DE1535002C2 - Einrichtung zum selbsttätigen Anspinnen einer Offenendspinnmaschine - Google Patents
Einrichtung zum selbsttätigen Anspinnen einer OffenendspinnmaschineInfo
- Publication number
- DE1535002C2 DE1535002C2 DE1535002A DEV0030163A DE1535002C2 DE 1535002 C2 DE1535002 C2 DE 1535002C2 DE 1535002 A DE1535002 A DE 1535002A DE V0030163 A DEV0030163 A DE V0030163A DE 1535002 C2 DE1535002 C2 DE 1535002C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- spinning
- thread
- take
- turbine
- rollers
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000007383 open-end spinning Methods 0.000 title claims description 3
- 238000009987 spinning Methods 0.000 claims description 64
- 239000000835 fiber Substances 0.000 claims description 20
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 6
- 230000004913 activation Effects 0.000 claims 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 5
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 5
- 239000002657 fibrous material Substances 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 238000004870 electrical engineering Methods 0.000 description 1
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H4/00—Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques
- D01H4/42—Control of driving or stopping
- D01H4/44—Control of driving or stopping in rotor spinning
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H4/00—Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques
- D01H4/42—Control of driving or stopping
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H4/00—Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques
- D01H4/48—Piecing arrangements; Control therefor
- D01H4/50—Piecing arrangements; Control therefor for rotor spinning
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum selbsttätigen Anspinnen einer Offenend-Spinnmaschine nach
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Es ist bereits eine Einrichtung zum selbsttätigen Anspinnen dieser Art bekannt (CS-PS 1 16 998), bei der
zum Stillsetzen gleichzeitig Faserzufuhr, Fadenabzugswalzen und Turbine abgeschaltet werden und durch
Auslenkung eines von einem Kolben betätigten Fadenführungsarmes eine bestimmte Fadenlänge in
Form einer Fadenauslenkung gebildet wird, worauf eine an dem Fadenführungsarm befestigte federnde Nase
den Faden an die Austrittsöffnung der Spinnturbine andrückt. Das Anlassen geht so vor sich, daß zunächst
die Spinnturbine eingeschaltet wird, daß dann durch Rückzug des Garnführungsarmes und Einschalten eines
Ejektors das nunmehr freie Ende des Garnes in die Spinnturbine hineingeblasen wird und daß schließlich zu
einem späteren Zeitpunkt Faserzufuhr und Fadenabzug von Hand eingeschaltet werden. Diese bekannte
Einrichtung soll mit Hilfe üblicher elektrischer Verzögerungsmittel
automatisch betrieben werden.
Nachteilig an der bekannten Einrichtung ist, daß beim Abschalten die Fäden an allen Spinnstellen durch die
noch auslaufenden Spinnturbinen abgedreht werden. Das abgedrehte Ende bleibt dann an der Fasersammeifläche
liegen, so daß beim erneuten Anlassen der Einrichtung der Ansetzvorgang häufig mißlingen wird
und der Faden dann von Hand einzeln angesetzt werden muß. Wenn der Ansetzvorgang gelingt, kommt es zu
relativ schlechten Ansetzern, weil beim erneuten Anlassen der Turbine in die noch einen Faserring
enthaltende Spinnturbine zurückgespeist wird.
Die bekannte Einrichtung ermöglicht also zwar grundsätzlich ein Massenwiederanspinnen beim erneuten
Anlassen einer Spinnturbine, doch läßt die Qualität der Ansetzer zu wünschen übrig, und es besteht keine
Möglichkeit, beim Wiederanfahren den Ansetzvorgang
ίο zu beeinflussen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht somit darin, eine einfach aufgebaute Einrichtung der eingangs genannten
Gattung zu schaffen, mit der in allen Spinneinheiten ein selbsttätiges, einwandfreies Anspinnen nach dem
Abschalten der Maschine bei deren Wiederinbetriebsetzen möglich ist, d. h. an allen Spinnstellen einwandfreie
Ansetzer entstehen.
Zur Lösung dieser Aufgabe werden erfindungsgemäß die Merkmale des Patentanspruchs 1 vorgeschlagen.
Aufgrund der Tatsache, daß beim Abschalten zwar die Spinnturbine leergesponnen wird, gleichwohl aber
das Fadenende im Abzugsrohr der Spinnturbine verbleibt, liegen für das beim Anlassen erforderliche
Wiederanspinnen definierte Verhältnisse und ein sauberes Fadenende vor, so daß durch Einstellen der
Zeitrelais für das Einschalten der Faserzufuhr und da Einschalten der gleichzeitigen Drehrichtungsumkehr
der Abzugswalzen und der Aufspulvorrichtung in den Normalgang Ansetzer von einwandfreier und gleichmäßiger
Qualität erzielt werden.
Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert; in dieser zeigt
Fig. 1 eine schematische Funktionsdarstellung der Spinnmaschine,
Fig.2 eine elektrische Schaltung der Einrichtung zum selbsttätigen Anspinnen.
Die Spinnmaschine besteht aus mehreren Spinneinheiten; in Fig. 1 ist nur eine Spinneinheit dargestellt.
Jede Spinneinheit besteht aus einer Spinnturbine 1, aus der Faserzuführung 2/7, aus dem Fadenabzugswalzenpaar
3 und der Fadenaufspulvorrichtung 4/11. Die Spinnturbine 1, die drehbar im Maschinenrahmen 5
gelagert ist, ist von üblicher Ausführung. Sie ist mit einem unbeweglichen Faserzuführrohr 6 versehen,
welches an der nicht dargestellten Sammeloberfläche in der Spinnturbine ausmündet. Die Spinnturbine 1 ist
weiter mit bekannten Luftkanälen versehen, die während der Rotation im Inneren der Spinnturbine
Unterdruck erzeugen, der die Fasern von der Faserzu-
5" führung 2/7 in die Spinnturbine 1 befördert, und mit
einem Austrittsrohr Γ für den Fadenabzug aus der Spinnturbine 1. Die rückwärtigen Zuführwalzen 7 sind
geriffelt und fest an der Welle 8 aufgesetzt, die drehbar in den nicht dargestellten Lagern im Maschinenrahmen
5 gelagert ist. Die vorderen Zuführwalzen 2 dienen zum Andrücken, und jede von ihnen ist in nicht dargestellten
Lagern gelagert. Das Garn 9 wird von der Spinnturbine 1 durch ein Paar Fadenabzugswalzen 3 abgeführt. Die
unteren Fadenabzugswalzen 3 sämtlicher Spinneinheiten sind an der Welle 10 befestigt, die drehbar in nicht
dargestellten Lagern im Rahmen 5 gelagert sind.
Die oberen Fadenabzugswalzen 3 dienen als Andrückwalzen, und jede von ihnen ist in nicht
dargestellten Lagern gelagert. Die Changierwalze 4 der
&5 Fadenaufspulvorrichtung 4/11 dreht durch Reibung die
Spule U und verteilt das Garn 9 in Kreuzwicklung. Die Changierwalzen 4 sämtlicher Spinneinheiten sind an der
Welle 12 befestigt, die in nicht dargestellten Lagern des
Rahmens 5 gelagert sind.
Die Umdrehungen der Welle 12 der Changierwalzen 4 sind durch ein Getriebe, das aus drei Zahnrädern 13,
14,15 besteht, von der Welle 10 der Fadenabzugswalzen 3 abgeleitet, so daß sich die beiden Wellen 10,12 in der
gleichen Richtung drehen.
Die Welle 8 der Zuführwalzen 7 der Faserzuführung 2/7 ist mittels einer elektromagnetischen,,JCuppIung 63
mit dem Zahnrad 16 verbunden, das" mittels der Zahnräder 17, 18, 19, 20 mit dem Antriebsmotor 21 in
Verbindung steht. Die Zahnräder 20,19,18,17,16 bilden
die Antriebseinrichtung der Spinnmaschine. Die Welle 10 der Abzugswalzen 3 ist mittels einer weiteren
elektromagnetischen Kupplung 22 mit dem Zahnrad 17 verbunden. An der Welle 10 der Fadenabzugswalzen 3,
zwischen der elektromagnetischen Kupplung 22 und dem Zahnrad 15, ist ein weiteres Zahnrad 23 aufgesetzt,
welches mittels des eingelegten Zahnrades 24 in das Zahnrad 25 eingreift, welches an der Hilfswelle 26
befestigt ist, welche mittels der elektromagnetischen Hilfskupplung 27 mit dem Zahnrad 18 verbunden ist.
Auf die Welle 12 der Changierwalzen 4, die drehbar in den nicht dargestellten Lagern des Rahmens 5 gelagert
ist, wirkt die elektromagnetische Bremse 28. Die Spinnturbinen 1 sämtlicher Spinneinheiten werden
durch ein endloses Band 29 angetrieben, das über zwei Leitrollen 30, 31 geführt wird, von denen die
Antriebsleitrolle 30 über Zahnräder 32,32' und 33 an das Zahnrad 20 des Antriebs-Elektromotors 21 angeschlossen
ist.
Unter der Faserzuführung 2/7 einer jeden Spinneinheit ist in dem Rahmen 5 drehbar eine Faserbandspule
34 gelagert, von welcher das Faserband 35 abgezogen wird.
Die elektromagnetischen Kupplungen 22 und 27 sind für die Drehrichtungsänderungen der Welle 10 der
Fadenabzugswalzen 3 bestimmt.
Die Spinnmaschine ist weiter mit einer Steuereinrichtung 36 versehen, die den Gang einzelner Mechanismen
der ganzen Maschine steuert. In die Steuereinrichtung 36 sind mittels der elektrischen Leitungen 37,38,39,40
die elektromagnetischen Kupplungen 63,22,27 und die elektromagnetische Bremse 28 eingeschaltet. Die
Steuereinrichtung 36 ist mit vier Drucktasten 41,42,43,
44 versehen. Die Drucktasten 41, 42 sind für die Steuerung des Antriebs-Elektromotors 21 bestimmt,
wobei die Drucktaste 41 für das Anlassen und die Drucktaste 42 für das Ausschalten dient. Die Drucktasten
41,42 betätigen den Schütz 45(Fi g. 2), welcher den
Gang des Antriebs-Elektromotors 21 steuert. Zwischen dem Schütz 45 und dem Antriebs-Elektromotor 21 ist
ein Hilfs-Zeitrelais 46 angeschlossen, welches durch
seinen Kontakt 47 die Stromzuführung in die Kontrolllampe 48 steuert. Die Drucktasten 41,42 betätigen somit
den Starkstromteil der elektrischen Schaltung (F i g. 2).
Die Drucktaste 43 ist für das Anlassen des Anspinnungssystems und die Drucktaste 44 für dessen
Ausschalten bestimmt. Die Drucktasten 43,44 betätigen über einen Transformator und den Gleichrichter 49 den
Schwachstromteil der elektrischen Schaltung. Die Drucktasten 43, 44 betätigen das Hauptrelais 50,
welches mit drei Kontakten 51,52,53 versehen ist. Der
Kontakt 51 betätigt drei Zeitrelais 54,55,56. Der zweite
Kontakt 52 ist zur Überbrückung der Drucktaste 43 bestimmt. Der Kontakt 53 ist für die Betätigung der
elektromagnetischen Kupplung 22 und der elektromagnetischen Bremse 28 bestimmt. Das Zeitrelais 54
betätigt durch seinen Kontakt 57 die elektromagnetische Kupplung 63. Ein weiteres Zeitrelais 55 betätigt
durch seinen Kontakt 58 das Hilfsrelais 59, welches wiederum durch seinen Kontakt 60 die elektromagnetischen
Kupplungen 22, 27 und die elektromagnetische Bremse 28 betäjtigt. Das Zeitrelais 55 bestimmt den
Anfang, während das Zeitrelais 56 durch seinen Kontakt 61 das Ende der Funktion des Hilfsrelais 59 bestimmt.
Die elektrischen Schaltungen zwischen den angeführten Gliedern werden nicht beschrieben, da es sich um
ίο Schaltungen handelt, die in der Elektrotechnik geläufig
sind.
Das Anlassen der Spinnmaschine, das ist das Anspinnen aller Spinnturbinen 1, setzt ein vorheriges
Abstellen einzelner Organe der Spinnmaschine in einer genauen Reihenfolge und bestimmten Zeitintervallen
voraus, die durch die Parameter des anzuspinnenden Garnes gegeben sind. Mit Rücksicht auf den technologischen
Zyklus wird zunächst das Verfahren zum Anlassen der Spinnmaschine beschrieben.
Durch Niederdrücken der Drucktaste 41 setzt die Bedienung über den Schütz 45 den Antriebs-Elektromotor
21 in Gang. Gleichzeitig wird das Hilfs-Zeitrelais 46 eingeschaltet, welches nach Ablauf des eingestellten
Zeitintervalls seinen Kontakt 47 schließt, wodurch die Kontrollampe 48 aufleuchtet. In dieser Zeit hat der
Antriebs-Elektromotor 21 bereits seine vollen Umdrehungen erreicht.
Der Antriebs-Elektromotor 21 treibt die Antriebseinrichtung 20, 19, 18, 17, 16 an und mittels der
Zahnradübersetzung 33, 32', 32 die Antriebs-Leitrolle 30, welche das endlose Antriebsband 29 mitnimmt, das
die Spinnturbinen 1 antreibt. In dieser Lage sind die elektromagnetischen Kupplungen 63, 22 und die
elektromagnetische Hilfskupplung 27 ausgeschaltet und die elektromagnetische Bremse 28 eingeschaltet, so daß
die Wellen 8,10 und die Hilfswelle 12 sich in der Ruhelage befinden. Nach dem Aufleuchten der Kontrolllampe
48 kann das eigentliche Anspinnen durchgeführt werden. Die Bedienung drückt die Drucktaste 43, durch
welche das System des Anspinnens in Gang gesetzt wird. Durch Drücken der Taste 43 wird das Hauptrelais
50 eingeschaltet, so daß gleichzeitig einerseits der Kontakt 51, der die drei Zeitrelais 54, 55, 56 verbindet,
andererseits ein weiterer Kontakt 52, der die Drucktaste 43 überbrückt sowie auch der Kontakt 53, der die
elektromagnetische Bremse 28 löst und die elektromagnetische Kupplung 22 einschaltet, geschlossen werden.
Durch Einschaltung dieser Kupplung 22 werden die Welle 10 und mittels der Zahnräder 15, 14, 13 auch die
so Welle 12 in Bewegung gesetzt, so daß der Rücklauf des
Fadenabzugswalzenpaares 3 und der Changierwalzen 4 gleichzeitig eingeschaltet wird. Das in dem Austrittsrohr
Γ der Spinnturbine 1 befindliche Fadenende wird durch Unterdruck in das Innere der Spinnturbine 1 zur
Sammeloberfläche angesaugt. Das Zeitrelais 54 verbindet nach Ablauf des eingestellten Zeitintervalls durch
seinen Kontakt 57 die elektromagnetische Kupplung 63, welche die Zuführwalzen 7 in Gang setzt, die nun das
Faserband 35 zur Mündung des Zuführrohrs 6 zu befördern beginnen, welches die Fasern ansaugt und
dieselben zur Sammeloberfläche der rotierenden Spinnturbine 1 befördert, wo das in die Spinnturbine 1
zurückgebrachte Garnende angesponnen wird. Nach Ablauf der eingestellten Zeit, die zum Rückbringen der
zugehörigen Garnlänge in die rotierende Spinnturbine 1 notwendig ist, schließt das Zeitrelais 55 durch seinen
Kontakt 58 das Hilfsrelais 59, dessen Kontakt 60 die elektromagnetische Kupplung 22 ausschaltet und die
Hilfskupplung 27 einschaltet, wodurch die Fadenabzugswalzen 3 und die Changierwalzen 4 in Normalgang
gesetzt werden. Das erzeugte Garn 9 wird aus der Spinnturbine 1 mittels der Fadenabzugswalzen 3
abgezogen und durch die Changierwalze 4 auf die Spule Ii aufgewickelt. Dieser Vorgang ist bei allen Spinneinheiten
übereinstimmend. Dadurch wird das Anspinnen beendet. Die elektromagnetische Hilfskupplung 27 wird
in eingekuppelter Lage mittels deS'Hilfsrelais 59 und
den Kontakten 62,61 gesichert.
Das Ausschalten der Spinnmaschine wird folgendermaßen durchgeführt: Durch Niederdrücken der Drucktaste
44 wird das System des Anspinnens ausgeschaltet. Das Hauptrelais 50 und dadurch die Kontakte 57,58,51
werden ausgeschaltet, wodurch auch die elektromagnetische Kupplung 63 ausgeschaltet wird, welche die
Zuführwalzen 7 und somit auch die Faserzuführung in die Spinnturbinen 1 abstellt. Gleichzeitig werden auch
die Zeitrelais 54,55,56 ausgeschaltet. Das Zeitrelais 56,
welches auf Verzögerung eingestellt ist, beginnt beim Abfallen die eingestellte Zeit abzumessen. Nach dem
Einstellen der Faserzuführung in die Spinnturbinen 1 wird in diesen das verbliebene Fasermaterial zu Ende
versponnen, und das erzeugte Garn 9 wird durch die Fadenabzugswalzen 3 abgezogen und auf die Spule 11
aufgewickelt. Nach einer bestimmten Zeit löst das Zeitrelais 56 seinen Kontakt 61, wodurch das Hilfsrelais
ϊ 59 ausgeschaltet wirb1, und der Kontakt 60 schaltet die
elektromagnetische Hilfskupplung 27 aus und zusammen mit dem Kontakt 53 die elektromagnetische
Bremse 28 ein. Dadurch wird gleichzeitig das Drehen der Fadenabzugswalzen 3 und der Changierwalzen 4
ίο eingestellt. Die Wirkzeitdauer des Zeitrelais 56 muß so
sein, daß das aus dem Rest des Fasermaterials in der Spinnturbine 1 ausgesponnene Garnende das Austrittsrohr Γ der Spinnturbine 1 nicht verlassen kann. Aus
diesem Grunde ist es notwendig, daß der Gang der Abzugswalzen 3 und der Changierwalzen 4 eher
eingestellt wird als das Ende des Garnes 9 das Austrittsrohr Γ der Spinnturbine 1 verläßt.
Nach dem Einstellen des Abzuges und des Aufwikkelns des Garnes 9 wird durch Drücken der Drucktaste
42 der Antriebs-Elektromotor 21 ausgeschaltet, wodurch gleichzeitig der Gang der Spinnturbinen 1
eingestellt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1 J JJ KJUZ.
Patentanspruch:
Einrichtung zum selbsttätigen Anspinnen einer Offenend-Spinnmaschine mit mehreren Spinneinheiten,
von denen jede eine mit Unterdruck arbeitende Spinnturbine, eine Faserzuführung zur
Spinnturbine, ein Fadenabzugsrohr, Fadenabzugswalzen und eine Fadenaufspulvorrichtung zum
Fadenabzug aus der Spinnturbine aufweist, wobei durch eine automatisch arbeitende elektrische
Steuereinrichtung Faserzuführung, Fadenabzug, Fadenaufspulvorrichtung und Spinnturbine abgeschaltet
werden und das Fadenende im Abzugsrohr der Spinnturbine belassen wird und zum Anlassen die
Spinnturbine eingeschaltet wird, anschließend eine bestimmte Fadenlänge in die Spinnturbine rückgespeist
und schließlich die Faserzuführung eingeschaltet und gleichzeitig die Drehrichtung der Abzugswalzen und der Aufspulvorrichtung in Normalgang
umgekehrt wird, dadurch gekennzeichnet, daß beim Ausschalten die Faserzuführung, der
mittels der Abzugswalzen und der bremsbaren Aufspulvorrichtung bewirkte Fadenabzug sowie die
Spinnturbine zeitlich nacheinander abschaltbar sind, und zwar der Fadenabzug durch ein Zeitrelais (56)
um so viel später als die Faserzuführung, daß die Spinnturbine einerseits leergesponnen wird,- andererseits
der Faden aber noch unter der Saugwirkung des in der Spinnturbine herrschenden Unterdruckes
im Fadenabzugsrohr der Turbine steht, und daß für die Einschaltung der Faserzufuhr und die
Einschaltung der Abzugswalzen und der Aufspulvorrichtung in den Normalgang nach einer Rückspeisung
beim Anlassen jeweils ein weiteres Zeitrelais (54,55) vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS529665 | 1965-08-27 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1535002B1 DE1535002B1 (de) | 1972-05-25 |
| DE1535002C2 true DE1535002C2 (de) | 1980-08-21 |
Family
ID=5397588
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1535002A Expired DE1535002C2 (de) | 1965-08-27 | 1966-01-17 | Einrichtung zum selbsttätigen Anspinnen einer Offenendspinnmaschine |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT264332B (de) |
| CH (1) | CH443081A (de) |
| DE (1) | DE1535002C2 (de) |
| ES (1) | ES330612A1 (de) |
| FR (1) | FR1489544A (de) |
| GB (1) | GB1084662A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3205535A1 (de) * | 1982-02-17 | 1983-09-08 | Schubert & Salzer Maschinenfabrik Ag, 8070 Ingolstadt | Verfahren und vorrichtung zum abstellen und wiederanfahren einer offenend-spinnmaschine mit einer vielzahl von spinnvorrichtungen |
Families Citing this family (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CS151696B1 (de) * | 1970-01-19 | 1973-11-19 | ||
| JPS5034649B1 (de) * | 1970-04-18 | 1975-11-10 | ||
| DE2130669A1 (de) * | 1971-06-21 | 1973-01-11 | Schubert & Salzer Maschinen | Vorrichtung zum stillsetzen und/oder anspinnen einer offen-end-spinnvorrichtung |
| DE2058604B2 (de) * | 1970-11-28 | 1977-08-25 | Schubert & Salzer Maschinenfabrik Ag, 8070 Ingolstadt | Verfahren und vorrichtung zum stillsetzen und wiederanfahren einer offen- end-spinnvorrichtung |
| CS176442B1 (de) * | 1973-04-20 | 1977-06-30 | ||
| US4054024A (en) * | 1974-09-30 | 1977-10-18 | Hironori Hirai | Apparatus for stopping and restarting the operation of an open-end spinning system |
| DE2507153C3 (de) * | 1975-02-19 | 1988-07-28 | Stahlecker, Fritz, 7347 Bad Überkingen | Verfahren zum Anspinnen eines Fadens bei Offenend-Spinnaggregaten und Offenend-Spinnmaschine zum Durchführen des Verfahrens |
| CS253356B1 (en) * | 1984-06-26 | 1987-11-12 | Frantisek Burysek | Device for successive assembling of a rotor open-end spinning machine |
| DE4418358C2 (de) * | 1994-05-26 | 1997-07-03 | Rieter Ingolstadt Spinnerei | Verfahren zum Stillsetzen einer Offenend-Rotorspinnvorrichtung und Vorrichtung zur Durchführung |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE563937C (de) * | 1932-11-11 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Antriebseinrichtung fuer den Liefermotor und die Spinnmotoren bei Spinn- und Zwirnmaschinen | |
| US2208930A (en) * | 1936-06-12 | 1940-07-23 | Schlafhorst & Co W | Winding machine |
| US3003303A (en) * | 1957-09-02 | 1961-10-10 | Prince Smith & Stells Ltd | Textile twisting machine control mechanism |
| NL134991C (de) * | 1962-05-25 |
-
0
- GB GB1084662D patent/GB1084662A/en active Active
-
1966
- 1966-01-10 AT AT16766A patent/AT264332B/de active
- 1966-01-17 DE DE1535002A patent/DE1535002C2/de not_active Expired
- 1966-08-16 FR FR73150A patent/FR1489544A/fr not_active Expired
- 1966-08-26 CH CH1238966A patent/CH443081A/de unknown
- 1966-08-26 ES ES0330612A patent/ES330612A1/es not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3205535A1 (de) * | 1982-02-17 | 1983-09-08 | Schubert & Salzer Maschinenfabrik Ag, 8070 Ingolstadt | Verfahren und vorrichtung zum abstellen und wiederanfahren einer offenend-spinnmaschine mit einer vielzahl von spinnvorrichtungen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES330612A1 (es) | 1967-09-16 |
| AT264332B (de) | 1968-08-26 |
| GB1084662A (de) | |
| CH443081A (de) | 1968-01-31 |
| FR1489544A (fr) | 1967-07-21 |
| DE1535002B1 (de) | 1972-05-25 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2008142C3 (de) | Selbsttätige Vorrichtung zum Anspinnen bei in einer Reihe angeordneten Offen-End-Spinneinheiten nach Fadenbruch | |
| DE2505943C3 (de) | Anspinnverfahren für Offenendspinnmaschinen | |
| CH668432A5 (de) | Verfahren und zur wiederinbetriebnahme eines friktionsspinnaggregates sowie friktionsspinnaggregat. | |
| CH633587A5 (de) | Verfahren zum stillsetzen einer oe-rotorspinnmaschine und oe-rotorspinnmaschine zur durchfuehrung des verfahrens. | |
| DE1535002C2 (de) | Einrichtung zum selbsttätigen Anspinnen einer Offenendspinnmaschine | |
| DE2753349A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum anspinnen eines umwindegarnes | |
| DE2507153C3 (de) | Verfahren zum Anspinnen eines Fadens bei Offenend-Spinnaggregaten und Offenend-Spinnmaschine zum Durchführen des Verfahrens | |
| DE2062768A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Ab stellen des Laufes von Offenend Spinn maschinen | |
| DE2313788A1 (de) | Verfahren zum selbsttaetigen anfahren und abstellen einer offen-end-spinnmaschine | |
| DE3337120A1 (de) | Verfahren zum garnandrehen in einer offen-end-spinnmaschine | |
| DE2341528B2 (de) | Verfahren zum anspinnen eines fadens bei einem offenend-spinnaggregat | |
| CH663429A5 (de) | Verfahren und vorrichtung zur inbetriebnahme eines friktionsspinnaggregates. | |
| DE2418590A1 (de) | Offenend-spinnmaschine | |
| DE2130690A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Wiederanspinnen eines gebrochenen Fadens in einer Offen-Ende-Spinnvorrichtung | |
| DE3010999C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Anfahren einer OE-Spinnmaschine | |
| DE2811960A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum individuellen anspinnen einzelner offenend- spinnvorrichtungen | |
| DE2708936C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Anspinnen eines Fadens an Spinnaggregaten einer Offenend-Spinnmaschine | |
| DE4236379C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Umspulen von Garn in einer Topfspinnvorrichtung | |
| DE2221316B1 (de) | Vorrichtung zum Zwischenspeichern einer ueberschuessigen Fadenlaenge an einer Offen-End-Spinnmaschine | |
| CH641503A5 (de) | Anspinnverfahren nach fadenbruch in einer offenend-rotorspinneinheit und vorrichtung zum durchfuehren des verfahrens. | |
| DE3205535A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum abstellen und wiederanfahren einer offenend-spinnmaschine mit einer vielzahl von spinnvorrichtungen | |
| DE2455913A1 (de) | Spinnmaschine und verfahren zum spulenwechseln | |
| DE1710027A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Unterbrechen und Wiederingangsetzen des Spinnvorganges beim Topfspinnen von Textilgarn | |
| DE3401316A1 (de) | Verfahren zum stillsetzen und wiederanfahren eines oe-friktionsspinnaggregates | |
| DE2130669C2 (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C2 | Grant after previous publication (2nd publication) |