DE301730C - - Google Patents

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DE301730C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06CLADDERS
    • E06C5/00Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles
    • E06C5/02Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles with rigid longitudinal members
    • E06C5/04Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles with rigid longitudinal members capable of being elevated or extended ; Fastening means during transport, e.g. mechanical, hydraulic
    • E06C5/16Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles with rigid longitudinal members capable of being elevated or extended ; Fastening means during transport, e.g. mechanical, hydraulic using mechanical transmission only, with or without fluid or other non-mechanical couplings or clutches

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ladders (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 28. OKTOBER 1919
Gegenstand der Erfindung ist eine Schiebeleiter, die mit Vorrichtungen zum Aufrichten und Neigen sowie Drehen ausgerüstet ist. Das Drehen und Neigen derartiger Leitern konnte bisher nur durch Getriebemittel bewirkt werden, die vom Leiterbock, also von unten aus bewegt wurden. Die Bewegungen der Leiterspitze lassen sich aber von unten nur schwer verfolgen. Am besten läßt sich von der Leiterspitze aus
ίο feststellen, wie die Leiter für die verschiedenen Arbeitsverrichtungen zu verstellen ist.
Durch die Erfindung soll nun die Möglichkeit geschaffen werden, die Bewegungen vom Leiteroberteil aus zu veranlassen, damit der Arbeiter, der sich an der Leiterspitze befindet, ohne Hilfe weiterer Bedienungsmannschaft durch
. willkürliche Veränderung der Neigung und durch Drehung der Leiter sie in die für seine Arbeit notwendigen Lagen bringen kann.
Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele einer solchen Leiter gegeben. Fig. ι zeigt die ausgeschobene Leiter von der Seite gesehen, die mit einer zum Neigen und Aufrichten dienenden Vorrichtung ausgerüstet ist. Fig. 2 ist eine Oberansicht der mit dem Leiterbock verbundenen Getriebeteile, in der Richtung des Pfeiles A gesehen. In Fig. 3 wird dargestellt, auf welche Weise die Leiter vom Oberteil aus in Bewegung gesetzt werden kann. Zu der in Fig. 3 gegebenen Seitenansicht gehört die Oberansicht Fig. 4. · ■ .
Die Leiter 1 ist in üblicher Weise um eine Achse 2 kippbar mit einem Bock 3 vereinigt, welcher im Wagengestell auf einer Platte 4 drehbar gelagert ist. Zum Aufrichten und Neigen der Leiter kann ein Spindelgetriebe verwendet werden, dessen Schraubenspindel 5 sich in einer mit dem Mutterteil versehenen Hülse 6 dreht. Die Hülse ist bei 7 im Leiterbock schwingbar befestigt, derart, ^daß sie um ihre eigene Längsachse gedreht werden kann. Ihr Antrieb erfolgt von einer geeigneten Stelle aus von Hand oder auch durch einen Motor. Im Ausführungsbeispiel ist der Antrieb so gewählt, daß eine im Bock 8 ruhende Welle durch ein Kettenrad 9 angetrieben wird, während ein Zahnräderpaar 10 die Drehbewegung auf die Hülse 6 überträgt. Die Schraubenspindel 5 greift an einen Rahmen 11 der Leiter. Beim Drehen der Hülse 6 verschiebt sich die Spindel 5 in ihrer Längsrichtung und veranlaßt das Neigen oder Aufrichten der Leiter um ihre Kippachse 2. Zum Spindelantrieb vom Oberteil der Leiter aus ist folgende Einrichtung getroffen. Der Kopf der Schraubenspindel 5 ist aus einem Gabellager 12 gebildet, welches schwingbar auf einer Achse 13 sitzt. Die Achse 13 erhält ein konisches Rad 14, in welches ein ebensolches Rad 15 eingreift, das seinerseits auf der Spindel 5 befestigt ist. Ferner sitzt auf der Achse 13 ein Winkelrad 16, mit welchem ein Winkelrad 17 einer Achse 18 zusammenarbeitet. Durch ein weiteres Winkelräderpaar ig ist die kr.aftschlüssige Verbindung der Spindeli5 und der Achse 18 mit einer ausziehbaren Spindel 20 hergestellt. Diese Spindel besteht aus mehreren Teilen, die in ihrer Anzahl den Leiterteilen entsprechen und so miteinander vereinigt sind, daß sie sich gleichzeitig drehen können. Dies läßt sich erreichen entweder durch Anwendung von Keilen und Nuten, sofern die Spindelteile aus Röhren von kreisförmigem
Querschnitt gebildet sind; die Röhren können aber auch prismatischen Querschnitt erhalten. ■ An Stelle einer ausziehbaren Spindel lassen sich auch Spindelteile anbringen, welche durch Zahnräder miteinander in Eingriff stehen, wobei die Spindelteile in den Naben der an den Leiterteilen ortsfest zu lagernden Zahnräder längsverschiebbar sind. Die Spindelteile erhalten dann auf ihre Auszuglänge Keile, um in jeder
ίο Ausschiebelage das Mitdrehen der Zahnräder zu ermöglichen.
' Mit dem oberen Teil 20Ä der Triebspindel ist ein Handantrieb verbunden, beispielsweise ein Winkelräderpaar 21 mit der Achse 22 und einem Handrad 23. Bei Drehung der Spindel 20, 2Oa, 20b wird unter Vermittlung der Räder 19, der Achse 18 und der Räder 14,15 die Schraubenspindel 5 bewegt und so das Aufrichten oder Neigen der Leiter um die Kippachse 2 bewirkt.
In gleicher Weise wie der Antrieb für die Aufrichte- und Neigevorrichtung erfolgt, kann auch das Leiter dreh getriebe betätigt werden. Eine Ausführungsform lassen die Fig. 3 und 4 erkennen. Für die Drehung des Leiterbocks 3 auf seiner Platte 4 ist für gewöhnlich eine Achse 24 als Antriebmittel bestimmt. Diese erhält ein Winkelrad 25, von welchem aus die Bewegung durch ein Winkelrad 26 auf eine Achse 27 übertragen wird, welch letztere mit einer Schnecke 28 in ein Zahnrad 29 übergreift. Ein auf der Achse des Rades 29 sitzendes Stirnrad 30 dient zur Bewegung des Drehzahnkranzes 31 des Leiterbocks. Um dieses Getriebe von der Spindel 2.0 o. dgl. aus in Bewegung zu setzen, läßt sich ein Zahnräderpaar 32 anordnen, wovon das eine Rad auf der Kippachse 2 oder auf einer über diese geschobene Hohlwelle zu sitzen kommt. Von dieser Hohlwelle aus kann die Verbindung mit der Antriebachse 24 durch beliebige Übertragungsmittel, ζ. Β. Kettenräder 33, 34 und Kette 35, hergestellt sein. Unbeschadet der jeweiligen Neigungslage, welche die Leiter einnimmt, kann der Antrieb der Leiterdrehvorrichtung mit Hilfe der erläuterten Einrichtungen angetrieben werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Neig- und aufrichtbare sowie drehbare Schiebeleiter, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Antriebvorrichtungen mit ausziehbaren, zur Leiterspitze führenden Triebwellen (20, 20Λ, 20έ) ausgerüstet sind, die mit den Leiterteilen geneigt und aufgerichtet sowie ■ verlängert und verkürzt werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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