DE302181C - - Google Patents

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DE302181C
DE302181C DENDAT302181D DE302181DA DE302181C DE 302181 C DE302181 C DE 302181C DE NDAT302181 D DENDAT302181 D DE NDAT302181D DE 302181D A DE302181D A DE 302181DA DE 302181 C DE302181 C DE 302181C
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indicator
switching
springs
lever
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L23/00Devices or apparatus for measuring or indicating or recording rapid changes, such as oscillations, in the pressure of steam, gas, or liquid; Indicators for determining work or energy of steam, internal-combustion, or other fluid-pressure engines from the condition of the working fluid
    • G01L23/02Devices or apparatus for measuring or indicating or recording rapid changes, such as oscillations, in the pressure of steam, gas, or liquid; Indicators for determining work or energy of steam, internal-combustion, or other fluid-pressure engines from the condition of the working fluid mechanically indicating or recording and involving loaded or return springs

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Indikatoren für schnellaufende Maschinen,
r bei denen die Verbindung zwischen Motorzylinder und Indikatorzylinder nur für einen kurzen Teil jedes Kolbenhubes hergestellt und für so viel Hübe nacheinander wiederholt wird, bis sich die bei den einzelnen Kolbenhüben gewonnenen Diagrammteile zu dem vollständigen Indikatordiagramm ergänzen, wobei ein Schaltorgan die Verbindung zwi-
1Q sehen Motor- und Indikatorzylinder bei j edem Motorhub zeitlich früher oder später herstellt als bei dem vorhergehenden, sind bereits bekannt.
Bei dem Indikator nach der Erfindung besteht demgegenüber das Schaltorgan aus einer gezahnten Scheibe, welche eine ein Stück des Verbindungskanals zwischen Motorzylinder und Indikatortrommel bildende Auszahnung aufweist und durch Vermittlung
so von an Reibklötzchen angeordneten Schaltfedern fortgeschaltet wird.
Die Reibklötzchen werden selbst wieder von Federn getragen, die an einem von der Motorwelle angetriebenen Schalthebel sitzen, von welchem aus auch das ebenfalls aus einer Zahnscheibe mit Federklinke bestehende Schaltorgan für die Indikatortrommel angetrieben wird.
Dadurch wird auch für sehr rasch laufende Motoren ein feinfühliger und genauer periodischer Antrieb der Indikatorfeder und damit übereinstimmend der Indikatortrommel er-, zielt.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung des neuen Indikators in Fig. 2 in Draufsicht mit teilweisem Schnitt dargestellt.
Das Schaltorgan für die Herstellung der
\^erbindung zwischen Motor- und Indikatorzylinder besteht hierbei aus einer gezahnten-Scheibe a, die innerhalb eines Ringes b angeordnet ist, welcher an dem Flansch c eines Tragstückes d seitlich befestigt ist.
letzteres weist. eine Bohrung e auf, in welche eine Gewindehülse/ mit Mutter g mündet, die auf die Indikatornocke des Motorzylinders aufgeschraubt wird.
Mit der Bohrung e arbeitet eine Ausnehmung h der Scheibe α zusammen, die mit einer weiteren horizontalen Bohrung i des Stückes d zur Deckung gebracht wird, in die eine senkrechte Bohrung k mündet,'welche in das Einschraubgewinde I des Indikators ausläuft.
Der Ring & ist um seinen-Mittelpunkt verstellbar und wirkt nach Art eines Exzenters. Gegen den Ring b legen sich zwei Gleitklöfzchen m, die mittels Blattfedern η an einem ' Hebel 0 befestigt sind und selbst Blattfedern p tragen, welche mit den Zähnen der Scheibe a in Eingriff stehen und zu deren Fortschaltung dienen.
Der Hebel 0 sitzt auf einer Hülse q, welche die Scheibe α und den Träger d durchsetzt und durch eine biegsame Welle 11 oder auf sonst geeignete Weise von der Motor- oder Kurbelwelle mit deren Umdrehungszahl angetrieben wird.
Die Hülse q ist mit einem Nocken r versehen, mit welchem eine Rollen zusammen arbeitet, die am Ende eines Hebels t sitzt, der bei u an dem Ringe b gelagert ist.
An den Hebel t ist bei ν eine Schubstange w angelenkt, welche mit einem Halterarm y verbunden ist, der auf die Achse ζ einer Zahn-
Scheibe 2 lose aufgesetzt" ist. Der Halterarm trägt an seinem Ende eine Blattfeder x. /
Die Anlenkstelle ν der Schubstange an dem Hebel t kann verstellbar sein, während die richtige Eingriffslage der Rolle s mit dem Nocken r die Blattfeder 3 sichert. Die Schaltung der Feder χ wird durch die Sperrfeder 4 kontrolliert, die an dem Ring b befestigt ist. An den Kurbelzapfen 5 . der Zahnscheibe 2 ist eine Schubstange 6 angelenkt, welche mit einem Gleitstück 7 verbunden ist, das sich in einem Schlitz .8 der Tragstückverlängerung 9 führt.
Das Gleitstück 7 ist mit einem Auge versehen, in welches eine zur Indikatortrommel führende, über die Rolle 10' laufende Schnur eingehängt wird.
Hat beispielsweise die Zahnscheibe α 100 Zähne, so schaltet der Hebel 0 nacheinander bei 100 Umdrehungen der Motorwelle bzw. der Hülse q die Ausnehmung h an die Bohrungen i, k an, und das Indikatordiagramm wird somit aus 100 Teilen zusammengesetzt, welcher Bewegung auch durch das Schaltwerk z, w, y, 2, 6, 7, 10 die Indikatortrommel zu folgen gezwungen ist.
Dadurch wird das Diagramm Stück für Stück zusammengesetzt und ist nach 100 Umdrehungen des Motors vollendet.
Die mit der Drehzahl der Motor- oder Kurbelwelle angetriebene biegsame Welle 11 treibt die Hülse q mit der Exzenternocke r mit gleicher Drehzahl um. Der Nocken r verdreht durch Verdrängen der Rolle j den Hebelt, so daß dieser" jeweils um den Gelenkpunkt u ausschwingt. " "
Dadurch wird die Schubstange w verschoben und damit der Arm y jeweils zum Ausschwingen gebracht, wodurch jedesmal die Zahnscheibe 2 um einen bestimmten Betrag durch die Schaltfeder χ verdreht wird. Entsprechend dieser Drehung wird das Gleitstück 7 durch die Schubstange 6 wagerecht um einen bestimmten Betrag verschoben, und mittels der über die Rolle ι ο geführten Schnur wird diese Bewegung auf die Indikatortrommel von dem Gleitstück 7. aus übertragen.
Entsprechend der durch den Hebel ί somit bewirkten Indikätortrommeldrehung . werden durch den ebenfalls auf der Hülse q sitzenden Hebel 0 mittels der damit verbundenen Blattfedern η die Gleitklötzchen m an den Ring b schleifend angedrückt und verschieben dadurch die Blattfedern p, welche die Zahnscheibe α demzufolge verdrehen. So oft dabei die Ausnehmung k der Zahnscheibe an die Bohrungen e und h angeschaltet wird, wird die Verbindung zwischen der auf die Zylinclernocke, aufgeschraubten Hülse / und dem Einschraubloch I für den Indikatorzylinder hergestellt,.so daß die Verbrennungsgase oder das Kompressionsgemisch Zutritt zu letzterem finden und die Drücke periodisch aufgespeichert werden.

Claims (1)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Indikator für Schnellauf ende Maschinen, bei welchem die Verbindung zwisehen Motor- und. Indikatorzylinder nur' für einen kurzen Teil jedes Hubes hergestellt und für so viel Hübe nacheinander \viederholt wird, bis sich die bei den einzelnen Kolbenhüben gewonnenen Diagrammteile zu dem vollständigen Indikatordiagramm ergänzen,. dadurch gekennzeichnet, daß das die Verbindung zwischen Motor- und Indikatorzylinder herstellende Schaltorgan aus einer gezahnten Scheibe (a) besteht, welche eine
    ". ein Stück des Verbinduhgskahals bildende Ausnehmung (K) aufweist und durch Vermittlung von empfindlich angeordneten Schaltfedern (p), fortgeschaltet wird.
    ' · 2. Indikator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltfedern (p) an Gleitklötzchen (m) sitzen, die an einem exzentrischen Ring (b) entlanggleiten und selbst von Federn (ti) geführt werden, die 90' an einem von der Motorwelle gedrehten Hebel (0) angeordnet sind.
    3. Indikator nach Anspruch rund 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Hebel ' (0) tragende Achse (q) mit einem Nocken (V)- versehen ist, welcher das Schaltorgan (t, w) für die Bewegung der Indikatortrommel betätigt.
    4. Indikator nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,. daß der. Schaltnocken (r) auf einen Schwinghebel (i) einwirkt, der mittels einer Federklinke (x) eine Zahnscheibe (2) antreibt, von welcher aus mittels Schubstange (6) und Gleitstück (7) der Schnurlaüf der Indikatörtrommel angetrieben wird.
    Hierzu τ Blatt Zeichnungen.
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