem Galgen (60) aufgehängt ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß das Förderband (12) für den Brei ein
undurchlässiges Förderband ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 7 und einem der Ansprüche 12
bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Beströmungsdüsen (18,
20) zur Beströmung der Breioberfläche mindestens eine
Luftzuführkammer (76) mit einer Luftauslaßdüse (89), die sich
entlang einer Seite des Förderbandes (12) für den Brei
erstreckt, und mindestens eine Luftrückführkammer (112)
umfaßt, die sich entlang der gegenüberliegenden Seite des
Förderbandes (12) gleichweit wie die Luftzuführkammer (76)
erstreckt und einen Lufteinlaßkanal (120) zur Aufnahme der
aus der Luftauslaßdüse (20) austretenden Luft und des darin
mitgeführten, aus dem Brei zwischen der Luftzuführkammer (76)
und der Luftrückführkammer (112) stammenden kondensierbaren
Dampfes aufweist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Gebläse (72) in der Luftzuführkammer (76) zum Fördern
rasch strömender, unter Druck stehender Trockenluft zu der
Luftauslaßdüse (89) vorgesehen ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch
gekennzeichnet, daß die Luftauslaßdüse (89) aus einem
langgestreckten, seichten Auslaßkanal besteht, der sich über
und entlang der Seite des Förderbandes (12) für den Brei
erstreckt, und daß in diesem Auslaßkanal mindestens ein
Leitblech (98, 100, 102) zum Verteilen und Ausrichten der
Strömungsbahn der ausströmenden Luft vorgesehen ist.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch
gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten des Förderbandes (12) für
den Brei mehrere Luftzuführkammern (76) und Luftrückführkammern
(112) vorgesehen sind, die in Abständen entlang der
Fortbewegungsbahn des Förderbandes (12) angeordnet sind, so
daß sie eine ausgedehnte Trockenzone für den Brei bilden, wobei
die Luftzuführkammern (76) und die Luftrückführkammern (112)
entlang der Trockenzone miteinander abwechseln und jeder
Luftzuführkammer (76) auf einer Seite des Förderbandes (12)
eine Luftrückführkammer (112) auf der anderen Seite des
Förderbandes (12) direkt gegenüberliegt.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß
Rohrleitungen (128, 130), die wenigstens einige der
Luftrückführkammern (112) mit einer benachbarten, stromaufwärts
gelegenen Luftzuführkammer (76) auf derselben Seite des
Förderbandes (12) für den Brei verbinden, um so eine
kontinuierliche Trockenluftumwälzung in der Breitrockenzone
zu bilden, vorgesehen sind.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 21, dadurch
gekennzeichnet, daß die Dampfheizung einen Dampfkasten (14)
aufweist, und daß jedem einander gegenüberliegenden Paar einer
Luftzuführkammer (76) und einer Luftrückführkammer (112) ein
eigener Dampfkasten (14) zugeordnet ist.
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