DE3015952C2 - Arbeitsplatte, insbesondere Spültischabdeckung, mit beweglichem Restebecken - Google Patents
Arbeitsplatte, insbesondere Spültischabdeckung, mit beweglichem RestebeckenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Arbeitsplatte, insbesondere eine Spühischabdeckung, welche ein in die Arbeitsplatte
eingesetztes un4,zum Entleeren relativ zu dieser bewegliches Restebecken aufweist
Eine Vorrichtung dieser Art ist durch das DE-GM 74 39 872 bekannt
Spültischabdeckufcgen, z. B. solche aus Edelstahlblech,
welche neben einem Spülbecken mit einer kleineren Mulde versehen sind, in die eine siebförmige Resteschale
als loses Teil eingelegt werden kann, sind bekannt Zum Entleeren der Resteschale muß diese aus der
Mulde herausgehoben und über die Spühischabdeckung hinweg zu einem meist unter der letzteren stehenden
Mülleimer bewegt werden. Die Handhabung derartiger bekannter Resteschalen ist deshalb in mehrfacher
Hinsicht unbefriedigend: Zum einen isü es nicht gerade einfach, die in die Mulde eingesetzte Resteschale zu
ergreifen; ferner werden beim Transport der zu entleerenden Resteschale zum Mülleimer die Spühischabdeckung,
der Fußboden vor einem die Spültischabdeckung tragenden Küchenmöbel und unter Umständen
sogar auch das Möbelstück selbst durch aus der Resteschale abtropfendes Schmutzwasser verunreinigt;
schließlich bedarf es in den meisten Fällen noch des öffnens einer Tür der. Küchenmöbels, hinter der der
Mülleimer untergebracht ist.
Die meisten dieser Nachteile gelten auch für eine andere bekannte Spültischabdeckung (DE-GM
74 3S 872) mit einem nicht in die Arbeitsplatte eingelassenen Restebecken, welches unten mit einem
Ablaufstutzen versehen und mit diesem in ein Ablaufstück eingesetzt ist, das sich in einer Seitenwand
des Spülbeckens dieser bekannten Spültischabdeckung befindet. Als einziges entfällt der Nachteil, daß man das
Restebecken nur schlecht ergreifen kann.
Der Erfindung lag deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Arbeitsplatte mit einem in diese eingelassenen Reste=
becken zu schaffen, bei der sich das letztere entleeren läßt, ohne daß es manuell gehandhabt werden muß.
Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß zum Entleeren des Restebeckens nach unten
zumindest dessen Boden mittels eines Betätigungselements um eine Querachse schwenkbar an der
Arbeitsplatte angeordnet ist.
Das Betätigungselement kann 7, B. die Form eines
Fußpedals, eines Handhebels od. dgl. besitzen. Die
erfindungsgemäße Konstruktion erlaubt es, das Restebecken direkt nach unten, z.B. in einen unter der
Arbeitsplatte befindlichen Abfallbehälter, zu entleeren, so daß weder eine Tür eines Unterbauschranks od. dgl.
geöffnet werden muß, noch die Gefahr besteht, daß abtropfendes Schmutzwasser die Arbeitsplatte, den
Fußboden oder ein die Arbeitsplatte tragendes Möbelstück verunreinigt. Nach dem Entleeren deb Restebekkens
kann dieses durch selbsttätig wirkende Rückstellmittel wieder in seine Aufnahmeposition gebracht
werden, so daß dies nicht mit Hiife des Betätigungselements durchgeführt werden muß; so ist es z. B. denkbar,
daß der Boden des Restebeckens mittels eines von oben betätigbaren Stößels zum Entleeren entgegen der
Wirkung einer Rückstellfeder abgeklappt wird
Um eine einwandfreie Abdichtung des beweglichen Teils des Restebeckens gegenüber den stationären
Teilen der Arbeitsplatte zu gewährleisten, wird für eine bevorzugte Ausführungsform vorgeschlagen, für den
beweglichen Teil des Restebeckcr.s eine solche Führung
vorzusehen, daß das bewegliche Teil zum Entleeren zunächst parallel zu sich selbst nach unten, absenkbar
und dann um die Querachse schwenkbar ist, und daß mindestens eine Feder zum Anpressen des beweglichen
Restebeckenteils an eine bezüglich der Arbeitsplatte stationäre Dichtfläche vorgesehen ist. Bevorzugt wird
das Restebecken als Ganzes zunächst abgesenkt und dann geschwenkt, und durch die Absenkbewegung
schafft man genügend Platz, um anschließend das ganze Restebecken schwenken zu können.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen 3 bis 12.
Im folgenden soll die Erfindung an Hand einer in der Zeichnung dargestellten besonders vorteilhaften Ausführungsform
im einzelnen erläutert werden; in der Zeichnung zeigen in schematischer und teilweise
verkürzter Darstellung
Fig. 1 eine Seitenansicht des mit einem Restebecken und einer Vorrichtung zum Entleeren desselben
ausgestatteten Teils einer Arbeitsplatte, wobei sich das Restebecken in seiner Ruhestellung befindet;
Fig.2 einen Teilschnitt nach der Linie 2-2 in Fig. 1
durch die Arbeitsplatte und das Restebecken;
F i g. 3 einen Teilschnitt durch die Arbeitsplatte nach
der Linie 3-3 in Fig. 1;
Fig.4 einen Teilschnitt entlang der Linie 4-4 der
Fig. 2;
Fig.5 einen Teilschnitt entlang der Linie 5-5 der F i g. 2 in größerer Darstellung als F i g. 2.
10 bezeichnet eine aus nichrostendem Stahlblech hergestellte Arbeitsplatte. Diese kann beispielsweise
eine Spültischabdeckung bilden.
In die Arbeitsplatte ist eine vorzugsweise rechteckförmige
Beckenöffnung 12 eingearbeitet, die nach unten begrenzt wird durch einen verhältnismäßig schmalen,
sich von außen schräg nach innen und unten erstreckenden Blechkragen 4.
Der Beckenöffnung ist an der Unterseite der Arbeitsplatte ein Restebecken 16 zugeordnet. Dieses
einen rechteckförmigen Grundriß aufweisende Restebecken ist derart gestaltet, daß es in seiner Gebrauchsstellung gemäß Fig. 1 den Blechkragen 14 der
Plattenöffnung 12 in sich aufnimmt und mit nach außen abgewinkelten Rr.ndteilen 18 an der Unterseite dsr
Abdeckplatte anliegt. Damit ist gewährleistet, daß beim Einbringen von Resten und Abfällen in das Restebecken
von der Oberseite der Arbeitsplatte aus nichts zwischen Blechkragen 14 und den oberen Rand des Restebeckens
eindringen kann.
Im Abstand unterhalb des Restebeckens 16 ist diesem ein Abfallbehälter 20, vorzugsweise in Form eines
Eimers, zugeordnet, der mittels einer an der Platten-
j Unterseite befestigten Halterung 22 in einer vorbestimmten
Füllposition zum Restebecken justiert werden kann. Zu diesem Zweck ist der Abfallbehälter 20
beispielsweise mittels nach außen abgewinkelten Randteilen 24, 26 in entsprechenden, im Querschnitt
i" U-förmigen Führungen 28, 30 der Halterung 22
gehalten. Zum Abnehmen des Abfallbehälters von der Halterung 22 ist dieser beim vorliegenden Ausführungsbeispiel senkrecht zur Zeichenebene der F i g. 1
entsprechend zu verschieben.
32 bezeichnet einen Verschlußdeckel des Abfallbehälters, der bei 34 an der Halterung 22 verschwenkbar
angelenkt ist. Mit 36 ist ein sich in der gezeigten Schließstellung des Verschlußdeckels schräg nach oben
erstreckender Mitnahmearm bez?V.:hnet, durch welchen
der Verschiußdecke! in seine in Fi?! strichpunktiert
angedeutete Offenstellung steuerbar ist. Die Betätigungsmittel zur Betätigung des Verschlußdeckels
werden im einzelnen weiter unten beschrieben.
Bei der gezeigten Ausführungsform ist das Restebekken aus einer in Fig. 1 gezeigten Gebrauchsstellung in
eine in dieser Figur strichpunktiert angedeutete Entleerungsstellung verschwenkbar, um den Beckeninhalt
in den Abfallbehälter zu verfrachten. Hierzu ist an der Plattenunterseite eine als Ganzes mit 38 bezeichnein
te Entleerungsvorrichtung vorgesehen, die entweder mittels eines als Fußpedal ausgebildeten oder mittels
eines aus der Oberseite der Abdeckplatte herausragenden stöpselartigen Betätigungselements 40 bzw. 42
betätigbar ist.
Diese Entleerungsvorrichtung besitz', einen in einem
stationären Führungsgesteli 44 vertikal verstellbar geführten Führungswagen 46, in dem das Reitebecken
um eine horizontale Schwenkachse verschwenkbar gelagert ist. Dieser Führungswagen ist durch zwei an
■»ο cjn Stirnseiten des Restebeckens vorgesehene Wageneinheiten
gebildet, die jeweils einen horizontalen Tragarm 48 besitzen, der mit Hilfe zweier Führungsrollen
50, 52 in einem Führungsschlitz 54 des Führungsgestells 44 verschiebbar geführt ist. Die Führungsschlitze
■'S 54 sind in jeweils einem in seitlichem Abstand zur
Plattenöffnung 12 angeordneten Gestellteil 56 vorgesehen Im Vorderende der in seitlichem Abstand
voneinander vorgesehenen Tragarme 48 ist jeweils ein Endstück einer horizontalen Welle 58 verdrehbar
M gelagert, die eine Querachse definiert, um die das
Restebecken geschwenkt werden kann und die sich an der Unterseite des Bodens 60 des Restebeckens
symmetrisch zu dessen Quermitte erstreckt, mit dem Beckenboden fest verbunden ist sovvh mit ihren
Lagerzapfen bildenden Endstücken über die Stirnseiten des Restebeckens hinausragt und die Tragarme 48 des
Führungswagens 46 durchdringt (F i g. 2).
Mit 62 sind in zeitlichem Abstand von den Stirnseiten des Restebeckens sich von oben nach unten erstreckend
*>o angeordnete Aufhänger bezeichnet, die ievsils einen
die Welle 58 aufnehmenden vertikalen Führungsschlitz 64 aufweisen. An diesen Aufhängern ist oberhalb der
Tragarme 48 des Führungswagens 46 jeweils eine Zugfeder 66 bei 6« aufgehängt, die mit ihrem unteren
Ende am vorderen Endstück eines der beiden Tragarme 48 verankert sind. Die Zugfedern versuchen damit
ständig, den Führungswagen 46 in seiner in Fig. 1 gezeigten oberen Ausgangsstellung zu halten, in
welcher sich das Restebecken 16 in seiner Gebrauchsstellung befindet.
In dieser Stellung ist der Führungswagen an beiden Aufhängern 62 verrastet. Hierzu ist an der Unterseite
des einen Tragarmes 48 gegen die Wirkung einer Rückstellfeder 70 ein Rastglied 72 verschiebbar geführt,
das in eine an der dem Rastglied zugekehrten Längskante des Aufhängers 62 vorgesehene Rastausnehmung
74 formschlüssig eingreift (F i g. 5).
Die beiden Rastglieder 72 sind jeweils durch ein flexibles Zugglied 76 in ihre Entraststellung steuerbar,
die über eine Umlenkrolle 78 vertikal nach unten geführt und an einer Querstange 80 des Führungsgestells
verankert sind. Diese Querstange ist in sich von den Tragarmen 48 parallel zu den Gestellteilen 56 nach
unten erstreckenden Haitelaschen 82 in jeweils einer Ausnehmung 84 gehalten, die eine geringfügige
Radiaibewegung der Querstange So in Versteiirichtung
des Führungswagens erlaubt. Die die Zugglieder 76. die durch ein Drahtseil, ein Kunststoffseil oder durch eine
Kette gebildet sein können, umlenkenden Umlenkrollen 78 sind an den Haltelaschen 82 derart angeordnet, daß
sie sich beispielsweise zwischen diesen und den den Führungswagen führenden seitlichen Gestellteilen 56
befinden.
An der Querstange 80 greift ungefähr in deren Mitte ein vorzugsweise stangenförmiges Zugglied 86 an, das
sich zumindest bis in den Bereich des Mitnahmearmes 36 des Verschlußdeckels 32 des Abfallbehälters 20
erstreckt. Am unteren Ende setzt sich dieses Zugglied als Zugseil oder Kette 88 fort, das bzw. die um eine
stationäre Umlenkrolle 90 herumgeführt und an dem Betätigungselement 40 verankert ist, das seinerseits
gegen die Wirkung einer Drehfeder um eine Lagerachse 92 verschwenkbar ist, welche in einem die Arbeitsplatte
94 bezeichnet einen L-förmig ausgebildeten Mitnehmer,
der am stangenförmigen Zugglied 86 derart befestigt ist. daß er sich in der gezeigten oberen
Ausgangsstellung des Führungswagens oberhalb eines gabelförmig ausgebildeten, das Zugglied umgreifenden
Endstückes 36' des Mitnahmearmes 36 des Verschlußdeckels befindet. Der längere Schenkel 94' dieses
Mitnehmers erstreckt sich im Parallelabstand zum stangenförmigen Zugglied nach oben und befindet sich
auf der Seite des Mitnahmearmes 36. Auf dessen Aufgabe wird weiter unten eingegangen.
Auf dem einen Endstück der das Restebecken tragenden Schwenkwelle 58 sitzt drehfest ein Zahnrad
96. Diesem ist eine s.ch parallel zur Verstellrichtung des Führungswagens 46 nach unten erstreckende stationäre
Zahnstange 98 zugeordnet. In der Gebrauchsstellung des Restebeckens befindet sich das Zahnrad 96 außer
Eingriff mit der Zahnstange 98, in dem sich dieses mit einem Umfangsteil in einer entsprechenden Kantenvertiefung
100 der Zahnstange befindet.
Wie F i g. 2 zeigt, ist an der Unterseite des Bodens 60
des Restebeckens ein Abflußstutzen 102 befestigt, in dem dieser mit einem verbreiterten napfartigen
Anschlußstück 104 mittels Befestigungsschrauben 106
am Beckenboden 60 gehalten ist. In dem vom Anschlußstück 104 abgedeckten Bodenbereich befindet
sich eine Vielzahl von Ablauföffnungen 108.
Dem Ablaufstutzen 102 ist ein stationärer Einlauftrichter
110 zugeordnet, der an einem an der Plattenunterseite befestigten Halter 112 gehalten ist.
Auf das untere Endstück dieses Einlauftrichters ist ein Ablaufschlauch 114 aufsteckbar. In der Gebrauchsstellung
des Restebeckens 16 ragt dessen Abflußstutzen 102 in den Einlauftrichter 110 hinein, so daß in das
Restebecken gelangende Flüssigkeit aus diesem ablaufen kann.
Wie aus den Fig. 2 und 4 ersichtlich ist, wird das
Restebecken in seiner Gebrauchsstellung mittels einer auf dessen Welle 58 drehfest angeordneten Justiernocke
115 justiert, indem diese in eine schlitzförmige Eingriffsöffnung 116 einer diese tragenden Lasche 118
to eingreift.
Die Wirkungsweise der Entleerungsvorrichtung 38 ist folgende:
Soll das Restebecken 16 entleert werden, so kann eines der Betätigungselemente 40, 42 betätigt werden.
In jedem Fall wird zunächst zur Entriegelung des Führungswagens 46 die Querstange 80 in den
Ausnehmungen 84 der Haltelaschen 82 um einen Betrag a nach unten radial versteiii, der ausreicht, um über die
an der Querstange verankerten Zugglieder 76 die ■20 Rastglieder 72 in ihre Freigabestellung gemäß Fig. 5
nach rechts zu bewegen und demgemäß mit den entsprechenden Rastausnehmungen 74 der Aufhänger
62 außer Eingriff zu bringen.
Fahren die Rastglieder 72 bei Erreichen ihrer Freigabestellung an einen stationären Anschlag (nicht
dargestellt) der Tragarme 48 an, so bewirkt die an der Querstang«,- 80 durch das Betätigungselement 42 bzw.
durch das stangenartige Zugglied 86 wirksame, nach unten gerichtete Kraft ein Abwärtsfahren des Füh·
mngswagens 46, wobei zugleich die Zugfedern 66 vorgespannt werden. Aufgrund dessen, daß das Zahnrad
96 sich zu Beginn dieser Abwärtsbewegung mit der Zahnstange 98 außer Eingriff befindet und die
Justiernocke 115 das Restebecken in der ersten Phase
J5 ihrer Abwärtsbewegung so hält, daß sie sich parallel zu
sich selbst nach unten verlagert, kommt diese mit ihren
Randteilen 18 von der Unterseite der Arbeitsplatte 10 frei.
Nach einem vorbestimmten Verstellweg kommt das Zahnrad 96 mit der Zahnstange 98 in Eingriff, so daß der
das Restebecken tragenden Welle 58 während der Abwärtsfahrt des Führungswagens 46 eine Drehbewegung
aufgezwungen wird, die bewirkt, daß das Restebecken, wie in F i g. 1 strichpunktiert angedeutet
ist. um 180° in eine Entleerungsstellung geschwenkt wird.
Dabei sei erwähnt, daß zu Beginn der Abwärtsbewegung
des Führungswagens der am stangenförmigen Zugglied 86 befestigte Mitnehmer 94 auf den Mitnahmearm
36 des Verschlußdeckels 32 auftritt und diesen sukzessive in seine Offenstellung hochschwenkt, bevor
das Restebecken sich in seiner endgültigen Entleerungsstellung befindet. Der längere Schenkel 94' des
Mitnehmers 94 gleitet, nach dem der Verschlußdeckel seine Offenstellung erreicht hat am Endstück 36' des
Mitnahmearmes 36 entlang, so daß bei der fortgesetzten Abwärtsfahrt des Führungswagens 46 der Verschlußdeckel
in seiner OffensteHung gesperrt ist
Ist der Entleerungsvorgang beendet und wird das Betätigungselement 40 bzw. 42 freigegeben, so werden
unter der Wirkung der Rückstellfedern 70 die Rastglieder 72 an die benachbarte Längskante der
Aufhänger 62 angelegt, wobei dadurch die Querstange 80 in den Haltelaschen 82 um den Betrag a wieder
zurückgestellt wird. Außerdem erfolgt eine selbsttätige Rückstellung des Führungswagens 46 in seine obere
Ausgangsstellung, die durch die Zugfedern 66 bewirkt wird, wobei das Restebecken 16 wieder in entgegenge-
seuter Richtung versehwenkt wird. Es erreicht seine Gebrauchsstellung bereits dann, wenn es sich noch in
einem bestimmten Abstand von der Arbeitsplatte befindet und wird in dieser durch die Justiernocke 115
gehalten, indem letztere in die Eingriffsöffnung 116 der
Lasche 118 einfährt. Zu Beginn des Eingriffes der JusUcrnocke 115 in die Eingriffsöffnung kommt das
Zahnrad % mit der Zahnstange 98 außer Eingriff und
bewegt sich innerhalb der Kantenvertiefung 100 der Zahnstange, so daß das Restebecken das letzte
Wegstück parallel zu sich selbst nach oben zurücklegt. Schließlich rasten die Rastgiieder 72 wieder in die
Rastausnehmungen 74 der Aufhänger 62 ein, wobei im Verlaufe der Aufwärtsbewegung des Führungswagens
46 auch der Verschlußdeckel 32 wieder in seine Verschlußstellung zurückgeschwenkt worden ist.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (12)
1. Arbeitsplatte, insbesondere Spültischabdekkung,
mit einem in die Arbeitsplatte eingesetzten und zum Entleeren relativ zu dieser beweglichen
Restebecken, dadurch gekennzeichnet, daß zum Entleeren des Restebeckens (16) nach unten
zumindest dessen Boden (60) mittels eines Betätigungselements (40, 42) um eine Querachse (Welle
58) schwenkbar an der Arbeitsplatte (10) angeordnet ist
2. Arbeitsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für den beweglichen Teil des
Restebeckens (16) eine solche Führung vorgesehen ist, daß das bewegliche Teil zum Entleeren zunächst
parallel zu sich selbst nach unten absenkbar und dann um die Querachse (Welle 58) schwenkbar ist,
und daß mindestens eine Feder (66) zum Anpressen des bewegliehen Restebeckenteils an eine bezüglich
der Arbeitsplatte (10) stationäre Dichtfläche vorgesehen
ist
3. Arbeitsplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Teil des
Restebeckens (16) schalenförmig ausgebildet ist und einen sich an eine Öffnung (12) ία der Arbeitsplatte
(10) anschließenden, nach unten ragenden Kragen (14) hintergreift
4. Arbeitsplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Schwenken des beweglichen
Teils des Reitebeckens (16) ein mit diesem absenkbares erstes Getriebeeli-Tient (Zahnrad 96)
sowie unterhalb der Arbeitsplatte (10) im Abstand von dieser ein mit dem ersten Getriebeelement
durch Absenken des Restebeckenteils in Eingriff bringbares zweites Getriebeelement (Zahnstange
98) vorgesehen sind.
5. Arbeitsplatte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß am beweglichen Restebeckenteil
ein zu der Querachse (Welle 58) konzentrisches Zahnrad (96) angebracht ist und daß die Arbeitsplatte
(10) eine aufrechtstehend angeordnete Zahnstange (98) trägt, mit der das Zahnrad nach erfolgter
Parallelverschiebung in Eingriff kommt.
6. Arbeitsplatte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Restebecken (16) mit seiltichen Lagerzapfen (Welle 58) in einem Führungswagen
(46) verdrehbar gelagert ist, der seinerseits in einem an der Unterseite der Arbeitsplatte
(10) angeordneten stationären Führungsgestell (44) höhenverstellbar geführt sowie durch das
Betätigungselement (40, 42) absenkbar ist, und daß der bewegliche Restebeckenteil durch die Getriebeelemente
(Zahnrad 96, Zahnstange 98) um die Lagerzapfen (Welle 58) schwenkbar ist.
7. Arbeitsplatte nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnrad (96) auf
einem der Lagerzapfen (Welle 58) befestigt ist.
8. Arbeitsplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Querachse die Form einer am Beckenboden (60) befestigten Welle (58) hat.
9. Arbeitsplatte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bewegungsebene der
Querachse (Welle 58) der Führungswagen (46) beidseitig des Restebeckens (16) mittels Zugfedern
(66) an der Arbeitsplatte (10) aufgehängt ist.
10. Arbeitsplatte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungswagen (46) in der
Gebrauchsstellung des Restebeckens (16) am Führungsgestell
(44) selbsttätig verriegelbar (72,74) und durch das Betätigungselement (40, 42) entriegelbar
ist.
11. Arbeitsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Betätigungselement (40,42) ein Verschlußdeckel (32) eines
abnehmbar an einer Halterung (22) der Arbeit platte
(10) im Abstand unterhalb des Restebeckens (16) angeordneten Abfallbehälters (20) aufschwenkbar
ist
12. Arbeitsplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Boden (60) des Restebekkens
(16) ein seitlich der Querachse (Welle 58) endender Abflußstutzen (102) angeordnet ist der in
der Gebrauchsstellung des Restebeckens in einen stationären, die Parallelverschiebung des beweglichen
Restebeckenteils zulassenden Einlauftrichter (110) hineinragt
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