DE3023959C2 - Verfahren und Vorrichtung zum Anspinnen eines Fadens in einem Spinnrotor einer Offenend-Spinnvorrichtung - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Anspinnen eines Fadens in einem Spinnrotor einer Offenend-SpinnvorrichtungInfo
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- DE3023959C2 DE3023959C2 DE3023959A DE3023959A DE3023959C2 DE 3023959 C2 DE3023959 C2 DE 3023959C2 DE 3023959 A DE3023959 A DE 3023959A DE 3023959 A DE3023959 A DE 3023959A DE 3023959 C2 DE3023959 C2 DE 3023959C2
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- D01H4/00—Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques
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- D01H4/50—Piecing arrangements; Control therefor for rotor spinning
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Anspinnen eines Fadens in einem Spinnrotor einer Offenend-Spinnvorrichtung,
bei welchem ein Faden in die Spinnvorrichtung zurückgeliefert wird und sich im Spinnrotor befindet, bevor die Zuführung von Fasern in
den Spinnrotor beginnt, wobei in der Ansetzphase vorübergehend eine gegenüber der normalen Liefermenge
erhöhte Fasermenge in den Spinnrotor eingespeist wird, sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Es wurden immer wieder Versuche unternommen, die Fadenansetzer beim Offenend-Spinnrotor zu verbessern, wobei die Reihenfolge von Fadenrücklieferung und Faserspeisebeginn variiert wurde. So ist es beispielsweise bekannt, zunächst Fasern in den Spinnrotor einzuspeisen und dann den Faden in den Spinnrotor zurückzuführen (CH-PS 6 06 527). Auf diese Weise legt sich das in den Spinnrotor zurückgelieferte Fadenende auf einen bereits vorhandenen Faserring auf, in den die dem Fadenende erteilte Torsion übertragen werden muß, damit der Faserring aufgsspreii,:" und in das Fadenende eingebunden werden kann. Da das übertragbare Torsionsmoment des Fadenendes begrenzt ist, kann nur mit geringer Faservorspeisung gearbeitet werden. Dies aber bedingt eine Dünn- oder Schwachstelle im Faden im Bereich des Fadenansetzers.
Es wurden immer wieder Versuche unternommen, die Fadenansetzer beim Offenend-Spinnrotor zu verbessern, wobei die Reihenfolge von Fadenrücklieferung und Faserspeisebeginn variiert wurde. So ist es beispielsweise bekannt, zunächst Fasern in den Spinnrotor einzuspeisen und dann den Faden in den Spinnrotor zurückzuführen (CH-PS 6 06 527). Auf diese Weise legt sich das in den Spinnrotor zurückgelieferte Fadenende auf einen bereits vorhandenen Faserring auf, in den die dem Fadenende erteilte Torsion übertragen werden muß, damit der Faserring aufgsspreii,:" und in das Fadenende eingebunden werden kann. Da das übertragbare Torsionsmoment des Fadenendes begrenzt ist, kann nur mit geringer Faservorspeisung gearbeitet werden. Dies aber bedingt eine Dünn- oder Schwachstelle im Faden im Bereich des Fadenansetzers.
Um beim Fadenanspinnen die Schwierigkeiten beim Aufsprengen des Faserringes zu vermindern, ist es auch
bereits bekannt, vor dem Anspinnen den im Bereich der Auflösewalze befindlichen Faserbart abzuschneiden, die
auf diese Weise abgetrennten Fasern abzuführen und den vor der Rücklieferung des Fadenendes in den
Spinnrotor gebildeten Faserring aus gekürzten Fasern auf-ubauen (DE-OS 25 07 153). Ein solcher Faserring
läßt sich sehr leicht aufsprengen, da der Faserring nur eine sehr geringe Festigkeit aufweist. Da aber auch hier
der Faserring aufgesprengt wird, kann er zur Festigkeitserhöhung der auf diese Weise erzielten Fadenansetzer
nicht beitragen.
Es ist auch bekannt, mit der Farerspeisung erst nach
durchgeführter Fadenrücklieferung zu beginnen (DE-OS 15 60 298). Da der Faden jedoch nur sehr kurze Zeit
in der Fasersammeirinne verbleiben darf, da sonst die Gefahr des Abdrehens auftritt, können nur relativ wenig
Fasern in den Spinnrotor eingespeist werden, so daß auch auf diese Weise eine Schwachstelle im Ansatzbereich
entsteht.
Zur Milderung einer fehlenden Fasermenge beim Anspinnen ist es auch bekannt, während einer begrenzten
Zeitdauer nach dem Start der Fasereinspeisung das Ver-
hältnis der Momentanwerte der Fasereinspeisegeschwindigkeit
zu den Momentanwerten der Führungsgröße größer zu wählen als das nach der Hochlaufphase
erreichte Verhältnis ihres Betriebswertes zum Betriebswert der Führungsgröße (CH-PS 6 06 527, Unteranspruch
4 bzw. DE-OS 27 54 795). Die Durchführung eines derartigen Verfahrens erfordert jedoch nicht nur
komplizierte Steuervorrichtungen, sondern diese Steuervorrichtungen sind auch nicht geeignet, die Liefergeschwindigkeit
für die kurze Dauer des Anspinnens derartig zu erhöhen, daß sich eine nennenswerte Auswirkung
für den Ansetzer ergibt
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zu schaffen, mit deren
Hilfe auf einfache Weise und mit einfachen Mitteln relativ kurze Ansatzstellen im Faden mit ausreichender
Festigkeit und möglichst geringen Abweichungen von der normalen Fadenstärke erzeugt werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem gattungsgemäßen Verfahren dadurch gelöst, daß beim Unterbrechen
des Spinnvorganges zwischen einer Liefervorrichtung und einer Auflösevorrichtung eine vorbestimmte
Fasermenge gespeichert wird, die in άατ Ansetzphase
freigegeben wird, während gleichzeitig die Faserlieferung im Umfang des normalen Spinnprozesses
einsetzt. Auf diese Weise wird erreicht, daß das Fadenende keinen bereits im Spinnrotor vorhandenen Faserring
aufsprengen muß, sondern daß sich der Faserring über dem Fadenende bildet. Einzelne Fasern, die
durch die weiterlaufende Auflösewalze bei stillgesetzter Liefervorrichtung unvermeidbar nachgekämmt werden,
sind hierbei ohne Bedeutung. Da das Fadenende während der Einspeisung der Fasern die ihm erteilte Drehung
laufend an den sich bildenden Faserring überträgt, ist der Faserring am Einbindepunkt stets offen, so daß
das Problem, den Faserring aufsprengen zu müssen, gar nicht erst auftritt. Da kurzzeitig eine erhöhte Fasermenge
in den Spinnrotor eingespeist wird, wird auch für den Zeitpunkt des Anspinnens eine Fasermenge bereitgestellt,
die gewährleistet, daß die im Faden entstehende Ansetzstelle eine relativ hohe Festigkeit aufweist.
Die vorübergehend erhöhte Faserspeisung wird dabei so gewählt, daß der durch das Ende des rückgespeisten
Fadenendes gebildete und unvermeidbare Sprung in der Fadenstärke möglichst gering?. Abweichungen
von der normalen Fadenstärke aufweist. Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn der Faden so weit
in den Spinnrotor zurückgeliefert wird, daß er sich auf 20% bis 40% des Innenumfanges des Spinnrotors ablegt,
und die gespeicherte Fasermenge 30% bis 50% der Fasermenge beträgt, die während des normalen Spinnprozesses
in einem Faserring vorhanden ist. Auf diese Weise wird im Bereich des Fadenendes die Dickstelle in
akzeptablen Grenzen gehalten, ohne daß gleichzeitig hieran anschließend eine zu schwache Dünnstelle auftritt.
Zur Durchführung des Verfahrens ist bei einer gattungsgemäßen Vorrichtung zwischen der Liefervorrichtung
und der Auflösevorrichtung ein Faserspeicher angeordnet, der bei Unterbrechen des Spinnvorganges
Fasern aufnimmt, die er in der Ansetzphase beim Anlaufen der Liefervorrichtung zusätzlich freigibt. Der Faserspeicher
stellt die fürs Anspinnen gewünschte erhöhte Fasermenge bereit. Die Anordnung des Faserspeichers
nach der Liefervorrichtung stellt einerseits sicher, daß die gespeicherte Fasermenee auch tatsächlich schlagartig
in den Spinnrotor gespeist werden kann, während seine Anordnung vor der Auflösewalze gewährleistet,
daß die Fasern in üblicher Weise vereinzelt und nicht als unkontrollierter Batzen in den Spinnrotor gelangen.
Gemäß einer baulich einfachen und auch auf einfache Weise zu steuernde Ausführung ist erfindungsgemäß
eine Speisemulde vorgesehen, die um eine in Nähe des Umfanges der Auflösewalze angeordnete Schwenkachse
derart verschwenkbar ist, daß sich zum Speichern der Fasern ein Zwickel zwischen der Auflösewalze und der
Speisemulde bildet. Wenn das Auflösewalzengehäuse ίο auf seiner der Auflösewalze abgewandten Seite Gleitflächen
für die Speisemulde aufweist, so ist die Schwenkachse vorteilhafterweise als Anschlag für die
Speisemulde ausgebildet Während der üblichen Schwankungen in dem der Spinnvorrichtung vorgelegten
Faserband gleitet die Speisemulde in bekannter Weise auf den Gleitflächen, ohne den Gleitanschlag zu
erreichen. Beim Stillsetzen der Speisung wird die Speisemulde soweit in Richtung zum Anschlag gedruckt, daß
sich die Spekemulde am Anschlag anlegt und dem weiteren Druck nur durch eine Schwenkbewegung ausweichen
kann, wodurch zwischen Auflösewalze und Speisemulde ein den Faserspeicher bildender Zwickel entsteht.
Prinzipiell ist es möglich, separate Steuerelemente zum Klemmen des Faserbandes und zum Verschwenken
der 'Speisemulde zwecks Bildung des Faserspeichers vorzusehen. Gemäß einer bevorzugten Ausführung
des Anmeldegegenstandes jedoch weist die Speisemulde auf der der Auflösewalze abgewandten Seite
der Klemmstelle eine Anschlagfläche auf, mit welcher ein Klemmelement während des ersten Teils der
Schwenkbewegung der Speisemulde zusammenarbeitet, während es beim zweiten Teil der Schwenkbewegung
sich an der Klemmstelle an der Speisemulde abstützt und sich von der Anschlagfläche abhebt.
Um ein präzises Steuern des Fadenansetzens zu ermöglichen, erfoigt die Freigabe der Faserspeisung in
Abhängigkeit von der wiedererlangten Fadenspannung des in den Spinnrotor zurückgelieferten Fadens, >veshalb
erfindungsgemäß der Faserspeicher steuermäßig mit einem den Faden überwachenden Fadenwächter
verbunden ist.
Alternativ zu einem rein mechanisch arbeitenden Fadenspeicher kann auch ein pneumatischer Fadenspeicher
vorgesehen werden. Vorzugsweise is· dieser dabei als eine dem Faserband zwischen der Liefervorrichtung
und der Auflösewalze zugewandte Mündung einer Saugleitung ausgebildet, in welcher in kurzem Abstand
von der Mündung ein Sieb angeordnet ist. Zur Steuerung des Faserspeichers ist zweckmäßigerweise der
Luftstrom in der Saugleitung umkehrbar, wobei dem Faserspeicher vorteilhafterweise ein Zeitglied zur
Steuerung der Saug- bzw. Blasluft zugeordnet ist, doch kann die Steuerung des Faserspeichers auch dadurch
erfolgen, daß dieser Faserspeicher durch eine Blende abdeckbar ist.
Die Ausführungsbeispiele werden nachstehend anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 im Scheme die Ansetzstelle in einem Faden, wenn vor der Rücklieferung des Fadenendes bereits Fasern
in den Spinnrotor geliefert werden;
Fig.2 im Schema die Ansetzstelle in eir.env Faden,
wenn gleichzeitig mit der Rücklieferung des Fadenendes Fasern in den Spinnrotor geliefert werden;
F i g. 3 im Schema ('.ie Ansetzstelle in einem Faden,
wenn gleichzeitig mit der Rücklieferung des Fadenendes schlagartig eine größere Fasermenge in den Spinnrotor
geliefert und die Faserlieferung dann normalisiert wird;
F i g. 4 den Erfindungsgegenstand im Schnitt während
des normalen Spinnvorganges;
F i g. 5 die in F i g. 4 gezeigte Vorrichtung bei der Bewegung in die Speicherstellung;
F i g. 6 die in F i g. 4 gezeigte Vorrichtung in der Speicherstellung
bei durch Klemmung stillgesetztem Faserband; und
Fig. 7 eine abgewandelte Ausführung der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Zunächst soll das Wesen der Erfindung anhand eines Vergleiches der Fig. 1 bis 3 erläutert werden. Mit LMst
der Umfang der Sammelrinne eines Spinnrotors 3 (Fig.4) dargestellt, in der durch Vorspeisen ein Faserring
R gebildet wird, bevor zum Anspinnen ein Fadenende Ein den Spinnrotor 3 zurückgeliefert wird, das sich
dann auf den infolge der Faservorspeisung bereits vorhandenen Faserring R ablegt. Durch die Rotation des
Spinnrotors 3 wird dem Fadenende E eine Drehung erteilt (Kig. 1). Wenn die Fliehkraft gering ist, so wäizt
sich das Fadenende E lediglich auf dem Faserring R ab, ohne dieses einzubinden, so daß die Erfolgsquote beim
Anspinnen gering ist, selbst wenn der Fadenabzug etwas verzögert einsetzt. Abhilfe kann hier nur durch eine
sehr geringe Faservorspeisung erreicht werden und durch Vorspeisung kurzer Fasern, so daß der Faserring
R leicht aufgesprengt werden kann. 1st infolge einer hohen Rotordrehzahl auch die Fliehkraft sehr groß, so
muß der Fadenabzug früher einsetzen, um ein Abdrehen des Fadenendes E zu vermeiden. Durch die erhöhte
Anpreßkraft ist es zwar leichter, den Faserring R zu sprengen, doch steht hierfür nur eine relativ kurze Zeit
zur Verfügung.
Während des Ansetzvorganges werden in üblicher Weise Fasern Fin den Spinnrotor 3 gespeist, die sich auf
dem Fadenende Esowie auf den Fasern des Faserringes
R ablegen. Je nachdem, über welchen Teil des Umfanges LJ ucT oüffiificlnnnc uc5 Spinnrötörä u5S FaucPiCiidc E
bei der Rücklieferung gelegt wurde, haben die Fasern F,
die nach der Fadenrücklieferung in den Spinnrotor gelangen, eine Stärke d erlangt, die in der Regel bei ca.
30% der normalen Fadenstärke D liegt. Da beim Anspinnen der Faserring R aufgesprengt werden muß,
dient allein die Stärke d am Ende des rückgelieferten Fadenendes E der Verbindung des rückgelieferten Fadenendes
E mit dem neugebildeten Faden G, so daß trotz der optisch vorhandenen Fadenstärke eine
Schwachstelle — von ca. 30% — im Faden C entsteht.
Un diesen Vorgang des Sprengens des Faserringes R zu verdeutlichen, sind in Fig. 1 der mit dem rückgelieferten
Fadenende Ein Verbindung stehende Teil R 1 des
Faserringes R und der mit dem neugebildeten Faden C in Verbindung stehende Teil R 2 des Faserringes R versetzt
zueinander dargestellt.
F i g. 2 zeigt eine Ansetzstelle, wie sie entsteht, wenn keine Fasern vorder Rücklieferung des Fadenendes Ein
den Spinnrotor 3 geliefert werden. Die Ansetzstelle ist dann optisch schwächer, doch in bezug auf die der Verbindung
dienende Stärke d des neugebildeten Fadens besteht hier kein Unterschied zu der in F i g. 1 gezeigten
Ansetzstelle.
Da die Fasern F des durch vor der Rücklieferung des Fadenendes Ein den Spinnrotor gebildeten Faserripges
R nichts zur Festigkeit der Ansetzstelle im Faden beitragen, da der Faserring R ohnehin aufgesprengt werden
muß, kann eine Festigkeitserhöhung nur dadurch erzielt
werden, daß das Fadenende E möglichst weit auf dem Umfang t/des Spinnrotors abgelegt wird. Dies ist aber
infolee der Gefahr des Abdrehens des Fadenendes E und seiner hierdurch bedingten kurzen Verweildauer im
Spinnrotor 3 nur in beschränktem Umfang möglich. In der Praxis nimmt das rückgelieferte Fadenende Ein der
Regel ca. 30% des Umfanges t/des Spinnrotors ein.
Das Wesen der erfindungsgemäßen Lösung wird nun anhand der F i g. 3 erläutert. Um eine gute Festigkeil der Ansetzstelle zu erreichen, wird die auf das rückgclicfcrte Fadenende E gespeiste Fascrmenge M erhöht. Gleichzeitig setzt die normale Faserspeisung ein. Die ίο zusätzlich auf das Fadenende E aufgespeiste Fasermenge M wird schlagartig und nur für sehr kurze Dauer zugeführt. Angestrebt wird, daß nach Rücklieferung des Fadenendes E der Umfang U des Spinnrotors sich mit einer solchen Fasermenge füllt, die einerseits eine ausreichende Garnstärke d* am Ende des Fadenendes E gewährleistet, die aber andererseits auch beim Übergang der Ansetzstelle in den normalen Faden G einen zu großen Stärkesprung vermeidet. Da die Fasermenge M schlagartig freigegeben wild, siclii Sie zur Stärkung der Ansetzstelle im Bereich des Endes des rückgelicferten Fadenendes E bereits zur Verfügung. Der durch diese Fasermenge M gebildete Faserring muß auch nicht zur Einbindung in das Fadenende E aufgesprengt werden, so daß er restlos zur Verbindung des alten Fadenendes Emit dem neuen Faden G beiträgt.
Das Wesen der erfindungsgemäßen Lösung wird nun anhand der F i g. 3 erläutert. Um eine gute Festigkeil der Ansetzstelle zu erreichen, wird die auf das rückgclicfcrte Fadenende E gespeiste Fascrmenge M erhöht. Gleichzeitig setzt die normale Faserspeisung ein. Die ίο zusätzlich auf das Fadenende E aufgespeiste Fasermenge M wird schlagartig und nur für sehr kurze Dauer zugeführt. Angestrebt wird, daß nach Rücklieferung des Fadenendes E der Umfang U des Spinnrotors sich mit einer solchen Fasermenge füllt, die einerseits eine ausreichende Garnstärke d* am Ende des Fadenendes E gewährleistet, die aber andererseits auch beim Übergang der Ansetzstelle in den normalen Faden G einen zu großen Stärkesprung vermeidet. Da die Fasermenge M schlagartig freigegeben wild, siclii Sie zur Stärkung der Ansetzstelle im Bereich des Endes des rückgelicferten Fadenendes E bereits zur Verfügung. Der durch diese Fasermenge M gebildete Faserring muß auch nicht zur Einbindung in das Fadenende E aufgesprengt werden, so daß er restlos zur Verbindung des alten Fadenendes Emit dem neuen Faden G beiträgt.
Die gewünschte Garnstärke d.\ — auch in Abhängigkeit
von dem zur Verspinnung gelangenden Fasermaterial — unJ: die Länge L des sich im Spinnrotor 3 ablegenden
Abschnittes des Fadenendes E werden fcstgelegt, woraus sich dann die schlagartig freizugebende Fasermenge
M ergibt. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die schlagartig freigegebene Fasermenge M 30%
bis 50% der Fasermenge entspricht, die während des normalen Spinnprozesses in einem Faserring R vorhanden
ist. Wenn gleichzeitig das Fadenende E sich über 20% bis 40% des Umfanges U des Spinnrotors ablegt,
so beträgt (unter Zugrundelegung von Mittelwerten der obigen Zahlen) die Stärke cfo etwa 70% der normalen
Fadenstärke D. so daß eine erhebliche Fcstigkeitssteigerung der Ansetzstelle gegenüber bisherigen Fadenansetzern
festgestellt werden kann. Die Erfolgsquote beim Fadenansetzen steigt somit beträchtlich, so daß das Fadenansetzen
jetzt auch bei Bedingungen, z. B. höherer Geschwindigkeit der Spinnstelle, vorgenommen werden
kann, bei denen ein Ansetzen bisher nicht möglich war.
Ein erstes Ausführungsbeispiel wird nachstehend anhand der F i g. 4 bis 6 erläutert. Wie Fig. 4 zeigt, wird
dem Inneren des Spinnrotors 3 in üblicher Weise mit Hilfe einer Liefervorrichtung 1 und einer Auflösewalze
2 ein in Einzelfasern 40 aufgelöstes Faserband 4 zi'geführt, wo die Einzelfasern 40 in die Sammelringe gelangen
und sich zu einem Faserring R formieren. Der Faserring R wird in bekannter Weise in ein Fadenende E
eines Fadens G eingebunden, der durch ein Fadenabzugsrohr 30 mittels eines Fadenabzugswalzenpaares
(nicht gezeigt) abgezogen und in üblicher Weise auf einer Spule (nicht gezeigt) aufgewickelt wird. Der Faden
G wird dabei auf seinem Weg zur Spule durch einen Fadenwächter 31 überwacht. Der für das Spinnen erforderliche
Unterdruck im Spinnrotor 3 wird in bekannter und deshalb nicht gezeigter Weise erzeugt.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel weist die Liefervorrichtung 1 eine angetriebene Lieferwalze 10 sowie
eine sich elatisch an dieser abstützende Speisemulde 11
auf.
Die Auflösewalze 2 ist in einem Gehäuse 20 angeordnet, das auch die Speisemulde 11 trägt, während die
Lieferwalze 10 unabhängig vom Gehäuse 20 gelagert
ist. Der Speisemulde 11 zugeordnet ist ein Klemmhebel
5, der mit seinem Klemmende 50 in Fasertransportrichtung vor dem Klenrnbereich 12 der Liefervorrichtung 1
mit der Speisemulde 11 zusammenarbeitet und hier eine
Klcmmslclie 15 für das Faserband 4 bilden kann. Der Klemmhebel 5 weist einen Faserbandführungstrichter
51 auf, sr· daß das Faserband 4 zwischen Speisemulde 11
und Klemmende 50 des Klemmhebels 5 hindurch zur Lieferwalze 10 gelangen kann. Das Antriebsende 52 des
zweiarmigen Klemmhebels 5 liegt durch Einwirkung eincr Druckfeder 53 am Stößel 54 eines Elektromagneten
55 an. Der Faserbandführungstrichter 51 ragt in Faserbandtransportrichtung über den Klemmhebel 5 hinaus,
endet jedoch vor dem Klemmende 50 des Klemmhebels 5. Der Klemmhebel 5 ist ferner so zu der Speisemulde 11
angeordnet und beweglich, daß während des ersten Teils seiner Schwenkbewegung sich der Faserbandführungstrichter
51 an einer Anschlagfläche 110 der Speisemulde 11 abstützt, ohne daß das Klemmende 50 klemmend
auf das Faserband 4 einwirkt, daß aber bei der weiteren Schwenkbewegung des Klemmhebels 5 sich
das Klemmende 50 auf der Speisemulde 11 abstützt, wobei sich der Faserbandführungstrichter 51 wieder
von der Speisemulde 11 abhebt
Das Gehäuse 20 ist mit einer dünnen Folie 21 ausgekleidet,
die im Bereich der Liefervorrichtung 1 eine Zuführungsöffnung 210 und im Bereich eines in den Spinnrotor
3 führenden Faserspeisekanal 22 eine Abführöffnung 21 i aufweist. An der Außenseite dieser Folie 21
stützt f'zh die Speisemulde 11 ab, so daß diese bei ihren
Bewegungen infolge Schwankungen im zugeführten Faserband 4 stets in Anlage an dieser Folie 21 verbleibt.
Weitere Möglichkeiten der radialen Abstützung einer Gleitmulde zeigt die DE-OS 24 48 584.
Außerhalb des normalen Bewegungsbereiches der Speisemulde U ist in unmittelbarer Nähe der Folie 21
auf der der Lieferwalze 10 abgewandten Seite der Speisemulde 11 ein Anschlag 23 angeordnet, der eine Gleitbewegung
der Speisemulde 11 über den üblichen Rahmen hinaus verhindert. Wenn in Faserbandtransportrichtung
vor dem Klemmbereich 12 ein Druck auf die Speisemulde 11 ausgeübt wird, so wird, wenn die Speisemulde
11 den Anschlag 23 erreicht hat, dieser Druck in eine Schwenkbewegung der Speisemulde 11 umgesetzt.
Die anhand der Fig.4 bis 6 im Aufbau beschriebene Vorrichtung arbeitet wie folgt:
Während des normalen Spinnprozesses ist das Klemmende 50 des Klemmhebels 5 von der Speisemulde
11 abgehoben, so daß die Lieferwalze 10 infolge ihrer
Drehung das Faserband 4 durch den Faserbandführungstrichter 51 und unter dem Klemmende 50 des
Klemmhebels 5 hindurchzieht und in den Wirkungsbereich der Auflösewalze 2 bringt, die das Faserband 4 in
üblicher Weise in Einzelfasern 40 auflöst die dann zur Verspinnung in den Spinnrotor 3 gelangen.
Tritt nun ein Fadenbruch ein, so wird der hierdurch freigegebene Fühler 310 des Fadenwächters 31 durch
eine vorgespannte Druckfeder 311 verschwenkt und schließt einen Kontakt 312, wodurch der Elektromagnet
55 erregt wird und mit Hilfe des Stößels 54 den Klemmhebel 5 verschwenkt. Der Klemmhebel 5 legt sich an die
Anschlagfläche 110 an und verschiebt hierdurch die Speisemulde 11 so weit, daß sie in Anlage an den Anschlag
23 gelangt Die Speisemulde 11 wird somit mit Hilfe ihres Faserbandführungstrichters 51 verschwenkt,
ohne daß dabei das Klemmende 50 des Klemmhebels 5 bereits das Faserband 4 klemmt (F i g. 5). Hierdurch entsteht
zwischen der der Auflösewalze 2 zugewandten Seite der Speisemulde 11 und der Auflösewalze 2 ein
Faserspeicher 6 in Form eines Zwickels, in den der Faserbart des weiterhin zugeführten Faserbandes 4 gelangt,
wenn auch noch in geringem Umfang Einzelfasern 40 aus dem Faserband 4 ausgekämmt werden und in den
Spinnrotor 3 gelangen.
Der Klemmhebel 5 setzt seine Schwenkbewegung fort. Durch die Schwenkbewegung sowohl der Speisemulde
11 als auch des Klemmhebels 5 gelangt nun das Klemmende 50 des Klemmhebels 5 an der Klemmstelle
15 in Klemmkontakt mit dem Faserband 4 und der Speisemulde 11, während sich die Speisemulde 11 und der
Faserbandführungstrichter 51 voneinander entfernen (F i g. 6). Somit wird die Faserbandzuführung zur Auflösewalze
2 durch Klemmung des Faserbandes 4 eingestellt, während der Faserspeicher 6 weiterhin vergrößert
wird.
Zum Anspinnen wird nun ein Fadenende E in das Fadenabzugsrohr 30 eingeführt, das aufgrund des im
Spinnrotor 3 herrschenden Unterdruckes in den Spinnrotor 3 gesaugt wird und sich aufgrund der durch den
rotierenden Spinnrotor 3 erzeugten Fliehkraft in die Sammelrinne des Spinnrotors 3 legt. Gleichzeitig signalisiert
der Fadenwächter 31, um dessen Fühler 310 das rückgelieferte Fadenende E herumgeführt ist, das erneute
Vorhandensein der normalen Spinnspannung, wodurch der Elektromagnet 55 stromlos wird. Der Stößel
54 gibt nun den Klemmhebel 5 frei, dessen Klemmende 50 durch Einwirkung der Druckfeder 53 das Faserband
4 und unmittelbar darauf mit dem Faserbandführungstrichter 51 die Speisemulde 11 restlos freigibt. Durch das
Zurückschwenken des Klemmhebels 5 und das Zurückkehren der Speisemulde 11 in ihre Arbeitsstellung, in
der sie die Klemmung des Faserbandes 4 zwischen sich und der Lieferwalze 10 wieder herstellt, wird schlagartig
die im Faserspeicher 6 gespeicherte Fasermenge M (Fig.3) freigegeben, während gleichzeitig die normale
Faserspeisung wieder einsetzt. Außerdem wird in nicht gezeigter Weise der Abzug des Fadens G in Betrieb
gesetzt.
Mit Hilfe der vorbeschriebenen Vorrichtung werden somit bei Einstellen des Spinnvorgangs Fasern F zwischen
der Liefervorrichtung 1 und der Auflösewalze 2 gespeichert, die beim Anspinnen schlagartig freigegeben
werden, während gleichzeitig die normale Faserlieferung einsetzt
Der Erfindungsgegenstand ist nicht auf die in den F i g. 4 bis 6 gezeigte Ausbildung eingeschränkt, sondern
kann in verschiedenster Weise abgewandelt werden. So kann als Faserspeicher 6 beispielsweise zwischen der
Liefervorrichtung 1 und der Auflösewalze 2 eine Saugleitung münden, die in kurzem Abstand von ihrem dem
Faserband 4 zugekehrten Ende ein Sieb aufweisen kann und die in Abhängigkeit von einem Ansprechen des Fadenwächters
31 wirksam oder unwirksam werden kann. Beispielsweise werden hier bei Auftreten eines Fadenbruchs
Fasern angesaugt, die beim Anspinnen wieder freigegeben werden (z. B. durch Umkehrung des Luftstromes),
wobei durch ein Zeitglied sichergestellt werden kann, daß die Saug- bzw. Blasluft nur so lange, wie
unbedingt erforderlich, wirksam ist
Es ist auch nicht unbedingt erforderlich, daß, um das Schwenken der Speisemulde 11 zu bewirken, ein Anschlag
23 vorgesehen wird. F i g. 7 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem eine Speisemulde 13 vorgesehen
ist, die schwenkbar auf einer Schwenkachse 14 gelagert ist die ihrerseits an der Stelle angeordnet ist, wo gemäß
den F i g. 4 bis 6 der Anschlag 23 angeordnet ist.
Auch bei einer solchen Ausführung wird bei der über das übliche Maß hinausgehenden Schwenkbewegung
der Speisemulde 13 ein Faserspeicher 6 zwischen der der Auflösewalze 2 zugewandten Fläche der Speisemulde
13 und der Auflösewalze 2 selber gebildet.
Vorteilhafterweise dient ein einziges Steuerorgan sowohl der Steuerung des Faserspeichers 6 als auch der
Steuerung der Klemmung des Faserbandes 4. Es ist aber auch möglich, hierfür getrennte Steuerelemente vorzusehen.
Gemäß F i g. 7 ist beispielsweise ein Klemmorgan 7 vorgesehen, das mit einem an der Speisemulde 13
vorgesehenen Anschlag 130 zusammenarbeitet. Das Klemmorgan 7 wird in der gezeigten Ausführung durch
den Stößel eines Elektromagneten 70 gebildet, der in Abhängigkeit von einem Ansprechen des Fadenwächters
31 (Fig. 4) gesteuert wird. Der zum Klemmen des Faserbandes 4 vorgesehene Klemmhebel 8 ist hierbei
unabhängig vom Klemmorgan 7 und mit einer durch Zwischenschalten eines geeigneten Zeitgiiedes (nicht
gezeigt) voreinstellbaren Verzögerung steuerbar.
Es liegt auch im Rahmen der Erfindung, einen steuerbaren Faserspeicher 6 — z. B. durch eine schwenkbare
Speisemulde 11 bzw. 13 — und eine mit Hilfe einer Kupplung stillsetzbaren Lieferwalze 10 vorzusehen, so
daß auch hier die Faserspeicherung und das Stillsetzen und Einschalten der Faserlieferung unabhängig und somit
verstellbar zueinander erfolgen können.
Es ist auch möglich, die Liefervorrichtung 1 als Eingangswalzenpaar
eines Streckwerkes auszubilden, wobei dann natürlich der Faserspeicher entsprechend auszubilden
und anzupassen ist, z. B. in Form eines zwischengeschalteten pneumatischen Faserspeichers. Dieser
Faserspeicher kann auch kombiniert pneumatischmechanisch arbeiten, indem z. B. eine Blende einen
pneumatischen und umschaltbaren Faserspeicher abdeckt bzw. freigibt.
In den gezeigten Ausführungsbeispie'en sind der Faserspeicher
6 und die Liefervorrichtung (über den Klemmhebel 5 bzw. 8) stets in Abhängigkeit vom Fadenwächter
31 aus steuerbar. Es ist aber auch denkbar, diese Elemente — eventuell auch nur zusätzlich — manuell
oder von einer anderen Steuerstelle aus, z. B. der Haupteinschaltvorrichtung der Maschine, anzusteuern.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
50
55
60
65
Claims (12)
1. Verfahren zum Anspinnen eines Fadens in einem Spinnrotor einer Offenend-Spinnvorrichtung,
bei welchem ein Faden in die Spinnvorrichtung zurückgeliefert wird und sich im Spinnrotor befindet,
bevor die Zuführung von Fasern in den Spinnrotor beginnt, wobei in der Ansetzphase vorübergehend
eine gegenüber der normalen Liefermenge erhöhte Fasermenge in den Spinnrotor eingespeist wird,
dadurch gekennzeichnet, daß beim Unterbrechen des Spinnvorganges zwischen einer Liefervorrichtung
und einer Auflösevorrichtung eine vorbestimmte Fasermenge gespeichert wird, die in der
Ansetzphase freigegeben wird, während gleichzeitig die Faserlieferung im Umfang des normalen Spinnprozesses
einsetzt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Faden so weit in den Spinnrotor zarückgeüefert wird, daß er sich auf 20% bis 40%
des Innenumfanges des Spinnrotors ablegt, und die gespeicherte Fasermenge 30% bis 50% der Fasermenge
beträgt, die während des normalen Spinnprozesses in einem Faserring vorhanden ist
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, mit einer Liefervorrichtung
und einer Auflösevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Liefervorrichtung (1) und der
Auflösevorrichtung (2) ein Faserspeicher (6) engeordnet ist, der bsi Unterbrechen des Spinnvorganges
Fasern (F) aufnimmt, die er in der Ansetzphase beim Anlaufen der Liefervorricntung (1) zusätzlich
freigibt.
4. Vorrichtung nach Anspruch J, gekennzeichnet durch eine Speisemulde (11,13), die um eine in Nähe
des Umfanges der Auflösewalze (7) angeordnete Schwenkachse (23, 14) derart schwenkbar ist, daß
sich zum Speichern der Fasern (F) ein Zwickel zwischen der Auflösewalze (2) und der Speisemulde (11,
13) bildet.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, bei der das Gehäuse, welches die Auflösewalze aufnimmt, auf ihrer
der Auflösewalze abgewandten Seite Gleitflächen für die Speisemulde aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenkachse als Anschlag (23) für die Speisemulde (1) ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, mit einem an einer Klemmstelle auf die Speisemulde zur Einwirkung
bringbaren Klemmelement, dadurch gekennzeichnet, daß die Speisemulde (11) auf der der
Auflösewalze (2) abgewandten Seite der Klemmstelle (12) eine Anschlagfläche (110) aufweist, mit welcher
das Klemmelement (5) während des ersten Teils der Schwenkbewegung der Speisemulde (11) zusammenarbeitet,
während es beim zweiten Teil der Schwenkbewegung sich an der Klemmstelle (15) an
der Speisemulde (11) abstützt und sich von der Anschlagfläche (110) abhebt.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
Faserspeicher (8) steuermäßig mit einem den Faden (C) überwachenden Fadenwächter (31) verbunden
ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 7, gekennzeichnet durch einen pneumatischen Faserspeicher.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Faserspeicher als dem Faserband
(4) zwischen der Liefervorrichtung (1) und der Auflösewalze (2) zugewandte Mündung einer Saugleitung
ausgebildet ist, in welcher in kurzem Abstand von der Mündung ein Sieb angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftstrom in der Saugleitung
umkehrbar ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch
gekennzeichnet, daß dem Faserspeicher eir, Zeitglied
zur Steuerung der Saug- bzw. Blasluft zugeordnet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Faserspeicher durch eine
Blende abdeckbar ist.
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Owner name: RIETER INGOLSTADT SPINNEREIMASCHINENBAU AG, 8070 I |
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| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |