DE301618C - - Google Patents

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DE301618C
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valve
ring
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fire extinguisher
vapors
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DENDAT301618D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C37/00Control of fire-fighting equipment
    • A62C37/08Control of fire-fighting equipment comprising an outlet device containing a sensor, or itself being the sensor, i.e. self-contained sprinklers
    • A62C37/10Releasing means, e.g. electrically released
    • A62C37/11Releasing means, e.g. electrically released heat-sensitive
    • A62C37/14Releasing means, e.g. electrically released heat-sensitive with frangible vessels

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sicn auf selbsttätige Feuerlösohbrausen mit Glaskugelverschluß, wie sie in Betrieben angewandt zu werden pflegen, in welchen der Luft Gase und Dämpfe beigemischt sind, die die üblichen Metallstützen und namentlich deren Lötstellen leicht angreifen und zerstören.
Bei dem bisher bekannten Glaskugel Verschluß stützte sich die das Brausenventil geschlossen haltende, mit einer Flüssigkeit von niedrigem Siedepunkt, z. B. Weingeist, gefüllte Glaskugel mit ihrem oberen Teil gegen zwei nach innen .gerichtete seitliche Vorsprünge der beiden den Verteilungsteller haltenden Arme oder Stege des Brausenkörpers. Dies hatte zwei Übelstände im Gefolge: Erstens lag die nach oben gerichtete ausgezogene Spitze der Glaskugel frei, so daß sie leicht äußeren Verletzungen und . dem Abbrechen ausgesetzt war, womit dann die Ventilwirkung verdorben war; zweitens lagen bei geöffneter und in Tätigkeit befindlicher Brause die beiden Stützvorsprünge für die Kugel gerade im Wege des aus der Brausen-Öffnung austretenden Wasserstrahls, so daß nach beiden Seiten eine Lücke in den Wasserschleier gerissen wurde.
Diese Übelstände sollen durch die Erfindung beseitigt werden. Es soll aber durch sie auch noch weiter dem jetzt leicht eintretenden Angreifen und Beschädigen oder Zerstören der die Brausenaustrittsöffnung enthaltenden und dem Verschluß ventil entgegenwirkenden federnden dünnen Metallmembran durch die der Luft beigemischten ätzenden Gase und Dämpfe und auch dem Festsetzen des Brausenventils durch sich ansetzenden Schmutz vorgebeugt werden.
Die Fig. 1 und 2 der Zeichnung zeigen die neue Haltevorrichtung für die Glaskugel in Vorderansicht und in senkrechtem Schnitt, um 900 zu Fig. ι versetzt. Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt durch den unteren, das Verschlußventil und die Membran enthaltenden Teil der Brause und zeigt die Vorrichtung zum Schutz der Membran. Fig. 4 zeigt in senkrechtem Schnitt die Einrichtung zum Schütze des Ventils gegen Festsetzen durch Schmutz.
Es bezeichnet α den an die Leitung anzuschließenden Teil des Brausertkörpers, b die Membran, c das die Öffnung in letzterer verschließende Ventil, d den die Membran am Rand auf dem Teil α festgespannt haltenden aufgeschraubten Ring, e die beiden Arme auf diesem, woran oben der Wasserverteilungsteller / gehalten ist, g die als Verschlußvorrichtung dienende Glaskugel.
Nach der Erfindung ist ein nach oben etwas verengtes Porzellan- oder Metallrohr i angeordnet, das mit seinem unteren Rande auf der Kugel g steht, so daß deren aufrechte Spitze k in dem unteren Teil des Rohres i Aufnahme findet, während das Rohr i sich mit seinem oberen Ende gegen das kurze Querstück 1 -stützt, welches die beiden Schenkel e stegartig verbindet und den Verteilungsteller f hält. Dieser Steg I läuft nach unten in eine Kante m aus. Im oberen Ende des Rohres i sind an zwei gegenüberliegen-
den Seiten in der Zeichnung nicht dargestellte Ausschnitte angebracht, in welche die Schneide m sich einlegt, um das Rohr i unverrückbar zu halten.
In Höhe des oberen Endes der Spitze k der Glaskugel sind im Rohre i einige Löcher η angebracht, durch welche man prüfen kann, ob die Glasspitze unversehrt ist.
Die zersetzenden Gase und Dämpfe greifen
ίο nicht nur. die Verschlußeinrichtung an, sondern auch die übrigen Metallteile der Brausen. Ein besonders empfindlicher Teil ist, wegen ihrer großen freien Oberfläche und geringen Wandstärke, die als federnder Sitz für das Verschlußventil der Brause dienende Membran. Ihre Beschädigung oder Zerstörung Mrürde ebenfalls ein richtiges und rechtzeitiges Auslösen der Brause verhinderen. Diesem Übelstand soll durch die besondere Ausführungsform der Erfindung gemäß Fig. 3 abgeholfen werden.
Wie die Zeichnung im Querschnitt zeigt, ist in dem Ring d oberhalb der Membran b eine Scheibe 0 angeordnet, welche die Membran nach' oben und außen hin abdeckt und nur in der Mitte eine Öffnung hat, in welche der untere Kegel des Ventils c eintritt. Diese Scheibe 0 besteht aus einem dünnen, etwas biegsamen, von Säuredämpfen und Gasen nicht angreifbaren Stoff, ζ Β. Glimmer.
Infolge Anordnung dieser Scheibe ist die Membran b der schädlichen Einwirkung der Gase und Dämpfe entzogen.
Bei der Ausführungsform der Brause gemaß Fig. 4 ist in dem Ring d, der die Membran hält, oberhalb der Schutzscheibe 0 aus Glimmer o. dgl. noch der mittlere, sonst um das Ventil c herum offen bleibende Teil mit Metall p ausgefüllt, was schon beim Gießen des Ringes d geschehen kann. Die Scheibe p läßt in der Mitte eine öffnung für das Eintreten des Ventils frei.
Durch diesen Metallring p wird das Festsetzen des Ventils durch sich im Laufe der Zeit sonst in der freien Vertiefung zwischen Ventil c und dem oberen Rand des Ringes d ansetzenden Schmutz verhindert.
Unterhalb der Ausfüllung p ist die Schutzscheibe 0 aus Glimmer o. dgl. für die Membran b angeordnet. Diese Anordnung ist zum Schutz der Membran gegen die zersetzenden Gase und Dämpfe vorzuziehen und notwendig, weil die Metallausfüllung p nicht dichtschließend an das Ventil c angepaßt werden kann, während die Scheibe 0 mit ihrer Mittelöffnung dem Ventilkegel genau angepaßt ist. Beim gezeichneten Beispiel ruht die Glaskugel g unten in einer Vertiefung auf der breiten oberen Fläche des A^entils c.. Dieses kann aber auch die Form eines Doppelkegels haben mit unten und oben abgestumpfter Spitze, wobei die Glaskugel mit geringer unterer Abplattung auf dem stumpfen Oberende des Doppelkegels steht.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Selbsttätige Feuerlöschbrause mit Glaskugelverschluß, dadurch gekennzeichnet, daß als Geg'enstütze für die den Ventilschluß bewirkende Glaskugel ein For-
■ zellan- oder Metallrohr (i) angeordnet ist, das mit seinem unteren Rande auf der Kugel (g) steht -und deren stehende Spitze (k) aufnimmt, während sich sein oberes Ende gegen das den Verteilungsteller (/) tragende Querstück (7) stützt, dessen Kante (111) in Einschnitte am oberen Ende des Rohres (?') greift.
2. Selbsttätige Feuerlöschbrause nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Rohr (i) in Höhe der Spitze (fe) Schauöffnungen (n) angebracht sind.
3. Selbsttätige Feuerlöschbrause gemäß Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (b) gegen die Einwirkung schädlicher Gase und Dämpfe durch eine über ihr in dem Ring (d) des Brausenkörpers zentriert angeordnete, mit einer dem Kegel des Ventils (c) angepaß-ten öffnung versehene Scheibe (0) geschützt ist, deren Baustoff die Gase oder Dämpfe nicht angreifen.
4. Einrichtung bei den Brausen gemäß Anspruch 1 bis 3, um das Festsetzen des Ventils (c) durch Schmutz zu verhüten, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung zwischen dem Ventil (c) und dem inneren Rand -des Schraubringes (d) durch einen Metallring (p) ausgefüllt ist, dessen Oberfläche mit der Oberfläche des Schraubringes (d) in derselben Ebene liegt, wobei dieser Ring (p) mit dem Schraubring (d) aus einem Stück gebildet sein kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT301618D Active DE301618C (de)

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DE (1) DE301618C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4796710A (en) * 1985-09-09 1989-01-10 Job Eduard J Glass bulb for sprinkler heads

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4796710A (en) * 1985-09-09 1989-01-10 Job Eduard J Glass bulb for sprinkler heads

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