DE30176C - Gasdruck - Regulator - Google Patents

Gasdruck - Regulator

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Publication number
DE30176C
DE30176C DENDAT30176D DE30176DA DE30176C DE 30176 C DE30176 C DE 30176C DE NDAT30176 D DENDAT30176 D DE NDAT30176D DE 30176D A DE30176D A DE 30176DA DE 30176 C DE30176 C DE 30176C
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DE
Germany
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valves
bell
gas pressure
guide rollers
gas
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT30176D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. FLEISCHER in Frankfurt a. M., Schäfergasse 10
Publication of DE30176C publication Critical patent/DE30176C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/06Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
    • G05D16/063Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane
    • G05D16/0675Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting on the obturator through a lever
    • G05D16/0677Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting on the obturator through a lever using one membrane without spring
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
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  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 26: Gas-Bereitung und -Beleuchtung!""'*"'" VfPWSf
.af.-r.-f.^afj^Tit, -iA.
JOHANNES FLEISCHER in FRANKFURT a. Main.,..
Gasdruck-Regulator.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ig. Juni 1884 ab.
Der in beiliegender Zeichnung durch die Fig. ι bis 7 dargestellte Gasdruck - Regulator hat den Zweck, die Gaszuströmung auf denjenigen Druck zurückzubringen, der zur ökonomischsten Verbrennung der Flammen erforderlich ist.
Der Regulator kann sowohl für die gröfste als auch die kleinste Anzahl von Gasflammen benutzt werden, und es ist gleich, ob derselbe mit Wasserfüllung (s. Fig. 2), d. h. mit in das Wasser eintauchender Glocke zum hydraulischen Gasabschlufs oder in den kleineren Dimensionen mit doppeltem Membranverschlufs (s. Fig. 1) hergestellt wird.
Der Regulator besteht in der Hauptsache aus dem Behälter B, Fig. 1 und 2, der doppelten Abschlufsmembran oder eintauchenden Glocke A, Fig. 1 und 2, welche beide durch Gewichte H belastet werden können und mit der Führungs- bezw. Bewegungsstange G der Ventilklappen C und C1 lose verbunden ist, in deren unteren Hälfte sich zwei verschieden grofse Leit- oder Führungsrollen υ" und E1, verbunden durch einen gemeinsamen Drehbolzen F, Fig. 6 und 7, befinden und an deren unterstem Ende das justirbare Kegelventilchen D angeschraubt ist und durch eine Gegenmutter L in dieser Stellung festgehalten wird.
Im Behälter B, Fig. 1 und 2, ist auf dem Boden ein Gufsstück N mit Flantsch aufgeschraubt, welches an der Einströmung, genau den Querschnitt des Rohres trägt, womit der Apparat in die Gasleitung eingebaut werden soll und sich dann in drei Ausgänge vertheilt. Auf den beiden nach rechts und links führenden Ausgängen sind Ventilklappen C und C1, durch Scharniere drehbar, angebracht, und greifen die daran befindlichen verlängerten Hebelarme 1 und 2, Fig. 6, unter die zu diesem Zweck angebrachten, ungleich grofsen Leit-' oder Führungsrollen E und E1 in der Führungsstange G. Das an G befindliche justirbare Kegelventilchen D mit Gegenmutter L vervollständigt den ganzen Mechanismus und dient zugleich, als Führung. Der im Behälter B, Fig. i, angebrachte Steg J dierit als obere Führung der Stange G, während in Fig. 2 solche in dem aufsen angebrachten Querbügel stattfindet.
Wirkungsweise.
Das Gas tritt durch die am Boden des Regulators befindliche Flantschenverbindung (siehe Pfeile in Fig. 1, 2, 3, 4 und 5) in den Behälter B bezw. in die Glocke A, bis dieselben und die damit in Verbindung stehende Rohrleitung mit Gas gefüllt sind. Durch den fortgesetzten Druck gegen die Membran oder Glocke A steigt dieselbe bis zu ihrem höchsten Punkt und schliefst somit die drei correspondirenden Ventile vollständig ab, Fig. 1, wobei bemerkt wird, dafs die zwei Ventilklappen C und C1 durch die angeordnete Stellung der Hebelarme 1 und 2 derselben, Fig. 6, von selbst schliefsen und in diesem Falle den Schwimmkasten im nassen Regulator ersetzen, während das dritte Kegelventilchen D durch die Membran oder Glocke bezw. den Gasdruck einerseits und andererseits durch das Drücken der Ventilklappen C und C1 bezw. deren verlängerte Hebelarme 1 und 2 gegen die in centraler und verticaler Stellung stehende Führungsstange G von selbst hochgehoben bezw. geschlossen wird. Je nachdem nun der Gasdruck in der Ausgangsleitung herrscht, wird
sich die auf den gewünschten Flammenbrenndruck durch Bleischeiben H adjustirte Membran oder Glocke heben und senken. Damit nun eine möglichst genaue Ausströmung immer unter derselben Druckhöhe zu den Flammen erfolgt, arbeiten die Ventile abwechselnd, und zwar tritt zuerst das kleine, in der Mitte an die Führungsstange G angeschraubte Kegelventilchen D durch Senkung der Glocke oder Membran in Thätigkeit (s. Fig. 3). Bei fortgesetzter Druckentnahme durch Anzünden von mehreren Flammen drückt jetzt durch weiteres Senken der^Membran oder Glocke die in der Führungsstange G befindliche grofse Leitrolle E1 auf den rechten Hebelarm 2 der Ventilklappe C und. öffnet dasselbe bis zu der gezeichneten Höhe, Fig. 4.
Bei dieser Stellung und weiterem Mehrverbrauch an Gas rückt die Membran oder Glocke weiter abwärts und es drückt die kleinere Leitrolle E auf den linken Hebelarm 1 der Ventilklappe C und öffnet nun das dritte Ventil, worauf bei fortgesetzter Zunahme des Gasconsums die drei Ventile gemeinschaftlich arbeiten, bis sie dem vollen Querschnitt der Einströmung gleichkommen, Fig. 5,. im Falle das ganze Gasvolumen nöthig wird. Bei Löschen von Flammen und demgemäfs stärker auftretendem Druck unter der Membran oder Glocke erfolgt das allmälige Schliefsen der Ventile in umgekehrter Reihenfolge, wie vorher beschrieben, so dafs das kleine Kegelv.entilchen zuletzt zum Abschlufs kommt und infolge dessen auch ein äufserst empfindliches Reguliren stattfindet. . .
Aus Vorstehendem ist kurz zusammengefafst noch hervorzuheben, dafs im Gegensatz zu den bisher gebräuchlichen Gasniederdruck-Regulatoren nasser oder trockener Construction, welche immer nur mit einem Ventil, sei es Kegel- oder andere Form, arbeiten, bei meinem System drei Ventile anfänglich abwechselnd und zum Schlufs der vollen Inanspruchnahme alle drei in Thätigkeit treten, so dafs dadurch eine hohe Empfindlichkeit im Reguliren des Gases erreicht wird, welche sich namentlich durch die geringe Hubhöhe der Glocke oder Membran, welche nur durch diese Anordnung zu erzielen war, besonders geltend macht, indem in dem nassen Regulator die angebrachten Schwimmer in Wegfall kommen und vom Wasserstande für die Function unabhängig ist, während bei dem trockenen Regulator die Membran weit weniger in Anspruch genommen wird, indem nicht, wie bei den alten Systemen, das Kegelventil in der Mitte der Membran letztere, z.B. bei Nulldruck, stets herunterzerrt, wodurch dann alsbald Undichtigkeiten erfolgen, sondern durch die Anordnung meiner Erfindung ist nach Abnahme der Belastung H ein beständiges Hochheben derselben bedingt, was zur Conservirung wesentlich beiträgt.
Aufserdem verwende ich zwei auf einander liegende Membrane, wodurch allem Reifsen, Brüchig- oder Undichtwerden vorgebeugt ist, indem zwischen den beiden Membranen durch geeignete Präparirung sich immer eine OeI-bezw. Fettschicht befindet, welche die dem Gas wie der atmosphärischen Luft zugekehrte Seite stets geschmeidig erhält und somit eine absolute Dichtheit erzielt wird, welche wesentlich zur unbedingten Sicherheit beiträgt, was Niederdruck - Regulatoren der seitherigen Construction nicht aufzuweisen haben.

Claims (2)

Pa te nt-An sp rüche:
1. In einem nassen oder trockenen Gasdruck-Regutator die Anwendung des Gufsstückes IV (s. Fig. 1, 2, 3, 4, 5 und 6) mit einer Zuführung und zwei oder drei Auslassen, auf deren letzteren Oeffnungen sich in Scharnieren drehbare Ventilklappen C und C1 befinden, welche durch verlängerte Hebelarme 1 und 2, Fig. 6, unter die Leitrollen E und E1 eingreifen und so in directer Verbindung mit der Führungsstange G stehen, welche an ihrem unteren Ende behufs Gasregulirung für minimale Fälle einerseits und zur Führung andererseits noch eine Verlängerung mit Kegelventilchen D trägt, damit bei deren Senkung, veranlafst durch die Membranoder Glockenbelastung H, die drei Ventile zwecks Gasabgabe nach einander in Thätigkeit treten können, und zwar wird solches erzielt durch Adjustiren bezw. Höher- oder Tieferschrauben des kleinen Ventilkegels D zur projectirten Hubhöhe der Membran oder Glocke A und durch die Anwendung verschieden grofser Leitrollen E und E\ die in der Führungsstange G sitzen und drehbar angeordnet sind, oder bei gleich grofsen Leitrollen eine verschiedene Winkel-
■ stellung der beiden Ventilhebelarme 1 und 2, Fig. 6, um die jeweiligen Stellungen der Ventile, wie solches die Fig. 1, 2, 3, 4 und 5 veranschaulichen, genau herstellen zu können.
2. Die Anwendung bei Gasniederdruck-Regulatoren von zwei auf einander liegenden Membranen, um so eine absolute Sicherheit gegen Undichtwerden zu erzielen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT30176D Gasdruck - Regulator Expired - Lifetime DE30176C (de)

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