DE2437762C2 - Längs einer Offenendspinnmaschine verfahrbare Vorrichtung zum Anspinnen - Google Patents
Längs einer Offenendspinnmaschine verfahrbare Vorrichtung zum AnspinnenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine längs einer Offenendspinnmaschine verfahrbare Vorrichtung zum Anspinnen
nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 und nach Patent 23 60 296.
Mit dem Hauptpatent wird vorgeschlagen, das Ansetzen des Fadenendes an den Faserring in dem Spinnrotor
bei einer verminderten Drehzahl des Spinnrotors durchzuführen und gleichzeitig für diesen Anspinnvorgang
die Zuspeisung des Faserbandes entsprechend zu reduzieren, damit an den Anspinnstellen ein sauberes Anspinnen
ohne Garnverdickungen oder dgl. erfolgt. Hierfür wird mit dem Hauptpatent vorgeschlagen, daß ein
Schaltelement vorgesehen ist, das mit einer an jedem Spinnaggregat angeordneten Klemmeinrichtung zum
Unterbrechen der Zuspeisung des Faserbandes koppelbar ist. um diese Klemmeinrichtung zu einem vorgegebenen
Zeitpunkt aus- oder wechselweise aus- und einzuschalten. Das Hauptpatent sieht dabei vor, daß das
Schaltelement der verfahrbaren Vorrichtung einen an dem Offenendspinnaggregat vorhandenen Fadenwächterfühler
betätigt, der über einen Magneten die Klemmeinrichtung schaltet Diese indirekte Betätigung der
Klemmeinrichtung bei dem Steuern der Länge der Faserzuspeisung bei dem Anspinnen führt dazu, daß das
Schaltverhalten des Fadenwächterschalters und des
:5 Elektromagneten einen Einfluß auf die Dosierung der Menge der Faserbandzuspeisung hat Dieses Schaltverhalten
kann u. U. an jedem einzelnen Offenendspinnaggregat etwas unterschiedlich sein, so daß Ungenauigkeiten
bei der Faserbandzuspeisung während des Anspinnens auftreten können, obwohl diese an sich von der
verfahrbaren Vorrichtung sehr genau gesteuert wird.
Der Erfindung liegt in Weiterbildung des Hauptpatentes die Aufgabe zu Grunde, die Steuerung der Faserbandzuspeisung
bei mit einer Klemmeinrichtung zum Unterbrechen der Faserbandzuspeisung ausgerüsteten
Offenend-Spinnaggregaten zu verbessern.
Diese Aufgabe wird durch die in dem Patentanspruch 1 angegebene Erfindung gelöst.
Das Schallelement ist nunmehr direkt der Klemmeinrichtung
zugeordnet und greift an dieser direkt an, so daß das Ein- und Ausschalten der Faserbandzuspeisung
über die Klemmeinrichtung praktisch verzögerungsfrei und ohne Einflüsse von Schaltelementen der einzelnen
Offenend-Spinnaggregate erfolgt.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt.
F i g. 1 zeigt eine graphische Darstellung des Anlaufvorganges bei einem Spinnaggregat mit eingezeichnetem
Anspinnvorgang,
F i g. 2 eine graphische Darstellung einer reduzierten
Faserbandzuspeisung beim Anlaufen eines Spinnaggregates,
F i g. 3 ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung der Erfindung.
In der F i g. 1 ist als Kurve 1 die Drehzahl η einer
Spinnturbine über der Zeit T während eines Anlaufvorganges aufgetragen. Die aus dem Stillstand anlaufende
Spinnturbine erreicht in dem Zeitpunkt Th die Betriebsdrehzahl üb- Es hat sich gezeigt, daß beispielsweise zwi-
sehen den Drehzahlen n\ und m ein für das Anspinnen
günstiger Drehzahlbereich liegt in welchem der Anspinnvorgang am sichersten durchgeführt werden kann.
Innerhalb dieses Bereiches kann auf der Kurve 1 ein Anspinnpunkt A festgelegt werden, zu welchem dann
die Anspinnzeit TA und die Anspinndrehzahl nA gehören,
die deutlich unterhalb der Betriebsdrehzahl Πβ liegt
Um ein Anspinnen in dem Punkt A durchzuführen, muß die Rückführung des Fadenendes vor der Anspinnzeit
Ta, beispielsweise zu dem auf der Abszisse aufgetragenen Zeitpunkt 7>
begonnen werden, damit das Fadenende den in der Spinnturbine abgelegten Faserring
zum Zeitpunkt TA erreicht, wonach das Wiederabziehen
des Fadens ausgelöst wird.
Die in der F i g. 1 weiter dargestellte strichpunktierte Kurve 3 stellt den Verlauf der Faserbandzuspeisung Q über der Zeit Tdar. Aus dieser Kurve 3 wird ersichtlich, daß die Faserbandzuspeisung schon nach kurzer Zeit ihren Maximalwert Ql zu einem Zeitpunkt Tl erreicht
Die in der F i g. 1 weiter dargestellte strichpunktierte Kurve 3 stellt den Verlauf der Faserbandzuspeisung Q über der Zeit Tdar. Aus dieser Kurve 3 wird ersichtlich, daß die Faserbandzuspeisung schon nach kurzer Zeit ihren Maximalwert Ql zu einem Zeitpunkt Tl erreicht
Die dazu benötigte Zeitspanne ist wesentlich kleiner als die für den Anlaufvorgang der Spinnturbine benötigte
Zeitspanne.
Aus den beiden Kurven 1 und 3 der Fi g. 1 wird deutlich,
daß zu dem Anspinnzeitpunkt Ta eine gegenüber den Betriebsbedingungen zu starke Faserzuspeisung erfolgt
die zu einer Veränderung der Gurnqualität an der Anspinnstelle führen muß. Es müssen deshalb Maßnahmen
getroffen werden, damit die Faserzuspeisung in dem Anspinnzeitpunkt Ta in einem geeigneten Verhältnis
zu der reduzierten Anspinndrehzahl πα der Spinnturbine
steht Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, daß der Start der Faserzuspeisung verspätet ausgelöst
wird, so daß der Zeitpunkt 71, in welchem die Betriebszuspeisungsmenge Ql erreicht wird, nach dem Anspinn-Zeitpunkt
TA liegt Wegen des sehr raschen Anstieges der Kurve 3 muß das Einschalten und das Anspinnen zu
sehr exakt festgelegten Zeitpunkten erfolgen, da sich die Bedingungen der Faserbandzuspeisung sehr schnell
ändern. Um für das Anspinnen einen größeren Zeitraum zur Verfügung zu stellen, ist es deshalb vorteilhaft, wenn
Hilfsmittel vorgesehen werden, durch die die Steigung der Kurve 3 vermindert wird, so daß die Betriebszuspeisung
Ql später erreicht wird.
Es wäre günstig für das Anspinnen, wenn die Kurve 3 so beeinflußt würde, daß sie mit der gleichen Steigung
wie die Kurve 1 verläuft Eine derartige Kurve 4 ist in F i g. 2 dargestellt, die die Zuspeisung Q über die Zeit T
zeigt Die Realisierung einer derartigen Kurve 4 für den Anlauf der Zuspeisung läßt sich mit dem Hauptpatent
verwirklichen.
In vielen Fällen genügt es, wenn die Kurve 4, beispielsweise durch eine in F i g. 2 strichpunktiert dargestellte
Kurve 5, angenähert wird. Letztere Möglichkeit ist in der Hauptpatenfanmeldung eingehend beschrieben
und kann durch verzögertes Einschalten der Faserband-Zuspeisung zum Zeitpunkt To und durch nachfolgendes
mehrfaches kurzes Abschalten des Antriebes verwirklicht werden.
Mit der Ausführungsform nach F i g. 3 läßt sich insbesondere die Kurve 5 der F i g. 2 beim Anfahren der Faserbandzuspeisung
verwirklichen. In dieser Fig.3 ist eine auf einer Schiene 8 entlang einer Spinnmaschine
verfahi bare Anspinneinrichtung 7 dargestellt die zu einem
Spinnaggregat 6 gefahren ist, an welchem ein Anspinnen durchgeführt wird. Die Spinnmaschine ist mit
einer Vielzahl derartiger Spinnaggregate 6 ausgerüstet, die nebeneinander angeordnet sind. Jedes Spinnaggregat
6 enthält einen in einem Unterdruckgehäuse 9 umlaufenden Spinnrotor 10. in welchem kontinuierlich ein
Ring 11 aufgelöster Fasern abgelegt wird, der im Normalfall
als kontinuierlich gesponnenes, in der F i g. 3 strichpunktiert dargestelltes Garn 12 abgezogen wird.
Das Abziehen erfolgt mittels Abzugswalzen 13 und 14 und einer Aufwickelwalze 15, auf der im Betriebszustand
eine Aufwickelspule 16 aufliegt, die auf einem Arm 17 gelagert ist.der um eine Achse 18 schwenkbar ist.
Der Spinnrotor 10 ist mit einem Schaft 19 in zwei Lagern 23 gelagert. Er wird von einem Tangentialriemen
20, 21 angetrieben, dessen unteres Trum 21 im Betriebszustand von einer Andrückrolle 22 gegen den
Schaft 19 angedrückt wird. Zum Beheben eines Fadenbruches wird die Andrückrolle 22 mit dem unteren
Trum 21 von dem Schaft 19 abgehoben, während sich gleichzeitig ein Bremsbelag 24 an den Schaft 19 anlegt.
Diese Situation ist in der Fig.3 dargestellt. Das Anheben
des Tangentialriemens 20, 21 und das Andrücken des Bremsbelages 24 erfolgt über miteinander verbundene
Hebel 25 und 26, die über einen gemeinsamen Betätigungshebel 29 bedienbar sind. Der Betätigungshebel
29, der um eine Achse 28 verscrrwenkbar und mit einer Zugfeder 27 in Richtung der Betriebsstellung belastet
ist ragt mit seinem freien Ende 30 nach vorn aus dem Spinnaggregat 6 heraus.
Der in dem Spinnrotor 10 kontinuierlich abgelegte Ring 11 aus aufgelösten Fasern wird aus einem Faserband
32 gewonnen, das über eine mit einer Mulde 52 zusammenarbeitende Zuführwalze 31 einer wesentlich
schneller laufenden Auflösewalze 33 dargeboten wird, von welcher die aufgelösten Fasern über einen Faserzuführkanal
34 dem Spinnrotor 10 zugeführt werden. Die Zuführwalze 31 und die Auflösewalze 33 werden über
nicht dargestellte Antriebsmittel angetrieben. Beim Vorliegen eines Fadenbruches oder beim Abschalten
der Spinnmaschine wird das zugeführte Faserband 32 mit einem Klemmhebel 54 abgeklemmt dessen Nase 55
gegen das Faserband 32 drückt und auf der Mulde 52 festklemmt Damit sollen Verstopfungen der Spinnturbine
10 und der Auflösewalze 33 vermieden werden.
Das Abklemmen des Faserbandes 32 wird durch einen Fadenwächterfühler 36 gesteuert, der an dem Ende
eines Garnabzugskanals 37 angeordnet ist und über den das gesponnene Garn 12 geleitet wird. Wenn die Fadenspannung
infolge eines Fadenbruches nachläßt, nimmt der Fadenwichterfühler 36 die gestrichelte Stellung 38
ein. Durch Betätigen eines Schalters 35 wird über einen damit gekoppelten Hubmagneten 56 der Klemmhebel
54 nach links gedrückt, wodurch das Faserband 32 durch die Nase 55 des Klemmhebels 54 abgeklemmt wird. Damit
ist die Zuspeisung des Faserbandes 32 unterbunden.
Die entlang der Spinnmaschine verfahrbare Anspinnvorrichtung 7 hat die Aufgabe, bei Vorliegen eines Fadenbruches
das gebrochene Fadenende 39 auf der Spule 16 zu suchen und in den Spinnrotor 10 zum Durchführen
eines Anspinnvorganges zurückzuführen. Die Anspinnvorrichtung 7 enthält eine Abhebewalze 42, mit der die
Spule 16 von ihrer Aufwickelwalze 15 abhebbar irt. Die Abhebewalze 42 wird über einen Zahnriemen 43 von
der angetriebenen Abzugswalze 40 eines Abzugswalzenpaares 40, 41 mit angetrieben. Die Abzugswalze 40
und damit die Abhebewalze 42 sind in beiden Drehrichtungen antreibbar. Die Abhebewalze 42 ist bei der dargestellten
Ausführungsform um einen Schwenkarm 45 gelagert, der um die Welle 44 der angetriebenen Abzugswalze
40 verschwenkbar ist. Das von der Anspinnvorrichtung 7 abgezogene Fadenende 39 wird über einen
Fadenspannungsfühler 46 geführt, der die Umkehr der Drehrichtung vom Zuführen zum Spinnrotor 10 auf
Wiederabziehen umsteuert. Die Anspinneinrichtung 7 enthält weiter eine drehbare Fadenklernme 49, die das
wiederanzuspinnende Garnende 39 dem Garnabzugskanal 37 darbietet, durch den hindurch das Garnende 39
dann zum Ansetzen an den Ring 11 aufgelöster Fasern mit Hilfe eines in der Rotorkammer 9 herrschenden
Unterdruckes angesaugt wird.
Eingeschaltet wird das Anspinnaggregat 7 durch den Einschalthebel 47, der auf einem mit einem Verzögerungsrelais
versehenen Startschilter 48 wirkt. Dieser Startschalter 48 ist einmal mit einem Antriebsmotor der
Abzugswalze 40, zweitens mit der drehbaren Fadenklemme 49 sowie schließlich mit einem Schalter 50 elektrisch
gekoppelt. Letzterer kann über einen Hubmagneten 51 den Fadenwächter von seiner A^ußerbetriebsstellung
38 über seine Betriebsstellung 36 hinaus in Fig.3 nach rechts verstellen.
Die Anspinnvorrichtung 7 arbeitet in der folgenden
Weise: Die Ausgangsposition ist in der F i g. 3 gezeichnet, d. h. der Schaft 19 ist gebremst, der Einschalthebel
47 liegt auf dem äußeren Ende 30 des Doppelhebels 29 auf, die Fadenklemme 49 hält den anzuspinnenden Faden
39 in der gezeichneten Position fest, die antreibbaren Walzen 40 und 42 stehen still, und die Garnwickelspule
16 liegt auf der Abheberolle 42 auf und hat keinen unmittelbaren Kontakt mit dem Spinnaggregat 6.
Nach Lösen der Bremse bewegt sich unter der Wirkung der Zugfeder 27 das äußere Ende 30 des Doppelhebeis
29 nach oben. Dadurch wird einmal die Betätigungsstange 25 der Bremse 24 und die Abhebevorrichtung
für die Andrückrolle 22 abgesenkt, d. h. der Tangentialriemen
21 drückt auf den Turbinenschaft 19 und treibt den Spinnrotor 10 an. Zum anderen wird der Fin- is
schalthebel 47 des Anspinnaggregates 7 angehoben und der Startschalter 48 betätigt. Über ein mit diesem Schalter
48 verbundenes Verzögerungsrelais oder dgl. werden sowohl die Abzugswalze 40 als auch die Abheberolle
42 bei gleichzeitigem öffnen der Fadenklemme 49 so angetrieben, daß der anzuspinnende Faden 39 in den
Garnabzugskanal 37 und weiterhin in den Spinnrotor 10 eingeführt wird. Über den Schalter 50 drückt der Hubmagnet
51 den Fadenwächter 36 in eine Position, über seine Betriebsstellung hinaus weiter nach rechts, wodurch
bewirkt wird, daß die Klemmeinrichtung 54, 55 das Faserband 32 vorerst noch nicht freigibt. Dies ist
wichtig, wie aus Folgendem hervorgeht Der Startschalter 48 betätigt nämlich außerdem einen angeschlossenen
Wechselschalter 57, der als Magnetschalter ausgebildet ist und zu vorgegebener Zeit und in vorgegebenen
Abständen die Klemmeinrichtung 54 abwechselnd gegen den Widerstand des Hubmagneten 56 nach rechts
drückt und wieder freigibt. Dadurch hebt die Nase 55 des Klemmelementes 54 intermittierend vom Faserband
32 ab, wodurch die Zuspeisung abwechselnd ein- und abgestellt wird, da die Zuführwalze 31 nicht abgeschaltet
war und somit dauernd rotiert. Dieser ganze Vorgang muß abgelaufen sein, bevor der Spinnrotor i0 seine
Betriebsdrehzahl erreicht hat. Bei einer bestimmten vorgegebenen Spannung des nunmehr angesponnenen
Fadens 39 bewirkt der Fadenspannungsfühler 46 die Drehrichtungsumkehr der Walzen 40 und 42, womit der
Anspinnvorgang an sich abgeschlossen ist. Wickelwalze 16 und Faden 39 müssen anschließend noch über nicht
dargestellte Mittel in das Spinnaggregat 6 zurückgeführt werden.
Da der Hubmagnet 56 den Klemmhebel 54 bei der intermittierenden Schaltung des Schaltelementes 57
dauernd nach links drücken muß, ist ersichtlich, daß der Fadenwächter 36 zunächst den Hubmagneten 56 noch
nicht ausschalten darf. Dies ist der Grund, weshalb der Hubmagnet 51 den Fadenwächter 36 etwas über seine
Betriebsstellung hinaus nach rechts gedrückt hat Nach abgeschlossenem Anspinnvorgang gibt der Hubmagnet
51 den Fadenwächter 36 frei, so daß dieser seine Betriebsstellung einimmt, wodurch der Hubmagnet 56 abgeschaltet
und somit durch die Wirkung einer nicht dargestellten Feder der Klemmhebel 54,55 das Faserband
32 wieder freigibt
Mit der vorliegenden Erfindung wird erreicht daß die Trägheit des Schalters 35 und somit die Kopplung mit
dem Hubmagneten 56 keine Rolle mehr spielt, da durch den intermittierenden Hubkolbens.chalter 57 direkt auf
den Klemmhebel 54 eingewirkt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Längs einer Offenendspinnmaschine verfahrbare Vorrichtung zum Anspinnen mit von Steuermitteln
in der zeitlichen Reihenfolge geschalteten Einrichtungen zum Zurückführen eines Fadenendes in
einen Spinnrotor, zum Ansetzen an einen dort aus aufgelösten Fasern gebildeten Faserring und zum
Wiederabziehen des angesponnnenen Fadenendes, wobei die Steuermittel der Einrichtungen zum Ansetzen
und Wiederabziehen derart zeitlich aufeinander und auf die Anlaufphase des vorher abgebremsten
Spinnrotors des zu wartenden Spinnaggregates abgestimmt sind, daß das Ansetzen und das Wiederabziehen
des Fadens während der Hochlaufkurve des Spinrvotors erfolgt, sowie mit Mitteln zum Beeinflussen
und Anpassen der Fördermenge einer Einrichtung zum Zuspeisen von Faserband des zu
wartenden Offenendspinnaggregates durch verzögertes Einschalten ihres Antriebes oder kurzzeitiges
Unterbrechen des Antriebs in einem geeigneten Verhältnis an die auf der Hochlaufkurve des Spinnrotors
liegende Anspinndrehzahl, wobei Mittel vorgesehen sind, die in den Antrieb der Einrichtung zum
Zuspeisen des Faserbandes des zu wartenden Offenendspinnaggregates eingreifen und die während des
Anspinnens den Antrieb steuern, wobei ferner die Vorrichtung ein mit einer an jedem Spinnaggregat
angeordneten Klemmeinrichtung zum Unterbrechen der Zuspeisung des Faserbandes koppelbares
Schaltelement enthält, um diese Klemmeinrichtung zu einem vorgegebenen Zeitpunkt aus- oder wechselweise
aus- und ein zu schalten, nach Patent 23 60 296, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltelement (57) direkt der Klemmeinrichtung
(54,55) zugeordnet ist und an dieser angreift.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Spinnaggregat (6) in an sich bekannter
Weise mit einem das Wirksarnwerden der Klemmeinrichtung (54, 55) steuernden Fadenwächterfühler
(36) ausgerüstet ist, dem ein Stellglied (51) der Anspinneinrichtung zugeordnet ist, das ihn während
des Anspinnvorganges in eine über die Betriebsstellung hinausgehende Stellung verstellt, in
welchem die Klemmeinrichtung eingeschaltet bleibt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Spinnaggregat (6) mit einem
das Faserband (32) an einer Mulde (52) festklemmenden Klemmhebel (54) enthält, der in
Klemmrichtung mit einem Stellglied ( 56) belastbar ist, dem gegenüberliegend und entgegengerichtet
auf den Klemmhebel wirkend ein Stellglied (57) der Anspinneinrichtung angeordnet ist, das wesentlich
kräftiger bemessen ist.
Priority Applications (7)
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|---|---|---|---|
| DE19742437762 DE2437762C2 (de) | 1974-08-06 | 1974-08-06 | Längs einer Offenendspinnmaschine verfahrbare Vorrichtung zum Anspinnen |
| GB51438/74A GB1478682A (en) | 1973-12-04 | 1974-11-27 | Method and apparatus for piecing-up or spinning a thread on an open-end spinning unit of an open-end spinning machine |
| US05/528,471 US3987610A (en) | 1973-12-04 | 1974-11-29 | Method and apparatus for start-spinning a thread on an open-end spinning unit of an open-end spinning machine |
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| JP49138560A JPS5810498B2 (ja) | 1973-12-04 | 1974-12-04 | オ−プンエンド精紡機の口付け方法 |
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| US05/934,009 USRE30201E (en) | 1973-12-04 | 1978-08-16 | Method and apparatus for start-spinning a thread on an open-end spinning unit of an open-end spinning machine |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2437762A1 DE2437762A1 (de) | 1976-02-26 |
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Family
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Family Applications (1)
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| DE19742437762 Expired DE2437762C2 (de) | 1973-12-04 | 1974-08-06 | Längs einer Offenendspinnmaschine verfahrbare Vorrichtung zum Anspinnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Families Citing this family (1)
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Family Cites Families (4)
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|---|---|---|---|---|
| US3695017A (en) * | 1969-03-15 | 1972-10-03 | Daiwa Spinning Co Ltd | Automatic yarn piecing apparatus for spindleless spinning machine |
| DE1957014A1 (de) * | 1969-11-13 | 1971-06-03 | Schubert & Salzer Maschinen | Verfahren und Vorrichtung zum Unterbrechen der Faserbandzufuhr Offen-End-Spinnmaschinen |
| JPS5034649B1 (de) * | 1970-04-18 | 1975-11-10 | ||
| DE2360296C3 (de) * | 1973-12-04 | 1982-03-18 | Stahlecker, Fritz, 7347 Bad Überkingen | Längs einer Offenend-Spinnmaschine verfahrbare Vorrichtung zum Anspinnen |
-
1974
- 1974-08-06 DE DE19742437762 patent/DE2437762C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE2437762A1 (de) | 1976-02-26 |
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| DE2760369C2 (de) |
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