DE302243C - - Google Patents

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DE302243C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C7/00Non-inflatable or solid tyres
    • B60C7/24Non-inflatable or solid tyres characterised by means for securing tyres on rim or wheel body

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
TENTSCHRIFT
KLASSE 63.e.. GRUPPE
LEÖNH. HERBERT in FRANKFURT a. M.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Januar 1915 ab.
Die Erfindung erstreckt sich auf einen abnehmbaren, elastischen Reifen, wie solche z. B. für Kraftwagen (Lastautomobile) Verwendung finden^ Insbesondere ist an die Verwendung von Gummimassivreifen gedacht, welche, mit Stahlbändern vereinigt, sich auf den Radkranzteil aufsetzen.
Bisher wurde die Verbindung bzw. die Befestigung solcher Reifen auf dem Radkranz
ίο meistens durch hydraulisches Aufpressen bewerkstelligt. Flanschringe von keilförmigem Querschnitt, die man mittels Verschraubungen zwischen die Stahlbänder und die Radkränze einkeilte, wurden auch teilweise angewandt.
Dem Wesentlichen nach unterscheidet sich die neue Reifenbefestigung von der bekannten dadurch, daß vor allen Dingen teure hydraulische Pressen, wie sie bisher zum Auf- bzw.-Abpressen von Massivreifen erforderlich waren, entbehrlich werden und teure keilförmige Flänschringe, die noch manchmal Anwendung fanden, durch die neue Reifenbefestigung vollständig überflüssig werden. Diese Möglichkeit ist zunächst dadurch gegeben, daß der Vollgummireifen mit konisch ausgedrehter Stahlbandunterlage versehen ist,' die eine an derselben über den Gummireifen hinausragende \Aerbreiterung besitzt und das eigentliehe Wesentliche der Neuheit bildet. Die überragende Verbreiterung ist mit Einstecklöchern für die zur Verbindung mit der Felge dienenden Splinte oder Bügel versehen. Einen weiteren Vorteil bietet die neue Reifenbefestigung dadurch, daß sich vorhandene Stahlgußräder für die Befestigungsweise leicht umändern lassen. Für die Reifenmontage, die von Hand geschieht, sind außer den jedem Automobil beigegebenen Werkzeugen keine besonderen Werkzeuge erforderlich.
Der Radkranz a, in diesem Fall für Doppelbereifung, ist aus Stahlguß gedacht. Zum Unterschied gegenüber den bisher meist angewandten zylindrisch gedrehten Stahlbändern und Radkränzen ist es vorteilhaft, wenn, wie in vorliegendem Fall, das Stahlband und der Radkranz an ihren Berührungsflächen konisch gedreht sind. Hierdurch ist zunächst die Möglichkeit vorhanden, daß die Reifen bequem von Hand auf die Radkränze aufzulegen sind. Um die einfächste, schraubenlose Befestigung des Reifens zur Anwendung zn bringen, besitzt das Stahlband b seitlich einen überstehenden Rand c. Dieser Befestigungsrand c und der Radkranz α sind am Umfang mit einer beliebigen Zahl Einstecklöcher d von entsprechender Größe versehen. Nachdem nun der Reifen (Stahlband mit Gummi) , mit' einem Hammer und einem Stück Hartholz oder Kupferbolzen auf den Radkörper aufgetrieben ist, werden in die Löcher d Splinte e oder Drahtbügel e1 eingesteckt und in der üblichen Weise umgebogen. An Stelle der Splinte und Drahtbügel können aber auch Schrauben angewandt werden; der Befestigungsrand e sowie der Radkranz α müßten aber in letzterem Fall entsprechend breiter sein, was insofern nicht "von Vorteil wäre, da breite, überstehende Ränder zu leicht durch Anstoßen beschädigt· werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Befestigung für Gummireifen mit konisch ausgedrehter Stahlbandunterlage, gekennzeichnet durch seitliche über den Gummireifen hinausragende Verbreiterungen (c) an der Unterlage, die mit Einstecklöchern für die zur Verbindung mit der Felge dienenden Splinte (<?) oder Bügel (e1) versehen sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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