DE30246C - Kondensationswasser-Ableiter - Google Patents
Kondensationswasser-AbleiterInfo
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- DE30246C DE30246C DENDAT30246D DE30246DA DE30246C DE 30246 C DE30246 C DE 30246C DE NDAT30246 D DENDAT30246 D DE NDAT30246D DE 30246D A DE30246D A DE 30246DA DE 30246 C DE30246 C DE 30246C
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- DE
- Germany
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- condensation water
- valve
- water trap
- ball
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16T—STEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
- F16T1/00—Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers
- F16T1/20—Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by floats
- F16T1/32—Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by floats of rocking or tilting type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Manipulator (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13: , Dampfkessel nebst Ausrüstung.
(Finland).
Condensationswasser-Ableiter.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 29. Mai 1884 ab.
Der vorliegende Condensationswasser-Ableiter soll in Bezug auf Einfachheit und Dauerhaftigkeit
der Construction den besten bekannten Anordnungen gleich sein, ohne deren Nachtheile
zu theilen. Die Betriebssicherheit desselben soll sehr grofs sein, seine Thätigkeit
kann auch während des Betriebes bequem überwacht, seine Anbringung an jedem beliebigen
Punkte der Dampfleitung bewerkstelligt werden, und er soll bei jedem beliebigen, auch bei
variablem Druck arbeiten. Zufolge der Einfachheit der Theile kann ein Verschmutzen nicht
leicht eintreten.
Die Einrichtung des Apparates ist im wesentlichen folgende:
Eine hohle Kugel oder ein anders gestalteter Hohlkörper ist an dem oberen Ende mittelst
eines längeren horizontalen oder doch annähernd horizontalen federnden Rohres mit
der Dampfleitung verbunden und enthält unten ein sich nach innen öffnendes Ventil, dessen
nach aufsen geführte Stange einen Stützpunkt aufserhalb des Apparates findet. Durch das
in den Hohlkörper einlaufende Condensationswasser wird derselbe beschwert, senkt sich und
das Ventil öffnet sich, da seine Stange gegen den Stützpunkt stöfst. Das in dem Hohlkörper
befindliche Wasser läuft nun so lange durch das Ventil ab, bis das federnde Rohr
den Hohlkörper zufolge seines verminderten G-ewichts wieder nach oben zieht und das
Ventil sich nun dadurch sicher schliefst, dafs seine Stange den Stützpunkt verläfst. Das Spiel
wiederholt sich so lange, als überhaupt Wasser zuläuft. Es soll unabhängig von dem jeweiligen
Dampfdruck sein und daher auch die Leitung unter allen Umständen entleeren.
Die. Zeichnung Fig. 1 stellt die neue Anordnung im Schnitt dar; Fig. 2 ist ein vergröfserter
Querschnitt des Ventils. Von der zu entwässernden Leitung A zweigt sich zweckmäfsig
an der tiefsten Stelle der Leitung das Kniestück B ab, welches das federnde Rohr D
an einem Ende trägt. Damit an dieser Stelle das Rohr festgehalten werde, kann man noch
ein Stützband C anbringen. Das Rohr D ist horizontal oder behufs schnelleren Ablaufens
des Wassers besser noch ein wenig geneigt und trägt an seinem Ende frei die hohle
Kugel E. Diese ist unten mit dem (in Fig. 2 gröfser dargestellten) nach innen sich öffnenden
Ventil F versehen, dessen nach unten reichende Stange auf einer festen Unterlage oder auf
einem Punkt des Hebels G ruht. Dieser Hebel ist ein einarmiger, er hat seinen Drehpunkt am
Ventilgehäuse bei H. Das Hebelende stützt sich auf die Schraube J, welche aufserhalb,
d. h. nicht im Zusammenhang mit der ganzen Einrichtung stehend, angebracht ist. Natürlich
könnte die Schraube J auch in dem Ende des Hebels G angebracht werden.
Die Inbetriebsetzung und die Thätigkeit des Apparates geschieht vollständig automatisch.
Das aus der Leitung A durch B und D in die Kugel E eintretende Condensationswasser füllt
diese allmälig, wodurch sich infolge ihres vergröfserten Gewichtes die Kugel senkt. Der
Drehpunkt H des Hebels mufs der Senkung
folgen, da aber der Endpunkt bei / in unveränderlicher Lage verbleibt, so wird eine Hebung
des Ventils durch das Aufstofsen der Stange auf .F1 eintreten und das Wasser in das untergestellte
Gefäfs ablaufen können. Dies wird so lange dauern, bis die Kugel ganz oder beinahe
entleert ist und das federnde Rohr D im Stande ist, die Kugel infolge ihres verminderten
Gewichtes emporzuheben. Dadurch schliefst sich das Ventil F, weil die Ventilstange den
Hebel bei F1 nach dem Zurückgehen desselben in seine alte Lage nicht mehr berührt. Das
Spiel wiederholt sich, sobald sich eine genügende Menge Condensationswasser in E gesammelt
hat, um ein Herabdrücken der Kugel herbeizuführen. Es wird sich nach einigen Spielen eine Art Gleichgewichtszustand herstellen,
derart, dafs gerade so viel Wasser durch das Ventil abläuft, als in die Kugel einläuft.
Die Menge des in der Kugel befindlichen Wassers bleibt dann constant. Bei Apparaten, die für grofse Mengen abzuführenden
Condensationswassers bestimmt sind, oder bei solchen, die für hohen Dampfdruck eingerichtet
sind, kann man das Leergewicht der Gefäfse durch Gegengewichte ausbalanciren. Zu grofse Gefäfse kann man leicht durch Verlegen
des Ventilstangen-Unterstützungspunktes F1 in gröfsere Nähe des Hebeldrehpunktes H vermeiden,
wie man überhaupt durch entsprechende Hebelverhältnisse die Wirkungsweise des Apparates
beliebig verändern kann. An Stelle einer hohlen Kugel kann auch ein hohler Cylinder
oder anders gestalteter Hohlkörper verwendet werden.
Claims (2)
1. Die Aufhängung des Sammelgefäfses an dem federnden Rohr, durch welches dasselbe
mit der zu entwässernden Leitung verbunden ist, unter Fortlassung jeder Unterstützung.
2. Die Anordnung des das Ventil F beim Senken des Hohlkörpers E öffnenden Hebels
G, der einerseits mit dem Hohlkörper drehbar verbunden ist, andererseits sich auf
einen festen Punkt stützt, wobei letzterer noch verstellbar sein kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE30246C true DE30246C (de) |
Family
ID=306380
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT30246D Expired - Lifetime DE30246C (de) | Kondensationswasser-Ableiter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE30246C (de) |
-
0
- DE DENDAT30246D patent/DE30246C/de not_active Expired - Lifetime
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