DE3015529A1 - Verfahren zum verbessern der mechanischen festigkeit von zahnporzellan - Google Patents

Verfahren zum verbessern der mechanischen festigkeit von zahnporzellan

Info

Publication number
DE3015529A1
DE3015529A1 DE19803015529 DE3015529A DE3015529A1 DE 3015529 A1 DE3015529 A1 DE 3015529A1 DE 19803015529 DE19803015529 DE 19803015529 DE 3015529 A DE3015529 A DE 3015529A DE 3015529 A1 DE3015529 A1 DE 3015529A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reinforced
reinforcing
enamel
molten salt
lübbert
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19803015529
Other languages
English (en)
Other versions
DE3015529C2 (de
Inventor
Paul Peter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE3015529A1 publication Critical patent/DE3015529A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3015529C2 publication Critical patent/DE3015529C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03C—CHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C21/00—Treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by diffusing ions or metals in the surface
    • C03C21/001—Treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by diffusing ions or metals in the surface in liquid phase, e.g. molten salts, solutions
    • C03C21/002—Treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by diffusing ions or metals in the surface in liquid phase, e.g. molten salts, solutions to perform ion-exchange between alkali ions
    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61K—PREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K6/00—Preparations for dentistry
    • A61K6/80—Preparations for artificial teeth, for filling teeth or for capping teeth
    • A61K6/802—Preparations for artificial teeth, for filling teeth or for capping teeth comprising ceramics
    • A61K6/818—Preparations for artificial teeth, for filling teeth or for capping teeth comprising ceramics comprising zirconium oxide

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Plastic & Reconstructive Surgery (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Dental Preparations (AREA)
  • Glass Compositions (AREA)

Description

BESCHREIBUNG
Die Erfindung bezieht sich auf die Verbesserung der mechanischen Eigenschaften von Zahnporzellan durch chemische Härtung. Porzellanzähne bestehen zum größten Teil aus einem Aluminiumkern, der mit einer glasigen Emailschicht einer beachtlichen Stärke überzogen ist, die konvexe Teilstücke mit kleinem Krümmungsradius aufweist, wodurch die Zerbrechlichkeit noch erhöht wird. Der Hauptnachteil des Glases besteht in seiner geringen Zugestigkeit (oder.Biegefestigkeit), und da die Brüche immer von der Oberfläche ausgehen, ist es möglich, die Zugfestigkeit des Ganzen zu erhöhen, indem die Oberfläche unter Druck gesetzt wird. Dazu können verschiedene in der Glastechnik bekannte Methoden eingesetzt werden:
Die thermische Härtung besteht darin, die Oberfläche des Gegenstandes von dem Erweichungspunkt auf eine Temperatur abzukühlen, die unterhalb der minimalen Temperatur für den Ausgleich von Spannungen liegt. Der Kern des Gegenstandes setzt somit die Oberfläche beim Abkühlen unter Druck. Diese Methode ist bei Zahnporzellanen schwer anzuwenden, da diese Verbundwerkstoffe mit Wänden von stark unterschiedlichen Stärken und häufig geringen Stärken sind.
Man kann auf die Oberfläche ein Email aufbringen, dessen Ausdehnungskoeffizient kleiner als der des Kerns ist. Dieser Email wird durch den Kern während des Abkühlens unter Druck gesetzt. Bei den Zahnkeramiken könnte dieses Unter-Druck-Setzen durch den Kern erfolgen, wenn er einen Ausdehnungskoeffizienten hätte, der wesentlich höher als der des Emails wäre. Dies hat die folgenden beiden Nachteile: Der bereits zerbrechliche Kern wird unter
030045/0815
Zug gesetzt und es besteht die Gefahr des Absplitterns an den konvexen Krümmungen.
Die chemische Härtung besteht darin, bei einer ausreichend niedrigen Temperatur zum Verhindern eines Spannungsausgleiches die alkalischen Ionen der Glasoberfläche durch alkalische Ionen auszutauschen, die größer sind und durch ein geschmolzenes Salz bereit gestellt werden (zum Beispiel Lithium durch Natrium oder Natrium durch Kalium). Dieser Austausch, der sich innerhalb einer Schichtdicke von einigen 100 [im abspielen kann, erzeugt Spannungen, deren Größe unmittelbar in bezug zu dem Größenunterschied der ausgetauschten Ionen steht. Bei den Zahnkeramiken gestattet diese Methode, deren Anwendung sehr einfach ist, eine erhebliche Steigerung der Zugfestigkeit und der Oberflächenhärte ohne Versprödung des Kerns und ohne Veränderung der Form oder der Farbe.
Die mechanische Festigkeit von Zahnporzellanen würde während einer ersten Entwicklungsstufe durch Brennen im Vakuum erhöht. Diese Technologie, durch die die Blasigkeit des Werkstoffes verringert wird, gestattet neben einer Verbesserung der ästhetischen Eigenschaften eine Erhöhung der Zugfestigkeit um 20 %. In neuerer Zeit hat die Herstellung einer Kernmasse mit Einschlüssen aus Tonerde in steigender Menge (bis 20 Vol.-%) eine Vergrößerung deren Zugfestigkeit um 10 % ermöglicht. Diese Technologie des Zuschlagens von Teilchen zum Verringern der mittleren Griffith-Rißlänge im Werkstoff kann aus ästhetischen Gründen nicht bei Email angewendet werden. Da die Risse in glasartigen Materialien im allgemeinen von der Oberfläche ausgehen, war es wichtig, die Zugfestigkeit des Materials zu erhöhen, ohne ihr Aussehen zu verändern.
0"30ΌΛ5/081 5
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Zugfestigkeit und somit die Biegefestigkeit der Oberflächenschicht von Zahnkeramiken durch chemische Härtung zu erhöhen. Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus Patentanspruch 1.
Bei der Anwendung des Verfahrens auf ein Email mit einer für den Ionenaustausch geeigneten Zusammensetzung gestattet es die chemische Härtung in großem Umfang, die Zugfestigkeit des Emails zu erhöhen, ohne die Formen oder die ästhetischen Eigenschaften der Prothese zu verändern.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen. Das erfindungsgemäße Verfahren zeigt die Emailzusammensetzungen auf, die für den Einsatz bei Zahnersatz geeignet sind und genügend leichte Alkalimetalle (Na und/oder Li) enthalten, die gegen Ionen größeren Durchmessers (Na oder K) ausgetauscht werden können.
Neben der Zusammensetzung des Emails gibt die Erfindung die Temperatur und Zeitbedingungen der Härtebehandlung und die Zusammensetzung des Bades aus geschmolzenen Salzen an.
Besondere Vorteile des neuen Verfahrens sind die Leichtigkeit mit der eine Prothese behandelt werden kann sowie die Schnelligkeit und die niedrigen Kosten.
Die durch das neue Verfahren bewirkte Verbesserung der Zugfestigkeit gestattet es,die Zuverlässigkeit von keramischen Kronen, von metal!keramischen Kronen und Brücken, von Verblendfacetten mit Platinklammern und von Porzellanzähnen mit Klammern zu verbessern.
Q3004S/0815
Insbesondere gestattet es die Erfindung, keramische Kronen anstelle von metal!keramischen Kronen einzusetzen, deren Ästhetik schlechter ist und deren Anwendung langwieriger und teurer ist.
Die vorliegende Erfindung,die darin besteht, zur chemischen Härtung die Oberfläche eines Zahnemails unter Druck zu setzen, kann in der folgenden Art und Weise einfach ausgeführt werden: Die nach herkömmlichen Techniken hergestellte Prothese wird mit einem Email überzogen, der eine für einen Ionenaustausch geeignete Zusammensetzung hat, das heißt ein Aluminiumsilikat mit 5 bis 20 Gewichtsprozenten Na2O oder Li2O, die zum Austausch bestimmt sind, und 5 bis 20 Gewichtsprozenten Al2Oo und/oder 5 bis 15 Gewichtsprozenten ZrO2, um den Austausch zu erleichtern. Nach der Beendigung des Oberziehvorganges wird die Prothese nach einer vorhergehenden Vorwärmung in ein Bad aus geschmolzenem Salz für die erforderliche Zeit getaucht, damit der Austausch zu einer optimalen Kompression führt. Im Anschluß daran wird die Prothese herausgezogen und nach einer Abkühlung an der Luft mit Hilfe von Wasser gewaschen.
Das Salzbad, das sich in einem Schiffchen aus Edelstahl befinden kann, ist wahlweise KNO3, eine Mischung von K2SO4 und KCl oder eine Mischung aus NaNOo und Na2SO..
Die Temperatur des Bades wird so gewählt, daß sie ausreichend unterhalb dem Erweichungspunkt der Emaille liegt, um auf diese ' Weise einen Ausgleich der durch den Austausch erzeugten Spannungen zu verhindern. Die Temperatur und die Behandlungszeit sind eine Funktion der Viskosität des Glases. Wenn die Temperatur steigt, sinkt die Viskosität und hat eine Vergrößerung der Austausch-
030045/0 815
geschwindigkeit zur Folge, jedoch auch eine Vergrößerung der Geschwindkeit für den Ausgleich der Spannungen. Die üblicherweise verwendeten Temperaturen liegen zwischen dem unteren Entspannungstemperaturpunkt (strain point) und dem Umwandlungspunkt des
14 Glases, einem Bereich, in dem die Viskosität zwischen 3 · 10
13
und 10 Poise liegt. Die gebräuchlichen Behandlungszeiten liegen zwischen 5 Minuten und 5 Stunden.
Das folgende,nicht einschränkende Beispiel gestattet es, die Bedeutung der Erfindung besser zu verstehen.
Eine Emaille mit einer Gewichtszusammensetzung von: SiO2 66 % - Al2O3 15 % - CaO 1 % - Na2O 10 % - B2O3 8 %
wird in einem Platintiegel bei ungefähr 1450° C während drei Stunden ausgehend von den folgenden Rohstoffen geschmolzen:
Siliziumdioxid: SiOp - Aluminiumhydroxid: Al(OH)3 - Kalkspat: CaCO3 - Soda: Na2CO3 - Borsäure: H3BO3.
Das Glas mit folgenden dilatometrisehen Eigenschaften:
Ausdehnungskoeffizient 20° - 400° C = 6 ·10'6 mm/mm° C Umwand!ungspunkt Tg = 560° C
Erweichungspunkt Pr = 630° C
wird in Wasser abgelassen, getrocknet und anschließend bis auf eine Korngröße von weniger als 150 pm gemahlen.
030045/0 815
Die erhaltene Emaille wird befeuchtet und bei einem Druck von 200 kg/mm2 in einer quaderförmigen Form mit den Ausmaßen LxI xh = 50x6x8mmzu Barren gepreßt. Die Barren werden im Vakuum während einer Nacht bei 500° C getrocknet, bei 9500C im Vakuum während einer Stunde gebrannt und danach in einem Ofen mit 50° C/h nach und nach abgekühlt. Anschließend werden sie mit Hilfe einer Diamantenschleifmaschine bearbeitet, um die Form zu erhalten, die für Biegeversuche erforderlich ist (Quader mit den Ausmaßen Lxlxh=40x5x3 mm). Jede Fläche wird anschließend mit Carborundum 800 und danach mit amerikanischem grobkörnigem Sandstein-Schleifpapier 600 abgeschliffen. Die Barren werden flach auf talkumiertes Siliziumdioxid gelegt und im Anschluß daran unter Vakuum während 3 Minuten bei 940° C glasiert, erneut eine Stunde bei 6000C gebrannt und im Ofen abgekühlt, um thermische Spannungen zu vermeiden.
Ein Bad aus geschmolzenem Kaliumnitrat in einem Schiffchen aus Edelstahl wird auf einer Temperatur von 480° C in einem rohrförmigen vertikalen Ofen gehalten. Die jeweils in Gruppen zu fünf in ein Schiffchen aus feinen Platindrähten eingelegten Barren werden zunächst oberhalb des Bades für 10 Minuten vorerwärmt und im Anschluß daran für die erwünschte Zeitdauer (5-10-15-20 Minuten) in die Salzschmelze getaucht. Am Ende der Behandlung werden sie an der Luft gekühlt und schließlich mit Wasser abgespült. Der Fortschritt des Austauschs Na-K wird mit Hilfe von Röntgenstrahlen-Fluoreszenz über die Entwicklung des Verhältnisses K/Si in Abhängigkeit von der Behandlungszeit gemessen. In Fig. 1, die die Entwicklung dieses Verhältnisses darstellt, erkennt man, daß bei der betrachteten Temperatur der Austausch nach 20 Minuten praktisch vollkommen ist.
G30045/Q815
Die Biegefestigkeit der Barren wird auf einer Dreipunkt-Biegeprüfmaschine, die im Handel unter der Bezeichnung INSTRON bekannt ist, geprüft. Die unteren Schneiden weisen einen Abstand von 30 mm auf und die Vorschubgeschwindigkeit der Maschine liegt in der Größenordnung von 0,1 mm/min. Die Zugspannung beim Bruch auf der äußeren Faser wird durch folgende Gleichung berechnet
kg/mm2 =
3 P
2 b h
1 worin 2
P = die Bruchlast in kg 1 = den Abstand der beiden Schneiden (30 mm)
b = die Breite der Barren in mm h = die Höhe der Barren in mm
bedeuten.
Man erkennt in Fig. 2, die die Entwicklung der Zugfestigkeit in Abhängigkeit von der Behandlungszeit darstellt, daß die Zugfestigkeit zunächst schnell ansteigt und nach 5 Minuten ein Maximum vom 13 kg/mm2 erreicht bevor sie langsam abfällt, während die Behandlungszeit sich verlängert.
Der Austauschfaktor nach 5 Minuten beträgt nur 65 % bei der
hier betrachteten Temperatur von 480° C. Es ist möglich bei einer
niedrigeren Temperatur die maximale Zugfestigkeit durch Vergrößern des Austauschfaktors noch zu erhöhen.
Das Rezept des Emails, dessen Verstärkung in diesem Beispiel beschrieben worden ist, hat es gestattet, Kronen herzustellen, deren Formelngenschaften und ästhetischen Eigenschaften verglichen mit den bei herkömmlichen Emails erhaltenen in keinem Aspekt durch die chemische Härtung verändert worden sind.
030045/0815

Claims (9)

Γ. Wi IZ ■< '. >! I Ui u_iil< JMAO! ----'^^ ;2ϊΐ£ Pi-f- Cr. \V,,h^r Γ3. if Dr. Paul Witz Dr. Paul Goltherr Helmut Höfer Dr. Hartmut Lübbert, M. C. L. Dr. Eberhard Frhr. v. Rummel, LL. M. Dr. Wolfgang Schmid Gerhard Manz Rechtsanwälte Dr. Ing. Karl Rackette Patentanwalt Wallstraße 7, Postfach 5540 D-7800 Freiburg i. Br. Telefon (07 61) 31Ο27 Telex 77 28 28 bawis d Unser Zeichen: PTR-P1 Paul PETER 4, rond point de 1'Esplanade F-67000 Strasbourg Jean-Marie HAMERT 16, rue du Spesbourg F-67800 Hoenheim Verfahren zum Verbessern der mechanischen Festigkeit von Zahnporzellan PATENTANSPRÜCHE
1. Verfahren zum mechanischen Verstärken von Zahnporzellan, dadurch gekennzeichnet, daß die emaillierte Oberfläche des fertigen Gegenstandes unter Druck gesetzt wird, indem beim Eintauchen des Gegenstandes in ein Bad aus geschmolzenem Salz mit einer Temperatur zwischen 200° C und dem Umwandlungspunkt des Emails ein 030045/0815
Beim Oberlandesgencht. Prof. Dr Bappert. Dr Selbherr. Höfer,
Dr Lübbert MCL- (Chicago). Dr. Frhr. ν Rummel LL M (Berkeley). Dr Schmid
Beim Landgericht Dr. Witz. Dr Selbherr. Höfer. Dr Lübbert,
Dr. Frhr. v. Rummel. Dr Schmid. Manz
Bfcim Europaischen Palenlnmt zugelassener Vertreter Dr Ing Rackette Deutsche Bank Nr 16Ο846. BLZ 680 70Ο30 Dresdner Bank Nr 4101212. BLZ 68Ο8ΟΟ3Ο Volksbank Freiburg Nr 10104 09. BLZ 68O90O00 Sparkasse Freiburg Nr.2382 2t1. BLZ 68Ο5Ο1Ο1 Postscheckkonto Kailsruhe 403 29-758
Austausch von Alkali ionen im Bereich der Oberfläche gegen größere Al kali ionen aus der Salzschmelze erfolgt.
2. Verfahren zum Verstärken von Zahnporzellan nach Anspruch 1 mit einer Zusammensetzung des Emails, dadurch gekennzeichnet, daß sie besteht aus
a) einem Alunriniumsilikat mit einem Gewichtsanteil an Oxiden von 5 bis 20 % Al2O3
b) und/oder 5 bis 15 % ZrO2
c) und/oder 5 bis 20 % eines leichten Alkalioxids wie Na2O.
3. Verfahren zum Verstärken nach Anspruch 1 mit einer Emailzusammensetzung nach Anspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, daß das leiche Alkalioxid Li2O ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gelten nz ei chnet, daß das Bad aus geschmolzenem Salz KNO3 oder eine Mischung aus K2SO4 und KCl ist.
5. Verfahren zum Verstärken nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Bad aus geschmolzenem Salz eine Mischung von NaNO3 und Na2SO4 ist.
6. Jacket-Krone, dadurch gekennzeichnet, daß sie durch das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5 verstärkt worden ist.
030045/0815
7. Metall keramische Krone oder Brücke, dadurch gekennzeichnet, daß sie durch das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5 verstärkt worden ist.
8. Verblendfacette mit Platinklammern, dadurch gekennzeichnet, daß sie durch das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5 verstärkt ist.
9. Mit Klammern versehener Porzellanzahn, dadurch gekennzei chnet, daß er durch das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5 verstärkt ist.
0 ' , /■ 5 / 0 8 1 5
DE3015529A 1979-04-24 1980-04-23 Verfahren zum Behandeln von Prothesenwerkstücken insbesondere Zahnprothesen, sowie dadurch hergestellte Gegenstände Expired DE3015529C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR7911204A FR2454796A1 (fr) 1979-04-24 1979-04-24 Procede d'amelioration de la resistance mecanique des porcelaines dentaires

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3015529A1 true DE3015529A1 (de) 1980-11-06
DE3015529C2 DE3015529C2 (de) 1983-12-29

Family

ID=9224992

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3015529A Expired DE3015529C2 (de) 1979-04-24 1980-04-23 Verfahren zum Behandeln von Prothesenwerkstücken insbesondere Zahnprothesen, sowie dadurch hergestellte Gegenstände

Country Status (3)

Country Link
CH (1) CH638972A5 (de)
DE (1) DE3015529C2 (de)
FR (1) FR2454796A1 (de)

Cited By (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3435181A1 (de) * 1984-01-26 1985-08-01 G-C Dental Industrial Corp., Tokio/Tokyo Verfahren zur verfestigung von porzellan-zaehnen
DE3435182A1 (de) * 1984-01-26 1985-08-01 G-C Dental Industrial Corp., Tokio/Tokyo Verfahren zur verfestigung von zahnersatzmaterial
DE3510860A1 (de) * 1985-03-26 1986-10-09 Dürr GmbH, 7000 Stuttgart Kabinenkonstruktion
DE4114792A1 (de) * 1991-05-07 1992-11-12 Wall Giselher Nicht gesinterter keramischer zahnersatz aus sonderkeramischen hartstoffen
US5910273A (en) * 1992-11-25 1999-06-08 Vita Zahnfabrik H. Rauter Gmbh & Co. Kg Process for manufacturing dental prosthetics based on ceramics
WO2006131010A2 (de) 2005-06-06 2006-12-14 Thommen Medical Ag Dentalimplantat und verfahren zu dessen herstellung
DE102007011337A1 (de) * 2007-03-06 2008-09-11 Hermsdorfer Institut Für Technische Keramik E.V. Verblendkeramik für dentale Restaurationen aus yttriumstabilisiertem Zirkoniumdioxid und Verfahren zur Verblendung von dentalen Restaurationen aus yttriumstabilisiertem Zirkoniumdioxid
US8940651B2 (en) 2005-02-08 2015-01-27 Ivoclar Vivadent Ag Lithium silicate materials
EP3095433A1 (de) 2015-05-22 2016-11-23 Dentsply Sirona Inc. Verfahren zur erhöhung der festigkeit von aus lithiumsilikat-glaskeramik bestehenden formkörpers
EP3095435A1 (de) 2015-05-22 2016-11-23 DeguDent GmbH Verfahren zum herstellen einer dentalen struktur sowie dentale struktur
EP3095434A1 (de) 2015-05-22 2016-11-23 Dentsply Sirona Inc. Verfahren zur erhöhung der festigkeit von aus lithiumsilikat-glaskeramik bestehendem formkörper
EP3095436A1 (de) 2015-05-22 2016-11-23 Dentsply Sirona Inc. Verfahren zur erhöhung der festigkeit von aus lithiumsilikat-glaskeramik bestehendem formkörper

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4119483A1 (de) * 1991-06-13 1992-12-24 Ivoclar Ag Mischung und verwendung derselben

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2546824A1 (de) * 1975-10-18 1977-04-21 Leitz Ernst Gmbh Verfahren zur beschichtung metallischer und nichtmetallischer prothesenwerkstuecke mit bioaktiven substanzen

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1439341A (fr) * 1964-05-05 1966-05-20 Corning Glass Works Objet en céramique de verre, renforcé à sa surface par un échange d'ions
BE766223A (en) * 1970-04-28 1971-09-16 Hoya Glass Works Ltd Strengthening glass by ion-exchange
US3791809A (en) * 1973-01-12 1974-02-12 Owens Illinois Inc Method of strengthening glass articles using powdered salts for ion exchange
CH613679A5 (en) * 1973-05-23 1979-10-15 Leitz Ernst Gmbh Glass-ceramic material, and process for the production thereof

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2546824A1 (de) * 1975-10-18 1977-04-21 Leitz Ernst Gmbh Verfahren zur beschichtung metallischer und nichtmetallischer prothesenwerkstuecke mit bioaktiven substanzen

Cited By (35)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3435182A1 (de) * 1984-01-26 1985-08-01 G-C Dental Industrial Corp., Tokio/Tokyo Verfahren zur verfestigung von zahnersatzmaterial
DE3435181A1 (de) * 1984-01-26 1985-08-01 G-C Dental Industrial Corp., Tokio/Tokyo Verfahren zur verfestigung von porzellan-zaehnen
DE3510860A1 (de) * 1985-03-26 1986-10-09 Dürr GmbH, 7000 Stuttgart Kabinenkonstruktion
DE4114792A1 (de) * 1991-05-07 1992-11-12 Wall Giselher Nicht gesinterter keramischer zahnersatz aus sonderkeramischen hartstoffen
US5910273A (en) * 1992-11-25 1999-06-08 Vita Zahnfabrik H. Rauter Gmbh & Co. Kg Process for manufacturing dental prosthetics based on ceramics
US12006247B2 (en) 2005-02-08 2024-06-11 Ivoclar Vivadent Ag Lithium silicate materials
US10214443B2 (en) 2005-02-08 2019-02-26 Ivoclar Vivadent Ag Lithium silicate materials
US8940651B2 (en) 2005-02-08 2015-01-27 Ivoclar Vivadent Ag Lithium silicate materials
US10981823B2 (en) 2005-02-08 2021-04-20 Ivoclar Vivadent Ag Lithium silicate materials
WO2006131010A2 (de) 2005-06-06 2006-12-14 Thommen Medical Ag Dentalimplantat und verfahren zu dessen herstellung
WO2006131010A3 (de) * 2005-06-06 2007-04-05 Thommen Medical Ag Dentalimplantat und verfahren zu dessen herstellung
US8734889B2 (en) 2005-06-06 2014-05-27 Thommen Medical Ag Dental implant and method for the production thereof
US8592330B2 (en) 2007-03-06 2013-11-26 Ivoclar Vivadent Ag Veneer ceramic for dental restorations and method for veneering dental restorations
US9359245B2 (en) 2007-03-06 2016-06-07 Ivoclar Vivadent Ag Veneer ceramic for dental restorations and method for veneering dental restorations
US8987153B2 (en) 2007-03-06 2015-03-24 Ivoclar Vivadent Ag Veneer ceramic for dental restorations and method for veneering dental restorations
DE102007011337A1 (de) * 2007-03-06 2008-09-11 Hermsdorfer Institut Für Technische Keramik E.V. Verblendkeramik für dentale Restaurationen aus yttriumstabilisiertem Zirkoniumdioxid und Verfahren zur Verblendung von dentalen Restaurationen aus yttriumstabilisiertem Zirkoniumdioxid
EP3095436A1 (de) 2015-05-22 2016-11-23 Dentsply Sirona Inc. Verfahren zur erhöhung der festigkeit von aus lithiumsilikat-glaskeramik bestehendem formkörper
CN107920961A (zh) * 2015-05-22 2018-04-17 登士柏西诺德公司 增加硅酸锂陶瓷成型体的强度的方法
DE102015108171A1 (de) * 2015-05-22 2016-11-24 Degudent Gmbh Verfahren zur Erhöhung der Festigkeit von aus Lithiumsilikat-Glaskeramik bestehendem Formkörper
DE102015108169A1 (de) * 2015-05-22 2016-11-24 Degudent Gmbh Verfahren zur Erhöhung der Festigkeit eines aus Lithiumsilikat-Glaskeramik bestehenden Formkörpers
DE102015108178A1 (de) * 2015-05-22 2016-11-24 Degudent Gmbh Verfahren zum Herstellen einer dentalen Struktur sowie dentale Struktur
WO2016188904A1 (en) 2015-05-22 2016-12-01 Dentsply Sirona Inc. Method to increase the strength of a form body of lithium silicate glass ceramic
WO2016188892A1 (en) 2015-05-22 2016-12-01 Dentsply Sirona Inc. Method to produce a dental structure and dental structure
WO2016188914A1 (en) 2015-05-22 2016-12-01 Dentsply Sirona Inc. Method to increase the strength of a form body of lithium silicate glass ceramic
WO2016188897A1 (en) 2015-05-22 2016-12-01 Dentsply Sirona Inc. Method to increase the strength of a form body of a lithium silicate ceramic
DE102015108173A1 (de) * 2015-05-22 2016-11-24 Degudent Gmbh Verfahren zur Erhöhung der Festigkeit von aus Lithiumsilikat-Glaskeramik bestehendem Formkörper
JP2018517484A (ja) * 2015-05-22 2018-07-05 デンツプライ・シロナ・インコーポレイテッド 歯科用構造体を製造するための方法および歯科用構造体
EP3095434A1 (de) 2015-05-22 2016-11-23 Dentsply Sirona Inc. Verfahren zur erhöhung der festigkeit von aus lithiumsilikat-glaskeramik bestehendem formkörper
AU2016267531B2 (en) * 2015-05-22 2019-12-05 Degudent Gmbh Method to increase the strength of a form body of a lithium silicate glass ceramic
US10745319B2 (en) 2015-05-22 2020-08-18 Dentsply Sirona Inc. Method to increase the strength of a form body of lithium silicate glass ceramic
EP3095435A1 (de) 2015-05-22 2016-11-23 DeguDent GmbH Verfahren zum herstellen einer dentalen struktur sowie dentale struktur
US11040909B2 (en) 2015-05-22 2021-06-22 Dentsply Sirona Inc. Method to increase the strength of a form body of a lithium silicate glass ceramic
US11370702B2 (en) 2015-05-22 2022-06-28 Dentsply Sirona Inc. Method to increase the strength of a form body of a lithium silicate glass ceramic
US11427504B2 (en) 2015-05-22 2022-08-30 Dentsply Sirona Inc. Method to produce a dental structure and dental structure
EP3095433A1 (de) 2015-05-22 2016-11-23 Dentsply Sirona Inc. Verfahren zur erhöhung der festigkeit von aus lithiumsilikat-glaskeramik bestehenden formkörpers

Also Published As

Publication number Publication date
FR2454796B1 (de) 1982-06-25
FR2454796A1 (fr) 1980-11-21
DE3015529C2 (de) 1983-12-29
CH638972A5 (en) 1983-10-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69417099T2 (de) Glasmaterial, Ersatz für lebendes Gewebe, Verfahren zur Herstellung eines Ersatzes für lebendes Gewebe und Anlage zum Formpressen dieses Ersatzes
DE2848731C3 (de) Verfahren zur Herstellung von in alkalischen Medien beständigen Mineralfasern
DE2635140C2 (de) Mittels Ionenaustausch gehärtete Brillenglaslinsen
DE2209797C3 (de) Verfahren zur mechanischen Verfestigung von Gläsern des Systems SiO↓2↓-Al↓2↓O↓3↓-MgO-(CaO)-Na↓2↓O-K↓2↓O durch den Austausch von Natriumionen aus dem Glas gegen Kaliumionen von außen unter Verwendung spezifischer Zusammensetzungen
DE19616679C1 (de) Verfahren zur Herstellung chemisch vorgespannten Glases und Verwendung desselben
DE1421845C3 (de) Verfestigter Glasgegenstand mit einer das Glasinnere umgebenden Oberflächen-Druckspannungsschicht und Verfahren zu seiner Herstellung
DE3015529C2 (de) Verfahren zum Behandeln von Prothesenwerkstücken insbesondere Zahnprothesen, sowie dadurch hergestellte Gegenstände
DE102015108171A1 (de) Verfahren zur Erhöhung der Festigkeit von aus Lithiumsilikat-Glaskeramik bestehendem Formkörper
DE1491042C3 (de) Dentalmaterial
DE2635030A1 (de) Kugeln aus keramischem material
DE3435182A1 (de) Verfahren zur verfestigung von zahnersatzmaterial
DE3303295A1 (de) Siliciumcarbidfaserverstaerkter keramikverbundstoff
DE1621409C3 (de) Verfahren zum Herstellen eines cristobalithaltlgen Emailüberzuges auf einem Gegenstand aus Eisen oder Stahl
DE69816436T2 (de) Giessformen für organische linsen aus anorganischem glas und neue anorganische gläser
DE3435181A1 (de) Verfahren zur verfestigung von porzellan-zaehnen
DE2512286C3 (de) Alkalibeständige Glasfasern des Glassystems SiO2 -ZrO2 -R2 OB2 O3 -P2 O5 - (R&#39;O) und ihre Verwendung
DE1596760C3 (de) Behandlung von Glasfasern in einem Säurbad zur Herstellung von thermisch hochresistenten Fasern sowie auf diese Weise hergestellte Glasfasern
EP1105082B1 (de) Glaskeramik für die dentale restauration und verfahren zu deren herstellung
DE1496496A1 (de) Entglaste Glas-Keramik-Stoffe und oberflaechenentglaste Glaeser
DE2625313C2 (de) Mittels Ionenaustausch gehärtete Brillenglaslinse
DE1910155C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines verstärkten, vollkristallisierten Glasgegenstandes mit Druckspannungen in der Oberfläche und Zugspannungen im Inneren sowie nach dem Verfahren hergestellter Glasgegenstand
DE2114074A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Glasgegenstaenden mit erhoehter und dauerhafterer mechanischer Festigkeit
DE2812859A1 (de) Titandioxidhaltige glaskeramiken hoher mechanischer festigkeit
EP0648714B1 (de) Verwendung chemisch gehärteter Silikatischermaterialen abriebfester Mahlkörper
DE4404921C2 (de) Verwendung einer ZrO¶2¶-haltigen Glimmerglaskeramik für Zahnkronen

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8128 New person/name/address of the agent

Representative=s name: RACKETTE, K., DIPL.-PHYS. DR.-ING., PAT.-ANW., 780

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8328 Change in the person/name/address of the agent

Free format text: DERZEIT KEIN VERTRETER BESTELLT

8339 Ceased/non-payment of the annual fee