DE302250C - - Google Patents

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DE302250C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S41/00Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps
    • F21S41/20Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps characterised by refractors, transparent cover plates, light guides or filters
    • F21S41/28Cover glass
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S41/00Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps
    • F21S41/20Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps characterised by refractors, transparent cover plates, light guides or filters
    • F21S41/285Refractors, transparent cover plates, light guides or filters not provided in groups F21S41/24 - F21S41/2805
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21WINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES F21K, F21L, F21S and F21V, RELATING TO USES OR APPLICATIONS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS
    • F21W2107/00Use or application of lighting devices on or in particular types of vehicles
    • F21W2107/10Use or application of lighting devices on or in particular types of vehicles for land vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 4$. GRUPPE 11..
Automobil- u. dgl. Reflektorlampen.
Zusatz zum Patent 230677.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Juni 1915 ab.
Der Gegenstand des Hauptpatentes ist eine Lampenumhüllung, bei der ein oberer Reflektor mit einer unteren mit konzentrischen Wellenringen versehenen Verschalung vereinigt ist, deren Wellenringe auf der einen Seite ihres Scheitels durchscheinend und auf der anderen Seite desselben durchsichtig sind, so daß derjenige Teil der Lichtstrahlen, der das Auge unmittelbar trifft, diffus verteilt oder zerstreut wird, während der vom Reflektor zurückgeworfene Teil der Lichtstrahlen durch die durchsichtigen Teile der Glasverschalung ungehindert hindurchtritt.
Automobilscheinwerfer, deren Abschlußglas aus an der einen Seite aus Milchglas, an der anderen Seite aus Klarglas gebildeten Wellen in solcher Anordnung besteht, daß direktes Licht nur nach der Fahrbahn, dagegen in der Richtung auf entgegenkommende Beschauer nur gestreutes Licht austritt, sind bekannt. Bei den bekannten Laternen sind aber die Wellen geradlinig und wagerecht angeordnet, so daß in der Richtung seitlich abwärts weniger direktes Licht austritt als in der Richtung abwärts voraus.
Gemäß der vorliegenden Erfindung sind nun für Automobillaternen, an Stelle der konzentrischen Wellenringe exzentrische Ringe, die aus Matt- und Klarglasringen gebildet sind, derart zu einem die Reflektoröffnung abdeckenden Teller vereinigt, daß die Mattglasringe λ die Lichtquelle nur in dem beschränkten Gesichtsfelde eines auf dem Wege befindlichen Auges verdecken, der zu befahrende Weg aber mit Hilfe der durch die breiten Klarglasteile hindurchtretenden indirekten Strahlen beleuchtet wird. Hierdurch wird der über der Mittellinie der Lampe liegende Teil des Tellers stärker durch Mattglasteile geblendet, die untere . Hälfte des Tellers abef fast ganz frei von Mattglas gemacht, so daß hier die Strahlen unzerstreut und daher wesentlich wirkungsvoller als dies bei einem Teller mit konzentrischen Ringen möglich ist, die Fahrstraße zu beleuchten vermögen. Durch die exzentrische Anordnung der Ringe entstehen im wesentlichen nur noch sichelförmige Ringteile, deren breiteste Stelle sich oberhalb der Lampenmitte befindet. Die Anwendung der aus Matt- und Klarglas gebildeten Wellenringe besitzt auch im vorliegenden Fall noch besondere Wirkungen, weil die mattierten Flächen als Signalflächen wirken, während andererseits die hohe wirtschaftliche Lichtausbeute eine wirkungsvolle Beleuchtung der Fahrstraße sichert. Dieses Prinzip der Berücksichtigung eines beschränkten Sehwinkels, wie er durch Aufhängung und verminderte Zugänglichkeit der
Lampe bedingt sein kann, läßt sich noch in der verschiedensten Weise zu Abänderungen der Anordnung des Hauptpatentes benutzen.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel, und zwar zeigen:
Fig. ι die Fahrzeuglaterne im Schnitt von der Seite und
Fig. 2 im Blick von vorn.
In der Zeichnung ist α die Lichtquelle und 5
ίο der Reflektor, dessen vordere öffnung durch eine Verglasung in eine Lampenumhüllung verwandelt werden soll. Gemäß den Grundsätzen des Hauptpatentes ist diese Verglasung durch Wellenringe gebildet, die auf der einen Seite ihres Scheitels als Mattglasflächen c und auf der anderen Seite als Klarglasflächen d ausgebildet sind, und zwar so, daß die direkten Strahlen durch die Mattglas-, die reflektierten durch die Klarglasflächen fallen. An Stelle der konzentrischen Anordnung der Wellenringe sind im vorliegenden Fall die Mattglasringe und Klarglasringe durch Kreisschlag aus verschiedenen Mittelpunkten erzeugt, die von dem Lampenmittelpunkt zunehmend nach unten verschoben sind. Wie Fig. 2 zeigt, bleiben hierdurch von den kegeligen Ringflächen der Wellenringe nur noch sichelförmige Teile stehen, deren breiteste Stelle für das Mattglas sich oberhalb des Mittelpunktes der Lampe befindet, während die breitesten Klarglasflächen sich unterhalb der Mitte der Lampe befinden. Diese Vergrößerung der Klarglasflächen auf der unteren Hälfte des Tellers gestattet eine wirkungsvollere Beleuchtung der Fahrstraße.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Lampenumhüllung aus einem oberen Reflektor und einer unteren Glasverschalung mit auf der einen Seite matten, auf der anderen Seite durchsichtigen Wellenringen, gemäß Patent 230677, für Automobilu. dgl. Reflektorlampen, welche infolge der Aufstellung vorwiegend einseitig schräg zur Hauptbeleuchtungsrichtung betrachtet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die zu -Wellenringen vereinigten Matt- und Klarglasringe (c, d) in der Lichtöffnung des Reflektors (6). so exzentrisch liegen, daß die Mattglasringe die Lichtquelle nur in dem beschränkten Gesichtsfeld eines auf der Fahrstraße befindlichen Betrachters verdecken, während durch die im wesentlichen normal zur Hauptbeleuchtungsrichtung liegenden breiten klaren Glasflächen die Fahrstraße mit unzerstreuten Strahlen beleuchtet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT302250D Expired DE302250C (de)

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