DE3029373C2 - Rennsport-Motorrad - Google Patents

Rennsport-Motorrad

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DE3029373C2
DE3029373C2 DE3029373A DE3029373A DE3029373C2 DE 3029373 C2 DE3029373 C2 DE 3029373C2 DE 3029373 A DE3029373 A DE 3029373A DE 3029373 A DE3029373 A DE 3029373A DE 3029373 C2 DE3029373 C2 DE 3029373C2
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K11/00Motorcycles, engine-assisted cycles or motor scooters with one or two wheels
    • B62K11/02Frames
    • B62K11/04Frames characterised by the engine being between front and rear wheels
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B61/00Adaptations of engines for driving vehicles or for driving propellers; Combinations of engines with gearing
    • F02B61/02Adaptations of engines for driving vehicles or for driving propellers; Combinations of engines with gearing for driving cycles

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

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des Hauptrahmens und auch parallel zur Aufstandsflä- lenk 5 gelagerte Hinterradgabel 6 mit Hinterrad 7, welche des Motorrades angeordnet ist, so kann der Nei- ehe über ein Federbein 8 mit Teleskopstoßdämpfer nagungswinkel des Hinterrades gegenüber der Längsmit- he dem Lenkkopf 2 abgestützt ist Ferner umfaßt das telebene des Hauptrahmens auch bei Kurvenfahrt mit Motorrad einen gestrichelt dargestellten motorischen großer Schräglage des Vorderrades und Hauptrahmens 5 Antrieb 9, einen Tank 10, einen Fahrersitz 11 und einen in Richtung auf den Kurvenmittelpunkt hin geringer Lenker 12.
gehalten werden, so daß hierdurch die Aufstandsfläche Das Hinterrad 7 ist gegenüber der Längsmittelebene des Hinterrades auf dem Boden eine bessere Seitenfüh- 13 des Hauptrahmens 1 schwenkbar gelagert, wobei der rungskraft bewirkt, so daß das Motorrad mit höherer Schwenkwinkel 14 des Hinterrades 7 gegenüber der Kurvengeschwindigkeit gefahren werden kann, bevor io Längsmittelebene 13 des Hauptrahmens 1 in Abhängigein Ausbrechen des Hinterrades nach außen erfolgt keit vom Lenkeinschlag des Vorderrades 7 bzw. dem Der Schwenkwinkel des Hinterrades gegenüber der aus der jeweiligen Fahrgeschwindigkeit resultierenden Längsmittelebene des Hauptrahmens wird dabei in Ab- Neigungswinkel 15 der Längsmittelebene 13 des Haupthängigkeit vom Lenkeinschlag des Vorderrades bzw. rahmens 1 einstellbar ist Hierzu ist die Hinterradgabel 6 dem aus der jeweiligen Fahrgeschwindigkeit resultie- 15 in einen am Hauptrahmen 1 gelagerten vorderen Gabelrenden Neigungswinkel des Hauptrahmens eingestellt teil 16 und einen das Hinterrad 7 lagernden hinteren Dabei kann sich — je nach konstruktiver Ausbildung — Gabelteil 17 unterteilt und zwischen vorderem und hinauch ein Lenkwinkel des Hinterrades in Richtung auf terem Gabeiteil 16 bzw. 17 ist eine beide Gabelteile 16 das Kurvenzentrum ergeben. Es ist jedoch nicht unbe- und 17 vverbindende Schwenkeinrichtung 18 angeorddingt notwendig, daß das Hinterrad auch bei extremer 20 net Ferner sind an beiden Seiten der Vorderradgabel 3 Kurvenneigung noch senkrecht zur Aufstap.dsfläclie im Bereich des Lenkkopfes 2 GebereinricLcungen 19 für läuft wenn der Hauptrahmen des Rennsport-Motorra- den Lenkausschlag des Vorderrades 4 und Übertrades aufgrund einer mit hoher Geschwindigkeit gefahre- gungseinrichtungen 20 für den ermittelten Lenkausnen Kurve bereits erheblich in Richtung auf den Kur- schlag angeordnet wobei die Übertragungseinrichtunvendrehpunkt geneigt gefahren wird. 25 gen 20 tischen die Gebereinrichtungen 19 und die
Die Funktionstüchtigkeit des erfindungsgemäßen Schwenkeinrichtung 18 zwischengeschaltet sind.
Rennsport-Motorrades konnte bereits in umfangrei- Die Übertragungsemrichtungen 20 sind als hydraulichen Versuchen festgestellt werden. Es konnten tatsäch- sehe Zylinderkolbeneinheiten 21 ausgebildet, die im Hch Kurven mit erheblich höherer Geschwindigkeit Drehpunkt 22 schwenkbar am Hauptrahmen 1 angedurchfahren werden als es mit Rennsport-Motorrädern 30 lenkt sind. Die Kolbenstangen 23 dienen als Übertrain bekannter Ausführung möglich ist Darüber hinaus gungseinrichtungen 20, deren freie Enden mittels Schelhat sich auch bei Geradeausfahrt mit hoher Geschwin- IenkJemmen 24 an den jeweiligen seitlichen Vorderraddigkeit eines Rennsport-Motorrades eine erfolgreiche gabelteilen 25 festgelegt sind Eine Speiseleitung 26 Verwendung der Erfindung gezeigt Bei Hochgeschwin- führt zu einem Druckölreservoir 27, dessen Druck über digkeitsfahrten eines Rennsport-Motorrades kommt es 35 eine nicht dargestellte Druckölpumpe auf einem konnämlich zu verstärkten Pendelbewegungen des Vorder- stanten Arbeitsdruck gehalten wird. Die hydraulischen rades, die vom Fahrer durch ständiges Gegenlenken und Zylinderkolbeneinheiten 21 sind weiterhin über Druck-Auspendeln ausgeglichen werden müssen. Wenn gemäß leitungen 28 mit der Schwenkeinrichtung 18 in später der Erfindung das Hinterrad entgegengesetzt zur Pen- noch näher beschriebener Weise verbunden,
delbewegung des Vorderrades um kleine Winkel pen- 40 Di? Schwenkeinrichtung 18 besteht aus einer, in delt, wird hierdurch eine stetige Veränderung des Auf- Fahrtrichtung des Motorrades gesehen, mit dem vordestandspunktes des Hinterrades auf der Aufstandsfläche ren Hinterradgabelteil 16 verbundenen Antriebsscheibe der Fahrbahn bewirkt wodurch eine Stabilisierung des 29 und einer mit dem hinteren Hinterradgabelteil 17 Fahrzustandes durch ein Selbst-Einpendeln erreicht verbundenen Abtriebsscheibe 30, die duich Axiailager wird. 45 31 und Radiallager 32 gegeneinander drehbar, aber Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines Ausfüh- durch einen von der Antriebsscheibe 29 durch die Abrungsbeispieles näher erläutert Es zeigt triebsscheibe 30 durchgehenden Wellenzapfen 33 mit F i g. 1 eine Ansicht des erfindungsgemäßen Renn- Wellenmutter 34 axial unverschieblich miteinander versport-Motorrades, bunden sind.
F i g, 2 eine Draufsicht, 50 Die Abtriebsscheits 30 weist auf ihrer der Antriebs-
F i g. 3 eine Vorderansicht, scheibe 29 zugekehrten Seite zwei um 180° gegeneinan-
F i g. 4 eine Schwenkeinrichtung in Seitenansicht, der versetzt angeordnete Zahnsegmente 35 und 36 auf,
F i g. 5 eine Draufsicht auf die Schwenkeinrichtung, die in die Scheibe eingefräst oder eingestoßen sind. In
F i g. 6 eine Vorderansicht der Schwenkeinrichtung, die Zahnsegmente 35 und 36 greifen Ritzelwcllen 37 mit
F i g. 7 die Schwenkeinrichtung in Seitenansicht, teil- 55 entsprechenden Verzahnungen 38 ein. Die Ritzelwellen
weise im Schnitt, 37 sind innerhalb der Antriebsscheibe 29 drehbar, aber
F i g. 8 eine Vorderansicht der Schwenkeinrichtung axial unverschiebbar über Radial-Axial-Lager 39 gela-
mit gestrichelt eingezeichneter Verzahnung, gert. Auf der Vord.-rseite 41 der Antriebsscheibe 29
F i g. 9 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der greift eine in einer Führung 42 gelagerte Zahnstange 40
Abtriebsscheibe, 60 in die Außenverzahnung 43 der Ritzelwellcn 37 ein.
F i g. 10 eine Vorderansicht der Abtriebsscheibe, Die Ritzelwellen 37 sind einstückig mii den Verzah-
F i g. 11 eine Vorderansicht der Antriebsscheibe und nungen 38 ausgebildet. An den sich an die Verzahnun-
F i g 12 eine Seitenansicht der Antriebsscheibe, teil- gen 38 anschließenden Sitz für die Lager 39 schließt sich
weise im Schnitt. ein weiterer zylindrischer Teil zur Aufnahme der Au-
Das in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellte Rennsport- 65 ßenverzahnung 43 an, in deren Bereich eine Keilnute
Motorrad umfaßt einen Hwiptrahmen 1 mit Lenkkopf 2, mit Nutkeil vorgesehen ist. Am vorderen Ende ist eine
eine im Lenkkopf 2 gelagerte Vorderradgabel 3 mit Wellenmutter auf die Ritzelwelle 37 aufgeschraubt
Vorderrad 4 und eine am Hauptrahmen 1 im Drehge- Die die Ritzelwellen 37 betätigende Zahnstange 40 ist
über die hydraulischen Zylinderkolbeneinheiten 21 antreibbar, die als Übertragungseinrichtungen 20 an beiden Seiten des Hauptrahmens 1 angeordnet sind und deren Kolbenstangen 23 als Gebereinrichtungen 19 mit den Vorderradgabelteilen 25 verbunden sind. Die Übertragungs des mittels der Verbindungsleitungen 28 zugeführten Öldruckes erfolgt über nicht näher dargestellte, innerhalb der Führung 42 für die Zahnstange 40 vorgesehene Hydraulikelemente, wie z. B. doppeltwirkende Zylinderkolbeneinheiten.
Der in F i g. 1 mit 90° angegebene Winkel 44 zwischen der Teilungsebene zwischen den Scheiben 29 und 30 der Aufstandsfläche kann auch kleiner (oder größer) gemacht werden. Hierdurch kann ein Lenkverhalten bzw. ein Lenkeinschlag des Hinterrades 7 erzielt werden.
Das vorbeschriebene Rennsport-Motorrad kann bei Kurvenfahrt mit seinem Hinterrad 7 in eine andere, geringere Neigung zum Hauptrahmen 1 eingestellt werden, wodurch die Bodenhaftung entscheidend verbes- sert werden kann, so daß bei vergleichbaren Verhältnissen größere Kurvengeschwindigkeiten erreicht werden können. Gleichzeitig kann durch Verändern des Winkels 44 auf von 90° abweichende Werte ein Lenkeinschlag des Hinterrades 7 eingestellt werden. Als Bezugs- grundlage für die Neigung des Hinterrades dient zum einen der Lenkeinschlag des Vorderrades. Zusätzlich kann auch die Neigung des Hauptrahmens 1 als Bezugsgrundlage für die Neigung des Hinterrades 7 herangezogen werden. Hierzu bedarf es eines elektronischen Neigungsgebers am Hauptrahmen 1, der die Schwenkeinrichtung 18 ansteuert. Damit bei kleinen Lenkwinkeln de* Vorderrades 4 noch keine Betätigung der Dreheinrichtung 18 erfolgt, kann mit Verzögerungsschaitungen gearbeitet werden, die in die Hydraulikein- richtung eingebaut werden.
Hierzu 10 Blatt Zeichnungen
50
55
60

Claims (7)

1 2 Die Erfindung bezieht sich auf ein Rennsport-Motor-Patentansprüche: rad mit einem Hauptrahmen mit Lenkkopf, mit einer im Lenkkopf gelagerten Vorderradgabel und mit einem in
1. Rennsport-Motorrad mit einem Hauptrahmen der Hinterradgabel gelagerten Hinterrad, wobei jeweils mit Lenkkopf, mit einer im Lenkkopf gelagerten 5 ..«.(Oberbegriff des Anspruches 1). Vorderradgabel und mit einem in der Hinterradga- Bei einer derartigen, bei Zweirädern bekannten Anbei gelagerten Hinterrad, wobei jeweils dem Hinter- Ordnung (OE-PS 7 635 und DE-PS 117 016) ist drs Hinrad eine Schwenkeinrichtung und dem Vorderrad terrad analog zum Vorderrad um eine im wesentlichen eine Gebereinrichtung für den Lenkausschlag züge- vertikal zur Aufstandsfläche gerichtete Achse schwenkordnet ist und zwischen beiden Einrichtungen eine io bar. Das Verschwenken erfolgt in Abhängigkeit vom Übertragungseinrichtung zur Beeinflussung des Schwenkwinkel des Vorderrades Ober Gestänge oder Schwenkwinkels des Hinterrades in Abhängigkeit Verzahnungen.
vom Lenkausschlag des Vorderrades angeordnet ist, Herkömmliche Rennsport-Motorräder erreichen
dadurchgekennzeichnet, sehr hohe Geschwindigkeiten, die regelmäßig über
daß die Schwenkeinrichtung (18) des Hinterrades (7) 15 200 km/Std. liegen. Solche Rennsport-Motorräder so!-
mit einer im wesentlichen parallel zur Längsmittel- !en auch möglichst schnell in Kurven kleiner Krümmung
ebene (13) des Hauptrahmens (1) angeordneten Ach- gefahren werden können. Derartige Kurven werden mit
se (45) versehen ist und großer Neigung bei Schrägstellung des Motorrades in
daß die Teikngsebene zwischen dem schwenkbaren Richtung auf den Kurvenmittelpunkt gefahren. Beim
und nicht schwenkbaren Teil der Schwenkeinrich- 20 Einfahren in die Kurve muß zunächst das Vorderrad in
tung (18) unter einem Winkel (44) von etwa 90° zur die gewünschte Richtung um einen geringen Winkel
Aufstandsfläche des Motorrades angeordnet ist. eingeschlagen werden, d. h. die Kurve muß angelenkt
2. Motorrad nach Anspruch 1, dadurch gekenn- werden. Mit Beginn der Kurvenfahrt erfolgt eine Neizeichnet, daß die Hinterradgabel (6) in einen am gung des Motorrades in Richtung des Kurvenmittel· Hauptrahmen (1) gelagerten vorderen Gabelteil (16) 25 punktes. Der Lenkaurxhlag ist nunmehr nur noch mini- und einen das Hinterrad (7) lagernden hinteren Ga- mal, da in Folge der Neigung des Motorrades die Kurve beiteil (17) unterteilt ist und daß die Schwenkeinrich- durchfahren wird. Insbesondere bei sehr schnell gefahtung (18) beide Gabelteile (16 und 17) miteinander renen Kurven kleiner Krümmungsradien muß dann verbindet vom Fahrer leicht gegengelenkt werden, da sonst die
3. Motorrad nach Anspruch 2, dadurch gekenn- 30 Gefahr besteht, daß das Hinterrad aufgrund der auf das zeichnet, daß die Schweakeinriditung (18) aus einer Fahrzeug mit Fahrer einwirkenden Zentrifugalkraft mit dem vorderen GabelCsil (16) verbundenen An- wegrutscht
triebsscheibe (29) und einer mit dt .11 hinteren Gabel- Das Durchfahren von Kurven erfolgt bei Rennsportteil (17) verbundenen Abtriebsscheibe (30) gebildet Motorrädern im äußersten Grenzbereich mit Neigunist die gegeneinander drehbar, aber axial unver- 35 gen bzw. Schräglagen von 45° in Richtung auf den Kurschiebbar miteinander verbunden sind, und daß An- venmittelpunkt Dabei baut sich eine Seitenführungstriebselemente (37, 38, 39, 40) zur Verdrehung der kraft zwischen den Rädern und der Aufstandsfläche am das Hinterrad (7) schwenkenden Abtriebsscheibe Boden der Fahrbahn auf, d. h. das Rad stemmt sich in der (30) gegenüber der Antriebsscheibe (29) vorgesehen Schräglage nach außen. Die Seitenführungskraft ersind. 40 reicht jedoch in Abhängigkeit von der Fahrbahnbe-
4. Motorrad nach Anspruch 3, dadurch gekenn- schaffenheit sehr schnell einen maximalen Grenzwert, zeichnet daß die Abtriebsscheibe (30) auf ihrer der Dann ist die Reibungskraft zu klein, so daß es zum Weg-Antriebsscheibe (29) zugekehrten Seite zwei um rutschen des Rades, insbesondere des Hinterrades 180° gegenüberliegende Zahnsegmente (35 und 36) kommt.
aufweist und innerhalb der Antriebsscheibe (29) 45 Die Verwendung eines aus den einleitend genannten
zwei in die Zahnsegmente (35 und 36) eingreifende Druckschriften bekannten Zweirades mit um eine verti-
Ritzelwellen (37) gelagert sind, die durch eine ge- kai zur Aufstandsfläche gerichteten Achse schwenkba-
meinsame, auf der Vorderseite (41) der Antriebs- rem Hinterrad kann hier keine Abhilfe schaffen, da hier
scheibe (29) gelagerte Zahnstange. (40) antreibbar in gleicher Weise wie oben beschrieben sehr schnell die
sind. 50 Grenzwerte für die Seitenführungskraft erreicht wer-
5. Motorrad nach Anspruch 4, dadurch gekenn- den und ebenfalls ein Wegrutschen des Hinterrades erzeichnet daß die Zahnstange (40) über hydraulische folgen würde.
Zylinderkolbeneinheiten (21) antreibbar ist, die als Der Erfindung liegt von daher die Aufgabe zugrunde, Übertragungseinrichtungen (20) an beiden Seiten ein Rennsport-Motorrad mit den gattungsbildenden des Hauptrahmens (1) angeordnet sind und deren 55 Merkmalen so auszubilden, daß bei Kurvenfahrt besse-Kolbenstangen (23) als Gebereinrichtungen (19) aus- re Bodenhaftungsverhältnisse, d. h. eine höhere Seitengebildet und mit ihren freien Enden mit den Vor- führungskraft beim Hinterrad vorhanden sind, so daß derradgabelteilen (25) verbunden sind. ein Wegrutschen bzw. Ausbrechen des Hinterrades bei
6. Motorrad nach Anspruch 5, dadurch gekenn- vergleichbar großen Kurvengeschwindigkeiten nicht zeichnet, daß die die Zahnstange (40) antreibenden 60 auftritt.
hydraulischen Zylinderkolbeneinheiten (21) mit ei- Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich unmittelbar ner Druckölpumpe verbunden sind, die den hydrauli- aus den im Kennzeichenteil des Patentanspruches 1 ansehen Druck konstant hält. gegebenen Merkmalen.
7. Motorrad nach einem der vorangegangenen Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel 65 den Unteransprüchen angegeben.
(44) zwischen der Teilungsebene und der Aufstand- Wenn das Hinterrad eines Rennsport-Motorrades in
fläche einstellbar ist. erfindungsgemäßer Weise um eine Achse schwenkbar
ist, die im wesentlichen parallel zur Längsmittelebene
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