DE1535002C2 - Einrichtung zum selbsttätigen Anspinnen einer Offenendspinnmaschine - Google Patents

Einrichtung zum selbsttätigen Anspinnen einer Offenendspinnmaschine

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DE1535002C2
DE1535002C2 DE1535002A DEV0030163A DE1535002C2 DE 1535002 C2 DE1535002 C2 DE 1535002C2 DE 1535002 A DE1535002 A DE 1535002A DE V0030163 A DEV0030163 A DE V0030163A DE 1535002 C2 DE1535002 C2 DE 1535002C2
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Julius Varga
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Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum selbsttätigen Anspinnen einer Offenend-Spinnmaschine nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Es ist bereits eine Einrichtung zum selbsttätigen Anspinnen dieser Art bekannt (CS-PS 1 16 998), bei der zum Stillsetzen gleichzeitig Faserzufuhr, Fadenabzugswalzen und Turbine abgeschaltet werden und durch Auslenkung eines von einem Kolben betätigten Fadenführungsarmes eine bestimmte Fadenlänge in Form einer Fadenauslenkung gebildet wird, worauf eine an dem Fadenführungsarm befestigte federnde Nase den Faden an die Austrittsöffnung der Spinnturbine andrückt. Das Anlassen geht so vor sich, daß zunächst die Spinnturbine eingeschaltet wird, daß dann durch Rückzug des Garnführungsarmes und Einschalten eines Ejektors das nunmehr freie Ende des Garnes in die Spinnturbine hineingeblasen wird und daß schließlich zu einem späteren Zeitpunkt Faserzufuhr und Fadenabzug von Hand eingeschaltet werden. Diese bekannte Einrichtung soll mit Hilfe üblicher elektrischer Verzögerungsmittel automatisch betrieben werden.
Nachteilig an der bekannten Einrichtung ist, daß beim Abschalten die Fäden an allen Spinnstellen durch die noch auslaufenden Spinnturbinen abgedreht werden. Das abgedrehte Ende bleibt dann an der Fasersammeifläche liegen, so daß beim erneuten Anlassen der Einrichtung der Ansetzvorgang häufig mißlingen wird und der Faden dann von Hand einzeln angesetzt werden muß. Wenn der Ansetzvorgang gelingt, kommt es zu relativ schlechten Ansetzern, weil beim erneuten Anlassen der Turbine in die noch einen Faserring enthaltende Spinnturbine zurückgespeist wird.
Die bekannte Einrichtung ermöglicht also zwar grundsätzlich ein Massenwiederanspinnen beim erneuten Anlassen einer Spinnturbine, doch läßt die Qualität der Ansetzer zu wünschen übrig, und es besteht keine Möglichkeit, beim Wiederanfahren den Ansetzvorgang
ίο zu beeinflussen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht somit darin, eine einfach aufgebaute Einrichtung der eingangs genannten Gattung zu schaffen, mit der in allen Spinneinheiten ein selbsttätiges, einwandfreies Anspinnen nach dem Abschalten der Maschine bei deren Wiederinbetriebsetzen möglich ist, d. h. an allen Spinnstellen einwandfreie Ansetzer entstehen.
Zur Lösung dieser Aufgabe werden erfindungsgemäß die Merkmale des Patentanspruchs 1 vorgeschlagen.
Aufgrund der Tatsache, daß beim Abschalten zwar die Spinnturbine leergesponnen wird, gleichwohl aber das Fadenende im Abzugsrohr der Spinnturbine verbleibt, liegen für das beim Anlassen erforderliche Wiederanspinnen definierte Verhältnisse und ein sauberes Fadenende vor, so daß durch Einstellen der Zeitrelais für das Einschalten der Faserzufuhr und da Einschalten der gleichzeitigen Drehrichtungsumkehr der Abzugswalzen und der Aufspulvorrichtung in den Normalgang Ansetzer von einwandfreier und gleichmäßiger Qualität erzielt werden.
Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert; in dieser zeigt Fig. 1 eine schematische Funktionsdarstellung der Spinnmaschine,
Fig.2 eine elektrische Schaltung der Einrichtung zum selbsttätigen Anspinnen.
Die Spinnmaschine besteht aus mehreren Spinneinheiten; in Fig. 1 ist nur eine Spinneinheit dargestellt. Jede Spinneinheit besteht aus einer Spinnturbine 1, aus der Faserzuführung 2/7, aus dem Fadenabzugswalzenpaar 3 und der Fadenaufspulvorrichtung 4/11. Die Spinnturbine 1, die drehbar im Maschinenrahmen 5 gelagert ist, ist von üblicher Ausführung. Sie ist mit einem unbeweglichen Faserzuführrohr 6 versehen, welches an der nicht dargestellten Sammeloberfläche in der Spinnturbine ausmündet. Die Spinnturbine 1 ist weiter mit bekannten Luftkanälen versehen, die während der Rotation im Inneren der Spinnturbine Unterdruck erzeugen, der die Fasern von der Faserzu-
5" führung 2/7 in die Spinnturbine 1 befördert, und mit einem Austrittsrohr Γ für den Fadenabzug aus der Spinnturbine 1. Die rückwärtigen Zuführwalzen 7 sind geriffelt und fest an der Welle 8 aufgesetzt, die drehbar in den nicht dargestellten Lagern im Maschinenrahmen 5 gelagert ist. Die vorderen Zuführwalzen 2 dienen zum Andrücken, und jede von ihnen ist in nicht dargestellten Lagern gelagert. Das Garn 9 wird von der Spinnturbine 1 durch ein Paar Fadenabzugswalzen 3 abgeführt. Die unteren Fadenabzugswalzen 3 sämtlicher Spinneinheiten sind an der Welle 10 befestigt, die drehbar in nicht dargestellten Lagern im Rahmen 5 gelagert sind.
Die oberen Fadenabzugswalzen 3 dienen als Andrückwalzen, und jede von ihnen ist in nicht dargestellten Lagern gelagert. Die Changierwalze 4 der
&5 Fadenaufspulvorrichtung 4/11 dreht durch Reibung die Spule U und verteilt das Garn 9 in Kreuzwicklung. Die Changierwalzen 4 sämtlicher Spinneinheiten sind an der Welle 12 befestigt, die in nicht dargestellten Lagern des
Rahmens 5 gelagert sind.
Die Umdrehungen der Welle 12 der Changierwalzen 4 sind durch ein Getriebe, das aus drei Zahnrädern 13, 14,15 besteht, von der Welle 10 der Fadenabzugswalzen 3 abgeleitet, so daß sich die beiden Wellen 10,12 in der gleichen Richtung drehen.
Die Welle 8 der Zuführwalzen 7 der Faserzuführung 2/7 ist mittels einer elektromagnetischen,,JCuppIung 63 mit dem Zahnrad 16 verbunden, das" mittels der Zahnräder 17, 18, 19, 20 mit dem Antriebsmotor 21 in Verbindung steht. Die Zahnräder 20,19,18,17,16 bilden die Antriebseinrichtung der Spinnmaschine. Die Welle 10 der Abzugswalzen 3 ist mittels einer weiteren elektromagnetischen Kupplung 22 mit dem Zahnrad 17 verbunden. An der Welle 10 der Fadenabzugswalzen 3, zwischen der elektromagnetischen Kupplung 22 und dem Zahnrad 15, ist ein weiteres Zahnrad 23 aufgesetzt, welches mittels des eingelegten Zahnrades 24 in das Zahnrad 25 eingreift, welches an der Hilfswelle 26 befestigt ist, welche mittels der elektromagnetischen Hilfskupplung 27 mit dem Zahnrad 18 verbunden ist. Auf die Welle 12 der Changierwalzen 4, die drehbar in den nicht dargestellten Lagern des Rahmens 5 gelagert ist, wirkt die elektromagnetische Bremse 28. Die Spinnturbinen 1 sämtlicher Spinneinheiten werden durch ein endloses Band 29 angetrieben, das über zwei Leitrollen 30, 31 geführt wird, von denen die Antriebsleitrolle 30 über Zahnräder 32,32' und 33 an das Zahnrad 20 des Antriebs-Elektromotors 21 angeschlossen ist.
Unter der Faserzuführung 2/7 einer jeden Spinneinheit ist in dem Rahmen 5 drehbar eine Faserbandspule 34 gelagert, von welcher das Faserband 35 abgezogen wird.
Die elektromagnetischen Kupplungen 22 und 27 sind für die Drehrichtungsänderungen der Welle 10 der Fadenabzugswalzen 3 bestimmt.
Die Spinnmaschine ist weiter mit einer Steuereinrichtung 36 versehen, die den Gang einzelner Mechanismen der ganzen Maschine steuert. In die Steuereinrichtung 36 sind mittels der elektrischen Leitungen 37,38,39,40 die elektromagnetischen Kupplungen 63,22,27 und die elektromagnetische Bremse 28 eingeschaltet. Die Steuereinrichtung 36 ist mit vier Drucktasten 41,42,43, 44 versehen. Die Drucktasten 41, 42 sind für die Steuerung des Antriebs-Elektromotors 21 bestimmt, wobei die Drucktaste 41 für das Anlassen und die Drucktaste 42 für das Ausschalten dient. Die Drucktasten 41,42 betätigen den Schütz 45(Fi g. 2), welcher den Gang des Antriebs-Elektromotors 21 steuert. Zwischen dem Schütz 45 und dem Antriebs-Elektromotor 21 ist ein Hilfs-Zeitrelais 46 angeschlossen, welches durch seinen Kontakt 47 die Stromzuführung in die Kontrolllampe 48 steuert. Die Drucktasten 41,42 betätigen somit den Starkstromteil der elektrischen Schaltung (F i g. 2).
Die Drucktaste 43 ist für das Anlassen des Anspinnungssystems und die Drucktaste 44 für dessen Ausschalten bestimmt. Die Drucktasten 43,44 betätigen über einen Transformator und den Gleichrichter 49 den Schwachstromteil der elektrischen Schaltung. Die Drucktasten 43, 44 betätigen das Hauptrelais 50, welches mit drei Kontakten 51,52,53 versehen ist. Der Kontakt 51 betätigt drei Zeitrelais 54,55,56. Der zweite Kontakt 52 ist zur Überbrückung der Drucktaste 43 bestimmt. Der Kontakt 53 ist für die Betätigung der elektromagnetischen Kupplung 22 und der elektromagnetischen Bremse 28 bestimmt. Das Zeitrelais 54 betätigt durch seinen Kontakt 57 die elektromagnetische Kupplung 63. Ein weiteres Zeitrelais 55 betätigt durch seinen Kontakt 58 das Hilfsrelais 59, welches wiederum durch seinen Kontakt 60 die elektromagnetischen Kupplungen 22, 27 und die elektromagnetische Bremse 28 betäjtigt. Das Zeitrelais 55 bestimmt den Anfang, während das Zeitrelais 56 durch seinen Kontakt 61 das Ende der Funktion des Hilfsrelais 59 bestimmt.
Die elektrischen Schaltungen zwischen den angeführten Gliedern werden nicht beschrieben, da es sich um
ίο Schaltungen handelt, die in der Elektrotechnik geläufig sind.
Das Anlassen der Spinnmaschine, das ist das Anspinnen aller Spinnturbinen 1, setzt ein vorheriges Abstellen einzelner Organe der Spinnmaschine in einer genauen Reihenfolge und bestimmten Zeitintervallen voraus, die durch die Parameter des anzuspinnenden Garnes gegeben sind. Mit Rücksicht auf den technologischen Zyklus wird zunächst das Verfahren zum Anlassen der Spinnmaschine beschrieben.
Durch Niederdrücken der Drucktaste 41 setzt die Bedienung über den Schütz 45 den Antriebs-Elektromotor 21 in Gang. Gleichzeitig wird das Hilfs-Zeitrelais 46 eingeschaltet, welches nach Ablauf des eingestellten Zeitintervalls seinen Kontakt 47 schließt, wodurch die Kontrollampe 48 aufleuchtet. In dieser Zeit hat der Antriebs-Elektromotor 21 bereits seine vollen Umdrehungen erreicht.
Der Antriebs-Elektromotor 21 treibt die Antriebseinrichtung 20, 19, 18, 17, 16 an und mittels der Zahnradübersetzung 33, 32', 32 die Antriebs-Leitrolle 30, welche das endlose Antriebsband 29 mitnimmt, das die Spinnturbinen 1 antreibt. In dieser Lage sind die elektromagnetischen Kupplungen 63, 22 und die elektromagnetische Hilfskupplung 27 ausgeschaltet und die elektromagnetische Bremse 28 eingeschaltet, so daß die Wellen 8,10 und die Hilfswelle 12 sich in der Ruhelage befinden. Nach dem Aufleuchten der Kontrolllampe 48 kann das eigentliche Anspinnen durchgeführt werden. Die Bedienung drückt die Drucktaste 43, durch welche das System des Anspinnens in Gang gesetzt wird. Durch Drücken der Taste 43 wird das Hauptrelais 50 eingeschaltet, so daß gleichzeitig einerseits der Kontakt 51, der die drei Zeitrelais 54, 55, 56 verbindet, andererseits ein weiterer Kontakt 52, der die Drucktaste 43 überbrückt sowie auch der Kontakt 53, der die elektromagnetische Bremse 28 löst und die elektromagnetische Kupplung 22 einschaltet, geschlossen werden. Durch Einschaltung dieser Kupplung 22 werden die Welle 10 und mittels der Zahnräder 15, 14, 13 auch die
so Welle 12 in Bewegung gesetzt, so daß der Rücklauf des Fadenabzugswalzenpaares 3 und der Changierwalzen 4 gleichzeitig eingeschaltet wird. Das in dem Austrittsrohr Γ der Spinnturbine 1 befindliche Fadenende wird durch Unterdruck in das Innere der Spinnturbine 1 zur Sammeloberfläche angesaugt. Das Zeitrelais 54 verbindet nach Ablauf des eingestellten Zeitintervalls durch seinen Kontakt 57 die elektromagnetische Kupplung 63, welche die Zuführwalzen 7 in Gang setzt, die nun das Faserband 35 zur Mündung des Zuführrohrs 6 zu befördern beginnen, welches die Fasern ansaugt und dieselben zur Sammeloberfläche der rotierenden Spinnturbine 1 befördert, wo das in die Spinnturbine 1 zurückgebrachte Garnende angesponnen wird. Nach Ablauf der eingestellten Zeit, die zum Rückbringen der zugehörigen Garnlänge in die rotierende Spinnturbine 1 notwendig ist, schließt das Zeitrelais 55 durch seinen Kontakt 58 das Hilfsrelais 59, dessen Kontakt 60 die elektromagnetische Kupplung 22 ausschaltet und die
Hilfskupplung 27 einschaltet, wodurch die Fadenabzugswalzen 3 und die Changierwalzen 4 in Normalgang gesetzt werden. Das erzeugte Garn 9 wird aus der Spinnturbine 1 mittels der Fadenabzugswalzen 3 abgezogen und durch die Changierwalze 4 auf die Spule Ii aufgewickelt. Dieser Vorgang ist bei allen Spinneinheiten übereinstimmend. Dadurch wird das Anspinnen beendet. Die elektromagnetische Hilfskupplung 27 wird in eingekuppelter Lage mittels deS'Hilfsrelais 59 und den Kontakten 62,61 gesichert.
Das Ausschalten der Spinnmaschine wird folgendermaßen durchgeführt: Durch Niederdrücken der Drucktaste 44 wird das System des Anspinnens ausgeschaltet. Das Hauptrelais 50 und dadurch die Kontakte 57,58,51 werden ausgeschaltet, wodurch auch die elektromagnetische Kupplung 63 ausgeschaltet wird, welche die Zuführwalzen 7 und somit auch die Faserzuführung in die Spinnturbinen 1 abstellt. Gleichzeitig werden auch die Zeitrelais 54,55,56 ausgeschaltet. Das Zeitrelais 56, welches auf Verzögerung eingestellt ist, beginnt beim Abfallen die eingestellte Zeit abzumessen. Nach dem Einstellen der Faserzuführung in die Spinnturbinen 1 wird in diesen das verbliebene Fasermaterial zu Ende versponnen, und das erzeugte Garn 9 wird durch die Fadenabzugswalzen 3 abgezogen und auf die Spule 11 aufgewickelt. Nach einer bestimmten Zeit löst das Zeitrelais 56 seinen Kontakt 61, wodurch das Hilfsrelais
ϊ 59 ausgeschaltet wirb1, und der Kontakt 60 schaltet die elektromagnetische Hilfskupplung 27 aus und zusammen mit dem Kontakt 53 die elektromagnetische Bremse 28 ein. Dadurch wird gleichzeitig das Drehen der Fadenabzugswalzen 3 und der Changierwalzen 4
ίο eingestellt. Die Wirkzeitdauer des Zeitrelais 56 muß so sein, daß das aus dem Rest des Fasermaterials in der Spinnturbine 1 ausgesponnene Garnende das Austrittsrohr Γ der Spinnturbine 1 nicht verlassen kann. Aus diesem Grunde ist es notwendig, daß der Gang der Abzugswalzen 3 und der Changierwalzen 4 eher eingestellt wird als das Ende des Garnes 9 das Austrittsrohr Γ der Spinnturbine 1 verläßt.
Nach dem Einstellen des Abzuges und des Aufwikkelns des Garnes 9 wird durch Drücken der Drucktaste 42 der Antriebs-Elektromotor 21 ausgeschaltet, wodurch gleichzeitig der Gang der Spinnturbinen 1 eingestellt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

1 J JJ KJUZ.
Patentanspruch:
Einrichtung zum selbsttätigen Anspinnen einer Offenend-Spinnmaschine mit mehreren Spinneinheiten, von denen jede eine mit Unterdruck arbeitende Spinnturbine, eine Faserzuführung zur Spinnturbine, ein Fadenabzugsrohr, Fadenabzugswalzen und eine Fadenaufspulvorrichtung zum Fadenabzug aus der Spinnturbine aufweist, wobei durch eine automatisch arbeitende elektrische Steuereinrichtung Faserzuführung, Fadenabzug, Fadenaufspulvorrichtung und Spinnturbine abgeschaltet werden und das Fadenende im Abzugsrohr der Spinnturbine belassen wird und zum Anlassen die Spinnturbine eingeschaltet wird, anschließend eine bestimmte Fadenlänge in die Spinnturbine rückgespeist und schließlich die Faserzuführung eingeschaltet und gleichzeitig die Drehrichtung der Abzugswalzen und der Aufspulvorrichtung in Normalgang umgekehrt wird, dadurch gekennzeichnet, daß beim Ausschalten die Faserzuführung, der mittels der Abzugswalzen und der bremsbaren Aufspulvorrichtung bewirkte Fadenabzug sowie die Spinnturbine zeitlich nacheinander abschaltbar sind, und zwar der Fadenabzug durch ein Zeitrelais (56) um so viel später als die Faserzuführung, daß die Spinnturbine einerseits leergesponnen wird,- andererseits der Faden aber noch unter der Saugwirkung des in der Spinnturbine herrschenden Unterdruckes im Fadenabzugsrohr der Turbine steht, und daß für die Einschaltung der Faserzufuhr und die Einschaltung der Abzugswalzen und der Aufspulvorrichtung in den Normalgang nach einer Rückspeisung beim Anlassen jeweils ein weiteres Zeitrelais (54,55) vorgesehen ist.
DE1535002A 1965-08-27 1966-01-17 Einrichtung zum selbsttätigen Anspinnen einer Offenendspinnmaschine Expired DE1535002C2 (de)

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